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Posts by Erinnerungsorte

Die #Gedenkstätte Großschweidnitz erinnert auch an viele Leipziger „Euthasieopfer“, wie Wolfgang Thume oder Elli Helm. Über 5.000 Menschen wurden in Großschweidnitz ermordet.

4 days ago 0 0 0 0
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Unwertes Leben in Kinderschuhen? – Eine Spurensuche zur Erinnerung an die Kindereuthanasieverbrechen in Leipzig - EDUdigitaLE Konzipiert wurden die Unterrichtsmaterialien zur Erinnerung an die Kindereuthanasie im Raum Leipzig für eine 9. Klasse des Gymnasiums. Diese sind […]

Quelle der Abbildung: oer.uni-leipzig.de/materialien/...

4 days ago 0 0 0 0
Gertrud Oltmans auf einer Decke an einem Stand. Vermutlich zu einem Familienurlaub.

Gertrud Oltmans auf einer Decke an einem Stand. Vermutlich zu einem Familienurlaub.

Stolperstein für Gertrud Oltmans mit der Aufschrift: Ehemalige Kinderklinik. Hier ermordet. Gertrud „Trudchen“ Oltmans. Jahrgang 1937. „Eingewiesen“ 20.04.1943. „Kinderfachabteilung“.
Universitätskinderklinik. Tot 01.05.1943.

Stolperstein für Gertrud Oltmans mit der Aufschrift: Ehemalige Kinderklinik. Hier ermordet. Gertrud „Trudchen“ Oltmans. Jahrgang 1937. „Eingewiesen“ 20.04.1943. „Kinderfachabteilung“. Universitätskinderklinik. Tot 01.05.1943.

#OnThisDay
Gertrud Oltmans ist das einzige bekannte Opfer der „Kindereuthanasie“ in der ehemaligen #Universitätskinderklinik in #Leipzig. Heute, vor 83 Jahren am 20.04.1943 wird sie dort zwangseingewiesen. Nur wenige Tage später wird sie hier ermordet. Ein #Stolperstein erinnert heute an „Trudchen“.

4 days ago 18 10 2 1
Luftbild der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen um 1922; Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig / Luftfoto-Verlag GmbH / Inventarnummer: F/1427/2004

Luftbild der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen um 1922; Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig / Luftfoto-Verlag GmbH / Inventarnummer: F/1427/2004

#OnThisDay
Heute, vor 81 Jahren wird #Leipzig & damit auch die „Heil- und Pflegeanstalt“ Dösen von den Alliierten befreit. Zu diesem Zeitpunkt leben noch 229 Patient*innen dort - um die Anstalt durch ihre Arbeit am Laufen zu halten. Zwischen 1.000 und 1.200 Menschen wurden 1939-1940 ermordet.

5 days ago 3 0 0 0

Herzlich Glückwunsch! Mehr als nur verdient. Danke für deine wichtige Arbeit!

1 week ago 3 0 1 0
Das Gebäude der Hauptzentrale der „Aktion Reinhardt“ in Lublin; heute:

Das Gebäude der Hauptzentrale der „Aktion Reinhardt“ in Lublin; heute:

Gebäude der Hauptzentrale der „Aktion Reinhardt“ heute: Auf dem Gebäude steht „Vollegium Iridicum - Katholicki Uniwersytet Lubelski - Jana Pawla II“

Gebäude der Hauptzentrale der „Aktion Reinhardt“ heute: Auf dem Gebäude steht „Vollegium Iridicum - Katholicki Uniwersytet Lubelski - Jana Pawla II“

Ausstellungstafel über das Gebäude in der Gedenkstätte Majdanek

Ausstellungstafel über das Gebäude in der Gedenkstätte Majdanek

Die Hauptzentrale der sog. „Aktion Reinhardt“ in #Lublin in #Polen ist ein zentraler Ort der #Shoah & Ermordung von 1,8 Millionen Jüdinnen & Juden 1942/1943 in den 3 #Vernichtunglagern, Belzec, Sobibor und Treblinka. Maßgeblich daran beteiligt waren Täter der „Euthanasie“ und „Aktion T4“ 1940/1941.

1 week ago 1 0 0 0
Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: zu sehen ist die Fassade eines großes Backsteingebäude mit Erdgeschoss und 2 Etagen.

Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: zu sehen ist die Fassade eines großes Backsteingebäude mit Erdgeschoss und 2 Etagen.

Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: zu sehen ist der Östliche Teil, welcher nach dem Luftangriff 1943 neu gebaut wurde. An dieser Stelle ist die Fassade grau und verputzt.

Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: zu sehen ist der Östliche Teil, welcher nach dem Luftangriff 1943 neu gebaut wurde. An dieser Stelle ist die Fassade grau und verputzt.

Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: Richtung Ostplatz stehend. Zwei große Bäume verdecken hier im Sommer die Fassade.

Außenansicht der ehemaligen Universitätskinderklinik: Richtung Ostplatz stehend. Zwei große Bäume verdecken hier im Sommer die Fassade.

Nahaufnahme einer Seite des Gebäudes: zu sehen sind auch hölzerne Wintergärten an der Seite der Fassade.

Nahaufnahme einer Seite des Gebäudes: zu sehen sind auch hölzerne Wintergärten an der Seite der Fassade.

Ein weiterer zentraler Ort der „Euthanasie“-Verbrechen in #Leipzig: Die ehemalige #Universitätskinderklinik in der Oststraße in #Reudnitz. Hier wurde 1939 das erste Kind mit Behinderung überhaupt ermordet. Wie viele Opfer es in dieser „Kinderfachabteilung“ 1941-1943 gab ist unbekannt.

2 weeks ago 1 0 0 0
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Wie der sächsische Anstaltspsychiater Hermann Paul Nitsche zum Täter während der NS-„Euthanasie“ wurde Von Judith Marie Nitschke Menschen- und Freiheitsrechte gelten als selbstverständlich – doch das sind sie weder heute, noch waren sie es vor über 90 Jahren. Fast ein Jahrhundert nach den „Euthanasie“-Verbrechen fehlt es in der deutschen Gesellschaft vielfach noch immer an … Weiterlesen →

Was macht aus einem Psychiater einen NS-Mörder? Anhand des Falles Hermann Paul Nitsche rekonstruiert Judith Marie Nitschke #Täterbiografien der nationalsozialistischen 'Euthanasie' und stellt Fragen nach dem "Wie" und "Warum":

#Täterforschung #NSGeschichte #Zeitgeschichte

3 weeks ago 2 4 1 0
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Danke dir! Sieht vielversprechend aus.

3 weeks ago 1 0 0 0
Ehemaliges Städtisches Waisenhaus/Kinderheim in Leipzig-Connewitz. Ein weitere Ort der Verstrickungen in die „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig. Heute: Haus der Demokratie

Ehemaliges Städtisches Waisenhaus/Kinderheim in Leipzig-Connewitz. Ein weitere Ort der Verstrickungen in die „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig. Heute: Haus der Demokratie

Stolperstein vor dem Haus der Demokratie, welcher an die NS-Geschichte erinnert: Hier befand sich von 1932 bis 1943 ein Städtisches Kinderheim. Der Stolperstein für Harri Arnold und 5 weitere ermordete Kinder liegt daneben (nicht auf dem Bild)

Stolperstein vor dem Haus der Demokratie, welcher an die NS-Geschichte erinnert: Hier befand sich von 1932 bis 1943 ein Städtisches Kinderheim. Der Stolperstein für Harri Arnold und 5 weitere ermordete Kinder liegt daneben (nicht auf dem Bild)

Gebäude C1 auf dem Gelände der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen: hier befand sich zu der Zeit von Harri Arnold 1942/1943 die sog. „Kinderfachabteilung“ - ein euphemistischer Begriff für eine Kindertötungseinrichtung.

Gebäude C1 auf dem Gelände der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen: hier befand sich zu der Zeit von Harri Arnold 1942/1943 die sog. „Kinderfachabteilung“ - ein euphemistischer Begriff für eine Kindertötungseinrichtung.

#OnThisDay
Am 02.04.1942 wird Harri Arnold (*1928) vom Städtischen Waisenhaus/Kinderheim in #Connewitz in die „Heil- und Pflegeanstalt“ #Leipzig-Dösen verschleppt. Von hier kommt er Ende 1943 nach #Großschweidnitz und wird hier im Rahmen der dezentralen „Euthanasie“ am 31.08.1944 ermordet.

3 weeks ago 6 2 0 0
Marie Lange, geb. Stephan | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein | Stiftung Sächsische Gedenkstätten

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die #Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, welche die Biografien wie die von Marie Stephan aufarbeitet und den Opfern gedenken. Quelle: www.stsg.de/cms/pirna/bi...

3 weeks ago 1 0 0 0
Marie Stephan (geboren Lange) mit ihrer Tochter im Jahre 1935. Aufgenommen wurde das Bild im Heimatort von Marie: Bad Kudowa (Schlesien). Zu diesem Zeitpunkt wohnten sie bereit in Dresden.

Marie Stephan (geboren Lange) mit ihrer Tochter im Jahre 1935. Aufgenommen wurde das Bild im Heimatort von Marie: Bad Kudowa (Schlesien). Zu diesem Zeitpunkt wohnten sie bereit in Dresden.

Marie Stephan (*1906 als Lange) ist eines von etwa 15.000 Opfern der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. 1934 zeigten sich erste Anzeichen einer psychischen Erkrankung. 1935 kommt sie nach Pirna und ist 1939/1940 kurzzeitig in #Leipzig-Dösen untergebracht. Am 27.11.1940 wird sie ermordet.

3 weeks ago 11 6 1 0
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Nahe der Gedenkstätte in Pirna-Sonnenstein werden Wohnungen errichtet In Pirna wird die ehemalige Garage der „Grauen Busse“ zu Wohnungen umgebaut, ein Ort mit düsterer Vergangenheit. Der Investor verspricht einen sensiblen Umgang mit der Geschichte. Doch wie wird die Ba...

In der unmittelbaren Nähe der #Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein wird die ehemalige #Busgarage zu Wohnraum umgebaut... Hier kamen hunderte Menschen vor ihrer Vergasung in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt an. Ein sensibler Umgang mit Geschichte sieht anders aus…

(€) www.saechsische.de/lokales/saec...

3 weeks ago 2 2 0 0
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The online portal to the records held at the National Archives, and information about those records.

Quelle: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP); unter: catalog.archives.gov/id/12044361; A3340-MFKL: Number D0120, S. 2058

4 weeks ago 1 0 0 0
NSDAP-Mitgliederdatei von Werner Catel, geboren am 27. Juni 1894 in Mannheim. Am 20. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP (Mitgliedsnummer 4.526.713). Links ist auch noch die Ortsgruppe Leipzig vermerkt mit seiner ehemaligen Wohnadresse (schwer lesbar)

NSDAP-Mitgliederdatei von Werner Catel, geboren am 27. Juni 1894 in Mannheim. Am 20. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP (Mitgliedsnummer 4.526.713). Links ist auch noch die Ortsgruppe Leipzig vermerkt mit seiner ehemaligen Wohnadresse (schwer lesbar)

Ein zentraler Täter der „Euthanasie“-Verbrechen in #Leipzig ist Werner Catel. Er leitete die #Universitätskinderklinik und ermordete hier im Sommer 1939 das erste Kind. Er gilt damit als einer der Wegbereiter der #Kindereuthanasie.

Auch für ihn findet sich eine #NSDAP -Mitgliederkartei.

4 weeks ago 13 8 1 0
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The online portal to the records held at the National Archives, and information about those records.

Quelle: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), 1945–1994; unter: catalog.archives.gov/id/12044361

A3340-MFOK: Number R0088; S. 1542

4 weeks ago 0 0 0 0
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Vorderes Verwaltungsgebäude mit den typischen gelben Klinkersteinen an der Chemnitzerstr. - die „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen war zentraler Ort der „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig.

Vorderes Verwaltungsgebäude mit den typischen gelben Klinkersteinen an der Chemnitzerstr. - die „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen war zentraler Ort der „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig.

In der Chemnitzerstr. befand sich die #Heilanstalt Dösen. Hier war Renno seit 1933 Assistenzarzt. 1940 entwickelte er hier eine unauffällige Mordmethode, das sog. #Luminalschema. Im Rahmen der „Aktion T4“ wurde R. stellver. Leiter der Tötungsanstalt #Hartheim.

de.wikipedia.org/wiki/Georg_R...

4 weeks ago 0 0 0 0
NSDAP-Mitgliederkartei für Georg Renno. Eingetreten am 1. August 1930 (Mitgliedsnummer 288.710). Geboren in Straßbourg. Zur Zeit der Erstellung der Karte noch Student. Ortsgruppe Leipzig ist eingetragen. Bei der schwer lesbaren Adresse könnte es sich um die Chemnitzerstr. 50 halten - die Anschrift der Heilanstalt Dösen.

NSDAP-Mitgliederkartei für Georg Renno. Eingetreten am 1. August 1930 (Mitgliedsnummer 288.710). Geboren in Straßbourg. Zur Zeit der Erstellung der Karte noch Student. Ortsgruppe Leipzig ist eingetragen. Bei der schwer lesbaren Adresse könnte es sich um die Chemnitzerstr. 50 halten - die Anschrift der Heilanstalt Dösen.

(1/2) Endlich hab ich auch von einem Leipziger-„Euthanasie“-Täter aus u.a. der „Heil- und Pflegeanstalt“ #Leipzig -Dösen eine #NSDAP -Mitgliederkartei gefunden. Es handelt sich um Georg Renno, welcher bereits 1930 Parteimitglied wurde. Als Adresse könnte die Chemnitzerstr. 50 eingetragen sein…

4 weeks ago 0 0 2 0

„Euthanasie“-Täter aus den Tötungsanstalten #Bernburg, #Sonnenstein, #Hartheim, #Grafeneck, #Brandenburg und der Zentrale in der Tiergartenstr. 4 in #Berlin kamen bei der Vernichtung von über 1,8 Millionen Jüdinnen:Juden in #Belzec, #Sobibor und #Treblinka zum Einsatz. Einer davon:

1 month ago 2 0 0 0
Gedenkstätte Bełżec, der zentrale Weg (Spalte) durch das steinerne Grabfeld. Symbolisch steht es für den Weg in die Gaskammern. Ein Gefühl der Enge komm auf. Nur etwa 2,5m Breit ragen die Betonwände am Ende etwa 9m hoch. Der Weg soll zudem den sonst kaum wahrnehmbaren Geländeanstieg deutlich machen. Symbolisch soll so die Dimension des Verbrechens verdeutlicht werden.

Gedenkstätte Bełżec, der zentrale Weg (Spalte) durch das steinerne Grabfeld. Symbolisch steht es für den Weg in die Gaskammern. Ein Gefühl der Enge komm auf. Nur etwa 2,5m Breit ragen die Betonwände am Ende etwa 9m hoch. Der Weg soll zudem den sonst kaum wahrnehmbaren Geländeanstieg deutlich machen. Symbolisch soll so die Dimension des Verbrechens verdeutlicht werden.

Nahaufnahme von Teilen der Architektur der Gedenkstätte. Zu sehen ist das Gräberfeld im Hintergrund, welches teilweise von gebogenen Metall umlaufen ist. Um das Feld stehen in verrostetem Metall, die Gemeinde, aus denen die jüdischen Opfer stammen.

Nahaufnahme von Teilen der Architektur der Gedenkstätte. Zu sehen ist das Gräberfeld im Hintergrund, welches teilweise von gebogenen Metall umlaufen ist. Um das Feld stehen in verrostetem Metall, die Gemeinde, aus denen die jüdischen Opfer stammen.

Eingangsschild zur Gedenkstätte: This is the site of the murders of about 500.000 victims of the Belzec Death Camp. Established for the Purpurs of Killing the jews of europe, whose lives were brutally taken between february and december 1942 by nazi germany. 

Earth do not cover my blood: let there be no resting place for my outcry. Job 16:18

Eingangsschild zur Gedenkstätte: This is the site of the murders of about 500.000 victims of the Belzec Death Camp. Established for the Purpurs of Killing the jews of europe, whose lives were brutally taken between february and december 1942 by nazi germany. Earth do not cover my blood: let there be no resting place for my outcry. Job 16:18

Tafel in der Ausstellung der Gedenkstätte mit Bezug auf die sog. „Aktion T4“. Nahezu 90 Prozent der SS-Wachen in Belzec waren bereits bei der Vergasung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen 1940/1941 beteiligt.

Tafel in der Ausstellung der Gedenkstätte mit Bezug auf die sog. „Aktion T4“. Nahezu 90 Prozent der SS-Wachen in Belzec waren bereits bei der Vergasung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen 1940/1941 beteiligt.

Im Vernichtungslager #Bełżec im Süd-Osten des damaligen besetzten #Polen wurden in kürzester Zeit von März - Dezember 1942 etwa 450.000 Jüdinnen:Juden ermordet. Maßgeblich daran beteiligt waren Täter der „Euthanasie“ und „Aktion T4“, bei der bereits 1940/1941 70.000 Menschen vergast wurden.

1 month ago 6 2 0 0
#Kalenderblatt: Beginn der „Aktion Reinhardt“ im Vernichtungslager Belzec vor 80 Jahren | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein | Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Heute, vor 84 Jahren, am 17. März 1942 beginnt die sog. „Aktion Reinhardt“ - die industrielle Vernichtung von über 1,7 Millionen Jüdinnen:Juden im besetzten #Polen - dabei kamen auch viele ehemalige Mitarbeiter der sog. „Aktion T4“ zum Einsatz.

www.stsg.de/cms/pirna/ak...

1 month ago 7 5 0 2
Cover der Publikation mit einem Foto von Marie Runkel. „Engagiert, erkrankt, ermordet. Erinnerungen an die Diakonisse Marie Runkel (1878-1941) anlässlich der Stolpersteinverlegung am 21. Juni 2018“

Cover der Publikation mit einem Foto von Marie Runkel. „Engagiert, erkrankt, ermordet. Erinnerungen an die Diakonisse Marie Runkel (1878-1941) anlässlich der Stolpersteinverlegung am 21. Juni 2018“

#OnThisDay
Am 17. März 1941 wird Marie Runkel in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. Zuvor war sie jahrzehntelang als Diakonisse im #Leipzig tätig. Eine psychische Erkrankung brachte sie dann unter anderem in die #Heilanstalt Dösen…

www.diako-leipzig.de/aktuelle-mit...

1 month ago 1 0 0 0
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Worum geht es auf dieser Webseite?
Auf dieser Seite geht es um Geschichte:
um die Geschichte von Menschen mit Behinderungen
um die Geschichte von Menschen mit psychischen Erkrankungen
geschichte-inklusiv.de

1 month ago 13 7 5 0

Danke für den spannenden neuen Artikel! Diese NSDAP-Datei lässt mich auch nicht mehr los.

1 month ago 1 0 0 0
Stolperstein für Walter Arthur Handschuh: Jahrgang 1885. Eingewiesen 1939. Arbeitsanstalt. „Verlegt“ 12.2.1941. Pirna-Sonnenstein. Ermordet 12.2.1941. „Aktion T4“.

Stolperstein für Walter Arthur Handschuh: Jahrgang 1885. Eingewiesen 1939. Arbeitsanstalt. „Verlegt“ 12.2.1941. Pirna-Sonnenstein. Ermordet 12.2.1941. „Aktion T4“.

Reste der Busgarage in der ehemaligen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein - hier kamen die Busse an.

Reste der Busgarage in der ehemaligen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein - hier kamen die Busse an.

Gebäude-Außensicht der Euthanasie-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Heute: Gedenkstätte.

Gebäude-Außensicht der Euthanasie-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Heute: Gedenkstätte.

Verwaltungsgebäude der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63. Links daneben befindet sich das Pförtnerhaus. Hier befindet sich die Ausstellung über die Geschichte des Geländes vom Initiativkreis Riebeckstraße 63 e.V.

Verwaltungsgebäude der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63. Links daneben befindet sich das Pförtnerhaus. Hier befindet sich die Ausstellung über die Geschichte des Geländes vom Initiativkreis Riebeckstraße 63 e.V.

#OnThisDay
Am 14.03.1939 wird Walter Arthur Handschuh in die Städtische Arbeitsanstalt in die #Riebeckstraße zwangseingewiesen. Bereits zuvor wird er #Zwangssterilisiert. Ende 1940 kommt er von #Zschadraß in die „Euthanasie“-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein und wird dort im Februar 1941 ermordet.

1 month ago 1 0 0 0
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Arnold Grünfeld | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein | Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Noch am selben Tag wird er in #Pirna ermordet. Hier befand sich eine der „Euthanasie“-Tötungsanstalten. Was viele nicht wissen: auch erschöpfte & kranke KZ-Häftlinge - unter ihnen viele Juden:Jüdinnen - wurden im Rahmen der „Euthanasiemorde“ vergast (sog. „Mordaktion 14f13“).

1 month ago 0 0 0 0
Bild von Arnold Grünfeld um 1925 - hier ist er etwa 38 Jahre alt. Quelle: Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

Bild von Arnold Grünfeld um 1925 - hier ist er etwa 38 Jahre alt. Quelle: Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

#OnThisDay
(1/2) Am 11.03.1887 wird Arnold Grünfeld in eine jüdische Familie im heutigen Tschechien geboren. Er wird Rabbiner & später als namhafte Persönlichkeit nach der Besetzung des Gebietes durch die Wehrmacht 1939 verhaftet. Vom KZ #Buchenwald wird er 1941 nach Pirna-Sonnenstein deportiert…

1 month ago 0 0 1 0
Sogenannte „Krankenakte“ von Rosa Tützer aus dem Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig - zu finden in einer Publikation über „Juden in Mittweida“.

Sogenannte „Krankenakte“ von Rosa Tützer aus dem Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig - zu finden in einer Publikation über „Juden in Mittweida“.

#OnThisDay
Heute gedenken wir Rosa Tützer. Am 9. März 1941 wird sie in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. Ihre Odyssee durch Anstalten wie #Dösen, #Hubertusburg oder #Zschadraß endete in Pirna. Ihre vermeintliche Asche liegt auf dem Alten Israelitischen Friedhof in Leipzig.

1 month ago 2 1 0 0
Gaskammer der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Elsa Knabe war eine von etwa 15.000 Menschen, welche hier vergast wurden.

Gaskammer der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein. Elsa Knabe war eine von etwa 15.000 Menschen, welche hier vergast wurden.

(2/2) 1937 wird sie entmündigt und in die Städtische #Arbeitsanstalt von #Leipzig in der #Riebeckstrasse 63 eingewiesen. Ende 1940 wird sie nach #Zschadraß deportiert und am 10. Februar 1941 in der Tötungsanstalt #Pirna -Sonnenstein ermordet…

1 month ago 2 1 0 0
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Stolpersteine Guide Erkunde die Geschichte hinter den Stolpersteinen direkt an dem Ort, an dem sie geschrieben wurde. Als App mit Führungen und Biografien für iOS und Android.

(1/2) Ein weiteres Biografisches Bsp. für die Geschlechtsspezifische Dimension der #Euthanasiemorde ist Elsa Knabe. Zwangseingewiesen wegen zugeschriebener angeblicher „sexuelle[r] Verwahrlosung und Haltlosigkeit ... für die öffentliche Volksgesundheit weitgehend gefährlich“…

1 month ago 6 3 1 0