"Das Haus ist am Brennen, statt es zu löschen, kommt Umweltminister Albert Rösti lediglich mit einem Tropfen Wasser. Was wir bei Rösti und dem Bundesrat aktuell sehen, ist ein massiver Abbau der Klimapolitik."
Es ist höchste Zeit für Wiederstand. Wir wollen Zukunft.
www.watson.ch/schweiz/inte...
Posts by Miro Poffa
Wer das Stromabkommen bekämpft, führt die Schweiz ins Stromréduit.
Das heisst: Gefahr von Blackouts sowie überteuerte und klimaschädliche Überproduktion. Auf Kosten der Umwelt und der Konsument*innen.
Abschottung ist auch im Strombereich keine gute Idee.
www.tagesanzeiger.ch/oekologische...
📣 «Es geht nicht um eine ernsthafte Beschleunigung der Energiewende, sondern um politische Machtspiele.» @alinetrede.bsky.social zum
heutigen Entscheid der UREK-S:
gruene.ch/medienmittei...
Von einer Deregulierung profitieren aber vor allem grosse Agrarkonzerne. Es drohen Patentkartelle, mehr Marktmacht, weniger Vielfalt und wachsende Abhängigkeiten. Das steht im Widerspruch zu einer global gerechten, ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft. Das darf nicht ausgeklammert werden.
Für mich schliesst eine kritische Haltung gegenüber Deregulierung die Offenheit für wissenschaftliche Forschung nicht aus – im Gegenteil. Ich finde es wichtig, dass mit diesen Techniken geforscht wird, um Chancen wie Risiken besser zu verstehen.
Wissenschaftlich zu sein heisst für mich aber nicht automatisch, Deregulierung mitzutragen. Es gehört aus meiner Sicht zu einer informierten, verantwortungsvollen Haltung, kritisch zu hinterfragen, wer profitiert und welche langfristigen Folgen entstehen.
Diesen Kritikpunkt sehe ich – und ja, Differenzierung ist wichtig. Aber gerade deshalb sollte man die Dinge auch klar benennen. Es geht nicht darum, neue Verfahren schlechtzureden. Aber es geht ebenso wenig, sie nicht als das zu benennen, was sie sind.
«Neue Gentechniken sind auch Gentechniken, aber etwas anders» war nicht ganz so pointiert ;)
Mir geht es nicht um Angst, sondern um Ehrlichkeit und Transparenz. Wenn der Bundesrat den Begriff «Gentechnik» vermeidet, obwohl er zutrifft, fehlt der Öffentlichkeit die Grundlage für eine informierte Entscheidung. Auch in der EU werden NGT klar benannt.
Warum nicht offen sagen, was es ist?
Neue Gentech-Verfahren ermöglichen tiefere Eingriffe ins Erbgut als natürliche Mutationen oder klassische Züchtung. Deshalb sollen auch Herkunft und Verfahren – nicht nur das Endprodukt – für Risikoabschätzung, Transparenz und Wahlfreiheit zählen. (2/2)
Auch präzise Mutationen per CRISPR/Cas sind Eingriffe ins Erbgut. Gene werden gezielt und künstlich verändert – ist das nicht per Definition Gentechnik? (1/2)
«Gentechnik bleibt Gentechnik» - auch wenn der Bundesrat versucht, sie unter dem Tarnnamen «neue Züchtungstechnologien» durchzuwinken: CRISPR/CAS & Co. greifen ins Erbgut ein und sind Gentech. Es braucht deshalb Transparenz, klare Kennzeichnung, Wahlfreiheit und eine konsequente Regulierung.
Der Bundesrat will neue AKW ermöglichen – und lenkt damit von den echten Lösungen ab. Statt Milliarden in veraltete Technologien zu stecken, braucht es jetzt Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren.
Die @gruenech.bsky.social lehnen den Gegenvorschlag ab – und sind bereit fürs Referendum.
#Kantonsrat will linke Städte entmachten: Hauchdünner Erfolg der Bürgerlichen im Streit um #Tempo30
Wir werden darüber abstimmen, denn wir haben das Referendum ergriffen:
Unser Quartier, unser Dehei, unsere Strassen
Unser Dorf, unser Dehei, unsere Strassen
www.tagesanzeiger.ch/tempo-30-in-...
#Städte & #Kantone sind gegen die geplante Aufhebung des #AKW-Neubauverbots.
#Energie #Kernkraft #Schweiz
Migration ist die Realität der Schweiz. Und sie bereichert die Schweiz. Es gibt nicht zu viele Geflüchtete, sondern zu wenig Schutz für die, die ihn brauchen. Wir GRÜNE setzen uns dezidiert für mehr soziale Gerechtigkeit in der Schweiz ein. #HaltungZeigen
Das Asylrecht ist stark ausgehöhlt, die Schweiz behandelt Geflüchtete miserabel. Das hindert Behörden und Politik aber keineswegs daran, den Asylschutz immer weiter abzubauen, wie die neusten Beispiele zeigen. Kurz nachdem das Barlament einen Vorstoss überwiesen hatte, der ein gegen Sans-Papiers gerichtetes Schnüffelsystem schaffen will verabschiedete der Bundesrat vergangene Woche die Botschaft zur Schweizer Beteiligung am neuen EU-Migrations- und Asylpakt. Die Schweiz trägt damit zu einer weiteren Verschärfung der tödlichen Situation an den EU-Aussengrenzen bei. Wird der Pakt zum Gesetz, kommt es auch innerhalb der Schweiz zu drastischen Verschlechterungen für schutzsuchende Menschen. Unter anderem droht Geflüchteten, die über ein anderes EU-Land in die Schweiz einreisen, dauerhafte Illegalisierung. Fast gleichzeitig hat das Schweizer Staatssekretariat für Migration beschlossen, fortan wieder regelmässig Ausschaffungen nach Afghanistan zu vollziehen. Krieg, Bürgerkrieg, brutale Talibanherrschaft und Foltergefahr? Eine Randnotiz. Hauptsache, die Ausschaffungszahlen sind hoch. Zuletzt hat sich SP-Bundesrat Beat Jans mehrfach mit diesen gebrüstet. 2024 wurden 4738 Menschen gegen ihren Willen ausgeschafft. Dahinter stecken ebenso viele Einzelschicksale, zerrissene Beziehungen und zerbrochene Zukunftspläne. Die Behörden gehen bei den Ausschaffungen oft brutal und auch immer wieder jenseits der Legalität vor: Suizidale Menschen werden aus stationärer Behandlung in psychiatrischen Kliniken herausgeholt, andere Personen in Länder ausgeschafft, in denen ihnen Folter droht oder sie lebensnotwendige medizinische Behandlungen nicht erhalten. Bei den Ausschaffungen kommt es zu Fesselungen und immer wieder zu Gewalt durch Beamt:innen. Am Erscheinungstag dieser WOZ berät die Staatspolitische Kommission des Nationalrats gar darüber, ob bei Ausschaffungen auch die zwangsweise Verabreichung von Beruhigungs- und Schlafmitteln gesetzlich erlaubt werden
Soll Zwangsmedikamentation mit Schlafmitteln bei Ausschaffung gesetzlich erlaubt werden? Darüber diskutiert Kommission des Nationalrats morgen und am Freitag. Über diese und andere neue Brutalitäten gegen Geflüchtete habe ich @woz.ch etwas kurzes geschrieben.
Die Verkehrskommission des Nationalrates hat einer parlamentarischen Initiative von @mtoengi.bsky.social zur Stärkung der Agglomerationsprogramm zugestimmt. Ein wichtiger Schritt, um ÖV, Velos und Fussverkehr in den Agglomerationen voranzubringen. 👉 www.parlament.ch/de/ratsbetri...
Ein riesiges BRAVO an Céline Vara! 💚🎉 Mit ihrer Wahl am letzten Sonntag kehren die GRÜNEN in den Neuenburger Staatsrat zurück! 🌻
From an operational security perspective, this is the highest level of fuckup imaginable. These people cannot keep America safe.
Bundesrat Rösti beklagt sich heute in der NZZ über Vorwürfe von @alinetrede.bsky.social, er kratze an den Institutionen. Gestern zeigte die NZZaS: Rösti will per Verordnung den Gewässerschutz aufweichen – ein weiterer Schritt, um das Programm der Agrar-Lobby an der Demokratie vorbei durchzusetzen.
Der Schweizer #Wald steht unter #Druck: Hitze, #Trockenheit, #Stürme und Schadorganismen haben ihm stark zugesetzt. Der #Waldbericht von WSL und BAFU informiert alle zehn Jahre über den Zustand des Waldes und analysiert die Entwicklungen. www.wsl.ch/de/news/wald... #Waldbericht2025
Der Kreislauf der PFAS-Verschmutzung ist fatal: Industrie → Konsumgüter→ Umwelt → Trinkwasser → Körper. Diese Kette muss gebrochen werden: Wir müssen jetzt neue Belastungen verhindern und alte sanieren. Weiteres Zögern ist verantwortungslos gegenüber Gesellschaft und Natur. (3/3)
PFAS belasten Böden, Grundwasser und Nahrungsketten – mit Folgen wie erhöhtem Krebsrisiko und Entwicklungsstörungen. Neue PFAS müssen konsequent verhindert und bestehende Altlasten rasch saniert werden. Es darf nicht sein, dass Profite privatisiert und Schäden sozialisiert werden. (2/3)
PFAS sind industrielle „Ewigkeits-Chemikalien“, die u.a. über verschiedenste Produkte und Pestizide bis ins Trinkwasser und unsere Nahrungsmittel gelangen und schwere Gesundheitsschäden verursachen können. Eine toxische Spirale, die dringend gestoppt werden muss. (1/3)
Die EU ist die einzige Grossmacht ohne imperialistische Pläne. Deshalb «sollte man wieder über den EU-Beitritt sprechen», so @lisamazzone.bsky.social. Statt eines militärischen Alleinganges, könnten wir einen solidarischen Beitrag im Rahmen der militärischen Neutralität leisten. Diskussionswürdig!
Weil die neuen Luxus-Suiten der Swiss-First-Class so schwer sind, müssen für den Gewichtsausgleich Metallplatten eingebaut werden. Die Swiss fliegt also ernsthaft mit extra Ballast durch die Klimakrise, damit die Reichsten noch luxuriöser reisen können? Das ist an Absurdität kaum zu übertreffen.
Ich gratuliere Martin #Pfister zur Wahl in den Bundesrat.
PS. Ein ZG-Bürgerlicher als #VBS-Chef bietet die Chance, auf die zentrale sicherheitspolitische Frage zu fokussieren: Die Rolle der Schweiz als Rohstoffhandels-Grossmacht!
@larissa-rhyn.bsky.social @haeslerg.bsky.social @ksurber.bsky.social
Studie zum Modalsplit zeigt klar: Höchste Wirkung und günstigster Preis für eine Verschiebung zum öV haben Massnahmen, die den MIV über eine Bepreisung lenken.
Wichtig sind ebenfalls ein gutes Angebot und dessen Ausbau.
www.admin.ch/gov/de/start...
Schweizer Bäuer*innen klagen für mehr Klimaschutz – weil sie die Folgen längst spüren: Dürren, Extremwetter, Ernteausfälle. Während die klassische Agrarlobby weiter blockiert, forderten sie 2024 wirksame Massnahmen. Eine spannende Einordnung.