Facebook-Post der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“, 7.4.2026.
Text:
„So wie wir in Deutschland mit Jens-Christian Wagner, dem Direktor der Gedenkstätte Buchenwald, der sich mit der Bundesregierung in einer Linie sieht, einen solchen Fall haben, so tut es auch das United States Holocaust Memorial Museum in Washington.
In beiden Fällen gibt es gehorsame Menschen, die helfen, den Weg zum Faschismus zu ebnen. Jens-Christian Wagner sagt, er kämpfe gegen die AfD, und gleichzeitig behauptet er, die von ihm geleitete Gedenkstätte sei „unpolitisch". Wie das gehen soll, ist unklar. Außerdem äußert er sich der „Hufeisentheorie" entsprechend (die Gleichsetzung von Linken und Rechten) und setzt sich gegen Kommunisten und Linke ein, die er mit denen von rechts gleichsetzt. Die Kommunisten gehören der Opfer, die in Buchenwald umgekommen sind. So machen es auch die Christdemokraten (CDU), die nicht bereit sind, mit Vertretern beider Parteien (links und rechts) im Parlament zu sitzen (aber bereit sind, mit den Stimmen der Linken gewählt zu werden und eine rechte Politik zu betreiben).
Sowohl das United States Holocaust Memorial Museum in Washington als auch die Gedenkstätte Buchenwald – wie die gesamte institutionelle deutsche Erinnerungskultur – sind Institutionen, die den Holocaust misbrauchen, um den Völkermord zu unterstützen, den Israel in Palästina und im Libanon begeht.[…]
Das entspricht dem deutschen Katechismus.“
„Gehorsame Menschen, die helfen, den Weg zum Faschismus zu ebnen“…
Diese Leute haben mit ihren bizarren Behauptungen jeglichen Bezug zur Realität verloren und helfen, auch wenn sie das nicht wollen, mit ihren Angriffen gegen die #Gedenkstätte #Buchenwald nur der extremen Rechten.