Abschiebung trotz Kirchenasyl
Ein afghanischer Konvertit wurde abgeschoben obwohl er unter Kirchenasyl stand. Ein Streit zwischen Hamburg und Berlin geht dem Fall voraus. Marina Mai | taz Erstmals seit Existenz der Kirchenasylbewegung 1983 wurde in Berlin ein Mann abgeschoben, der sich im Kirchenasyl befand. Es handelt sich um H., einen Afghanen, der nach Schweden zurück abgeschoben wurde. Laut Gottfried Martens, Pastor der evangelisch-lutherischen Dreieieinigkeits-Gemeinde, in der der Mann gemeinsam mit Landsmännern in Kirchenasyl lebte, wurde H.