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Hashtag
#Baberowski
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Da kommt schon auch die Frage auf, ob @spiegel.de @k-iken.bsky.social und @m-pfaffenzeller.bsky.social unsere Demokratie überhaupt behalten wollen. Wie kann man so jemandem wie #Baberowski auch noch eine Bühne bieten?

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Die liberale Demokratie ist in Bedrängnis geraten, und ihre Sachwalter spüren, dass sie auf schwankendem Fundament stehen. Der hilflose Versuch, Populisten das Etikett des Extremismus anzuheften, bestätigt nur die Diagnose des schleichenden Vertrauensverlustes, der die politischen Ordnungen in allen Ländern Europas erschüttert. Populisten beklagen die Monopolisierung der Willensbildung durch hegemoniale Deutungseliten, die Allmacht der Bürokratie und Justiz, Korruption, Klientelismus und das Unvermögen der regierenden Parteien, Krisen zu bewältigen. Sie verstehen sich als Gegner des Parteienstaates und der Bevormundung durch Funktionäre und Experten, die niemand gewählt hat. Auch verheißen sie, was die politische Elite längst aufgegeben hat: dass Gesetze, die nicht mehr zeitgemäß sind, aufgehoben werden können, dass sich Lebensverhältnisse, die als bedrückend empfunden werden, ändern lassen, wenn man es nur will.

Die liberale Demokratie ist in Bedrängnis geraten, und ihre Sachwalter spüren, dass sie auf schwankendem Fundament stehen. Der hilflose Versuch, Populisten das Etikett des Extremismus anzuheften, bestätigt nur die Diagnose des schleichenden Vertrauensverlustes, der die politischen Ordnungen in allen Ländern Europas erschüttert. Populisten beklagen die Monopolisierung der Willensbildung durch hegemoniale Deutungseliten, die Allmacht der Bürokratie und Justiz, Korruption, Klientelismus und das Unvermögen der regierenden Parteien, Krisen zu bewältigen. Sie verstehen sich als Gegner des Parteienstaates und der Bevormundung durch Funktionäre und Experten, die niemand gewählt hat. Auch verheißen sie, was die politische Elite längst aufgegeben hat: dass Gesetze, die nicht mehr zeitgemäß sind, aufgehoben werden können, dass sich Lebensverhältnisse, die als bedrückend empfunden werden, ändern lassen, wenn man es nur will.

Es geht um die Selbstermächtigung der Bürger, um die Verwandlung der Bestätigungs- und Genehmigungsdemokratie in eine Betätigungsdemokratie. Nicht vor Gerichtshöfen und Kommissionen, die niemand gewählt hat und die niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig sind, sondern im leidenschaftlichen Streit der Meinungen, im Parlament und in der Regierung soll das letzte Wort gesprochen werden. Der Mehrheitswille soll zählen und nicht länger an die Leine einer politischen Klasse gelegt werden, die sich nicht verantworten muss. Auf paradoxe Weise belebt sich die Demokratie in dem Augenblick, als ihr Niedergang prognostiziert wird. Populisten stellen vieles in Frage, – die Demokratie aber nicht. Der Populismus ist vielmehr eine demokratische Antwort auf undemokratischen Liberalismus. Er ist das Symptom einer Krise der Repräsentation, die das politische Gefüge tiefgreifend erschüttert. Wo die Volkssouveränität nur noch als Wortspiel ohne gesellschaftliche Resonanz empfunden wird, haben solche Bewegungen leichtes Spiel, sich selbst für die Verkörperung des Volkswillens auszugeben. Damit kommen die Sachwalter der liberalen Demokratie nicht zurecht, die nicht begreifen, dass sie selbst die Urheber jener Krise sind, in der sich der Protest entfaltet.

Es geht um die Selbstermächtigung der Bürger, um die Verwandlung der Bestätigungs- und Genehmigungsdemokratie in eine Betätigungsdemokratie. Nicht vor Gerichtshöfen und Kommissionen, die niemand gewählt hat und die niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig sind, sondern im leidenschaftlichen Streit der Meinungen, im Parlament und in der Regierung soll das letzte Wort gesprochen werden. Der Mehrheitswille soll zählen und nicht länger an die Leine einer politischen Klasse gelegt werden, die sich nicht verantworten muss. Auf paradoxe Weise belebt sich die Demokratie in dem Augenblick, als ihr Niedergang prognostiziert wird. Populisten stellen vieles in Frage, – die Demokratie aber nicht. Der Populismus ist vielmehr eine demokratische Antwort auf undemokratischen Liberalismus. Er ist das Symptom einer Krise der Repräsentation, die das politische Gefüge tiefgreifend erschüttert. Wo die Volkssouveränität nur noch als Wortspiel ohne gesellschaftliche Resonanz empfunden wird, haben solche Bewegungen leichtes Spiel, sich selbst für die Verkörperung des Volkswillens auszugeben. Damit kommen die Sachwalter der liberalen Demokratie nicht zurecht, die nicht begreifen, dass sie selbst die Urheber jener Krise sind, in der sich der Protest entfaltet.

Das Interview im Spiegel ist vrmtl. eine Reaktion auf diesen an Carl Schmitt geschulten, verharmlosenden und stellenweise rechtsradikalen Essay ("Parteienstaat", "Selbstermächtigung", "undemokratischer Liberalismus") von #Baberowski, der neulich im DLF lief 👇

www.deutschlandfunk.de/die-populist...

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Christoph Vandreier: Jörg Baberowskis Geschichtsfälschung

"Baberowski ist kein Wissenschaftler, sondern ein rechter #Ideologe"

Während #Baberowski alle medialen Kanäle nutzt, shorturl.at/z80zh um seine reaktionären Auffassungen zu verbreiten, geht er aggressiv gegen Kritiker vor & versucht, jede Diskussion über seine Thesen zu unterdrücken.
#Kulturkampf

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Google Search

Würde mich mal interessieren, ob in dem Artikel der Begriff #umstritten vorkommt - denn #umstritten wäre gerlinde gesagt noch eine etwas euphemistische Bezeichnung für #Baberowski.

www.google.com/search?q=bab...

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Historiker Baberowski zum Umgang mit Populismus »Die Tyrannei der Werte vergiftet die Demokratie«
Wer auf Weimar und die Nazis verweist, wenn er von der AfD spricht, hat nichts verstanden, sagt Jörg Baberowski. Hier erklärt der Historiker, warum er keine Angst um die Demokratie hat und europäische Werte für eine Illusion hält. Ein Interview von Katja Iken und Martin Pfaffenzeller

Historiker Baberowski zum Umgang mit Populismus »Die Tyrannei der Werte vergiftet die Demokratie« Wer auf Weimar und die Nazis verweist, wenn er von der AfD spricht, hat nichts verstanden, sagt Jörg Baberowski. Hier erklärt der Historiker, warum er keine Angst um die Demokratie hat und europäische Werte für eine Illusion hält. Ein Interview von Katja Iken und Martin Pfaffenzeller

"Die Tyrannei der Werte vergiftet die Demokratie" – oder wie viel unbehandelte Persönlichkeitsstörung verträgt eine #vierteGewalt am Beispiel von @spiegel.de

@k-iken.bsky.social @m-pfaffenzeller.bsky.social
#noafd #verdachtsfall #Baberowski

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In einem politischen Salon in Berlin vernetzt sich die Neue Rechte mit bürgerlichen Rechtsaußen von SPD und CDU, Welt und Junge Freiheit. Dabei sind unter anderem #Sarrazin, #Broder, #Mattusek, #Stein, #Lengsfeld #Baberowski und #Klonovsky...

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