Bildungsteilhabe ist ungleich verteilt. Ungleichheitsverhältnisse wie Rassismus, Sexismus, Klassismus oder Ableismus wirken nicht nur auf individueller Ebene (z.B. abwertende Kommentare einzelner Lehrkräfte oder Mitschüler*innen), sondern sind in den institutionellen Strukturen, Routinen und Entscheidungsmustern des Schulsystems verankert. Mit Blick auf den Zugang zu Bildungseinrichtungen betrifft das besonders Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland migrieren oder vor Gewalt und Unsicherheit fliehen mussten.
Wie äußern sich Ungleichheitsverhältnisse im Schulalltag auf institutioneller Ebene? - wenn schulische Bewertungs- und Erwartungsstrukturen (z. B. Übergangs-empfehlung) entlang sozial konstruierter Differenzlinien (z.B. Rassismus) verzerrt sind. - wenn Beschwerden über Diskriminierung folgenlos bleiben, weil institutionelle Verantwortlichkeiten, Verfahren und Anerkennungsstrukturen fehlen. - wenn schulische Routinen Mehrsprachigkeit als Defizit behandeln anstatt Kindern mit ihren sprachlichen Ressourcen zu fördern.
Am 10. Dezember ist #TagderMenschenrechte.
@benediktwirth.bsky.social betont: Um #Bildungsteilhabe für alle zu garantieren, müssen Ungleichheitsverhältnisse wie #Rassismus, #Klassismus, #Ableismus oder #Sexismus in den institutionellen Strukturen unseres #Bildungssystems berücksichtigt werden.