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#EpidBull
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Blick in den Innenbereich einer Justizvollzugsanstalt mit Zellentüren auf einem Gang. Darüber liegt der Titel: „Erfahrung aus der Praxis – Impfen im Justizvollzug“. Oben rechts steht „Epidemiologisches Bulletin“, unten „Robert Koch-Institut“.

Blick in den Innenbereich einer Justizvollzugsanstalt mit Zellentüren auf einem Gang. Darüber liegt der Titel: „Erfahrung aus der Praxis – Impfen im Justizvollzug“. Oben rechts steht „Epidemiologisches Bulletin“, unten „Robert Koch-Institut“.

Menschen in Haft leben auf engem Raum und sind dadurch einem erhöhten Risiko für Ansteckungen mit impfpräventablen Infektionskrankheiten ausgesetzt.

Im aktuellen #EpidBull geht es um Impfungen im Justizvollzug und wie sich Impfangebote hier pragmatisch umsetzen lassen.

🔗 rki.de/epidbull

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Welttuberkulosetag 24. März
Epidemiologisches Bulletin
Zahlen, Risiken, Prävention
Tuberkulose bleibt eine globale Herausforderung

Illustration von medizinischem Personal um eine Weltkugel mit „END TB“-Symbol.

Welttuberkulosetag 24. März Epidemiologisches Bulletin Zahlen, Risiken, Prävention Tuberkulose bleibt eine globale Herausforderung Illustration von medizinischem Personal um eine Weltkugel mit „END TB“-Symbol.

Tuberkulose in Deutschland

2025 wurden in Deutschland 4.070 neu diagnostizierte Tuberkulose-Fälle gemeldet. Das ist ein Rückgang um 8 % gegenüber 2024 (4.408 Fälle). Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben Herausforderungen:

• Multiresistente Tuberkulose: Der Anteil liegt bei 4 %. Das ist deutlich rückläufig, aber im internationalen und EU-Vergleich erhöht.

• Kinder: 237 gemeldete Fälle (2023: 237; 2024: 232). Das ist ein Indikator für kürzlich erworbene Infektionen.

Deutschland gehört zu den Ländern mit niedriger Inzidenz.

Weltweit erkranken jährlich 10,7 Millionen Menschen an Tuberkulose, darunter 1,2 Millionen Kinder. Die Krankheit bleibt eine globale Bedrohung, besonders in Ländern mit schlechter Gesundheitsversorgung.

Grafische Elemente mit Glühbirne und Weltkugel.

Tuberkulose in Deutschland 2025 wurden in Deutschland 4.070 neu diagnostizierte Tuberkulose-Fälle gemeldet. Das ist ein Rückgang um 8 % gegenüber 2024 (4.408 Fälle). Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben Herausforderungen: • Multiresistente Tuberkulose: Der Anteil liegt bei 4 %. Das ist deutlich rückläufig, aber im internationalen und EU-Vergleich erhöht. • Kinder: 237 gemeldete Fälle (2023: 237; 2024: 232). Das ist ein Indikator für kürzlich erworbene Infektionen. Deutschland gehört zu den Ländern mit niedriger Inzidenz. Weltweit erkranken jährlich 10,7 Millionen Menschen an Tuberkulose, darunter 1,2 Millionen Kinder. Die Krankheit bleibt eine globale Bedrohung, besonders in Ländern mit schlechter Gesundheitsversorgung. Grafische Elemente mit Glühbirne und Weltkugel.

Wer ist besonders gefährdet?

Das Risiko einer tuberkulösen Infektion hängt von der Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber einem Menschen mit ansteckender Tuberkulose ab. Daher spielt auch die Häufigkeit der Erkrankung in der Region, in der man längere Zeit gelebt hat, eine wesentliche Rolle. Man kann man sich aber auch in Deutschland mit Tuberkulose infizieren.

Bei Erwachsenen entwickelt sich aus einer Infektion in 5–10 % der Fälle eine Tuberkulose, bei Kindern ist das Risiko deutlich höher.

Mikroskopische Darstellung von Tuberkulose-Bakterien.

Wer ist besonders gefährdet? Das Risiko einer tuberkulösen Infektion hängt von der Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber einem Menschen mit ansteckender Tuberkulose ab. Daher spielt auch die Häufigkeit der Erkrankung in der Region, in der man längere Zeit gelebt hat, eine wesentliche Rolle. Man kann man sich aber auch in Deutschland mit Tuberkulose infizieren. Bei Erwachsenen entwickelt sich aus einer Infektion in 5–10 % der Fälle eine Tuberkulose, bei Kindern ist das Risiko deutlich höher. Mikroskopische Darstellung von Tuberkulose-Bakterien.

Tuberkulose-Prävention: Was hilft?

Leichter Zugang zu Beratungs- und Untersuchungsangeboten sowie stigma- und diskriminierungsfreie Sprache

Früherkennung durch systematische Screenings und verbesserte Versorgung bei Risikogruppen (z. B. neu zugewanderte Menschen)

Angebote zur präventiven Behandlung einer tuberkulösen Infektion gemäß Leitlinien

Think TB: Bei Tuberkulose-typischen Symptomen früh TB als Differentialdiagnose mitdenken

Effektive Untersuchung von Kontaktpersonen und Umgebung zur Unterbrechung von Infektionsketten

Farbig hervorgehobene Textblöcke.

Tuberkulose-Prävention: Was hilft? Leichter Zugang zu Beratungs- und Untersuchungsangeboten sowie stigma- und diskriminierungsfreie Sprache Früherkennung durch systematische Screenings und verbesserte Versorgung bei Risikogruppen (z. B. neu zugewanderte Menschen) Angebote zur präventiven Behandlung einer tuberkulösen Infektion gemäß Leitlinien Think TB: Bei Tuberkulose-typischen Symptomen früh TB als Differentialdiagnose mitdenken Effektive Untersuchung von Kontaktpersonen und Umgebung zur Unterbrechung von Infektionsketten Farbig hervorgehobene Textblöcke.

Tuberkulose bleibt die tödlichste Infektionskrankheit durch einen einzelnen Erreger und eine der zehn häufigsten Todesursachen weltweit.
Im #EpidBull zum Welttuberkulosetag u.a.
- Aktuelles zu TB
- Erfolgsfaktoren für Umgebungsuntersuchungen
- Stigmafreie Sprache in der Versorgung

🔗 rki.de/epidbull

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Blauer Infokasten über einer mikroskopischen Darstellung von stäbchenförmigen Bakterien. Rechts unten ein orangefarbener Kreis mit Hinweistext.
Text im Bild: Das Wichtigste zu EHEC
Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli (EHEC) sind Bakterien, die sogenannte Shigatoxine bilden. Das sind Zytotoxine (Zellgifte), die Zellen schädigen können.
Eine Infektion betrifft vor allem den Magen-Darm-Trakt und äußert sich häufig durch Durchfall.
In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen wie dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen.
RKI-Ratgeber aktualisiert
Robert Koch-Institut

Blauer Infokasten über einer mikroskopischen Darstellung von stäbchenförmigen Bakterien. Rechts unten ein orangefarbener Kreis mit Hinweistext. Text im Bild: Das Wichtigste zu EHEC Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli (EHEC) sind Bakterien, die sogenannte Shigatoxine bilden. Das sind Zytotoxine (Zellgifte), die Zellen schädigen können. Eine Infektion betrifft vor allem den Magen-Darm-Trakt und äußert sich häufig durch Durchfall. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen wie dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen. RKI-Ratgeber aktualisiert Robert Koch-Institut

Infografik auf blauem Hintergrund mit Text. Unten eine Illustration: eine Lupe über einer rosa Fläche mit stilisierten Bakterien.
Text im Bild: So steckt man sich an
EHEC werden meist unbemerkt über den Mund aufgenommen, zum Beispiel über kleinste Fäkalspuren an Händen, Lebensmitteln oder Oberflächen.
Eine Übertragung ist durch Kontakt zu Wiederkäuern oder beim Verzehr kontaminierter Lebensmittel möglich. Auch kontaminiertes Wasser, zum Beispiel beim Baden, kann eine Rolle spielen. Mensch-zu-Mensch-Übertragungen sind ebenfalls möglich.
Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen gelten als wichtiges Reservoir. Sie können den Erreger tragen und ausscheiden.
Robert Koch-Institut

Infografik auf blauem Hintergrund mit Text. Unten eine Illustration: eine Lupe über einer rosa Fläche mit stilisierten Bakterien. Text im Bild: So steckt man sich an EHEC werden meist unbemerkt über den Mund aufgenommen, zum Beispiel über kleinste Fäkalspuren an Händen, Lebensmitteln oder Oberflächen. Eine Übertragung ist durch Kontakt zu Wiederkäuern oder beim Verzehr kontaminierter Lebensmittel möglich. Auch kontaminiertes Wasser, zum Beispiel beim Baden, kann eine Rolle spielen. Mensch-zu-Mensch-Übertragungen sind ebenfalls möglich. Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen gelten als wichtiges Reservoir. Sie können den Erreger tragen und ausscheiden. Robert Koch-Institut

Infografik auf dunkelblauem Hintergrund mit Text in zwei Abschnitten. Rechts sind Illustrationen von einem Rind mit Kalb sowie von Lebensmitteln (Salat und Fleisch auf einem Teller) zu sehen.
Text im Bild: Übertragung
Die Übertragungswege unterscheiden sich je nach Alter.
Bei Kindern unter 3 Jahren spielt der direkte Kontakt zu Wiederkäuern häufiger eine Rolle, aber auch der Konsum von Rohmilch und das Vorkommen von Durchfall bei Familienmitgliedern.
Bei Kindern über 9 Jahren und Erwachsenen werden EHEC-Infektionen eher über den Verzehr von Lebensmitteln erworben.
Robert Koch-Institut

Infografik auf dunkelblauem Hintergrund mit Text in zwei Abschnitten. Rechts sind Illustrationen von einem Rind mit Kalb sowie von Lebensmitteln (Salat und Fleisch auf einem Teller) zu sehen. Text im Bild: Übertragung Die Übertragungswege unterscheiden sich je nach Alter. Bei Kindern unter 3 Jahren spielt der direkte Kontakt zu Wiederkäuern häufiger eine Rolle, aber auch der Konsum von Rohmilch und das Vorkommen von Durchfall bei Familienmitgliedern. Bei Kindern über 9 Jahren und Erwachsenen werden EHEC-Infektionen eher über den Verzehr von Lebensmitteln erworben. Robert Koch-Institut

Infografik auf blauem Hintergrund mit Text. Unter der Überschrift stehen drei Zeilen mit kleinen Symbolen links neben den Begriffen.
Text im Bild: Wer ist besonders betroffen?
EHEC-Infektionen treten weltweit auf. In Deutschland ist die Inzidenz der übermittelten EHEC-Erkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren am höchsten.
Schwere Verläufe treten häufiger auf bei:
Säuglingen und Kleinkindern
älteren Menschen
Menschen mit geschwächtem Immunsystem
Robert Koch-Institut

Infografik auf blauem Hintergrund mit Text. Unter der Überschrift stehen drei Zeilen mit kleinen Symbolen links neben den Begriffen. Text im Bild: Wer ist besonders betroffen? EHEC-Infektionen treten weltweit auf. In Deutschland ist die Inzidenz der übermittelten EHEC-Erkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren am höchsten. Schwere Verläufe treten häufiger auf bei: Säuglingen und Kleinkindern älteren Menschen Menschen mit geschwächtem Immunsystem Robert Koch-Institut

#EHEC können Durchfallerkrankungen auslösen. In seltenen Fällen kann es zu schweren Komplikationen wie dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen.

💡 Der aktualisierte #RKI-Ratgeber „EHEC-Erkrankung“ bündelt die wichtigsten Informationen kompakt.

Zum #EpidBull
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

46 9 2 1
Oben eine Foto-Collage mit Menschen verschiedener Altersgruppen (u. a. Kinder, Paare, Familien), die sich umarmen oder lächeln, vor farbigen Hintergründen. Unten eine große blaue Fläche mit Text:
„Impfempfehlungen der STIKO 2026 veröffentlicht“
„Wesentliche Änderungen und Ergänzungen zu
den Empfehlungen 2025“

Oben eine Foto-Collage mit Menschen verschiedener Altersgruppen (u. a. Kinder, Paare, Familien), die sich umarmen oder lächeln, vor farbigen Hintergründen. Unten eine große blaue Fläche mit Text: „Impfempfehlungen der STIKO 2026 veröffentlicht“ „Wesentliche Änderungen und Ergänzungen zu den Empfehlungen 2025“

Die Impfempfehlungen der STIKO 2026 sind da!

Wesentliche Änderungen und Ergänzung zum Vorjahr betreffen:

🔵 RSV
🔵 Chikungunya
🔵 Influenza
🔵 Mpox
🔵 Hib
🔵 Herpes zoster
🔵 Meningokokken
🔵 Pneumokokken

Die gesamten Empfehlungen im #EpidBull:
➡️ rki.de/stiko-empfehlungen

44 25 0 0
Blaue Titelkachel zum Welt-Lepra-Tag. Oben rechts ein orangefarbenes Datumsschild mit Pinnadel, mittig eine Illustration von zwei Händen, die ein Herz formen, darunter eine lila Schleife. Unten steht „Robert Koch-Institut“. Text auf der Kachel: Welt-Lepra-Tag Lepra ist heilbar – Stigmatisierung als zentrale Hürde auf dem Weg zu einer leprafreien Welt  25. Januar 2026 Robert Koch-Institut

Blaue Titelkachel zum Welt-Lepra-Tag. Oben rechts ein orangefarbenes Datumsschild mit Pinnadel, mittig eine Illustration von zwei Händen, die ein Herz formen, darunter eine lila Schleife. Unten steht „Robert Koch-Institut“. Text auf der Kachel: Welt-Lepra-Tag Lepra ist heilbar – Stigmatisierung als zentrale Hürde auf dem Weg zu einer leprafreien Welt 25. Januar 2026 Robert Koch-Institut

Am 25.1. ist Welt-Lepra-Tag

Jährlich gibt es weltweit rund 170.000 neue Fälle von Lepra.

Betroffene leiden nicht nur unter körperlichen Beschwerden, sondern oft auch unter Stigmatisierung und sozialer Ausgrenzung.

Mehr im aktuellen #EpidBull
👉 www.rki.de/DE/Aktuelles...

14 5 0 0
Foto eines lachenden Kindes, das die Schulter freimacht und einen pinken Pflasterstreifen am Oberarm zeigt. In einem blauen Kasten steht: „Auffrischimpfungen bei Kindern und Jugendlichen“. Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Foto eines lachenden Kindes, das die Schulter freimacht und einen pinken Pflasterstreifen am Oberarm zeigt. In einem blauen Kasten steht: „Auffrischimpfungen bei Kindern und Jugendlichen“. Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blautönen mit Überschrift: „Auffrischimpfungen: Wie hoch sind die Quoten?“ Darunter steht: „Im Dezember 2025 hat das RKI neue Impfquoten veröffentlicht.“ Es folgen drei Aufzählungspunkte: • „Die erste Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) und Pertussis (Keuchhusten) im empfohlenen Alter von 5 bis 6 Jahren erhielt nur jedes zweite Kind.“ • „Die zweite Auffrischimpfung im empfohlenen Alter von 9 bis 16 Jahren hatten 57 % der Jugendlichen.“ • „Beide Auffrischimpfungen erhielten nur 43 % der Jugendlichen.“ Darunter steht: „Im Jugendalter wird neben Diphtherie, Tetanus und Pertussis auch eine Polio-Auffrischimpfung empfohlen, möglichst als Kombinationsimpfung. Bei 1 von 10 Jugendlichen fehlte die empfohlene Polio-Impfstoffkomponente jedoch.“ Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blautönen mit Überschrift: „Auffrischimpfungen: Wie hoch sind die Quoten?“ Darunter steht: „Im Dezember 2025 hat das RKI neue Impfquoten veröffentlicht.“ Es folgen drei Aufzählungspunkte: • „Die erste Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) und Pertussis (Keuchhusten) im empfohlenen Alter von 5 bis 6 Jahren erhielt nur jedes zweite Kind.“ • „Die zweite Auffrischimpfung im empfohlenen Alter von 9 bis 16 Jahren hatten 57 % der Jugendlichen.“ • „Beide Auffrischimpfungen erhielten nur 43 % der Jugendlichen.“ Darunter steht: „Im Jugendalter wird neben Diphtherie, Tetanus und Pertussis auch eine Polio-Auffrischimpfung empfohlen, möglichst als Kombinationsimpfung. Bei 1 von 10 Jugendlichen fehlte die empfohlene Polio-Impfstoffkomponente jedoch.“ Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blau und Weiß mit Überschrift: „Impfstatus prüfen, Lücken schließen“. Darunter steht: „Die Auffrischimpfungen im Kindes- und Jugendalter sind wichtig, um langfristig geschützt zu sein. Die Vorsorgeuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter, insbesondere U9, U11 und J1, sind eine gute Gelegenheit, die Impfungen vorzunehmen.“ Darunter steht: „Zusätzlich sollten Praxen unterstützen, zum Beispiel durch:“ Es folgen zwei Aufzählungspunkte: • „separate Impftermine“ • „das Nutzen anderer Termine mit Kindern und Jugendlichen, um den Impfstatus zu prüfen und Auffrischimpfungen nachzuholen.“ Rechts unten ist eine Illustration einer Person im Arztkittel mit Impfpass. Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blau und Weiß mit Überschrift: „Impfstatus prüfen, Lücken schließen“. Darunter steht: „Die Auffrischimpfungen im Kindes- und Jugendalter sind wichtig, um langfristig geschützt zu sein. Die Vorsorgeuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter, insbesondere U9, U11 und J1, sind eine gute Gelegenheit, die Impfungen vorzunehmen.“ Darunter steht: „Zusätzlich sollten Praxen unterstützen, zum Beispiel durch:“ Es folgen zwei Aufzählungspunkte: • „separate Impftermine“ • „das Nutzen anderer Termine mit Kindern und Jugendlichen, um den Impfstatus zu prüfen und Auffrischimpfungen nachzuholen.“ Rechts unten ist eine Illustration einer Person im Arztkittel mit Impfpass. Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blautönen mit Überschrift: „Empfohlene Auffrischimpfungen auf einen Blick“. Darunter stehen zwei Abschnitte: „5-6 Jahre (vor Schulbeginn)“ „Tetanus · Diphtherie · Pertussis“ „9-16 Jahre“ „Tetanus · Diphtherie · Pertussis · Polio“ Links unten sind zwei Impfstoff-Fläschchen als Illustration. Daneben steht: „Für die empfohlenen Impfungen gibt es Kombinationsimpfstoffe, um die Zahl der Injektionen gering zu halten. Mehrere Impfkomponenten können mit einer Spritze verabreicht werden.“ Unten ist ein Kasten mit Glühbirnen-Symbol, darin steht: „Um alle Impfungen im Blick zu behalten, ist es ratsam, den Impfpass in der Arztpraxis prüfen zu lassen und fällige Impfungen dort zu besprechen.“ Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Grafik in Blautönen mit Überschrift: „Empfohlene Auffrischimpfungen auf einen Blick“. Darunter stehen zwei Abschnitte: „5-6 Jahre (vor Schulbeginn)“ „Tetanus · Diphtherie · Pertussis“ „9-16 Jahre“ „Tetanus · Diphtherie · Pertussis · Polio“ Links unten sind zwei Impfstoff-Fläschchen als Illustration. Daneben steht: „Für die empfohlenen Impfungen gibt es Kombinationsimpfstoffe, um die Zahl der Injektionen gering zu halten. Mehrere Impfkomponenten können mit einer Spritze verabreicht werden.“ Unten ist ein Kasten mit Glühbirnen-Symbol, darin steht: „Um alle Impfungen im Blick zu behalten, ist es ratsam, den Impfpass in der Arztpraxis prüfen zu lassen und fällige Impfungen dort zu besprechen.“ Unten steht: „Robert Koch-Institut“.

Auffrischimpfungen im Kindes- und Jugendalter werden häufig nicht wahrgenommen – aber wie hoch sind die aktuellen Impfquoten?
Die Antwort in unserem Beitrag.

Den ausführlichen Impfquotenbericht im #EpidBull gibt es unter:
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

28 8 1 0
Blaues Titelmotiv mit gelbem Bogen im unteren Bereich. Oben rechts ein Kasten mit Icon und Text „Epidemiologisches Bulletin“. Große Überschrift: „STIKO aktualisiert Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Pneumokokken“. Unten ein Foto eines sitzenden Kindes mit Pflaster am Oberarm. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Blaues Titelmotiv mit gelbem Bogen im unteren Bereich. Oben rechts ein Kasten mit Icon und Text „Epidemiologisches Bulletin“. Große Überschrift: „STIKO aktualisiert Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Pneumokokken“. Unten ein Foto eines sitzenden Kindes mit Pflaster am Oberarm. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Hellblauer Hintergrund mit dunkelblauem Rahmen. Überschrift: „Was ist neu?“. Text: „Die STIKO hat ihre Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Pneumokokken aktualisiert. Für Kinder und Jugendlichen mit Risikofaktoren im Alter von 2 bis einschließlich 17 Jahren wird eine einmalige Impfung mit dem 20-valenten Konjugatimpfstoff Prevenar20 (PCV20) empfohlen. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere: angeborene oder erworbene Immundefekte; sonstige chronische Krankheiten; anatomische oder fremdkörperbedingte Risiken (z. B. Cochlea-Implantat)“. Unten rechts eine Illustration eines gelben Impfpasses. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Hellblauer Hintergrund mit dunkelblauem Rahmen. Überschrift: „Was ist neu?“. Text: „Die STIKO hat ihre Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Pneumokokken aktualisiert. Für Kinder und Jugendlichen mit Risikofaktoren im Alter von 2 bis einschließlich 17 Jahren wird eine einmalige Impfung mit dem 20-valenten Konjugatimpfstoff Prevenar20 (PCV20) empfohlen. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere: angeborene oder erworbene Immundefekte; sonstige chronische Krankheiten; anatomische oder fremdkörperbedingte Risiken (z. B. Cochlea-Implantat)“. Unten rechts eine Illustration eines gelben Impfpasses. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Blauer Hintergrund. Überschrift: „Was ist neu?“. Text: „Die bisherige sequentielle Impfung mit den 13- bzw. 15-valenten Konjugatimpfstoffen PCV13 oder PCV15 plus dem 23-valenten Polysaccharidimpfstoff PPSV23 bzw. eine einzelne Dosis PPSV23 entfällt.“ In der Mitte ein gepunktet umrahmtes Feld mit Glühbirnen-Symbol und Text: „Die Standardimpfempfehlung zur Grund-immunisierung bei Säuglingen mit PCV13 oder PCV15 bleibt davon unberührt! Alle Säuglinge sollen zur Grundimmunisierung weiterhin 3 Impfstoffdosen mit PCV13 oder PCV15 im Alter von 2, 4 und 11 Monaten erhalten.“ Unten eine Illustration: Ärztin/Arzt impft ein Kind, daneben eine sitzende Bezugsperson. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Blauer Hintergrund. Überschrift: „Was ist neu?“. Text: „Die bisherige sequentielle Impfung mit den 13- bzw. 15-valenten Konjugatimpfstoffen PCV13 oder PCV15 plus dem 23-valenten Polysaccharidimpfstoff PPSV23 bzw. eine einzelne Dosis PPSV23 entfällt.“ In der Mitte ein gepunktet umrahmtes Feld mit Glühbirnen-Symbol und Text: „Die Standardimpfempfehlung zur Grund-immunisierung bei Säuglingen mit PCV13 oder PCV15 bleibt davon unberührt! Alle Säuglinge sollen zur Grundimmunisierung weiterhin 3 Impfstoffdosen mit PCV13 oder PCV15 im Alter von 2, 4 und 11 Monaten erhalten.“ Unten eine Illustration: Ärztin/Arzt impft ein Kind, daneben eine sitzende Bezugsperson. Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Heller Hintergrund mit Überschrift: „Hintergrund“. Text: „Pneumokokken besiedeln den Nasen-Rachen-Raum vieler Menschen, ohne dass diese es bemerken oder daran erkranken. Allerdings können sie andere anstecken. Säuglinge, Kleinkinder, ältere und vorerkrankte Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko für schwere Erkrankungen. Ziel der aktualisierten Impfempfehlung ist es, invasive Pneumokokken-Erkrankungen und -Pneumonien sowie schwere Folgen wie Hospitalisierung oder Tod bei besonders gefährdeten Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren zu reduzieren.“ Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Heller Hintergrund mit Überschrift: „Hintergrund“. Text: „Pneumokokken besiedeln den Nasen-Rachen-Raum vieler Menschen, ohne dass diese es bemerken oder daran erkranken. Allerdings können sie andere anstecken. Säuglinge, Kleinkinder, ältere und vorerkrankte Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko für schwere Erkrankungen. Ziel der aktualisierten Impfempfehlung ist es, invasive Pneumokokken-Erkrankungen und -Pneumonien sowie schwere Folgen wie Hospitalisierung oder Tod bei besonders gefährdeten Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren zu reduzieren.“ Am unteren Rand steht „Robert Koch-Institut“.

Die #STIKO hat ihre Empfehlung zur Indikationsimpfung gegen Pneumokokken bei Kindern und Jugendlichen mit Risikofaktoren im Alter von 2 bis 17 Jahren aktualisiert.

Die Standardimpfempfehlung zur Grundimmunisierung bei Säuglingen bleibt davon unberührt.

Mehr im #EpidBull:
www.rki.de/DE/Aktuelles...

22 6 0 0
Collage mit Fotos von Menschen unterschiedlichen Alters: eine ältere Frau mit sichtbarem Pflaster am Oberarm, ein Mädchen mit Pflaster und Daumen hoch, ein schlafendes Neugeborenes, zwei Jugendliche, ein kleiner Junge und eine schwangere Frau. Darunter ein blauer Bereich mit dem Text „Wie hoch sind die Impfquoten in Deutschland?“ und „Robert Koch-Institut“.

Collage mit Fotos von Menschen unterschiedlichen Alters: eine ältere Frau mit sichtbarem Pflaster am Oberarm, ein Mädchen mit Pflaster und Daumen hoch, ein schlafendes Neugeborenes, zwei Jugendliche, ein kleiner Junge und eine schwangere Frau. Darunter ein blauer Bereich mit dem Text „Wie hoch sind die Impfquoten in Deutschland?“ und „Robert Koch-Institut“.

Das RKI-Impfquoten-Monitoring: Jedes Jahr werden die Impfquoten für alle Impfungen berechnet, die von der #STIKO für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Schwangere empfohlen werden.

Im #EpidBull 50/25 wurden diese jetzt veröffentlicht.

👉 www.rki.de/DE/Aktuelles...

40 9 3 3
Cover des Epidemiologischen Bulletins 49/2025

Cover des Epidemiologischen Bulletins 49/2025

🆕 Das Epidemiologische Bulletin #EpidBull 49/2025 ist da!

Einige Themen:
#Legionärskrankheit: So ermitteln Gesundheitsämter in Deutschland

#AviäreInfluenza: Etablierung eines H5-Influenza-A-Virus-Tests in Versorgungslaboren

#Chikungunya-Fieber: Größerer Ausbruch auf Kuba

➡️ www.rki.de/epidbull

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Blauer Hintergrund mit einem Flugzeugmodell und einem Stethoskop. Oben links befindet sich ein orangefarbenes Symbol mit dem Text „Epidemiologisches Bulletin“. Darunter der Text: „Diese reiseassoziierten Infektionskrankheiten wurden 2024 in Deutschland erfasst.“ Der Text ist in weißer Schrift auf blauer Fläche.

Blauer Hintergrund mit einem Flugzeugmodell und einem Stethoskop. Oben links befindet sich ein orangefarbenes Symbol mit dem Text „Epidemiologisches Bulletin“. Darunter der Text: „Diese reiseassoziierten Infektionskrankheiten wurden 2024 in Deutschland erfasst.“ Der Text ist in weißer Schrift auf blauer Fläche.

Blauer Hintergrund mit einer Reisetasche-Illustration und der Frage: „Um welche Krankheiten geht es dabei?“. Text: „Infektionskrankheiten können durch Reisende und andere Formen der internationalen Mobilität von einem Land oder einem Kontinent zum anderen gelangen. Wenn Menschen reisen, können sie Erreger nach Deutschland bringen, die hier selten sind. Das RKI wertet diese als „importierte“ Infektionskrankheiten aus. Dies hilft, epidemiologische Entwicklungen besser zu verstehen und Hinweise auf das Infektionsgeschehen in anderen Ländern zu erhalten. [...]“ Unten steht: „Erfasst werden vor allem Erkrankungen, die in Deutschland diagnostiziert und gemeldet werden. Ohne spätere ärztliche Behandlung hier bleiben im Ausland erworbene Erkrankungen meist unbeachtet.“

Blauer Hintergrund mit einer Reisetasche-Illustration und der Frage: „Um welche Krankheiten geht es dabei?“. Text: „Infektionskrankheiten können durch Reisende und andere Formen der internationalen Mobilität von einem Land oder einem Kontinent zum anderen gelangen. Wenn Menschen reisen, können sie Erreger nach Deutschland bringen, die hier selten sind. Das RKI wertet diese als „importierte“ Infektionskrankheiten aus. Dies hilft, epidemiologische Entwicklungen besser zu verstehen und Hinweise auf das Infektionsgeschehen in anderen Ländern zu erhalten. [...]“ Unten steht: „Erfasst werden vor allem Erkrankungen, die in Deutschland diagnostiziert und gemeldet werden. Ohne spätere ärztliche Behandlung hier bleiben im Ausland erworbene Erkrankungen meist unbeachtet.“

Blauer Hintergrund mit einer Arzt-Patienten-Illustration. Der Text lautet: „Diese Erkrankungen wurden am häufigsten übermittelt. Für 2024 wurden dem RKI am häufigsten folgende importierte Infektionskrankheiten übermittelt (Anzahl Fälle): Denguefieber 1.717, Shigellose 1.315, Malaria 933, Giardiasis 881, Hepatitis A 280, Typhus abdominalis 70, Chikungunyavirus-Erkrankung 51, Paratyphus 47, Zikavirus-Erkrankung 34.“

Blauer Hintergrund mit einer Arzt-Patienten-Illustration. Der Text lautet: „Diese Erkrankungen wurden am häufigsten übermittelt. Für 2024 wurden dem RKI am häufigsten folgende importierte Infektionskrankheiten übermittelt (Anzahl Fälle): Denguefieber 1.717, Shigellose 1.315, Malaria 933, Giardiasis 881, Hepatitis A 280, Typhus abdominalis 70, Chikungunyavirus-Erkrankung 51, Paratyphus 47, Zikavirus-Erkrankung 34.“

Blauer Hintergrund mit der Überschrift: „Die Trends 2020 bis 2024 eingeordnet“. Text: „Nach einem Rückgang 2020 und 2021 im Zusammenhang mit Reisebeschränkungen während der COVID-19-Pandemie, nährten sich die Fallzahlen seit 2023 wieder weitgehend dem Niveau von 2019 an. Im Jahr 2024 wurden keine Fälle von Fleckfieber, Läuserückfallfieber, Pest, Poliomyelitis, Tollwut oder Infektionen mit Erregern viral hämorrhagischer Fieber (VHF) übermittelt. Zu den VHF zählen z. B. Ebola-, Lassa-, Gelbfieber, Rift-Valley-Fieber und Krim-Kongo-Hämorrhagisches-Fieber.“

Blauer Hintergrund mit der Überschrift: „Die Trends 2020 bis 2024 eingeordnet“. Text: „Nach einem Rückgang 2020 und 2021 im Zusammenhang mit Reisebeschränkungen während der COVID-19-Pandemie, nährten sich die Fallzahlen seit 2023 wieder weitgehend dem Niveau von 2019 an. Im Jahr 2024 wurden keine Fälle von Fleckfieber, Läuserückfallfieber, Pest, Poliomyelitis, Tollwut oder Infektionen mit Erregern viral hämorrhagischer Fieber (VHF) übermittelt. Zu den VHF zählen z. B. Ebola-, Lassa-, Gelbfieber, Rift-Valley-Fieber und Krim-Kongo-Hämorrhagisches-Fieber.“

🧳Wenn viele Menschen reisen, reisen Krankheitserreger mit.

Im neuen #EpidBull 48/2025 zeigen Meldedaten, welche Infektionskrankheiten 2024 in Deutschland nach Auslandsaufenthalten diagnostiziert und übermittelt wurden:

🔗 rki.de/epidbull

19 5 1 0
Text auf der Grafik: „01. Dezember Welt-AIDS-Tag 2025. Neue Schätzungen für Deutschland. Etwa 97.700 Menschen leben mit HIV. Robert Koch-Institut“. Zu sehen ist eine rosa Fläche mit einer roten Schleife oben; unten ein blauer Bereich mit der Überschrift und dem Text.

Text auf der Grafik: „01. Dezember Welt-AIDS-Tag 2025. Neue Schätzungen für Deutschland. Etwa 97.700 Menschen leben mit HIV. Robert Koch-Institut“. Zu sehen ist eine rosa Fläche mit einer roten Schleife oben; unten ein blauer Bereich mit der Überschrift und dem Text.

Was wissen wir über HIV in 🇩🇪? #WeltAIDSTag

Schätzungen des RKI für 2024 zeigen, dass sich 2.300 Menschen mit #HIV infiziert haben. Das sind ~200 Neuinfektionen mehr als 2023.

Alle Zahlen, Details zu Erstdiagnosen und welche Rolle Prävention spielt, lest ihr im #EpidBull

➡️ www.rki.de/hiv

18 2 1 1
Text auf der Kachel: „Wenn Diabetes zu Amputationen führen kann. In Deutschland leben rund 10 % der Erwachsenen mit einem diagnostizierten Diabetes, bei den meisten handelt es sich um einen Typ-2-Diabetes. Er entwickelt sich meist schleichend im Erwachsenenalter, ausgelöst durch Insulinresistenz und begünstigt durch ein Zusammenspiel aus Lebensstil, sozialen Bedingungen und genetischer Veranlagung. 

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann 
• Gefäße schädigen (Durchblutungsstörungen) und
• Nerven beeinträchtigen (Polyneuropathie). 

Das führt mitunter zum diabetischen Fußsyndrom: chronische Wunden, die schlecht heilen. Werden diese nicht rechtzeitig behandelt, drohen Infektionen, die in Kombination mit Durchblutungsstörungen eine Amputation notwendig machen.“ 

Daneben das Icon einer Person mit Krücken und einem fehlenden Unterschenkel.

Text auf der Kachel: „Wenn Diabetes zu Amputationen führen kann. In Deutschland leben rund 10 % der Erwachsenen mit einem diagnostizierten Diabetes, bei den meisten handelt es sich um einen Typ-2-Diabetes. Er entwickelt sich meist schleichend im Erwachsenenalter, ausgelöst durch Insulinresistenz und begünstigt durch ein Zusammenspiel aus Lebensstil, sozialen Bedingungen und genetischer Veranlagung. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann • Gefäße schädigen (Durchblutungsstörungen) und • Nerven beeinträchtigen (Polyneuropathie). Das führt mitunter zum diabetischen Fußsyndrom: chronische Wunden, die schlecht heilen. Werden diese nicht rechtzeitig behandelt, drohen Infektionen, die in Kombination mit Durchblutungsstörungen eine Amputation notwendig machen.“ Daneben das Icon einer Person mit Krücken und einem fehlenden Unterschenkel.

Text auf der Kachel:
„Trends bei Majoramputationen.
Majoramputationen (oberhalb des Sprunggelenks) gelten als Indikator für die ambulante Versorgungsqualität. Bei optimaler Behandlung wären sie meist vermeidbar.
Zwischen 2005 und 2019 sanken die Raten deutlich, 2020 war diese Abnahme geringer.
Bis 2023 waren folgende Trends zu verzeichnen:
• Männer: sukzessiver Anstieg um +6 % (2023: etwa 16 Fälle pro 100 000 Personen)
• Frauen: stabil bei etwa 5 Fällen pro 100 000 Personen
Die Raten liegen bei Männern durchgängig etwa dreimal höher als bei Frauen, und der Abstand hat sich in den letzten Jahren sogar vergrößert.“

Text auf der Kachel: „Trends bei Majoramputationen. Majoramputationen (oberhalb des Sprunggelenks) gelten als Indikator für die ambulante Versorgungsqualität. Bei optimaler Behandlung wären sie meist vermeidbar. Zwischen 2005 und 2019 sanken die Raten deutlich, 2020 war diese Abnahme geringer. Bis 2023 waren folgende Trends zu verzeichnen: • Männer: sukzessiver Anstieg um +6 % (2023: etwa 16 Fälle pro 100 000 Personen) • Frauen: stabil bei etwa 5 Fällen pro 100 000 Personen Die Raten liegen bei Männern durchgängig etwa dreimal höher als bei Frauen, und der Abstand hat sich in den letzten Jahren sogar vergrößert.“

Definition und Zahlen zu Minoramputationen sowie Altersunterschiede.

Text auf der Kachel:
„Minoramputationen und Altersmuster.
Minoramputationen bezeichnen Amputationen unterhalb des Sprunggelenks, also etwa von Zehen oder Teilen des Fußes.
Nach einem Rückgang bis 2020 nahmen die Raten wieder zu:
• Männer: 69 Fälle pro 100 000 Personen
• Frauen: 15 Fälle pro 100 000 Personen (Daten 2023)

Das Risiko steigt deutlich mit dem Alter – besonders ab 60 Jahren.
Männer sind in allen Altersgruppen stärker betroffen, der Unterschied zu Frauen hat sich über die Jahre weiter vergrößert.“

Auf der Kachel befindet sich zudem ein Balkendiagramm zu Minoramputationsfällen pro 100 000 Personen nach Altersgruppen.

Definition und Zahlen zu Minoramputationen sowie Altersunterschiede. Text auf der Kachel: „Minoramputationen und Altersmuster. Minoramputationen bezeichnen Amputationen unterhalb des Sprunggelenks, also etwa von Zehen oder Teilen des Fußes. Nach einem Rückgang bis 2020 nahmen die Raten wieder zu: • Männer: 69 Fälle pro 100 000 Personen • Frauen: 15 Fälle pro 100 000 Personen (Daten 2023) Das Risiko steigt deutlich mit dem Alter – besonders ab 60 Jahren. Männer sind in allen Altersgruppen stärker betroffen, der Unterschied zu Frauen hat sich über die Jahre weiter vergrößert.“ Auf der Kachel befindet sich zudem ein Balkendiagramm zu Minoramputationsfällen pro 100 000 Personen nach Altersgruppen.

Informationen zu sozialen Unterschieden bei Amputationsraten. 

Text auf der Kachel: „Unterschiede nach sozialräumlicher Lage. Die Daten zeigen auch einen sozialen Gradienten. In Regionen mit hoher sozioökonomischer Deprivation treten mehr diabetesbedingte Amputationen auf als in privilegierteren Regionen: 
• fast doppelt so viele Majoramputationen und 
• rund 1,5-mal so viele Minoramputationen. 

Ursachen können u. a. sein: 
• eine höhere Diabetes-Prävalenz, 
• eine geringere Dichte an Fachärztinnen und -ärzten und 
• Unterschiede beim Zugang zu spezialisierter Versorgung.“ 

Dazu wird ein Foto mit einer Hand, die ein Papier-Ungleichheitszeichen hält gezeigt.

Informationen zu sozialen Unterschieden bei Amputationsraten. Text auf der Kachel: „Unterschiede nach sozialräumlicher Lage. Die Daten zeigen auch einen sozialen Gradienten. In Regionen mit hoher sozioökonomischer Deprivation treten mehr diabetesbedingte Amputationen auf als in privilegierteren Regionen: • fast doppelt so viele Majoramputationen und • rund 1,5-mal so viele Minoramputationen. Ursachen können u. a. sein: • eine höhere Diabetes-Prävalenz, • eine geringere Dichte an Fachärztinnen und -ärzten und • Unterschiede beim Zugang zu spezialisierter Versorgung.“ Dazu wird ein Foto mit einer Hand, die ein Papier-Ungleichheitszeichen hält gezeigt.

📅 Am 14.11. ist #Weltdiabetestag.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker kann zu Nerv- und Gefäßschäden führen, im Extremfall sogar zu Amputationen. Viele dieser Eingriffe wären vermeidbar.

Mehr zur Daten, Entwicklungen sowie zu Minor- und Majoramputationen im #EpidBull
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

4 4 0 0
Eine Frau mit hellem Kopftuch und bordeauxrotem Oberteil sitzt auf einem Sofa und schaut ruhig in die Kamera. Text: „Epidemiologisches Bulletin. Gürtelrose – STIKO-Empfehlung zur Impfung gegen Herpes zoster angepasst.“

Eine Frau mit hellem Kopftuch und bordeauxrotem Oberteil sitzt auf einem Sofa und schaut ruhig in die Kamera. Text: „Epidemiologisches Bulletin. Gürtelrose – STIKO-Empfehlung zur Impfung gegen Herpes zoster angepasst.“

Tabelle mit Erkrankungen und Indikationen für die neue Impfempfehlung. Text: „Was ist neu im Überblick. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose) künftig bereits ab 18 Jahren für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko. Dazu zählen Menschen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz, Autoimmunerkrankungen sowie schweren Ausprägungen chronischer Grunderkrankungen. Dazu gehören z. B. Personen mit bzw. nach: Hämatopoetische Stammzelltransplantation – Zellbasierten Therapien; Solider Organtransplantation – Immunsuppressiver Medikation; Malignen neoplastischen Krankheiten – HIV-Infektion; Rheumatoider Arthritis – Systemischem Lupus erythematodes; Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – Chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma bronchiale; Chronischer Niereninsuffizienz – Diabetes mellitus.

Tabelle mit Erkrankungen und Indikationen für die neue Impfempfehlung. Text: „Was ist neu im Überblick. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose) künftig bereits ab 18 Jahren für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko. Dazu zählen Menschen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz, Autoimmunerkrankungen sowie schweren Ausprägungen chronischer Grunderkrankungen. Dazu gehören z. B. Personen mit bzw. nach: Hämatopoetische Stammzelltransplantation – Zellbasierten Therapien; Solider Organtransplantation – Immunsuppressiver Medikation; Malignen neoplastischen Krankheiten – HIV-Infektion; Rheumatoider Arthritis – Systemischem Lupus erythematodes; Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – Chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma bronchiale; Chronischer Niereninsuffizienz – Diabetes mellitus.

Text mit Häkchen und Leuchtensymbol. Text: „Mehr als nur Gürtelrose-Schutz? Die Herpes-zoster-Impfung schützt nicht nur vor Herpes zoster, sondern bietet auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile: ✅ Geringeres Demenzrisiko: Geimpfte haben ein um etwa 20 % geringeres Risiko, innerhalb von sieben Jahren eine Demenz zu entwickeln und leben im Schnitt etwa 160 Tage länger ohne Demenzdiagnose. ✅ Besserer Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt um 20–25 %, besonders bei Männern, unter 60-Jährigen und Menschen mit Risikofaktoren (z. B. Rauchen, Bewegungsmangel). 💡 Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Impfung auch neuro- und gefäßprotektive Effekte haben könnte, vermutlich durch die Verringerung viraler Reaktivierungen und Entzündungen.“

Text mit Häkchen und Leuchtensymbol. Text: „Mehr als nur Gürtelrose-Schutz? Die Herpes-zoster-Impfung schützt nicht nur vor Herpes zoster, sondern bietet auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile: ✅ Geringeres Demenzrisiko: Geimpfte haben ein um etwa 20 % geringeres Risiko, innerhalb von sieben Jahren eine Demenz zu entwickeln und leben im Schnitt etwa 160 Tage länger ohne Demenzdiagnose. ✅ Besserer Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt um 20–25 %, besonders bei Männern, unter 60-Jährigen und Menschen mit Risikofaktoren (z. B. Rauchen, Bewegungsmangel). 💡 Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Impfung auch neuro- und gefäßprotektive Effekte haben könnte, vermutlich durch die Verringerung viraler Reaktivierungen und Entzündungen.“

Illustration einer älteren Frau, die von einem Arzt geimpft wird. Text: „Wie viele Menschen sind geimpft? Trotz der hohen Krankheitslast bleibt die Impfquote in Deutschland zu niedrig: ➡️ Nur knapp jede 5. Person ab 50 Jahren mit einer relevanten Grunderkrankung ist vollständig gegen Herpes zoster geimpft. ➡️ Nur etwa jede 5. Person ab 60 Jahren unabhängig von einer Grunderkrankung ist vollständig gegen Herpes zoster geimpft. 💡 Die bisherige Standardimpfempfehlung für Personen ab 60 Jahren bleibt weiterhin bestehen.“

Illustration einer älteren Frau, die von einem Arzt geimpft wird. Text: „Wie viele Menschen sind geimpft? Trotz der hohen Krankheitslast bleibt die Impfquote in Deutschland zu niedrig: ➡️ Nur knapp jede 5. Person ab 50 Jahren mit einer relevanten Grunderkrankung ist vollständig gegen Herpes zoster geimpft. ➡️ Nur etwa jede 5. Person ab 60 Jahren unabhängig von einer Grunderkrankung ist vollständig gegen Herpes zoster geimpft. 💡 Die bisherige Standardimpfempfehlung für Personen ab 60 Jahren bleibt weiterhin bestehen.“

Erweiterung der STIKO-Impfempfehlung zu Herpes zoster

Die Ständige Impfkommission #STIKO empfiehlt die Indikationsimpfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose) künftig bereits ab 18 Jahren für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko.

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360 175 15 13
„Neue STIKO-Empfehlung zur Meningokokken-Impfung. Epidemiologisches Bulletin. Robert Koch-Institut.“ Beschreibung: Vier Kinder circa 12 Jahre stehen lächelnd nebeneinander und schauen in die Kamera. Im oberen Bereich steht der Titel der Grafik auf blauem Hintergrund.

„Neue STIKO-Empfehlung zur Meningokokken-Impfung. Epidemiologisches Bulletin. Robert Koch-Institut.“ Beschreibung: Vier Kinder circa 12 Jahre stehen lächelnd nebeneinander und schauen in die Kamera. Im oberen Bereich steht der Titel der Grafik auf blauem Hintergrund.

„Die neue Standardimpfempfehlung im Überblick.
Die STIKO empfiehlt jetzt die Impfung mit einem quadrivalenten Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken der Serogruppen A, C, W und Y (MenACWY) für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren.
Zur Impfung wird eine Impfstoffdosis benötigt.
Nachholimpfungen sollen bis zum 25. Geburtstag erfolgen.

Die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) im Alter von 12 bis 14 Jahren ist eine gute Gelegenheit, die Impfung durchzuführen.
Die Impfung kann zeitgleich mit anderen von der STIKO empfohlenen Impfungen für diese Altersgruppe erfolgen – insbesondere der Tdap-IPV-Auffrischimpfung und der HPV-Impfung."

Beschreibung: Texttafel mit blauer Schrift auf hellblauem Hintergrund, ergänzt durch Pfeil- und Glühbirnensymbole.

„Die neue Standardimpfempfehlung im Überblick. Die STIKO empfiehlt jetzt die Impfung mit einem quadrivalenten Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken der Serogruppen A, C, W und Y (MenACWY) für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren. Zur Impfung wird eine Impfstoffdosis benötigt. Nachholimpfungen sollen bis zum 25. Geburtstag erfolgen. Die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) im Alter von 12 bis 14 Jahren ist eine gute Gelegenheit, die Impfung durchzuführen. Die Impfung kann zeitgleich mit anderen von der STIKO empfohlenen Impfungen für diese Altersgruppe erfolgen – insbesondere der Tdap-IPV-Auffrischimpfung und der HPV-Impfung." Beschreibung: Texttafel mit blauer Schrift auf hellblauem Hintergrund, ergänzt durch Pfeil- und Glühbirnensymbole.

„Anpassung der Impfempfehlung gegen Meningokokken C für Kleinkinder.
Die bisherige Standardimpfempfehlung gegen Meningokokken C für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr wird nicht mehr empfohlen.
Auch die Nachholimpfungen bis 18 Jahre entfallen."
Beschreibung: Ein Kleinkind sitzt lachend auf dem Boden in einem hellen Raum und spielt mit einem bunten Holzspielzeug.

„Anpassung der Impfempfehlung gegen Meningokokken C für Kleinkinder. Die bisherige Standardimpfempfehlung gegen Meningokokken C für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr wird nicht mehr empfohlen. Auch die Nachholimpfungen bis 18 Jahre entfallen." Beschreibung: Ein Kleinkind sitzt lachend auf dem Boden in einem hellen Raum und spielt mit einem bunten Holzspielzeug.

Die #STIKO hat ihre Standard-Impfempfehlungen zur Prävention invasiver Meningokokken-Erkrankungen aktualisiert.

Ziel ist es, den individuellen Schutz zu verbessern und die Verbreitung der Meningokokken-Erreger nachhaltig zu verringern.

Zur Empfehlung im #EpidBull
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17 5 0 0
Collage aus vielen Personen unterschiedlichen Alters mit typischen Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber oder Halsschmerzen. Text: „Epidemiologisches Bulletin. Ausbruchsgeschehen, Hospitalisierungen und Todesfälle im Fokus. COVID-19-, Influenza- und RSV-Infektionen in der Saison 2024/25.“

Collage aus vielen Personen unterschiedlichen Alters mit typischen Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber oder Halsschmerzen. Text: „Epidemiologisches Bulletin. Ausbruchsgeschehen, Hospitalisierungen und Todesfälle im Fokus. COVID-19-, Influenza- und RSV-Infektionen in der Saison 2024/25.“

Ausbrüche von COVID-19, Influenza und RSV-Infektionen in der Saison 2024/25

Die Auswertung der Meldedaten der letzten Saison im #EpidBull zeigt: Während die Zahl der COVID-19-Ausbrüche weiter zurückging, kam es zu einem deutlichen Anstieg bei Influenza und RSV.

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15 8 0 0
Seit Ende August 2025 untersucht das RKI zusammen mit den zuständigen Behörden vor Ort einen EHEC-Ausbruch.
Das Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger am RKI identifizierte den Erreger als EHEC O45:H2. 
Es wurden 137 Erkrankungsfälle mit Nachweis des spezifischen Ausbruchserregers bestätigt, die dem Ausbruch zugeordnet werden:
darunter waren 38 HUS-Fälle
weitere 118 Verdachtsfälle
insgesamt 255 Erkrankungen
Der Altersmedian liegt bei 4 Jahren. 
Die Erkrankungsbeginne der Patientinnen und Patienten liegen zwischen dem 11. August und dem 19. September 2025. Zwischen dem 17.8.2025 und 12.9.2025 traten täglich 2-9 Erkrankungsfälle auf. *

* Da die Prozesse für Diagnostik, Meldung und Versand der Isolate einige Zeit in Anspruch nehmen, sind die Daten der letzten Tage noch unvollständig.

Seit Ende August 2025 untersucht das RKI zusammen mit den zuständigen Behörden vor Ort einen EHEC-Ausbruch. Das Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger am RKI identifizierte den Erreger als EHEC O45:H2. Es wurden 137 Erkrankungsfälle mit Nachweis des spezifischen Ausbruchserregers bestätigt, die dem Ausbruch zugeordnet werden: darunter waren 38 HUS-Fälle weitere 118 Verdachtsfälle insgesamt 255 Erkrankungen Der Altersmedian liegt bei 4 Jahren. Die Erkrankungsbeginne der Patientinnen und Patienten liegen zwischen dem 11. August und dem 19. September 2025. Zwischen dem 17.8.2025 und 12.9.2025 traten täglich 2-9 Erkrankungsfälle auf. * * Da die Prozesse für Diagnostik, Meldung und Versand der Isolate einige Zeit in Anspruch nehmen, sind die Daten der letzten Tage noch unvollständig.

Es gibt bei diesem Ausbruch inzwischen zwei geografische Schwerpunkte. 
In den ersten zwei Wochen waren fast ausschließlich Personen betroffen, die sich in den Tagen vor Erkrankungsbeginn in Mecklenburg-Vorpommern aufgehalten hatten. Es sind aber auch sporadisch einige Personen in anderen Bundesländern im Nordosten Deutschlands erkrankt (z. B. Schleswig-Holstein, Brandenburg), die keinen offensichtlichen Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern hatten. 
Die späteren Ausbruchsfälle sind vor allem Personen mit Wohn- oder Aufenthaltsort in Nordrhein-Westfalen. In Nordrhein-Westfalen scheint der Regierungsbezirk Düsseldorf am stärksten betroffen zu sein. 
Auch einzelne Erkrankungen im Ausland konnten dem Ausbruchsstamm zugeordnet werden.

Es gibt bei diesem Ausbruch inzwischen zwei geografische Schwerpunkte. In den ersten zwei Wochen waren fast ausschließlich Personen betroffen, die sich in den Tagen vor Erkrankungsbeginn in Mecklenburg-Vorpommern aufgehalten hatten. Es sind aber auch sporadisch einige Personen in anderen Bundesländern im Nordosten Deutschlands erkrankt (z. B. Schleswig-Holstein, Brandenburg), die keinen offensichtlichen Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern hatten. Die späteren Ausbruchsfälle sind vor allem Personen mit Wohn- oder Aufenthaltsort in Nordrhein-Westfalen. In Nordrhein-Westfalen scheint der Regierungsbezirk Düsseldorf am stärksten betroffen zu sein. Auch einzelne Erkrankungen im Ausland konnten dem Ausbruchsstamm zugeordnet werden.

Auf der Suche nach der Quelle
Das RKI und die Landesbehörden führt mit Betroffenen und Angehörigen detaillierte, explorative Interviews, um mögliche Infektionsquellen zu ermitteln.
Dabei werden unter anderem Einkaufsgewohnheiten, Essensverläufe und Aufenthalte erfragt.
Noch ist kein einzelnes Lebensmittel eindeutig als Ursache identifiziert. Vermutlich sind mehrere Lebensmittel beteiligt.
Dies könnte Folge einer Kontamination am Anfang der Lebensmittelproduktionsketten sein. Erkrankungshäufungen, assoziiert z. B. mit Restaurantbesuchen, wurden in diesem Ausbruch bislang nicht bekannt, so dass es vermutlich Lebensmittel aus dem Einzelhandel sind.
Weiterhin ist es Ziel, die Infektionsquelle schnellstmöglich aufzuspüren, um weitere Erkrankungen zu verhindern.

Auf der Suche nach der Quelle Das RKI und die Landesbehörden führt mit Betroffenen und Angehörigen detaillierte, explorative Interviews, um mögliche Infektionsquellen zu ermitteln. Dabei werden unter anderem Einkaufsgewohnheiten, Essensverläufe und Aufenthalte erfragt. Noch ist kein einzelnes Lebensmittel eindeutig als Ursache identifiziert. Vermutlich sind mehrere Lebensmittel beteiligt. Dies könnte Folge einer Kontamination am Anfang der Lebensmittelproduktionsketten sein. Erkrankungshäufungen, assoziiert z. B. mit Restaurantbesuchen, wurden in diesem Ausbruch bislang nicht bekannt, so dass es vermutlich Lebensmittel aus dem Einzelhandel sind. Weiterhin ist es Ziel, die Infektionsquelle schnellstmöglich aufzuspüren, um weitere Erkrankungen zu verhindern.

Empfehlungen
Diagnostizierende Labore 
Wenn in Stuhlproben EHEC oder HUS-Verdachtsfälle gefunden werden:
Proben aufbewahren und nicht verwerfen.
Mit der Fallnummer an das Nationale Referenzzentrum des RKI oder das Konsiliarlabor HUS in Münster schicken. So können Erreger genauer untersucht und dem Ausbruch zugeordnet werden.
Verbraucherinnen und Verbraucher 
Hygieneregeln in der Küche verringern das Infektionsrisiko. 
Informationen zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen findet ihr zum Beispiel beim Bundesinstitut für Risikobewertung, beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und beim Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern.

Empfehlungen Diagnostizierende Labore Wenn in Stuhlproben EHEC oder HUS-Verdachtsfälle gefunden werden: Proben aufbewahren und nicht verwerfen. Mit der Fallnummer an das Nationale Referenzzentrum des RKI oder das Konsiliarlabor HUS in Münster schicken. So können Erreger genauer untersucht und dem Ausbruch zugeordnet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher Hygieneregeln in der Küche verringern das Infektionsrisiko. Informationen zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen findet ihr zum Beispiel beim Bundesinstitut für Risikobewertung, beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und beim Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern.

Update zum EHEC-/HUS-Ausbruch mit Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen

Bis 1.10.2025 wurden 255 dem Ausbruch zugeordnete Fälle gemeldet.
Die Untersuchungen der zuständigen Landes- und Bundesbehörden zur Infektionsquelle laufen weiter.

Mehr im #EpidBull
👉 rki.de/epidbull

30 10 1 0
Wer ist besonders betroffen?
2024 wurden 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet. Das sind 3,9 % mehr als 2023 (9.159 Fälle). Die Syphilis bleibt vor allem in bestimmten Gruppen verbreitet: 
82 % der Fälle mit bekanntem Infektionsweg traten bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), auf. 2024 gab es bundesweit erstmals seit 2009 keinen weiterer Anstieg in dieser Gruppe.
722 der Fälle traten bei Frauen auf (7,6 % aller Meldungen), das entspicht einen Anstieg um 17 %.
Die höchste Inzidenz traten bei Männer zwischen 30–39 Jahre (42,8/100.000) und bei Frauen zwischen 20–24 Jahre (4,5/100.000) auf.

Wer ist besonders betroffen? 2024 wurden 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet. Das sind 3,9 % mehr als 2023 (9.159 Fälle). Die Syphilis bleibt vor allem in bestimmten Gruppen verbreitet: 82 % der Fälle mit bekanntem Infektionsweg traten bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), auf. 2024 gab es bundesweit erstmals seit 2009 keinen weiterer Anstieg in dieser Gruppe. 722 der Fälle traten bei Frauen auf (7,6 % aller Meldungen), das entspicht einen Anstieg um 17 %. Die höchste Inzidenz traten bei Männer zwischen 30–39 Jahre (42,8/100.000) und bei Frauen zwischen 20–24 Jahre (4,5/100.000) auf.

Deutschlandkarte mit farbigen Abstufungen der Syphilis-Inzidenz 2024. Text: „Die höchsten Inzidenzen wurden in Ballungsräumen registriert. Bundesweite Inzidenz 11,2 Fälle pro 100.000 Einwohner.“

Deutschlandkarte mit farbigen Abstufungen der Syphilis-Inzidenz 2024. Text: „Die höchsten Inzidenzen wurden in Ballungsräumen registriert. Bundesweite Inzidenz 11,2 Fälle pro 100.000 Einwohner.“

Public-Health-Maßnahmen
Um dem Anstieg der Syphilis-Fallzahlen entgegenzuwirken, ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Public-Health-Maßnahmen erforderlich. Auf Ebene des individuellen klinischen Managements gehören dazu vor allem eine möglichst rasche Diagnose und Behandlung, um Folgeerkrankungen zu verhindern.

Public-Health-Maßnahmen Um dem Anstieg der Syphilis-Fallzahlen entgegenzuwirken, ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Public-Health-Maßnahmen erforderlich. Auf Ebene des individuellen klinischen Managements gehören dazu vor allem eine möglichst rasche Diagnose und Behandlung, um Folgeerkrankungen zu verhindern.

Blaue Texttafel zu ergänzenden Public-Health-Maßnahmen. Text: „Ergänzend sind Maßnahmen erforderlich, die potenzielle Infektionen möglichst niedrigschwellig identifizieren, Infektionsketten dadurch möglichst frühzeitig unterbrechen und damit neue Infektionen verhindern. Hierzu gehören z. B.: 
niedrigschwellige Screening-Angebote für Personen mit erhöhtem Risiko
ausreichende, auch szenenahe Testangebote Angebote zur Partnerbenachrichtigung
Zudem sind Präventions-, Informations- und Schulungsangebote sowohl für Zielgruppen mit erhöhtem Risiko als auch für Personen aus der Gesundheitsversorgung von Bedeutung.

Blaue Texttafel zu ergänzenden Public-Health-Maßnahmen. Text: „Ergänzend sind Maßnahmen erforderlich, die potenzielle Infektionen möglichst niedrigschwellig identifizieren, Infektionsketten dadurch möglichst frühzeitig unterbrechen und damit neue Infektionen verhindern. Hierzu gehören z. B.: niedrigschwellige Screening-Angebote für Personen mit erhöhtem Risiko ausreichende, auch szenenahe Testangebote Angebote zur Partnerbenachrichtigung Zudem sind Präventions-, Informations- und Schulungsangebote sowohl für Zielgruppen mit erhöhtem Risiko als auch für Personen aus der Gesundheitsversorgung von Bedeutung.

2024 gab es erneut einen Höchststand der Syphilis-Fälle in Deutschland, aber der Anstieg verlangsamt sich.
2024 wurden 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet. Das sind 3,9 %
mehr als 2023 (9.159 Fälle).

Mehr zu den Meldedaten und der epidemiologischen Entwicklung im #EpidBull

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19 10 1 0
Blaue Infografik mit Text „Was ist Gonorrhö?“. Erklärtext: Gonorrhö wird durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht, hauptsächlich beim Sex übertragen und befällt Schleimhäute von Harnröhre, Gebärmutterhals, Enddarm oder Rachen. Unbehandelt kann die Erkrankung Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes HIV-Risiko verursachen. Standardtherapie in Deutschland: Ceftriaxon, oft kombiniert mit Azithromycin.

Blaue Infografik mit Text „Was ist Gonorrhö?“. Erklärtext: Gonorrhö wird durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht, hauptsächlich beim Sex übertragen und befällt Schleimhäute von Harnröhre, Gebärmutterhals, Enddarm oder Rachen. Unbehandelt kann die Erkrankung Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes HIV-Risiko verursachen. Standardtherapie in Deutschland: Ceftriaxon, oft kombiniert mit Azithromycin.

Infografik „Fallzahlen & regionale Schwerpunkte“. Text: Zahl der Gonorrhö-Fälle steigt europaweit; viele Erreger zeigen verminderte Antibiotikaempfindlichkeit. Gemeldete Fälle mit verminderter Empfindlichkeit: 2023: 935, 2024: 1.111. Regionale Schwerpunkte 2024 (Fälle pro 100.000 Einwohner): Berlin 5,2; Hamburg 4,3; Sachsen 2,5; Hessen 1,6. Weitere betroffene Städte u. a. Frankfurt, München, Dresden, Leipzig, Hannover.

Infografik „Fallzahlen & regionale Schwerpunkte“. Text: Zahl der Gonorrhö-Fälle steigt europaweit; viele Erreger zeigen verminderte Antibiotikaempfindlichkeit. Gemeldete Fälle mit verminderter Empfindlichkeit: 2023: 935, 2024: 1.111. Regionale Schwerpunkte 2024 (Fälle pro 100.000 Einwohner): Berlin 5,2; Hamburg 4,3; Sachsen 2,5; Hessen 1,6. Weitere betroffene Städte u. a. Frankfurt, München, Dresden, Leipzig, Hannover.

nfografik „Wie wird Gonorrhö übertragen?“. 2024 erfasste Übertragungswege:
Männer: Heterosexuelle Kontakte 44,8 % (erstmals häufigster Weg), Sex zwischen Männern (MSM) 42,2 %, unbekannter Übertragungsweg 13,1 %.
Frauen: Heterosexuelle Kontakte 90,1 %, unbekannter Übertragungsweg 9,9 %.

nfografik „Wie wird Gonorrhö übertragen?“. 2024 erfasste Übertragungswege: Männer: Heterosexuelle Kontakte 44,8 % (erstmals häufigster Weg), Sex zwischen Männern (MSM) 42,2 %, unbekannter Übertragungsweg 13,1 %. Frauen: Heterosexuelle Kontakte 90,1 %, unbekannter Übertragungsweg 9,9 %.

Infografik „Resistenzlage & Behandlung“. Fast alle Fälle mit verminderter Antibiotikaempfindlichkeit (97 %) zeigen reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Azithromycin. Weitere Resistenzen: Cefixim 3 %, Ceftriaxon 1,6 %, Ciprofloxacin rund 73 %, Penicillin rund 8 %. Positiv: Immer mehr Behandlungen erfolgen leitliniengerecht mit Ceftriaxon, 2024 bei rund 65 % der Fälle.

Infografik „Resistenzlage & Behandlung“. Fast alle Fälle mit verminderter Antibiotikaempfindlichkeit (97 %) zeigen reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Azithromycin. Weitere Resistenzen: Cefixim 3 %, Ceftriaxon 1,6 %, Ciprofloxacin rund 73 %, Penicillin rund 8 %. Positiv: Immer mehr Behandlungen erfolgen leitliniengerecht mit Ceftriaxon, 2024 bei rund 65 % der Fälle.

Neue RKI-Daten zeigen: Gonorrhö – auch Tripper genannt – breitet sich weiter aus.

2024 wurden 1.111 mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber mindestens einem wichtigen Antibiotikum gemeldet.

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26 9 4 2
Text:
Aktuelle Lage (Stand 16.9.2025)

Bis Mitte September wurden 53 bestätigte Erkrankungsfälle mit Nachweis des spezifischen Ausbruchserregers, die dem Ausbruch zugeordnet werden:

darunter waren 14 HUS-Fälle

weitere 54 Verdachtsfälle, darunter weitere 10 HUS-Fälle

insgesamt 107 Erkrankungen

Der Altersmedian liegt bei nur 5 Jahren, insgesamt sind überwiegend Kinder betroffen.
Viele Erkrankte waren Urlauberinnen und Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Erkrankungsbeginne der Patientinnen und Patienten liegen zwischen dem 11. August und dem 9. September 2025.

Das Nationale Referenzzentrum am RKI identifizierte den Ausbruchserreger als EHEC des Serotyps O45:H2. 💡

Das Ergebnis der integrierten genomischen Surveillance (IGS) am Nationalen Referenzzentrum (NRZ) am RKI:
Alle EHEC-Isolate aus Patientenproben waren genetisch sehr ähnlich – ein klarer Hinweis auf eine gemeinsame Infektionsquelle.

Bildbeschreibung

Hintergrund im RKI-Stil.

Eine markierte 💡-Box betont den Hinweis zur IGS.

Klar strukturierte Bulletpoints mit Zahlen und Zeitangaben.

Text: Aktuelle Lage (Stand 16.9.2025) Bis Mitte September wurden 53 bestätigte Erkrankungsfälle mit Nachweis des spezifischen Ausbruchserregers, die dem Ausbruch zugeordnet werden: darunter waren 14 HUS-Fälle weitere 54 Verdachtsfälle, darunter weitere 10 HUS-Fälle insgesamt 107 Erkrankungen Der Altersmedian liegt bei nur 5 Jahren, insgesamt sind überwiegend Kinder betroffen. Viele Erkrankte waren Urlauberinnen und Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern. Die Erkrankungsbeginne der Patientinnen und Patienten liegen zwischen dem 11. August und dem 9. September 2025. Das Nationale Referenzzentrum am RKI identifizierte den Ausbruchserreger als EHEC des Serotyps O45:H2. 💡 Das Ergebnis der integrierten genomischen Surveillance (IGS) am Nationalen Referenzzentrum (NRZ) am RKI: Alle EHEC-Isolate aus Patientenproben waren genetisch sehr ähnlich – ein klarer Hinweis auf eine gemeinsame Infektionsquelle. Bildbeschreibung Hintergrund im RKI-Stil. Eine markierte 💡-Box betont den Hinweis zur IGS. Klar strukturierte Bulletpoints mit Zahlen und Zeitangaben.

Auf der Suche nach der Quelle

Die bisherigen Erkenntnisse sprechen für ein kontaminiertes Lebensmittel als wahrscheinliche Infektionsquelle.
Trotz intensiver Untersuchungen ist der konkrete Auslöser aber noch nicht identifiziert.

Befragungen der Erkrankten

Das RKI führt mit Betroffenen und Angehörigen detaillierte, explorative Interviews, um mögliche Infektionsquellen zu ermitteln.

Dabei werden unter anderem Einkaufsgewohnheiten, Essensverläufe und Aufenthalte in Mecklenburg-Vorpommern erfragt.

Auf der Suche nach der Quelle Die bisherigen Erkenntnisse sprechen für ein kontaminiertes Lebensmittel als wahrscheinliche Infektionsquelle. Trotz intensiver Untersuchungen ist der konkrete Auslöser aber noch nicht identifiziert. Befragungen der Erkrankten Das RKI führt mit Betroffenen und Angehörigen detaillierte, explorative Interviews, um mögliche Infektionsquellen zu ermitteln. Dabei werden unter anderem Einkaufsgewohnheiten, Essensverläufe und Aufenthalte in Mecklenburg-Vorpommern erfragt.

ext

Auf der Suche nach der Quelle – bisherige Ergebnisse

Bisherige Ergebnisse

Kein einzelner gemeinsamer Ort wie ein Tierpark oder Streichelzoo konnte als Quelle bestätigt werden.

Baden in der Ostsee oder anderen Gewässern spielt nach bisherigem Stand keine entscheidende Rolle.

Ursächliche Lebensmittel konnten bisher nicht identifiziert werden.

Untersuchte Lebensmittelproben zeigten bisher keinen Nachweis des Ausbruchserregers.

Nächste Schritte

Basierend auf den bisherigen Ermittlungen wird das RKI spezifischere Datenerhebungen durchführen.

Auch die Behörden der Lebensmittelüberwachung beteiligen sich an der Suche.

Weiterhin ist es Ziel, die Infektionsquelle schnellstmöglich aufzuspüren, um weitere Erkrankungen zu verhindern.

ext Auf der Suche nach der Quelle – bisherige Ergebnisse Bisherige Ergebnisse Kein einzelner gemeinsamer Ort wie ein Tierpark oder Streichelzoo konnte als Quelle bestätigt werden. Baden in der Ostsee oder anderen Gewässern spielt nach bisherigem Stand keine entscheidende Rolle. Ursächliche Lebensmittel konnten bisher nicht identifiziert werden. Untersuchte Lebensmittelproben zeigten bisher keinen Nachweis des Ausbruchserregers. Nächste Schritte Basierend auf den bisherigen Ermittlungen wird das RKI spezifischere Datenerhebungen durchführen. Auch die Behörden der Lebensmittelüberwachung beteiligen sich an der Suche. Weiterhin ist es Ziel, die Infektionsquelle schnellstmöglich aufzuspüren, um weitere Erkrankungen zu verhindern.

Text

Empfehlungen und Zusammenarbeit

Aktuelle Empfehlungen:

Verbraucherinnen und Verbraucher werden angehalten, die üblichen Infektionsschutzmaßnahmen wie Hände- und Küchenhygiene einzuhalten.

Labore werden gebeten, bei EHEC- und HUS-Fällen Isolate zu gewinnen und unter Angabe der DEMIS-Meldungs-ID an das Nationale Referenzzentrum (RKI Wernigerode) oder das Konsiliarlabor HUS (Universität Münster) weiterzugeben.

Wir arbeiten eng mit den zuständigen Landes- und Bundesbehörden zusammen, um die Infektionsquelle zu identifizieren und den Ausbruch zu stoppen.
Dazu gehören genetische Analysen der Erreger und weiterführende spezifischere Datenerhebungen.

Text Empfehlungen und Zusammenarbeit Aktuelle Empfehlungen: Verbraucherinnen und Verbraucher werden angehalten, die üblichen Infektionsschutzmaßnahmen wie Hände- und Küchenhygiene einzuhalten. Labore werden gebeten, bei EHEC- und HUS-Fällen Isolate zu gewinnen und unter Angabe der DEMIS-Meldungs-ID an das Nationale Referenzzentrum (RKI Wernigerode) oder das Konsiliarlabor HUS (Universität Münster) weiterzugeben. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Landes- und Bundesbehörden zusammen, um die Infektionsquelle zu identifizieren und den Ausbruch zu stoppen. Dazu gehören genetische Analysen der Erreger und weiterführende spezifischere Datenerhebungen.

Update zum EHEC-/HUS-Ausbruch mit Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern

Bis 16.9. wurden 107 dem Ausbruch zugeordnete Fälle gemeldet, viele bei Kindern.
Die Untersuchungen der zuständigen Landes- und Bundesbehörden zur Infektionsquelle laufen weiter.

Mehr im #EpidBull
👉 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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6 Jahre nach ihrer Erhebung zur Kassenleistung der gesetzlichen KK wird die #PrEP noch immer von erstaunlich wenigen, gerade einmal knapp 15000 Personen D-weit genutzt, wie das #RKI in seinem aktuellen #EpidBull berichtet:

www.rki.de/DE/Aktuelles...

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Epidemiologisches Bulletin 37/2025 Untersuchung eines möglichen Raum-Zeit-Clusters des Auftretens der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit durch das NRZ-TSE und den ÖGD PrEP in Deutschland – Befragung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant ...

Diese Woche neu im #EpidBull:
- PrEP-Ver­sorgung in HIV-Schwer­punkt­zentren
- die Unter­suchung eines möglichen Clusters des Auf­tretens der Creutz­feldt-Jakob-Krank­heit

Bereits online vorab erschienen:
- EHEC-Ausbruchsstamm 045:H2 identifiziert

🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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llustration von zwei Personen im Arztkittel mit Dokumenten. Text: Aufgaben von Hygienebeauftragten
Hygienebeauftragte Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben eine besondere Rolle:
Sie kennen Strukturen und Abläufe in ihrer Einrichtung.
Sie achten darauf, dass Hygieneregeln eingehalten werden.
Sie wirken als Bindeglied zwischen Hygienefachpersonal und Klinikteams.
Kurz gesagt: Sie bringen Fachwissen und Praxis zusammen und tragen direkt zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten bei.

llustration von zwei Personen im Arztkittel mit Dokumenten. Text: Aufgaben von Hygienebeauftragten Hygienebeauftragte Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben eine besondere Rolle: Sie kennen Strukturen und Abläufe in ihrer Einrichtung. Sie achten darauf, dass Hygieneregeln eingehalten werden. Sie wirken als Bindeglied zwischen Hygienefachpersonal und Klinikteams. Kurz gesagt: Sie bringen Fachwissen und Praxis zusammen und tragen direkt zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten bei.

Illustration einer Person, die versucht, die Zeiger einer großen Uhr zu halten. Text: Wo es hakt
Eine aktuelle Analyse aus Kiel zeigt, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Einrichtungen gibt:
In vielen Kliniken fehlt eine klare Freistellungsregelung
Ärztliche Hygienebeauftragte: 0 bis 8 Stunden pro Monat
Pflegekräfte: 0 bis 32 Stunden pro Monat
Oft gilt nur eine „anlassbezogene Freistellung“ also ohne feste Stundenzahl. Damit bleibt oft unklar, wie viel Zeit tatsächlich für Hygieneaufgaben vorgesehen ist.

Illustration einer Person, die versucht, die Zeiger einer großen Uhr zu halten. Text: Wo es hakt Eine aktuelle Analyse aus Kiel zeigt, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Einrichtungen gibt: In vielen Kliniken fehlt eine klare Freistellungsregelung Ärztliche Hygienebeauftragte: 0 bis 8 Stunden pro Monat Pflegekräfte: 0 bis 32 Stunden pro Monat Oft gilt nur eine „anlassbezogene Freistellung“ also ohne feste Stundenzahl. Damit bleibt oft unklar, wie viel Zeit tatsächlich für Hygieneaufgaben vorgesehen ist.

Die Folgen
Wenn Hygienebeauftragte ihre Aufgaben nur „nebenbei“ erfüllen können, entstehen Probleme:
Weniger Zeit für Schulungen, Begehungen und Auswertung von Daten
Konflikte mit klinischen Tätigkeiten
Hygienemanagement mit Lücken und Risiken

Ohne feste Freistellungszeiten können wichtige Empfehlungen der KRINKO* nicht konsequent umgesetzt werden.

*Kommission für Infektions­prävention in medi­zini­schen Ein­rich­tungen und in Ein­rich­tungen und Unter­nehmen der Pflege und Ein­gliederungs­hilfe

Die Folgen Wenn Hygienebeauftragte ihre Aufgaben nur „nebenbei“ erfüllen können, entstehen Probleme: Weniger Zeit für Schulungen, Begehungen und Auswertung von Daten Konflikte mit klinischen Tätigkeiten Hygienemanagement mit Lücken und Risiken Ohne feste Freistellungszeiten können wichtige Empfehlungen der KRINKO* nicht konsequent umgesetzt werden. *Kommission für Infektions­prävention in medi­zini­schen Ein­rich­tungen und in Ein­rich­tungen und Unter­nehmen der Pflege und Ein­gliederungs­hilfe

Illustration einer Person, die fallende Dominosteine mit Virussymbolen aufhält. Text: Was es braucht
Für ein wirksames Hygienemanagement sind folgende Faktoren wichtig:
Klare Regelungen zur Freistellung
Genügend Zeit jenseits der klinischen Aufgaben
Rahmenbedingungen, die Hygienebeauftragte unterstützen
So können sie ihre Multiplikatoren-Rolle voll entfalten und entscheidend dazu beitragen, Infektionen zu verhindern und Patientensicherheit zu stärken.

Illustration einer Person, die fallende Dominosteine mit Virussymbolen aufhält. Text: Was es braucht Für ein wirksames Hygienemanagement sind folgende Faktoren wichtig: Klare Regelungen zur Freistellung Genügend Zeit jenseits der klinischen Aufgaben Rahmenbedingungen, die Hygienebeauftragte unterstützen So können sie ihre Multiplikatoren-Rolle voll entfalten und entscheidend dazu beitragen, Infektionen zu verhindern und Patientensicherheit zu stärken.

Hygienebeauftragte sind eine wichtige Stütze im Hygienemanagement von Kliniken.

Eine aktuelle Analyse aus Kiel zeigt jedoch: Oft ist unklar geregelt, wie viel Zeit Hygienebeauftragte tatsächlich für ihre Aufgaben zur Verfügung haben.

Mehr dazu im #EpidBull
👉 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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Influenza Die Grippewelle 2024/25 war die zweitstärkste seit 2017/18 und dauerte 16 Wochen.  Besonders auffällig war eine starke Zirkulation der B-Viren der Linie Victoria, die stärkste seit 2017/18. Influenza-B-Viren der Victoria-Linie zirkulierten überwiegend auf Bevölkerungsebene sowie im ambulanten Bereich, dort insbesondere bei Schulkindern, wohingegen im stationären Bereich vor allem Influenza-A(H1N1)pdm09-Viren dominierten. Grippeimpfung Die Grippeimpfstoffe passten in dieser Saison gut zu den zirkulierenden Viren. Unter Geimpften konnten laut einer Zwischenanalyse im Februar 2025 31 % der grippebedingten Arztbesuche und 69 % der grippebedingten Krankenhauseinweisungen verhindert werden. Trotz der guten Passgenauigkeit der Impfstoffewar die Schutzwirkung eingeschränkt. Grund dafür waren vor allem die niedrigen Impfquoten. Illustration eines Arztes, der einer älteren Frau eine Impfung verabreicht. Unten: @rki.de

Influenza Die Grippewelle 2024/25 war die zweitstärkste seit 2017/18 und dauerte 16 Wochen. Besonders auffällig war eine starke Zirkulation der B-Viren der Linie Victoria, die stärkste seit 2017/18. Influenza-B-Viren der Victoria-Linie zirkulierten überwiegend auf Bevölkerungsebene sowie im ambulanten Bereich, dort insbesondere bei Schulkindern, wohingegen im stationären Bereich vor allem Influenza-A(H1N1)pdm09-Viren dominierten. Grippeimpfung Die Grippeimpfstoffe passten in dieser Saison gut zu den zirkulierenden Viren. Unter Geimpften konnten laut einer Zwischenanalyse im Februar 2025 31 % der grippebedingten Arztbesuche und 69 % der grippebedingten Krankenhauseinweisungen verhindert werden. Trotz der guten Passgenauigkeit der Impfstoffe war die Schutzwirkung eingeschränkt. Grund dafür waren vor allem die niedrigen Impfquoten. Illustration eines Arztes, der einer älteren Frau eine Impfung verabreicht. Unten: @rki.de

RSV Die RSV-Welle begann Anfang Januar 2025 und dauerte 13 Wochen. Insbesondere bei Säuglingen und älteren Erwachsenen können RSV-Infektionen schwere Verläufe und Krankenhausaufenthalte verursachen. Im Vergleich zur letzten Saison fiel die RSV-Welle 2024/25 weniger stark aus. RSV bleibt ein relevanter Erreger, vor allem für kleine Kinder und ältere Personen. Inzwischen gibt es gezielte Maßnahmen zur Verhinderung von schweren Verläufen durch RSV. Dazu gehören monoklonale Antikörper für Neugeborene und Säuglinge sowie die Impfung für ältere Erwachsene. Illustration einer Ärztin, die ein Kind untersucht. Unten: @rki.de

RSV Die RSV-Welle begann Anfang Januar 2025 und dauerte 13 Wochen. Insbesondere bei Säuglingen und älteren Erwachsenen können RSV-Infektionen schwere Verläufe und Krankenhausaufenthalte verursachen. Im Vergleich zur letzten Saison fiel die RSV-Welle 2024/25 weniger stark aus. RSV bleibt ein relevanter Erreger, vor allem für kleine Kinder und ältere Personen. Inzwischen gibt es gezielte Maßnahmen zur Verhinderung von schweren Verläufen durch RSV. Dazu gehören monoklonale Antikörper für Neugeborene und Säuglinge sowie die Impfung für ältere Erwachsene. Illustration einer Ärztin, die ein Kind untersucht. Unten: @rki.de

Rhinoviren zirkulierten das ganze Jahr über und prägten auch die Saison 2024/25. Besonders häufig wurden sie außerhalb der Grippewelle nachgewiesen. Pro Jahr hatten Kinder etwa 2,3 Rhino/Enterovirus-Erkrankungen, Erwachsene etwa 0,8. Auch bei im Krankenhaus aufgenommenen Kindern wurden Rhinoviren häufig nachgewiesen. Obwohl Rhinoviren oft mit milden Symptomen (z.B. Schnupfen) in Verbindung gebracht werden, können sie auch schwere Verläufe verursachen. Besonders betroffen sind kleine Kinder oder Menschen mit Vorerkrankungen.  Illustration eines kranken Mannes im Bett. Unten: @rki.de.

Rhinoviren zirkulierten das ganze Jahr über und prägten auch die Saison 2024/25. Besonders häufig wurden sie außerhalb der Grippewelle nachgewiesen. Pro Jahr hatten Kinder etwa 2,3 Rhino/Enterovirus-Erkrankungen, Erwachsene etwa 0,8. Auch bei im Krankenhaus aufgenommenen Kindern wurden Rhinoviren häufig nachgewiesen. Obwohl Rhinoviren oft mit milden Symptomen (z.B. Schnupfen) in Verbindung gebracht werden, können sie auch schwere Verläufe verursachen. Besonders betroffen sind kleine Kinder oder Menschen mit Vorerkrankungen. Illustration eines kranken Mannes im Bett. Unten: @rki.de.

SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 zeigte erneut kein klares saisonales Muster. Ähnlich wie schon im Vorjahr kam es zu erhöhten Nachweisraten um 20 % im Spätsommer bis Herbst. Bei Kindern äußern sich COVID-19-Erkrankungen ähnlich wie andere Erkältungskrankheiten, bei Erwachsenen gehen sie noch relativ häufig mit Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl einher, wenn auch nicht so häufig wie bei Grippe-Erkrankungen.  Illustration zweier Personen, von denen eine mit Virensymbolen umgeben ist. Unten: @rki.de.

SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 zeigte erneut kein klares saisonales Muster. Ähnlich wie schon im Vorjahr kam es zu erhöhten Nachweisraten um 20 % im Spätsommer bis Herbst. Bei Kindern äußern sich COVID-19-Erkrankungen ähnlich wie andere Erkältungskrankheiten, bei Erwachsenen gehen sie noch relativ häufig mit Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl einher, wenn auch nicht so häufig wie bei Grippe-Erkrankungen. Illustration zweier Personen, von denen eine mit Virensymbolen umgeben ist. Unten: @rki.de.

Virologische Surveillance akuter Atemwegserkrankungen (ARE)

Das RKI analysiert die ARE-Saison 2024/25. Die Publikationen im #EpidBull bündeln Ergebnisse zu Influenzaviren, RSV, Rhinoviren und SARS-CoV-2.

🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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Liniendiagramm zur Konsultationsinzidenz bei akuten Atemwegserkrankungen (ARE) pro 100.000 Einwohner, differenziert nach Altersgruppen, für den Zeitraum von Kalenderwoche 40/2023 bis 20/2025. Besonders hohe Werte bei Kindern im Alter von 0–4 Jahren in den Wintermonaten, jeweils mit einem Peak zum Jahreswechsel. Deutlich niedrigere Inzidenzen bei Erwachsenen, insbesondere in der Gruppe ab 80 Jahren.

Liniendiagramm zur Konsultationsinzidenz bei akuten Atemwegserkrankungen (ARE) pro 100.000 Einwohner, differenziert nach Altersgruppen, für den Zeitraum von Kalenderwoche 40/2023 bis 20/2025. Besonders hohe Werte bei Kindern im Alter von 0–4 Jahren in den Wintermonaten, jeweils mit einem Peak zum Jahreswechsel. Deutlich niedrigere Inzidenzen bei Erwachsenen, insbesondere in der Gruppe ab 80 Jahren.

Liniendiagramm mit der Anzahl der SARI-Fälle (schwere akute respiratorische Infektionen) in der Saison 2024/25 nach Altersgruppen. Höchste Fallzahlen bei Personen ab 60 Jahren, besonders in den Wochen 5 bis 9. Kinder unter 5 Jahren zeigen geringere, aber erkennbare Anstiege.

Liniendiagramm mit der Anzahl der SARI-Fälle (schwere akute respiratorische Infektionen) in der Saison 2024/25 nach Altersgruppen. Höchste Fallzahlen bei Personen ab 60 Jahren, besonders in den Wochen 5 bis 9. Kinder unter 5 Jahren zeigen geringere, aber erkennbare Anstiege.

Akute respiratorische Erkrankungen verlaufen meist mild, können aber auch schwere Komplikationen verursachen.

🩺 Zur Auswertung der ARE-Aktivität der letzten Saison nutzen RKI-Forschende Daten aus Arztpraxen (ARE-Sentinel) und Kliniken (ICOSARI).

Mehr im #EpidBull
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West-Nil-Virus in Deutschland – aktuelle Lage
Im Jahr 2024 wurden 35 in Deutschland erworbene West-Nil-Virus-Infektionen gemeldet.
Fünf Fälle hatten einen schweren Verlauf (Enzephalitis oder Meningitis).
Die meisten Infektionen wurden bei Blutspenden entdeckt.
Die Übertragungssaison beginnt meist im Juli und endet im September.

Die bekannten Endemiegebiete (u. a. Berlin, Brandenburg, Sachsen) weiteten sich 2024 nach Nordwesten aus – auch Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren betroffen.

West-Nil-Virus in Deutschland – aktuelle Lage Im Jahr 2024 wurden 35 in Deutschland erworbene West-Nil-Virus-Infektionen gemeldet. Fünf Fälle hatten einen schweren Verlauf (Enzephalitis oder Meningitis). Die meisten Infektionen wurden bei Blutspenden entdeckt. Die Übertragungssaison beginnt meist im Juli und endet im September. Die bekannten Endemiegebiete (u. a. Berlin, Brandenburg, Sachsen) weiteten sich 2024 nach Nordwesten aus – auch Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren betroffen.

Erreger durch die Asiatische Tigermücken
Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) breitet sich in Teilen Deutschlands  immer weiter aus – vor allem in Teilen von Baden-Württemberg, dem Rhein-Main-Gebiet, in Bonn, Berlin, Jena sowie in einzelnen Städten in Bayern und Thüringen. Die Ausbreitung nimmt von Jahr zu Jahr zu. 
Diese Mücke kann tropische Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen,  aber nur, wenn sie diese Viren zuvor von infizierten Reiserückkehrenden aus Endemiegebieten aufgenommen hat.
2024 wurden in Deutschland keine lokal übertragenen Infektionen mit diesen Viren gemeldet.
Unten ein Foto einer Asiatischen Tigermücke auf einem grünen Blatt.

Erreger durch die Asiatische Tigermücken Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) breitet sich in Teilen Deutschlands immer weiter aus – vor allem in Teilen von Baden-Württemberg, dem Rhein-Main-Gebiet, in Bonn, Berlin, Jena sowie in einzelnen Städten in Bayern und Thüringen. Die Ausbreitung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Diese Mücke kann tropische Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen, aber nur, wenn sie diese Viren zuvor von infizierten Reiserückkehrenden aus Endemiegebieten aufgenommen hat. 2024 wurden in Deutschland keine lokal übertragenen Infektionen mit diesen Viren gemeldet. Unten ein Foto einer Asiatischen Tigermücke auf einem grünen Blatt.

Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte
Medizinisches Personal sollte in der Saison aufmerksam sein:
Bei Fieber unbekannter Ursache oder Meningitis/ Enzephalitis ohne Reiseanamnese:
→ Immer auch an eine Infektion mit dem West-Nil-Virus denken.
→ 	Es gibt jetzt auch Regionen, wo FSME und WNV vorkommen und ein ähnliches neurologisches Krankheitsbild erzeugen können.
In Gebieten mit gleichzeitigem Vorkommen von WNV und Aedes albopictus (z. B. Berlin, Jena) ist eine WNV-Infektion wahrscheinlicher als Dengue oder Chikungunya.

Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte Medizinisches Personal sollte in der Saison aufmerksam sein: Bei Fieber unbekannter Ursache oder Meningitis/ Enzephalitis ohne Reiseanamnese: → Immer auch an eine Infektion mit dem West-Nil-Virus denken. → Es gibt jetzt auch Regionen, wo FSME und WNV vorkommen und ein ähnliches neurologisches Krankheitsbild erzeugen können. In Gebieten mit gleichzeitigem Vorkommen von WNV und Aedes albopictus (z. B. Berlin, Jena) ist eine WNV-Infektion wahrscheinlicher als Dengue oder Chikungunya.

Mückenschutz schützt dich und andere
Für Menschen mit Risiko für schwere WNV-Verläufe (z. B. über 60 Jahre, Vorerkrankungen):
→ In betroffenen Regionen wird im Sommer und Frühherbst Mückenschutz empfohlen.
Für Reiserückkehrende aus tropischen Gebieten:
→ In Regionen mit Asiatischen Tigermücken in Deutschland gilt in der Mückensaison:
• Auch ohne Symptome noch 14 Tage nach Rückkehr konsequent Mückenschutz nutzen.
• So können neue Ausbrüche verhindert werden.

Mückenschutz schützt dich und andere Für Menschen mit Risiko für schwere WNV-Verläufe (z. B. über 60 Jahre, Vorerkrankungen): → In betroffenen Regionen wird im Sommer und Frühherbst Mückenschutz empfohlen. Für Reiserückkehrende aus tropischen Gebieten: → In Regionen mit Asiatischen Tigermücken in Deutschland gilt in der Mückensaison: • Auch ohne Symptome noch 14 Tage nach Rückkehr konsequent Mückenschutz nutzen. • So können neue Ausbrüche verhindert werden.

Saison stechmückenübertragener Krankheitserreger beginnt!

RKI-Informationen und Empfehlungen für Ärztinnen/Ärzte und Privatpersonen zu:

🔵 #WestNilVirus
🔵 Viren, die durch die #AsiatischeTigermücke übertragen werden können

Mehr Informationen u.a. das aktuelle #EpidBull unter:
🔗 www.rki.de/muecken

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Blauer Hintergrund mit Text:
Wer soll sich impfen lassen?
Die STIKO empfiehlt erstmals die Impfung gegen Chikungunya. Die Empfehlung wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) erarbeitet.
Empfohlen wird die Impfung für Personen ab 12 Jahren, die
– in ein bekanntes Chikungunya-Ausbruchsgebiet reisen
– einen längeren Aufenthalt (mehr als 4 Wochen) oder mehrere Kurzzeitreisen in ein Endemiegebiet planen und zusätzlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben (zum Beispiel Alter ab 60 Jahre oder schwere Grunderkrankungen)
– sowie Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit direkten Kontakt zu Chikungunya-Viren haben
Fußnote:
1 = Ausbruchsgebiet: Region mit aktuell vielen Krankheitsfällen
2 = Endemiegebiet: Region, in der das Virus dauerhaft vorkommt

Blauer Hintergrund mit Text: Wer soll sich impfen lassen? Die STIKO empfiehlt erstmals die Impfung gegen Chikungunya. Die Empfehlung wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) erarbeitet. Empfohlen wird die Impfung für Personen ab 12 Jahren, die – in ein bekanntes Chikungunya-Ausbruchsgebiet reisen – einen längeren Aufenthalt (mehr als 4 Wochen) oder mehrere Kurzzeitreisen in ein Endemiegebiet planen und zusätzlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben (zum Beispiel Alter ab 60 Jahre oder schwere Grunderkrankungen) – sowie Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit direkten Kontakt zu Chikungunya-Viren haben Fußnote: 1 = Ausbruchsgebiet: Region mit aktuell vielen Krankheitsfällen 2 = Endemiegebiet: Region, in der das Virus dauerhaft vorkommt

Hellblauer Hintergrund mit zwei grünen Häkchen und Text:
Zwei Impfstoffe – was empfiehlt die STIKO?
Insgesamt stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung:
– Der Totimpfstoff Vimkunya ist für alle Personen ab 12 Jahren empfohlen
– Der attenuierte Lebendimpfstoff Ixchiq soll nur im Alter von 12 bis 59 Jahren und weder bei Immundefizienz noch in der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden
Unten in einem Kasten:
Beide Impfstoffe gelten für die empfohlenen Altersgruppen als sicher. Die Grundimmunisierung erfolgt jeweils mit einer Impfstoffdosis

Hellblauer Hintergrund mit zwei grünen Häkchen und Text: Zwei Impfstoffe – was empfiehlt die STIKO? Insgesamt stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung: – Der Totimpfstoff Vimkunya ist für alle Personen ab 12 Jahren empfohlen – Der attenuierte Lebendimpfstoff Ixchiq soll nur im Alter von 12 bis 59 Jahren und weder bei Immundefizienz noch in der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden Unten in einem Kasten: Beide Impfstoffe gelten für die empfohlenen Altersgruppen als sicher. Die Grundimmunisierung erfolgt jeweils mit einer Impfstoffdosis

llustration eines Arztes, der einer sitzenden Frau eine Impfung gibt. Daneben Text auf blauem Hintergrund:
Wirksamkeit der Impfstoffe
Beide Impfstoffe zeigen in den Zulassungsstudien eine gute Immunantwort. Dies deutet auf eine sehr gute Wirksamkeit der beiden Impfstoffe hin.
Aussagen über eine mögliche Auffrischimpfung können aktuell noch nicht getroffen werden.

llustration eines Arztes, der einer sitzenden Frau eine Impfung gibt. Daneben Text auf blauem Hintergrund: Wirksamkeit der Impfstoffe Beide Impfstoffe zeigen in den Zulassungsstudien eine gute Immunantwort. Dies deutet auf eine sehr gute Wirksamkeit der beiden Impfstoffe hin. Aussagen über eine mögliche Auffrischimpfung können aktuell noch nicht getroffen werden.

Illustration einer Stechmücke auf einem Blatt, daneben Text:
Was ist Chikungunya?
Chikungunya ist eine durch Stechmücken übertragene Virusinfektion, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt.
Typische Symptome sind hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen, die bei vielen Betroffenen über Wochen oder Monate anhalten können. Schwere Verläufe sind selten
Kasten mit Hinweis:
Vor Reiseantritt in Ausbruchs- oder Endemiegebiete ist eine reisemedizinische Beratung sinnvoll.

Illustration einer Stechmücke auf einem Blatt, daneben Text: Was ist Chikungunya? Chikungunya ist eine durch Stechmücken übertragene Virusinfektion, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt. Typische Symptome sind hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen, die bei vielen Betroffenen über Wochen oder Monate anhalten können. Schwere Verläufe sind selten Kasten mit Hinweis: Vor Reiseantritt in Ausbruchs- oder Endemiegebiete ist eine reisemedizinische Beratung sinnvoll.

🦟 Die STIKO empfiehlt erstmals die #Impfung gegen #Chikungunya – für bestimmte #Reisende und Berufsgruppen mit Kontakt zu Chikungunya-Viren.

🩹 Empfohlen werden zwei Impfstoffe (Vimkunya und Ixchiq), jeweils als Einmaldosis.

Mehr zur Empfehlung im aktuellen #EpidBull:
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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Titel: „Was sind Vibrionen und wo kommen sie vor?“
Text:
Vibrionen sind Bakterien, die natürlicherweise in salzhaltigen Küstengewässern vorkommen, aber auch in leicht salzigen Binnengewässern.
Einige Arten wie Vibrio vulnificus oder bestimmte Stämme von Vibrio cholerae leben auch in Gewässern Deutschlands und Europas und werden auch als Nicht-Cholera-Vibrionen (NCV) bezeichnet. Sie können Krankheiten beim Menschen auslösen. Das Risiko steigt, wenn das Wasser wärmer als 20 °C ist – dann vermehren sich die Bakterien besonders stark.
Hervorgehobene Box: Besonders betroffen sind Flachwasserzonen, Buchten und stehende Gewässer im Sommer.

Bildbeschreibung: Unten links ist ein Foto eines flachen, sonnigen Küstengewässers mit Wasserläufen und Wattlandschaft zu sehen. In der rechten unteren Ecke steht klein: „Wie kann man sich anstecken und wer ist gefährdet?“

Titel: „Was sind Vibrionen und wo kommen sie vor?“ Text: Vibrionen sind Bakterien, die natürlicherweise in salzhaltigen Küstengewässern vorkommen, aber auch in leicht salzigen Binnengewässern. Einige Arten wie Vibrio vulnificus oder bestimmte Stämme von Vibrio cholerae leben auch in Gewässern Deutschlands und Europas und werden auch als Nicht-Cholera-Vibrionen (NCV) bezeichnet. Sie können Krankheiten beim Menschen auslösen. Das Risiko steigt, wenn das Wasser wärmer als 20 °C ist – dann vermehren sich die Bakterien besonders stark. Hervorgehobene Box: Besonders betroffen sind Flachwasserzonen, Buchten und stehende Gewässer im Sommer. Bildbeschreibung: Unten links ist ein Foto eines flachen, sonnigen Küstengewässers mit Wasserläufen und Wattlandschaft zu sehen. In der rechten unteren Ecke steht klein: „Wie kann man sich anstecken und wer ist gefährdet?“

Titel: „Wie kann man sich anstecken und wer ist besonders gefährdet?“
Text:
Infektionen mit Vibrionen entstehen häufig durch den Verzehr roher oder nicht ausreichend erhitzter Meeresfrüchte sowie durch den Kontakt von offenen Wunden mit erregerhaltigem Wasser, etwa beim Baden in warmem, salzhaltigem Wasser.
Besonders gefährdet sind:
– ältere und immungeschwächte Menschen
– Personen mit chronischen Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes)
– Menschen mit Wunden oder Verletzungen der Hautbarriere (zum Beispiel bereits vorhandene, schlecht heilende Wunden oder frische Tätowierungen)

Bildbeschreibung: Oben rechts befindet sich ein rundes Foto mit frischen Lachsfilets und Muscheln auf Eis in einer Fischtheke.

Titel: „Wie kann man sich anstecken und wer ist besonders gefährdet?“ Text: Infektionen mit Vibrionen entstehen häufig durch den Verzehr roher oder nicht ausreichend erhitzter Meeresfrüchte sowie durch den Kontakt von offenen Wunden mit erregerhaltigem Wasser, etwa beim Baden in warmem, salzhaltigem Wasser. Besonders gefährdet sind: – ältere und immungeschwächte Menschen – Personen mit chronischen Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes) – Menschen mit Wunden oder Verletzungen der Hautbarriere (zum Beispiel bereits vorhandene, schlecht heilende Wunden oder frische Tätowierungen) Bildbeschreibung: Oben rechts befindet sich ein rundes Foto mit frischen Lachsfilets und Muscheln auf Eis in einer Fischtheke.

Titel: „Welche Krankheiten können Vibrionen verursachen?“
Text:
– Nach dem Verzehr belasteter Lebensmittel kann es zu Magen-Darm-Infektionen unterschiedlicher Schwere kommen.
– Wundinfektionen, insbesondere mit Vibrio vulnificus, können teilweise zu schweren Verläufen wie tiefgreifenden Nekrosen bis zur Sepsis führen.
– Vor allem bei Kindern können sie nach dem Baden oder Schwimmen in Flachwasser zu Ohreninfektionen führen.
Die Inkubationszeit hängt von den verursachenden Spezies, der Infektionsdosis und dem Immunstatus der betroffenen Personen ab, liegt aber meistens zwischen vier und 96 Stunden.

Bildbeschreibung: Unten links eine Illustration eines Menschen mit dunkler Haut, der sich den Arm hält. Auf seinem Oberarm und Unterarm sind gerötete Hautstellen eingezeichnet.

Titel: „Welche Krankheiten können Vibrionen verursachen?“ Text: – Nach dem Verzehr belasteter Lebensmittel kann es zu Magen-Darm-Infektionen unterschiedlicher Schwere kommen. – Wundinfektionen, insbesondere mit Vibrio vulnificus, können teilweise zu schweren Verläufen wie tiefgreifenden Nekrosen bis zur Sepsis führen. – Vor allem bei Kindern können sie nach dem Baden oder Schwimmen in Flachwasser zu Ohreninfektionen führen. Die Inkubationszeit hängt von den verursachenden Spezies, der Infektionsdosis und dem Immunstatus der betroffenen Personen ab, liegt aber meistens zwischen vier und 96 Stunden. Bildbeschreibung: Unten links eine Illustration eines Menschen mit dunkler Haut, der sich den Arm hält. Auf seinem Oberarm und Unterarm sind gerötete Hautstellen eingezeichnet.

Titel: „Vibrionen in deutschen Gewässern“
Text:
Vor allem in der Ostsee können sich Vibrionen im Sommer stark vermehren. Eine bundesweite Überwachung gibt es bisher nicht, aber manche Bundesländer messen freiwillig und warnen gegebenenfalls. Der Klimawandel und die dadurch steigenden Wassertemperaturen und zum Teil Salzkonzentrationen begünstigen die Ausbreitung.
Seit 2020 sind auch NCV-Infektionen meldepflichtig. Die Fallzahlen steigen: 2023 wurden deutschlandweit insgesamt 53 Infektionen registriert, 2024 wurden 94 gemeldet (inklusive reiseassoziierter NCV-Infektionen und Cholera-Erkrankungen).
Was kann man tun für einen besseren Schutz?
– Wunden, frische Tattoos oder verletzte Haut sollten nicht mit Meerwasser oder warmem Brack- oder Binnenwasser in Kontakt kommen, besonders bei vulnerablen Personen.
– Das Bewusstsein bei medizinischem Personal und Gesundheitsämtern sollten bei Risiken und Symptomen von NCV-Infektionen zunehmend geschärft werden, denn eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend.

Bildbeschreibung: Kein zusätzliches Bildmotiv vorhanden, rein textbasierte Folie.

Titel: „Vibrionen in deutschen Gewässern“ Text: Vor allem in der Ostsee können sich Vibrionen im Sommer stark vermehren. Eine bundesweite Überwachung gibt es bisher nicht, aber manche Bundesländer messen freiwillig und warnen gegebenenfalls. Der Klimawandel und die dadurch steigenden Wassertemperaturen und zum Teil Salzkonzentrationen begünstigen die Ausbreitung. Seit 2020 sind auch NCV-Infektionen meldepflichtig. Die Fallzahlen steigen: 2023 wurden deutschlandweit insgesamt 53 Infektionen registriert, 2024 wurden 94 gemeldet (inklusive reiseassoziierter NCV-Infektionen und Cholera-Erkrankungen). Was kann man tun für einen besseren Schutz? – Wunden, frische Tattoos oder verletzte Haut sollten nicht mit Meerwasser oder warmem Brack- oder Binnenwasser in Kontakt kommen, besonders bei vulnerablen Personen. – Das Bewusstsein bei medizinischem Personal und Gesundheitsämtern sollten bei Risiken und Symptomen von NCV-Infektionen zunehmend geschärft werden, denn eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend. Bildbeschreibung: Kein zusätzliches Bildmotiv vorhanden, rein textbasierte Folie.

Vibrionen in Gewässern Deutschlands

Im neuen #EpidBull geht es u. a. um Übertragungswege, Krankheitssymptome und Infektionen durch Vibrionen.

Neben der Situation in Deutschland wird auch auf das Zusammenspiel von Vibrionen und Klimawandel eingegangen.

🔗 Zum Beitrag: www.rki.de/DE/Aktuelles...

19 5 0 1
Foto einer Asiatischen Tigermücke

Foto einer Asiatischen Tigermücke

In Frankreich nahe der deutschen Grenze wurde ein autochthoner #Chikungunya-Fall gemeldet. Der Überträger, die Asiatische #Tigermücke, kommt auch in Teilen Deutschlands vor. Mehr dazu und zu sinnvollen Maßnahmen in Deutschland im #EpidBull:
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

32 16 0 2
Update zu Poliofunden im Abwasser

Update zu Poliofunden im Abwasser

Aktuelle Situation 
In den vergangenen Wochen wurden in Abwasserproben wieder Polioviren nachgewiesen, die vom Schluckimpfstoff abgeleitet sind (cVDPV2).

Die Nachweise stammen aus Abwasserproben aus mehreren Kalenderwochen und von mehreren Standorten, darunter Dresden, Mainz, München und Stuttgart.

Genomsequenzierungen haben ergeben, dass die aktuell detektierten Polioviren zum selben europäischen Cluster gehören wie die Ende 2024/Anfang 2025 in Abwasserproben aus Spanien, Polen, Deutschland, Finnland und dem Vereinigten Königreich nachgewiesenen Viren.

Dem RKI wurden bislang keine klinischen Fälle von Poliomyelitis (Kinderlähmung) übermittelt.

Aktuelle Situation In den vergangenen Wochen wurden in Abwasserproben wieder Polioviren nachgewiesen, die vom Schluckimpfstoff abgeleitet sind (cVDPV2). Die Nachweise stammen aus Abwasserproben aus mehreren Kalenderwochen und von mehreren Standorten, darunter Dresden, Mainz, München und Stuttgart. Genomsequenzierungen haben ergeben, dass die aktuell detektierten Polioviren zum selben europäischen Cluster gehören wie die Ende 2024/Anfang 2025 in Abwasserproben aus Spanien, Polen, Deutschland, Finnland und dem Vereinigten Königreich nachgewiesenen Viren. Dem RKI wurden bislang keine klinischen Fälle von Poliomyelitis (Kinderlähmung) übermittelt.

Was bedeuten die Virusnachweise und wer kann erkranken?

Die Virusnachweise sind ein Zeichen dafür, dass es Menschen im Einzugsgebiet von Klärwerken gibt, die mit cVDPV2 infiziert sind und den Erreger mit dem Stuhl ausscheiden.

Menschen, die vollständig gegen Poliomyelitis geimpft sind, erkranken zwar nicht, können sich aber infizieren und zur Verbreitung des Erregers beitragen.

Nicht oder nicht vollständig geimpfte Menschen, die sich mit cVDPV2 infizieren, können in seltenen Fällen an Poliomyelitis erkranken.

Was bedeuten die Virusnachweise und wer kann erkranken? Die Virusnachweise sind ein Zeichen dafür, dass es Menschen im Einzugsgebiet von Klärwerken gibt, die mit cVDPV2 infiziert sind und den Erreger mit dem Stuhl ausscheiden. Menschen, die vollständig gegen Poliomyelitis geimpft sind, erkranken zwar nicht, können sich aber infizieren und zur Verbreitung des Erregers beitragen. Nicht oder nicht vollständig geimpfte Menschen, die sich mit cVDPV2 infizieren, können in seltenen Fällen an Poliomyelitis erkranken.

Was wichtig ist 

Eine vollständige Poliomyelitis-Impfung ist der wichtigste Schutz vor der Erkrankung.

Insbesondere sollten die impfenden Ärztinnen und Ärzte sowie Eltern darauf hinwirken, dass im ersten Lebensjahr ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis gemäß den STIKO-Empfehlungen  aufgebaut wird.

Eventuell bestehende Impflücken im Kindes- und Jugendalter sollten zeitnah geschlossen werden.

Um Menschen, die cVDPV2 ausscheiden oder gar an Poliomyelitis erkrankt sind, frühzeitig zu erkennen, sollten Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Labore auch die Nationale Enterovirus-Surveillance nutzen.

Was wichtig ist Eine vollständige Poliomyelitis-Impfung ist der wichtigste Schutz vor der Erkrankung. Insbesondere sollten die impfenden Ärztinnen und Ärzte sowie Eltern darauf hinwirken, dass im ersten Lebensjahr ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis gemäß den STIKO-Empfehlungen aufgebaut wird. Eventuell bestehende Impflücken im Kindes- und Jugendalter sollten zeitnah geschlossen werden. Um Menschen, die cVDPV2 ausscheiden oder gar an Poliomyelitis erkrankt sind, frühzeitig zu erkennen, sollten Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Labore auch die Nationale Enterovirus-Surveillance nutzen.

In den vergangenen Wochen wurden in Abwasserproben erneut #Polioviren nachgewiesen, die vom Schluckimpfstoff abgeleitet sind.

☑️ Wo Viren nachgewiesen wurden
☑️ Wer erkranken kann
☑️ Warum #Impfschutz wichtig ist
☑️ Was Ärztinnen, Ärzte und Eltern wissen sollten

Details im #EpidBull
🔗 rki.de/epidbull

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Titel des Epidemiologischen Bulletins „HIV-Neudiagnosen in Deutschland – Ein Überblick zum Meldejahr 2024“. Unten ein farbig eingefärbtes elektronenmikroskopisches Bild von HIV-Viren an einer Zelle.

Titel des Epidemiologischen Bulletins „HIV-Neudiagnosen in Deutschland – Ein Überblick zum Meldejahr 2024“. Unten ein farbig eingefärbtes elektronenmikroskopisches Bild von HIV-Viren an einer Zelle.

Frage „Wie wird gemeldet?“ mit Texten zur HIV-Meldung in Deutschland. Kernaussage: Es werden Erstdiagnosen von HIV in Deutschland unabhängig vom Infektionsort (aus wenn er im Ausland war) gemeldet. Hinweis: Meldezahl ist nicht gleich jährliche Schätzung.

Frage „Wie wird gemeldet?“ mit Texten zur HIV-Meldung in Deutschland. Kernaussage: Es werden Erstdiagnosen von HIV in Deutschland unabhängig vom Infektionsort (aus wenn er im Ausland war) gemeldet. Hinweis: Meldezahl ist nicht gleich jährliche Schätzung.

Überschrift „HIV-Neudiagnosen 2024 auf einen Blick“. Es gab 3.259 gesicherte Neudiagnosen. 73 % der Betroffenen sind Männer, 27 % Frauen. Häufigste Übertragungswege: Männer, die Sex mit Männern haben (35 %), heterosexuelle Kontakte (29 %), injizierender Drogengebrauch (8 %).

Überschrift „HIV-Neudiagnosen 2024 auf einen Blick“. Es gab 3.259 gesicherte Neudiagnosen. 73 % der Betroffenen sind Männer, 27 % Frauen. Häufigste Übertragungswege: Männer, die Sex mit Männern haben (35 %), heterosexuelle Kontakte (29 %), injizierender Drogengebrauch (8 %).

Infografik mit der Überschrift „Was lässt sich aus den Zahlen ableiten?“ Kernaussagen: Prävention wirkt, muss aber mehr Menschen erreichen; Präexpositionsprophylaxe PrEP und Tests sollen alle Zielgruppen erreichen; Versorgung muss niedrigschwellig und unabhängig von Herkunft sein; HIV bleibt zentrales Public-Health-Thema. Unten mikroskopische Aufnahme von HIViren.

Infografik mit der Überschrift „Was lässt sich aus den Zahlen ableiten?“ Kernaussagen: Prävention wirkt, muss aber mehr Menschen erreichen; Präexpositionsprophylaxe PrEP und Tests sollen alle Zielgruppen erreichen; Versorgung muss niedrigschwellig und unabhängig von Herkunft sein; HIV bleibt zentrales Public-Health-Thema. Unten mikroskopische Aufnahme von HIViren.

📊 2024 gab es in Deutschland 3.259 gemeldete #HIV -Neudiagnosen

🔵 Wie kommen die Zahlen zustande?
🔵 Wer ist besonders betroffen?
🔵 Was sagen die Zahlen aus?

Gesamter HIV-Jahresbericht 2024 im neuen #EpidBull
🔗 www.rki.de/DE/Aktuelles...

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