Es ist diese Diskrepanz zwischen Analyse und Aktion, die sich wie ein roter Faden durch die Tage von Davos zog. Eric Schmidt, der ehemalige geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Google, legte den Finger in die europäische Wunde. Schmidt ist kein Visionär der Herzen, er ist, so wie früher bei Google, die „Erwachsenenaufsicht“, dieses Mal nicht für ein Unternehmen, sondern für den Westen. Seine Warnung war so simpel wie brutal: Der eigentliche Kampf findet nicht um Zölle für Stahl oder Autos statt, sondern um die Vorherrschaft bei der Künstlichen Intelligenz. Wenn Europa nicht sofort Milliarden Euro in quelloffene KI-Modelle investiert, über die es selbst die Kontrolle habe, werde der Kontinent zur digitalen Kolonie. Schmidts These: Schaffe Europa diesen Schritt nicht, gerate es in die Abhängigkeit von chinesischen Modellen, die zwar kostenlos, aber politisch vergiftet seien, oder in die Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern. Für Schmidt ist die europäische Regulierungswut – vom
ex CEO von Google #EricSmith
"Wenn Europa nicht sofort Milliarden Euro in quelloffene KI-Modelle investiert, über die es selbst die Kontrolle habe, werde der Kontinent zur digitalen Kolonie."
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