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#GeSoLei
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Mi 29. April, 19 Uhr
EINTRITT: 5/3€, VVK ONLINE, MUSEUMSKASSE
Marta Fraenkel
Pionierin der gesundheitlichen Aufklärung
Die Ärztin Marta Fraenkel (1896-1976) hat sich um die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. 1929
wurde sie als wissenschaftliche Geschäftsführerin an das Deutsche Hygiene-Museum (DHMD) berufen, um die II. Internationale
Hygiene-Ausstellung zu organisieren, die 1930/31 in Dresden
stattfand. Bis 1933 war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen
am DHMD tätig und setzte bleibende Akzente für das moderne
Ausstellungswesen und die Wissenschaftspopularisierung.
Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1933 entlassen, zog sie 1935
zunächst nach Brüssel, bevor sie 1938 in die USA emigrierte. Dort
gelang es ihr, im öffentlichen Gesundheitswesen Fuß zu fassen.
Sie starb in ihrem 80. Lebensjahr in New York.

Mi 29. April, 19 Uhr EINTRITT: 5/3€, VVK ONLINE, MUSEUMSKASSE Marta Fraenkel Pionierin der gesundheitlichen Aufklärung Die Ärztin Marta Fraenkel (1896-1976) hat sich um die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. 1929 wurde sie als wissenschaftliche Geschäftsführerin an das Deutsche Hygiene-Museum (DHMD) berufen, um die II. Internationale Hygiene-Ausstellung zu organisieren, die 1930/31 in Dresden stattfand. Bis 1933 war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen am DHMD tätig und setzte bleibende Akzente für das moderne Ausstellungswesen und die Wissenschaftspopularisierung. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1933 entlassen, zog sie 1935 zunächst nach Brüssel, bevor sie 1938 in die USA emigrierte. Dort gelang es ihr, im öffentlichen Gesundheitswesen Fuß zu fassen. Sie starb in ihrem 80. Lebensjahr in New York.

Die Autoren der neu erschienenen Biografie über Marta
Fraenkel stellen in einem Vortrag und Gespräch deren Leben
und Wirken vor: Dr. Benjamin Kuntz (Berlin), PD Dr. Matthis
Krischel (Düsseldorf), PD Dr. Friedrich Moll (Köln) und
Wolfram Nagel (Dresden). Moderiert wird die Veranstaltung
von Prof. Dr. Florian Bruns (Dresden).

Die Autoren der neu erschienenen Biografie über Marta Fraenkel stellen in einem Vortrag und Gespräch deren Leben und Wirken vor: Dr. Benjamin Kuntz (Berlin), PD Dr. Matthis Krischel (Düsseldorf), PD Dr. Friedrich Moll (Köln) und Wolfram Nagel (Dresden). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Florian Bruns (Dresden).

Am 29.4.2026 um 19.00 Uhr stellen wir im Deutschen Hygiene-Museum Dresden unsere neue Biographie zu Marta Fraenkel vor, Prof. F. Bruns @tudresden.bsky.social moderiert den Abend.

Tickets gibt's direkt beim DHMD: shop.dhmd.de/veranstaltun...

#histmed #GeSoLei #DHMD #Tacheles2026

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GeSoLei

Heute am #18März 2026 findet zum ersten Mal der Tag der #Demokratiegeschichte statt. An der @hhu.de forschen wir interdisziplinär zum Thema: "Demokratische Gesellschaft ausgestellt? Die GeSoLei als Mikrokosmos der Weimarer Republik". #GeSoLei #Demokratie #Histmed #TagDerDemokratiegeschichte

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BENJAMIN KUNTZ, MATTHIS KRISCHEL,
FRIEDRICH MOLL, WOLFRAM NAGEL
MARTA FRAENKEL
PIONIERIN DER
GESUNDHEITLICHEN AUFKLÄRUNG

BENJAMIN KUNTZ, MATTHIS KRISCHEL, FRIEDRICH MOLL, WOLFRAM NAGEL MARTA FRAENKEL PIONIERIN DER GESUNDHEITLICHEN AUFKLÄRUNG

Die Ärztin Marta Fraenkel (1896–1976) hat sich um die gesund-
heitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. Sie
war Generalsekretärin der „Großen Ausstellung für Gesund-
heitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen“ (GeSo-
Lei) 1926 in Düsseldorf. Mit ihrer wegweisenden Arbeit für
diese größte Messe der Weimarer Republik empfahl sie sich
für die II. Internationale Hygieneausstellung, die 1930/31 in
Dresden stattfand. Am dortigen Deutschen Hygiene-Museum
war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig und setzte
bleibende Akzente für das moderne Ausstellungswesen und
die Wissenschaftspopularisierung. Dabei konnte sie sich in
einem vorwiegend von Männern geprägten Umfeld behaup-
ten. Als Jüdin nach der Machtübernahme der Nationalsozia-
listen entlassen, zog sie 1935 nach Belgien. In Brüssel wurde
sie Mitarbeiterin der „Ligue Nationale Belge contre le Can-
cer“ und Beraterin des internationalen Krebskongresses. 1938
emigrierte sie in die USA. Aufgrund ihrer guten Sprach- und
Fachkenntnisse fand sie eine Anstellung bei einer kommuna-
len Wohlfahrtsbehörde in New York. Von 1944 bis 1947 war
sie Medizinische Beraterin der US-Regierung in Washington
und anschließend bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand Wis-
senschaftlerin und „Public Health Officer“ in New York.

Die Ärztin Marta Fraenkel (1896–1976) hat sich um die gesund- heitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. Sie war Generalsekretärin der „Großen Ausstellung für Gesund- heitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen“ (GeSo- Lei) 1926 in Düsseldorf. Mit ihrer wegweisenden Arbeit für diese größte Messe der Weimarer Republik empfahl sie sich für die II. Internationale Hygieneausstellung, die 1930/31 in Dresden stattfand. Am dortigen Deutschen Hygiene-Museum war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig und setzte bleibende Akzente für das moderne Ausstellungswesen und die Wissenschaftspopularisierung. Dabei konnte sie sich in einem vorwiegend von Männern geprägten Umfeld behaup- ten. Als Jüdin nach der Machtübernahme der Nationalsozia- listen entlassen, zog sie 1935 nach Belgien. In Brüssel wurde sie Mitarbeiterin der „Ligue Nationale Belge contre le Can- cer“ und Beraterin des internationalen Krebskongresses. 1938 emigrierte sie in die USA. Aufgrund ihrer guten Sprach- und Fachkenntnisse fand sie eine Anstellung bei einer kommuna- len Wohlfahrtsbehörde in New York. Von 1944 bis 1947 war sie Medizinische Beraterin der US-Regierung in Washington und anschließend bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand Wis- senschaftlerin und „Public Health Officer“ in New York.

Inhalt
Einleitung 7
Kindheit und Schulzeit in Köln und
Frankfurt am Main 10
Medizinstudium in Frankfurt und Bonn
1916–1922 15
Wissenschaftliche Generalsekretärin der
GeSoLei 1926 in Düsseldorf 20
Tätigkeit am Reichsmuseum für
Gesellschafts- und Wirtschaftskunde in
Düsseldorf 1927–1929 35
II. Internationale Hygiene-Ausstellung und
Arbeit am Deutschen Hygiene-Museum Dresden
1929–1933 40
Exil: Brüssel (1935–1938) und Neuanfang
im Public Health System der USA 58
Entschädigung, letzte Lebensjahre und Tod 66
Schicksal weiterer Familienmitglieder 69
Heutiges Gedenken 76
Familienstammbaum 79

Inhalt Einleitung 7 Kindheit und Schulzeit in Köln und Frankfurt am Main 10 Medizinstudium in Frankfurt und Bonn 1916–1922 15 Wissenschaftliche Generalsekretärin der GeSoLei 1926 in Düsseldorf 20 Tätigkeit am Reichsmuseum für Gesellschafts- und Wirtschaftskunde in Düsseldorf 1927–1929 35 II. Internationale Hygiene-Ausstellung und Arbeit am Deutschen Hygiene-Museum Dresden 1929–1933 40 Exil: Brüssel (1935–1938) und Neuanfang im Public Health System der USA 58 Entschädigung, letzte Lebensjahre und Tod 66 Schicksal weiterer Familienmitglieder 69 Heutiges Gedenken 76 Familienstammbaum 79

Anmerkungen 80
Literatur 93
Publikationsverzeichnis von Marta Fraenkel 99
Abbildungsnachweis 106
Über die Autoren 108

Anmerkungen 80 Literatur 93 Publikationsverzeichnis von Marta Fraenkel 99 Abbildungsnachweis 106 Über die Autoren 108

Druckfahnen sind da! Marta Fraenkel: Pionierin der gesundheitlichen Aufklärung. Das Buch erscheint in diesem Frühjahr, am 29.4.2026 wird es im Deutschen Hygiene-Museum Dresden vorgestellt. #histmed #GeSoLei

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Post image

Über die Ausstellung "Kolonialhygiene" auf der #GeSoLei 1926, Robert Koch und ethische Herausforderungen globaler Gesundheit heute sprechen meine Kollegin Stefanie Michels @hhu.de und ich @chs-hhu.bsky.social am kommenden Montag mit den Menschen von KritMedDus. Freue mich schon darauf! #histmed

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Logo of GeSoLei: a lion standing on an anchor, a dumbell in one paw, a rod of Asclepius in the other

Logo of GeSoLei: a lion standing on an anchor, a dumbell in one paw, a rod of Asclepius in the other

This year, the 100th anniversary of #GeSoLei is coming up. The Great Exhibition for Health Care, Social Welfare and Physical Exercise took place between May and October 1926 in Düsseldorf. It was the largest exhibition of the Weimar Republic and attracted 7,5 million visitors.

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Der Antrag zur #GeSoLei ist zB trotz positiver Gutachten zweimal abgelehnt worden, wurde dann in der dritten Version gefördert. Erst ein Mindestmaß an beruflicher Sicherheit macht es möglich, auch mal das Risiko eines Forschungsprojekts abseits des Mainstreams einzugehen (inkl Chance zu Scheitern).

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Neben einer Gesundheitsausstellung war die #GeSoLei auch ein riesiges Volksfest mit Autoscooter, Wellenbad, "Völkerschauen", Restaurants, Getränkeausschank u.v.m. Im Jahr 1926 waren der Erste Weltkrieg und die Besetzung von Rhein und Ruhr durch französische und belgische Truppen noch sehr präsent.

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Die @dfg.de fördert das Projekt für drei Jahre, wir sind drei PIs (Globalgeschichte, Kunstgeschichte, Medizingeschichte), zwei Postdocs und eine Doktorandin. Zentrale Forschungsfrage für uns ist, ob die #GeSoLei als Mikrokosmos der Weimarer Republik und als "demokratisch" verstanden werden kann.

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Plakat zur GeSoLei: schwarz-grüner Hintergrund, davor in einem Becken eine Figur halb Hygieia, halb Äskulap. Darunter der Text: Düsseldorf 1926. Große Ausstellung Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Lebensübungen.

Plakat zur GeSoLei: schwarz-grüner Hintergrund, davor in einem Becken eine Figur halb Hygieia, halb Äskulap. Darunter der Text: Düsseldorf 1926. Große Ausstellung Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Lebensübungen.

Eines meiner aktuellen Forschungsprojekte ist zur #GeSoLei, der Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, sozialen Fürsorge und Lebensübungen (Düsseldorf, 1926), mit 7,5 Mio Besuchern der größten Ausstellung der Weimarer Republik.

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Am Dienstag wird es um meine historische Forschung gehen, u.a. um Medizin im Nationalsozialismus, Umbenennungen von Preisen in der Medizin und um die #GeSoLei, die größte Ausstellung der Weimarer Republik, die 1926 in Düsseldorf stattfand

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Zur Visualisierung von „Unaussprechlichem“: Geschlechtskrankheiten auf der „Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen“ (GeSoLei) 1926 Die GeSoLei (Große Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen) in Düsseldorf im Jahr 1926 war nicht nur eine der größten Ausstellungen der Weimarer Republik. Im Zentrum stand die oft visuelle Vermittlung von …

How was STD prevention publicized in the Great Exhibition for Healthcare, Social Welfare and Physical Exercise in @duesseldorf.bsky.social in 1926 (largest exhibition of the Weimar Republic!)? What techniques for health promotion were used? Who did the exhibition not talk about? #histmed #GeSoLei

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Walter Ruttmann & Julius Pinschewer: Der Aufstieg (1926)
Walter Ruttmann & Julius Pinschewer: Der Aufstieg (1926) There was a Great Exhibition in Dusseldorf in 1926 for health care, physical care and social care called Gesolei for short -- the way Germans get around thos...

Great news, that's hugely interesting! I've been wondering what the #GeSoLei looked like and what impact it had on the general public. It's hard to find any details about it on the web, apart from the slightly spooky advert by Walter Ruttmann & Julius Pinschewer. 🧐

www.youtube.com/watch?v=-EQs...

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