Das Gedenken an das Neonazi-Opfer Jorge Gomondai diente am 4. April in Dresden maßgeblich als Aufhänger für eine andere Erzählung. Aufgerufen hatten u.a. der "Rote Aufbruch", "Free Palestine Dresden", SDS und SDAJ. Gekommen sind ca. 75 Personen.
#Gomondai #rotegruppen #gedenken #dresden
Ein Porträtfoto von Jorge Gomondai. Er kam im Alter von 18 Jahren 1981 als Vertragsarbeiter in die DDR und arbeitete im Schlachthof Dresden. Er verstarb an den Folgen eines brutalen rassistischen Überfalls in Dresden.
März 2007: Die Mutter von Jorge Gomondai zwischen Emiliano Chaimite und Dimitrios Ambatielos. Als Ausländerbeirat (heute Integrationsbeirat) der Stadt Dresden hatten wir die Benennung des Platzes nahe des Tatortes angeregt. Es stieß tlw. auf großen Widerstand. 2006 beschloss der Stadtrat endlich die Benennung des Platzes in unmittelbarer Nähe des Tatortes in Jorge-Gomondai-Platz. Er wurde am 30. März 2007 im Beisein der Mutter und eines Bruders von Jorge Gomondai sowie des mosambikanischen Botschafters Carlos dos Santos eingeweiht. Es war bundesweit das erste Mal, dass ein Platz nach einem Opfer rassistischer Gewalt benannt wurde. das Bild entstand in diesem Zusammenhang.
Während der Gedenkveranstaltung am 06.04.2024: vor dem Gomondai-Gedenkstein die Marwa El-Sherbini-Stipendiatin Flaurita Maffokang am Mikrophon, daneben die Integrationsbeauftragte der Stadt Dresden Kristina Winkler und der ehem. Vorsitzende des Integrationsbeirates Dresden Dr. Hussein Hasham Jinah Die 32jährige gebürtige Kamerunerin studiert an der ehs im Masterstudiengang Soziale Arbeit.
Die 3 Musiker aus Madagaskar und Vietnam vor dem Transparent mit den Worten "Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst" und dem Bild von Jorge Gomondai
Es war wieder eine kleine, eindringliche Gedenkfeier. Manche Menschen trifft man nun schon st. 30 Jahren #OTD an diesem Ort in #Dresden
Ruhe in Frieden, lb. Jorge #Gomondai + Friede Deiner Familie. Du wirst nicht vergessen, was man Dir antat auch nicht
#Rassismus_tötet #Menschenrechte_sind_unteilbar