Zwei etwa 1 m hohe Steinfiguren auf einer Steinbank. Sie stehen in einem kopfsteingepflasterten Hof. Hinter ihnen ist ein bisschen weiße Fassade eines älteren Gebäudes und ein Rosenbusch zu sehen. Die beiden Figuren stehen nebeneinander, sie tragen lange faltenreiche Gewänder und topfartige Hüte, wie sie die jüdischen Gelehrten im Mittelalter trugen. Sie stellen zwei jüdische Gelehrte aus dem Mittelalter dar. Die beiden Figuren sind aus einfachem grauen Stein, möglicherweise Granit. Die rechte hat die Hände vor der Brust gefaltet. Die linke hebt eine der Hände, als ob sie gerade etwas erklärt oder doziert. Aus der jüdischen Gemeinde von Speyer gingen vom 11. bis 13. Jahrhundert bedeutende Religionsgelehrte hervor. Unter dem Namen „Die Weisen von Speyer" prägten sie mit ihrer Lehre, ihren Schriften und im Austausch mit jüdischen Gelehrten in Nah und Fern entscheidend das Judentum in Europa. Der Aufstellungsort ist das Zentrum um das jüdische Bad in Speyer. Das Zentrum dokumentiert die jüdische Geschichte der Stadt. Die jüdische Gemeinde bestand dort seit dem 11. Jahrhundert, sie wurde auf Initiative des christlichen Bischofs angesiedelt.
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Die "Weisen von Speyer".
Speyer gehörte zu den großen jüdischen Zentren im Mittelalter und mit Mainz und Worms bildete es die drei Shum-Städte.
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