Bild vom Cover des MeDiF-Jahresberichtes
„Mit MeDiF-NRW generieren wir wichtige Erkenntnisse für die sozialarbeiterische Praxis. Besonders freuen wir uns, dass auch Vereine und von Diskriminierung betroffene Personen so stark von den Angeboten der Meldestelle profitieren. Leider müssen wir auch festhalten, dass sich das Klima im Fußball - analog zu den gesellschaftlichen Entwicklungen - nicht in allen Bereichen positiv gestaltet. Wir empfehlen die Entwicklung eines bundesweiten liga-und phänomenübergreifenden Masterplans Diskriminierung im Fußball, dessen Erstellung möglichst partizipativ unter Einbeziehung aller involvierten Interessengruppen gestaltet werden sollte." Patrick Arnold (Projektträger, LAG Fanprojekte NRW)
„Diskriminierung im Fußball ist ein nahezu alltägliches Phänomen. Wir können durch unsere Arbeit nicht nur Vorfälle dokumentieren und sichtbar machen, sondern so die Bedarfe der betroffenen Personen präventiv und interventiv stärken. Wir freuen uns sehr, im 2. Jahresbericht deutlich machen zu können, wie wir unsere Auswertungen zielgruppenorientiert in die Praxis übertragen: Netzwerkarbeit, Workshopangebote im Profi- sowie Amateur*innenbereich, Fachvorträge und Fachtagungen, ein Online-Selbstlernformat sowie die Nutzung des Events Stadionführung zur Sensibilisierung und Empowerment von wichtigen Multiplikator*innen am Spieltag sind nur ein kleiner Teil der praktischen Arbeit von MeDiF-NRW." Elena Müller (Projektleitung)
„In Zeiten der willentlichen Demontage von Grundsäulen der offenen und freiheitlichen Demokratien mittels illiberaler Playbooks und disruptiver Diskursverschiebungen von rechts tritt MeDiF-NRW für das Recht von Menschen ein, nicht diskriminiert zu werden. Die von uns analysierten Vorfallsmeldungen lassen kein anderes Urteil zu: Lieber Fußball, Du hast ein Diskriminierungsproblem! Bitte nicht die Augen davor verschließen. Im Fußball werden ausgrenzende Denk-und Handlungsweisen viel zu oft bagatellisiert, verharmlost und relativiert. Das führt unweigerlich zu Normalisierungs- und Entsolidarisierungsprozessen. Die Perspektiven der Betroffenen werden kontinuierlich delegitimiert und gesilenced. Wir von MeDiF-NRW fordern daher nicht weniger als eine Trendumkehr. Dafür benötigt es in erster Linie ein Mehr an diskriminierungskritischen Wissensressourcen. Erst dann kann der Fußball zu einem Braver Space mit einer nachhaltigen Kultur des achtsamen Miteinanders umgestaltet werden, die durch Allyship, Empowerment, Solidarität und Toleranz charakterisiert ist. Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in NRW medif-nrw.de Dr. David Johannes Berchem (Projektleitung)
Die NRW-Meldestelle gegen Diskriminierung im Fußball #MeDiF der @fanprojektenrw.bsky.social hat ihren zweiten Jahresbericht über Diskriminierungsdynamiken herausgebracht:
www.lag-fanprojekte-nrw.de/wp-content/u...
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