Merkuro, ebenfalls aus der KDE-Welt, installiert sich als Merkuro, Merkuro Calendar und Merkuro Contacts, wobei Merkuro ein Launcher zu sein scheint, der Calender, Contacts und "Quit" erlaubt. Derartiger Blödsinn stört mich schon bei LibreOffice, hier ist es ein wenig lächerlich. Merkuro sieht, gestartet unter einem Dark Mode unter Gnome, erst einmal verblüffend wenig nach KDE aus: Aufgeräumt, übersichtlich und nicht unattraktiv. Die Applikationen startet mit einem lokalen Kalender, erlaubt auf auch calDAV. Im lokalen Kalender kann ich allerdings bereits bemerkt, dass wir keine Freunde werden: Die Terminerstellung per Drag and Drop eines Zeitraums ist nicht möglich. Ein Doppelklick öffnen einen Dialog mit derselben Start und Endzeit. Bearbeitet man die Endzeit, z.B. 21:00, so öffnet die Uhrzeitauswahl sich mit 0:00. Per Touchpad darin zu scrollen mag die Applikation nicht, verheddert sich, macht andere Dinge im Dialoge und stellt am Ende Start und Endzeit auf 0:00. Da brauche ich gar nicht weiter zu testen, in diesem Zustand ist Merkuro leider unbenutzbar. Einschätzung von Claude: Das ist ein klassisches Symptom von schlechter Wayland/Touchpad-Integration in einer Qt/KDE-App unter GNOME – der Uhrzeitpicker verliert den Fokus oder interpretiert Scroll-Events falsch und überschreibt dabei andere Felder. Dass dabei am Ende beide Zeiten auf 0:00 landen, klingt nach einem handfesten Bug, nicht nur einem Usability-Problem.
Ich habe in meinen Kalender-Tests nun auch Merkuro eingebaut: Es ist bedauerlicherweise auch kaputt und unbenutzbar.
#MacToLinux
www.taptoplay.de/blog/mactolinux4-email-k...