Bild zeigt einen Screenshot auf dem ein schwarzer Text auf weißem Hintergrund zu sehen ist:
Anschaulich ist folgende Beschreibung Ritueller Gewalt aus der Einleitung einer Publikation des „Arbeitskreises Rituelle Gewalt der Bistümer Osnabrück, Münster und Essen":
„Es folgten weitere Beratungen, vorwiegend mit Frauen, die von Sekten berichteten, die im Verborgenen ein System von absoluter Abhängigkeit, extremer Gewaltanwendung und sexuellem Missbrauch etabliert haben. Die Frauen schilderten Rituale, im Namen Satans, in denen gefoltert, vergewaltigt und getötet wird. Aufgrund dieser eindringlichen Erfahrung bezeichne ich Rituelle Gewalt als planmäßige und systematische, körperliche und psychische Gewaltausübung im Kontext einer Ideologie oder Weltanschauung.
[...]
Die Frauen berichten einerseits von Zeremonien mit Ritueller Gewalt im Dienst einer höheren Macht und andererseits von kriminellen Aktivitäten für den Gelderwerb der Sekte, z. B. Kinderprostitution, Drogen- und Menschenhandel.
Viele Sektenmitglieder führen ein Doppelleben, ohne dass ihnen das selbst bewusst sein muss. Der ‚böse' Anteil ist abgespalten und dem Alltagsbewusstsein nicht zugänglich. Die anhaltenden traumatischen Erlebnisse bewirken eine Aufspaltung in viele Persönlichkeitsanteile (Dissoziative Identitäten). Diese Persönlichkeitsspaltungen werden
von der Sekte bewusst und zielgerichtet erzeugt.
[...]
Die Sekten unterhalten Ausbildungslager, in denen Per- sönlichkeitsspaltungen erzeugt werden. Die Kinder lernen dabei zu gehorchen, Schmerzen klaglos zu ertragen, zu
foltern und zu töten. Die gezielte und systematische Spaltung der kindlichen Persönlichkeit ermöglicht der Sekte, die Kinder bzw. später auch die Erwachsenen wie Roboter, die auf ein Signal rea- gieren, einzusetzen. Gleichzeitig sind der gespaltenen Persönlichkeit die Aktionen und Handlungen nicht bewusst.
[...]
Einige Sektenmitglieder schaffen es im Laufe der Zeit nicht
mehr, ihren normalen Alltag zu bewältigen. Sie leiden unter
Bild zeigt einen Screenshot mit schwarzen Text auf weißem Hintergrund, der nach dem Text mit einer Fußnote abschließt:
Einige Sektenmitglieder schaffen es im Laufe der Zeit nicht
mehr, ihren normalen Alltag zu bewältigen. Sie leiden unter
Beginn Fußnotentext:
der Gewalt gegen Kinder und auch Erwachsene. " In der neueren Definition der UBSKM fehlen damit insbesondere „Konditionierung und Programmierung (.Mind Control')".
Das „Infoportal Rituelle Gewalt" zitiert diese Definition ebenfalls und schreibt sie einer UBSKM-Veröffentlichung aus dem Jahr 2015 zu (https://www.infoportal-rg.de/metta/definitionen/). Beide Originaltexte finden sich, soweit ersichtlich, nicht mehr auf der Webseite der UBSKM.
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Screenshot aus dem Bericht, der eine Beschreibung von #RituelleGewalt zeigt, der so aus einer Publikation eines Arbeitskreises für RG der Bistümer stammt:
"Die Sekten unterhalten Ausbildungslager, in denen Persönlichkeitsspaltungen erzeugt werden."