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#SoftPowerVerlust
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Am 2. Juli 2025 gab US-Außenminister Marco Rubio das Aus für die US-Entwicklungshilfebehörde USAID bekannt. Jahrzehntelang galt sie als zentrale Institution für humanitäre Hilfe, Gesundheitsprojekte und Wiederaufbauprogramme in Krisenregionen weltweit. Nun ist Schluss, abrupt, endgültig und politisch motiviert. Mit dem formellen Ende ist USAID kein Akteur der globalen Entwicklungszusammenarbeit mehr.

Die Demontage der Behörde verlief nicht über Nacht. Schon im Februar 2025 wurden tausende Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Internationale Projekte wurden eingefroren oder komplett gestrichen. Nach internen Schätzungen betraf dies über 80 % der weltweiten Aktivitäten. Zwar soll das US-Außenministerium verbliebene Aufgaben übernehmen, doch Kritiker zweifeln, ob dort Know-how und Infrastruktur vorhanden sind, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen.

Die Reaktionen auf das Ende von USAID fielen heftig aus. Ehemalige US-Präsidenten wie Barack Obama und George W. Bush kritisierten die Maßnahme scharf, Obama nannte es einen „kolossalen Fehler“. Zugleich laufen bereits verfassungsrechtliche Klagen, da der Kongress für solche tiefgreifenden Entscheidungen zuständig sei. Auch international gab es besorgte Stimmen. Hilfsorganisationen fürchten eine „tödliche Lücke“ in der globalen Versorgungskette für Gesundheit, Bildung und Nothilfe. Besonders betroffen sind Staaten mit ohnehin schwacher Infrastruktur, etwa in Subsahara-Afrika, Südostasien und Teilen Lateinamerikas.

Die Lücke, die USAID hinterlässt, ist riesig. Allein bei Impfprogrammen und dem Kampf gegen HIV/Aids war die Behörde federführend, und trug zur Rettung von Millionen Leben bei. Nun drohen massive Rückschritte. Auch der Einfluss der USA als „Soft Power“ leidet: In Regionen, in denen Entwicklungshilfe bislang als Zeichen amerikanischer Präsenz diente, könnten nun andere Mächte, etwa China oder Russland, gezielt vorstoßen. So wird aus einer haushaltspolitischen Entscheidung ein geopolitisches Risiko.

Am 2. Juli 2025 gab US-Außenminister Marco Rubio das Aus für die US-Entwicklungshilfebehörde USAID bekannt. Jahrzehntelang galt sie als zentrale Institution für humanitäre Hilfe, Gesundheitsprojekte und Wiederaufbauprogramme in Krisenregionen weltweit. Nun ist Schluss, abrupt, endgültig und politisch motiviert. Mit dem formellen Ende ist USAID kein Akteur der globalen Entwicklungszusammenarbeit mehr. Die Demontage der Behörde verlief nicht über Nacht. Schon im Februar 2025 wurden tausende Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Internationale Projekte wurden eingefroren oder komplett gestrichen. Nach internen Schätzungen betraf dies über 80 % der weltweiten Aktivitäten. Zwar soll das US-Außenministerium verbliebene Aufgaben übernehmen, doch Kritiker zweifeln, ob dort Know-how und Infrastruktur vorhanden sind, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen. Die Reaktionen auf das Ende von USAID fielen heftig aus. Ehemalige US-Präsidenten wie Barack Obama und George W. Bush kritisierten die Maßnahme scharf, Obama nannte es einen „kolossalen Fehler“. Zugleich laufen bereits verfassungsrechtliche Klagen, da der Kongress für solche tiefgreifenden Entscheidungen zuständig sei. Auch international gab es besorgte Stimmen. Hilfsorganisationen fürchten eine „tödliche Lücke“ in der globalen Versorgungskette für Gesundheit, Bildung und Nothilfe. Besonders betroffen sind Staaten mit ohnehin schwacher Infrastruktur, etwa in Subsahara-Afrika, Südostasien und Teilen Lateinamerikas. Die Lücke, die USAID hinterlässt, ist riesig. Allein bei Impfprogrammen und dem Kampf gegen HIV/Aids war die Behörde federführend, und trug zur Rettung von Millionen Leben bei. Nun drohen massive Rückschritte. Auch der Einfluss der USA als „Soft Power“ leidet: In Regionen, in denen Entwicklungshilfe bislang als Zeichen amerikanischer Präsenz diente, könnten nun andere Mächte, etwa China oder Russland, gezielt vorstoßen. So wird aus einer haushaltspolitischen Entscheidung ein geopolitisches Risiko.

US-Entwicklungshilfebehörde USAID stellt Arbeit offiziell ein #USAID #Entwicklungshilfe #TödlicheLücke #AidCuts #HumanitäreKrise #Legacy #SoftPowerVerlust #Kindersterblichkeit #LebenRetten #GeopolitischeRisiken #RettetDieHilfe #GlobalJustice

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