Screenshot indymedia duchgestrichen Mit dem folgenden Statement wollen wir Bezug nehmen auf Konfrontationen zwischen Teilnehmenden des SCC und externen zionistischen Gruppen und Einzelpersonen. Von Beginn an war das Camp geprägt von zionistischen Angriffen und Provokationen - vom Aufhängen Israelischer Propaganda über Sachbeschädigung bis zu körperlichen Angriffen auf Teilnehmer*innen. Dies hat mit der „Begehung“ des Camps durch die CDU einen weiteren Höhepunkt erreicht, der darin endete, dass sich mehrere Zionist*innen stundenlang im Camp aufhielten und weitere Poster mit Israel Fahnen sowie israelischer Propaganda wie "bring them home now" Aufschriften aufhängten. Einige Camp-Teilnehmer*innen ließen sich das nicht gefallen und rissen die Plakate wieder ab, woraufhin sie von den Zionist*innen körperlich angriffen wurden. Um die Situation nicht physisch noch weiter eskalieren zu lassen und dennoch zu demonstrieren, dass wir uns diese Genozid Propaganda nicht weiter gefallen lassen, entschieden wir uns für eine weitgehend symbolhafte Farbaktion. Dabei wurden zwei der provokativsten Zionisten mit roter Farbe bespritzt. Rote Farbe ist seit jeher eine oft genutzte Aktionsform gegen Gebäude, Institutionen und Personen, um das Blut an ihren Hände zu verdeutlichen. Natürlich haben die staatlichen und kapitalistischen Medien das so aufgegriffen, wie sie es wollten. "Angriff auf Juden", wir wollten sie tot sehen und sonst was. Dass diese Personen jüdisch waren, war den Personen, die sich für eine Farbintervention entschieden, nicht klar und selbstverständlich in keinem Fall der Grund dafür, dass sie Ziel der beschriebenen Aktion wurden. Der Grund war vielmehr ihre Unterstützung von Genozid Propaganda, die jeden Tag das Morden in Palästina legitimiert und befeuert.
#LinkerAntisemitismus - Bekennerschreiben zur antisemitischen Farbattacke beim #SystemChangeCamp in #frankfurt im August
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