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Hashtag
#TransGesundheit
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Kostenübernahme Hormonbehandlungen: Fortführung der bisherigen Versorgungspraxis | Cornelia Kost

eigenmächtiges Abweichen einzelner Krankenkassen von der bisherigen Versorgungspraxis nicht zulässig. Änderungen der Kostenübernahme bedürfen einer normativen Grundlage.

Betroffene sollten bei ablehnenden Bescheiden auf das Rundschreiben RS 2026/070 verweisen.
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#Hormontherapie #TransGesundheit

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Nach Preiskonflikt müssen Schweizerinnen Hormontherapie selbst bezahlen Eine bekannte Marke für Hormontherapien wird künftig nicht mehr von der Schweizer Krankenversicherung übernommen. Was steckt dahinter?

#frauengesundheit #menopause #transgesundheit

www.swissinfo.ch/ger/medikame...

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🏳️‍⚧️Pünktlich zum Start der #TransAwarenessWeek ist unser neuer Science-Blogbeitrag online: Das BSG-Urteil vom 19. Oktober 2023 erschwert die Kostenübernahme geschlechtsangleichender Maßnahmen.

🔗 Lesen: sfb1665blog.de/recht-und-ve...

#TransGesundheit #NichtBinär #BSGUrteil #GKV #Trans #TIN #SFB1665

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„Systemversagen“ – wie Trans-Gesundheit zum Hürdenlauf wird Für trans und nicht binäre Menschen bleibt medizinische Versorgung ein Hürdenlauf. Beratungsstellen berichten über Diskriminierung und Folgen.

Bürokratie, lange Wartezeiten, fehlende rechtliche Klarheit: Für #trans und #nichtbinäre Menschen ist medizinische Versorgung noch immer ein Hürdenlauf. Wir sprachen mit Beratungsstellen über Diskriminierung, strukturelle Probleme und deren existenzielle Folgen #TIN #TransGesundheit

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Hilf uns, den Notstand in der Transgesundheitsversorgung zu beenden! Wir verteilen dringend benötigte Ressourcen an trans, nichtbinäre und inter Personen um, die systematisch durch die Maschen des Gesundheitssystems fallen.

Für den Guten Zweck :

www.betterplace.org/de/projects/...

#transGesundheit
#Gesundheitswesen
#fürdiecommunity
#sonti

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Androcur/Cyproteronacetat-Engpass bei Hormontherapien - was tun? Ein Thread:

#hrt #hormones #transgesundheit #transjustice #transhealth #estrogen #estradiol #androcur #cypro #cyproteronacetat #cyproteronacetate #CPA

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Warum hört die Solidarität bei Menstruation auf?

Es gibt Gründe, warum die Krankenkasse keine Menstruationsartikel bezahlt, sie sind aber scheiße.

#pinktax #transjustice #feminism #intersectionalfeminism #transhealth #transgesundheit #menstruation

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Sharepic, steht auch nix anderes drin als im Post.

Sharepic, steht auch nix anderes drin als im Post.

Wenn du mit dabei sein möchtest, komm zu unserem nächsten Online-Call am 06.04. um 18:30 zum Onboarding oder 19:00 zum Plenumsbeginn. Um genauere Infos und den Link zum Call zu bekommen, fragt gern per ✨Direktnachricht✨.

#trans #transjustice #transgesundheit

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Posters being pasted to the facade of a health insurance office

Posters being pasted to the facade of a health insurance office

same

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In the past weeks we acted up - sick of our needs being sidelined. If the system doesn't care for us, we need to take care of each other. Now, as the action days are over - get informed, get connected, get active!

#trans #transgesundheit #transhealth #transjustice #transrightsarehumanrights

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Plakate die an eine Krankenkassenfassade geklebt wurden

Plakate die an eine Krankenkassenfassade geklebt wurden

Same

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Same

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In den letzten Wochen haben wir gehandelt - wenn das System nicht für uns sorgt, müssen wir direkt für einander sorgen. Jetzt, wo die Aktionstage vorbei sind - bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

#trans #transgesundheit #transhealth #transjustice #transrightsarehumanrights

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Posters which claim trans rights are pasted to the facade of a health insurance office.

Posters which claim trans rights are pasted to the facade of a health insurance office.

same

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In mehr und mehr Städten werden trans Personen laut gegen das ungerechte Gesundheitssystem, dem wir ausgeliefert sind! Den Text der Plakate findet ihr in unseren Posts der letzten Wochen.

#trans #transgesundheit #transhealth #transjustice #transrightsarehumanrights

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Posters which claim trans rights are pasted to the facade of a health insurance office.

Posters which claim trans rights are pasted to the facade of a health insurance office.

same

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In more and more cities, trans people get loud against the unjust health system we have to live under! You can find the poster's text in our posts of the last weeks.

#trans #transgesundheit #transhealth #transjustice #transrightsarehumanrights

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A health insurance sign with posters stuck on it

A health insurance sign with posters stuck on it

A health insurance glass door with posters stuck on it

A health insurance glass door with posters stuck on it

A wall with posters stuck on it, a person is taking a photo of them

A wall with posters stuck on it, a person is taking a photo of them

A health insurance sign with posters stuck on it

A health insurance sign with posters stuck on it

In the last days, posters like these appeared at health insurances in various cities! If you don't listen to us, we need to make it stick. You can see the posters more clearly in our past posts, with explanations... Trans health now!

#transgesundheit #transrightsarehumanrights #transhealth

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Trans Day of Visibility - get informed, get connected, get active!

Trans Day of Visibility - get informed, get connected, get active!

Today is about connecting and deepening our bonds - we can't rely on the state, we need to watch out for each other.

#trans #transgesundheit #transdayofvisibility #nonbinary #transjustice

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Trans Day of Visibility - Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

Trans Day of Visibility - Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

Heute und morgen geht es ums Banden bilden - wir können uns nicht auf den Staat verlassen, wir müssen aufeinander aufpassen. 1/3

#trans #transgesundheit #transdayofvisibility

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Sensible Sprache gegenüber trans* Menschen bei Ärzt*innen, Krankenkasse, und MdK!
Um geschlechtliches Unbehagen (Dysphorie) von trans* Menschen zu behandeln, braucht es medizinische Versorgung. Dabei müssen in Briefen und Telefonaten Deadnaming¹, Misgendering² und respektloses Sprechen über trans* Körper vermieden werden - all das macht die Dysphorie noch schlimmer.

¹Deadnaming: den "toten"/alten Geburtsnamen einer Person verwenden statt des selbstgewählten Namens

Sensible Sprache gegenüber trans* Menschen bei Ärzt*innen, Krankenkasse, und MdK! Um geschlechtliches Unbehagen (Dysphorie) von trans* Menschen zu behandeln, braucht es medizinische Versorgung. Dabei müssen in Briefen und Telefonaten Deadnaming¹, Misgendering² und respektloses Sprechen über trans* Körper vermieden werden - all das macht die Dysphorie noch schlimmer. ¹Deadnaming: den "toten"/alten Geburtsnamen einer Person verwenden statt des selbstgewählten Namens

Stell dir vor, du gehst mit nem gebrochenen Bein zur Ärzt*in, und der*die tritt dir zur Begrüßung erstmal gegens Schienbein.

#trans #transgesundheit #transjustice

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Wir müssen niemandem beweisen, dass wir trans* genug sind! Gegen den Zwang, intime Details offenzulegen für das Transitions-Antrags-Verfahren!

Die Poster mit unseren Forderungen könnt ihr bis zum 1.4. kostenlos bei uns bestellen: transjustice.noblogs.org

#transrights #trans #transgesundheit

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Weg mit Pathologisierung, dem Repräsentationsprinzip, und jeglicher Bevormundung - kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat! 6/6

#trans #transrights #transgesundheit #nonbinary #keingottkeinstaat

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Auf dem Plakat steht: "Medizinische Transition auch ohne Zwangstherapien!
Warum braucht es die Bewilligung durch überlastete und ungeschulte Therapeut*innen? Niemand kann besser entscheiden als betroffene trans* Menschen selbst, welche Maßnahmen sie brauchen. Immerhin tragen sie auch die Folgen von geschlechtsangleichenden Operationen und Hormontherapien."

Auf dem Plakat steht: "Medizinische Transition auch ohne Zwangstherapien! Warum braucht es die Bewilligung durch überlastete und ungeschulte Therapeut*innen? Niemand kann besser entscheiden als betroffene trans* Menschen selbst, welche Maßnahmen sie brauchen. Immerhin tragen sie auch die Folgen von geschlechtsangleichenden Operationen und Hormontherapien."

Zu Zwangstherapien haben wir ne Menge zu sagen, hier ein Thread. 1/6

Das hier ist nur eins von den Plakaten für die Aktionswoche vom 7.-14. April - wenn ihr mitmachen wollt, können wir euch welche kostenlos zuschicken: transjustice.noblogs.org/post/2025/03...
#trans #transrights #transgesundheit

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Ein Plakat: "Maßnahmenkatalog für Transition für nicht-binäre Personen erweitern!" Darunter in kleinerer Schrift: "Auch nicht-binäre Menschen können an geschlechtlichem Unbehagen (Dysphorie) leiden. Aber nicht für alle trans* Personen sind dieselben Maßnahmen sinnvoll, denn Geschlecht ist vielfältig. Deshalb gehören auch andere Behandlungen wie Brustreduktion, Lasern von Körperbehaarung und Gesichtsfeminisierungs-OPs in den Maßnahmenkatalog, den Krankenkassen standardmäßig bezahlen."

Ein Plakat: "Maßnahmenkatalog für Transition für nicht-binäre Personen erweitern!" Darunter in kleinerer Schrift: "Auch nicht-binäre Menschen können an geschlechtlichem Unbehagen (Dysphorie) leiden. Aber nicht für alle trans* Personen sind dieselben Maßnahmen sinnvoll, denn Geschlecht ist vielfältig. Deshalb gehören auch andere Behandlungen wie Brustreduktion, Lasern von Körperbehaarung und Gesichtsfeminisierungs-OPs in den Maßnahmenkatalog, den Krankenkassen standardmäßig bezahlen."

Auch viele nichtbinäre Personen brauchen medizinische Transitionsmaßnahmen - doch das Gesundheitssystem denkt immer nur binäre trans Personen mit.

#nichtbinär #nonbinary #trans #transgesundheit #transrights #smashthecistem

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AWMF Leitlinienregister

#TransGesundheit Neue Grundsatz-Leitlinie zur Behandlung von #trans* Kindern erschienen 🏳️‍⚧️🥳
register.awmf.org/de/leitlinie...
#LSBTIQ #Transgeschlechtlichkeit

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Anna macht ein Selfie unter einem roten Baldachin und trägt einen gemusterten Mantel. Der Hintergrund zeigt ein gelbes Backsteingebäude. Natürliches Licht ist vorhanden, was auf eine Außenumgebung hindeutet.

Anna macht ein Selfie unter einem roten Baldachin und trägt einen gemusterten Mantel. Der Hintergrund zeigt ein gelbes Backsteingebäude. Natürliches Licht ist vorhanden, was auf eine Außenumgebung hindeutet.

Heute wieder einer der Arzt und Krankenhaustermine bei denen ich trotz Unsicherheiten mit gutem Gefühl hingehe - und es war wieder so und wenn man dann noch mit einem guten Ergebnis gehen kann um so besser. Dr. Meister am UMM Mannheim war richtige Entscheidung. #Transgesundheit

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- kennen genau die Gewalt und den Hass gegen sie
- fürchten um ihr Leben, wenn sie nicht unterstützt werden
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#transgesundheit #trans #transhealth #transhealthcare

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der Anzeichen, wie trans Menschen mit ihrer inneren Welt kämpfen. Deshalb wäre eine analytische Psychotherapie ausgeschlossen, sobald eine körperliche Transition eingeleitet wurde.
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#trans #transgesundheit #deinedgti #transhealthcare

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„Der Arzt bei der Laser-Epilation hat mich immer misgendert und über meinen Körper als “quasi männlich” geredet.“

„Der Arzt bei der Laser-Epilation hat mich immer misgendert und über meinen Körper als “quasi männlich” geredet.“

CW: Trans*feindlichkeit

CW: Trans*feindlichkeit

Die Krankenkasse verschleppt meine Anträge seit Jahren und ignoriert sogar die gesetzlichen Fristen. Mittlerweile habe ich zwei Klagen laufen, aber die laufen jetzt wegen dem BSG-Urteil ins Leere.

Der Arzt bei der Laser-Epilation hat mich immer misgendert und über meinen Körper als “quasi männlich” geredet.

Obwohl ich eine Endokrinologin habe, musste ich auf DIY-Hormone umsteigen, weil sie mir nicht Injektionen verschreibt, die ich aber brauche um gute Werte zu haben und psychisch stabil zu sein.

Die Krankenkasse verschleppt meine Anträge seit Jahren und ignoriert sogar die gesetzlichen Fristen. Mittlerweile habe ich zwei Klagen laufen, aber die laufen jetzt wegen dem BSG-Urteil ins Leere. Der Arzt bei der Laser-Epilation hat mich immer misgendert und über meinen Körper als “quasi männlich” geredet. Obwohl ich eine Endokrinologin habe, musste ich auf DIY-Hormone umsteigen, weil sie mir nicht Injektionen verschreibt, die ich aber brauche um gute Werte zu haben und psychisch stabil zu sein.

Kunstbild

Kunstbild

„Der Arzt bei der Laser-Epilation hat mich immer misgendert und über meinen Körper als “quasi männlich” geredet.“

CW: Trans*feindlichkeit

#transgesundheit #transhealth #transrightsarehumanrights

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„Ich habe dringend eine OP gebraucht. Während der langen Wartezeiten wurde ich suizidal und habe Essstörungen entwickelt. Seit der OP geht es mir wieder gut.“

„Ich habe dringend eine OP gebraucht. Während der langen Wartezeiten wurde ich suizidal und habe Essstörungen entwickelt. Seit der OP geht es mir wieder gut.“

CW: Trans*feindlichkeit; Suizidalität; Essstörungen

CW: Trans*feindlichkeit; Suizidalität; Essstörungen

Bei mir waren es Krankenkasse und die eventuelle Haftbarkeit von Ärzten die alles kompliziert gemacht haben. Ich brauchte dringendst die OP und habe vor der Therapeutin alles versteckt – dass ich „nur“ nonbinary bin, mentale Krankheiten und ungesunde coping mechanisms. Denn Krankenkassen zahlen gerne nicht. Letztendlich hab ich die Behandlung off-label bekommen und auch nur Dank meinen Eltern. Ich bin zwar erwachsen, aber trotzdem mussten sie den Ärzten bestätigen, dass ich es ernst meine. Zwischen den ewigen Wartezeiten war ich suizidal, hab eine Essstörung entwickelt und Medikamente (quasi Hormonblocker) missbraucht um irgendwie klar zu kommen. Dass Trans-Menschen für die OPs überlebenswichtig sind, in diesem System ein Fall für die Psychiatrie sind, sagt alles. Denn hätte ich erzählt, wie’s mir geht, wäre ich dort gelandet und hätte niemals die OP bekommen.

Bei mir waren es Krankenkasse und die eventuelle Haftbarkeit von Ärzten die alles kompliziert gemacht haben. Ich brauchte dringendst die OP und habe vor der Therapeutin alles versteckt – dass ich „nur“ nonbinary bin, mentale Krankheiten und ungesunde coping mechanisms. Denn Krankenkassen zahlen gerne nicht. Letztendlich hab ich die Behandlung off-label bekommen und auch nur Dank meinen Eltern. Ich bin zwar erwachsen, aber trotzdem mussten sie den Ärzten bestätigen, dass ich es ernst meine. Zwischen den ewigen Wartezeiten war ich suizidal, hab eine Essstörung entwickelt und Medikamente (quasi Hormonblocker) missbraucht um irgendwie klar zu kommen. Dass Trans-Menschen für die OPs überlebenswichtig sind, in diesem System ein Fall für die Psychiatrie sind, sagt alles. Denn hätte ich erzählt, wie’s mir geht, wäre ich dort gelandet und hätte niemals die OP bekommen.

Für mich ist es unverständlich, dass Krankenkassen immer noch annehmen, man könnte ja mal versuchen Dysphorie weg zu therapieren. Und ich hoffe es wurde aus meinen Erfahrungen klar, warum das extrem gefährlich sein kann. Mir geht es seit der OP wieder gut. Aber es hätte halt auch super schnell anders laufen können.

Für mich ist es unverständlich, dass Krankenkassen immer noch annehmen, man könnte ja mal versuchen Dysphorie weg zu therapieren. Und ich hoffe es wurde aus meinen Erfahrungen klar, warum das extrem gefährlich sein kann. Mir geht es seit der OP wieder gut. Aber es hätte halt auch super schnell anders laufen können.

„Ich habe dringend eine OP gebraucht. Während der langen Wartezeiten wurde ich suizidal und habe Essstörungen entwickelt. Seit der OP geht es mir wieder gut.“

CW: Trans*feindlichkeit; Suizidalität; Essstörungen

#transrightsarehumanrights #transgesundheit #transhealth

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Ich habe mich sehr geschämt, diese Fragen zu beantworten. Nachdem ich ein paar Antworten verweigert hatte, weil es mir unangenehm war, kam von meinem Therapeuten sinngemäß die Rückmeldung: Wenn Sie nicht mit mir darüber sprechen, kommen wir in der Therapie nicht weiter.  Das hörte sich in meinen Ohren so an, als hinge meine Indikation davon ab, und ich würde es einfach aushalten müssen.  Irgendwann habe ich angefangen, meine Antworten zu beschönigen, mehr trans Klischees zu bedienen, und alles, was vom vollkommenen Mannsbild abweichen könnte, zu verschweigen.

Ich habe mich sehr geschämt, diese Fragen zu beantworten. Nachdem ich ein paar Antworten verweigert hatte, weil es mir unangenehm war, kam von meinem Therapeuten sinngemäß die Rückmeldung: Wenn Sie nicht mit mir darüber sprechen, kommen wir in der Therapie nicht weiter. Das hörte sich in meinen Ohren so an, als hinge meine Indikation davon ab, und ich würde es einfach aushalten müssen. Irgendwann habe ich angefangen, meine Antworten zu beschönigen, mehr trans Klischees zu bedienen, und alles, was vom vollkommenen Mannsbild abweichen könnte, zu verschweigen.

Das Traurige an der Situation war, dass mein Therapeut ein eigentlich aufgeklärter, junger Typ war, der frisch von der Uni kam. Er war zumindest oberflächlich tolerant gegenüber Gedanken und Fragen zum Thema Nichtbinarität, und potenziellem Regret (er benutzte das englische Wort), und trotzdem hat er, wann immer ich ihn drauf angesprochen habe, die Indikation verweigert. Einige Male kam wortwörtlich der Satz „Das reicht mir noch nicht“. Er hat sich selbst vielleicht als progressiv gesehen, aber sobald er Teil eines Systems voller Gatekeeping und Fremdbestimmung war, und Gatekeeping zu seinem Job wurde, hat er genau das reproduziert, was er in manchen Therapiesitzungen mit mir zusammen kritisiert hat.

Das Traurige an der Situation war, dass mein Therapeut ein eigentlich aufgeklärter, junger Typ war, der frisch von der Uni kam. Er war zumindest oberflächlich tolerant gegenüber Gedanken und Fragen zum Thema Nichtbinarität, und potenziellem Regret (er benutzte das englische Wort), und trotzdem hat er, wann immer ich ihn drauf angesprochen habe, die Indikation verweigert. Einige Male kam wortwörtlich der Satz „Das reicht mir noch nicht“. Er hat sich selbst vielleicht als progressiv gesehen, aber sobald er Teil eines Systems voller Gatekeeping und Fremdbestimmung war, und Gatekeeping zu seinem Job wurde, hat er genau das reproduziert, was er in manchen Therapiesitzungen mit mir zusammen kritisiert hat.

Dann gab es aber auch Sitzungen, in denen er eher konservativ drauf war. Ich konnte ihn schlecht einschätzen, und schon gar nicht vorrausahnen, was er von mir hören wollte. Oft hatte ich das Gefühl, mich ihm beweisen zu müssen.  Ich war drei Jahre lang bei ihm in Behandlung, im Alter von 17 bis 20, und es hat mir ehrlich gesagt nichts gebracht. Weder habe ich durch seine Unterstützung meine Geschlechtsidentität besser verstanden, noch hat er meine anderen psychischen Probleme behandelt, die stark durch die Dysphorie verstärkt wurden.

Dann gab es aber auch Sitzungen, in denen er eher konservativ drauf war. Ich konnte ihn schlecht einschätzen, und schon gar nicht vorrausahnen, was er von mir hören wollte. Oft hatte ich das Gefühl, mich ihm beweisen zu müssen. Ich war drei Jahre lang bei ihm in Behandlung, im Alter von 17 bis 20, und es hat mir ehrlich gesagt nichts gebracht. Weder habe ich durch seine Unterstützung meine Geschlechtsidentität besser verstanden, noch hat er meine anderen psychischen Probleme behandelt, die stark durch die Dysphorie verstärkt wurden.

Kunst: Hand mit Farben der Trans*flagge blau, weiß und rosa

Kunst: Hand mit Farben der Trans*flagge blau, weiß und rosa

(2/2) „Ich fing mit 17 mit Therapie an. Mein Therapeut fragte mich detailliert dazu aus, wie ich masturbiere. Ich habe mich sehr geschämt. Er drohte die Therapie abzubrechen, wenn ich nicht antworte.“

CW: Trans*feindlichkeit; Grenzüberschreitende Fragen

#transgesundheit #transhealth

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„Ich fing mit 17 mit Therapie an. Mein Therapeut fragte mich detailliert dazu aus, wie ich masturbiere. Ich habe mich sehr geschämt. Er drohte die Therapie abzubrechen, wenn ich nicht antworte.“

„Ich fing mit 17 mit Therapie an. Mein Therapeut fragte mich detailliert dazu aus, wie ich masturbiere. Ich habe mich sehr geschämt. Er drohte die Therapie abzubrechen, wenn ich nicht antworte.“

CW: Trans*feindlichkeit; Grenzüberschreitende Fragen

CW: Trans*feindlichkeit; Grenzüberschreitende Fragen

Ich nehme zwar „nur“ Hormone, aber auch dafür muss man bekannterweise Therapie machen und sich Indikationen einholen.  Hier einige Fragen, die mir mein Therapeut dabei gestellt hat, „weil das Thema Geschlecht auch immer was mit dem Thema Sex[ualität] zu tun hat“. :#  Wie masturbieren Sie? Nur reiben, oder haben Sie auch mal ‘nen Finger eingeführt? Wie oft masturbieren Sie? In welchen Situationen? In welchem Alter haben Sie mit dem Masturbieren angefangen?

Ich nehme zwar „nur“ Hormone, aber auch dafür muss man bekannterweise Therapie machen und sich Indikationen einholen. Hier einige Fragen, die mir mein Therapeut dabei gestellt hat, „weil das Thema Geschlecht auch immer was mit dem Thema Sex[ualität] zu tun hat“. :# Wie masturbieren Sie? Nur reiben, oder haben Sie auch mal ‘nen Finger eingeführt? Wie oft masturbieren Sie? In welchen Situationen? In welchem Alter haben Sie mit dem Masturbieren angefangen?

Woran denken Sie, wenn Sie masturbieren? Woran denken Sie genau im Moment vor dem Orgasmus? Wie sehen Sie sich selbst in ihren erotischen Fantasien? Sind Sie da ein Mann oder eine Frau? Mit welchen Leuten haben Sie in ihren Fantasien Sex? Auf welche Weise? Was erregt Sie? Sind Sie leicht erregt? Schauen Sie Pornos? Was für Pornos? Haben Sie Sex mit Männern oder Frauen? Nehmen Sie dabei eher die aktive oder passive Rolle ein?

Woran denken Sie, wenn Sie masturbieren? Woran denken Sie genau im Moment vor dem Orgasmus? Wie sehen Sie sich selbst in ihren erotischen Fantasien? Sind Sie da ein Mann oder eine Frau? Mit welchen Leuten haben Sie in ihren Fantasien Sex? Auf welche Weise? Was erregt Sie? Sind Sie leicht erregt? Schauen Sie Pornos? Was für Pornos? Haben Sie Sex mit Männern oder Frauen? Nehmen Sie dabei eher die aktive oder passive Rolle ein?

(1/2) „Ich fing mit 17 mit Therapie an. Mein Therapeut fragte mich detailliert dazu aus, wie ich masturbiere. Ich habe mich sehr geschämt. Er drohte die Therapie abzubrechen, wenn ich nicht antworte.“

CW: Trans*feindlichkeit; Grenzüberschreitende Fragen

#transgesundheit #transhealth

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„Mein Gynäkologe starrte während meines Termins immer wieder auf meinen Binder.“

„Mein Gynäkologe starrte während meines Termins immer wieder auf meinen Binder.“

Content warning: Trans*feindlichkeit; Misgendering

Content warning: Trans*feindlichkeit; Misgendering

Als ich zum Gynäkologen ging, weil ich einen Bescheid für meinen Mastektomieantrag brauchte, nannte er mich „Frau“, obwohl ich am Empfang gefragt wurde, was meine Anrede sei. Er starrte während des 5-minütigen Termins immer wieder auf meinen Binder. Als er mich fragte, was ich brauche, sagte ich ihm, dass ich einen Nachweis brauchte, das ich nicht intersex bin. (Denn nach den beschissenen deutschen Gesetzen können intersexuelle Menschen nicht trans sein)

Als ich zum Gynäkologen ging, weil ich einen Bescheid für meinen Mastektomieantrag brauchte, nannte er mich „Frau“, obwohl ich am Empfang gefragt wurde, was meine Anrede sei. Er starrte während des 5-minütigen Termins immer wieder auf meinen Binder. Als er mich fragte, was ich brauche, sagte ich ihm, dass ich einen Nachweis brauchte, das ich nicht intersex bin. (Denn nach den beschissenen deutschen Gesetzen können intersexuelle Menschen nicht trans sein)

Daraufhin sagte er mir: „Ja, aber das kann Ihr Therapeut machen.“ Ich versuchte ihm zu erklären, was intersexuell bedeutet, und er unterbrach mich mit den Worten „natürlich weiß ich, was das ist“. Ich ging raus ohne das Dokument, das ich brauchte

Daraufhin sagte er mir: „Ja, aber das kann Ihr Therapeut machen.“ Ich versuchte ihm zu erklären, was intersexuell bedeutet, und er unterbrach mich mit den Worten „natürlich weiß ich, was das ist“. Ich ging raus ohne das Dokument, das ich brauchte

„Mein Gynäkologe starrte während meines Termins immer wieder auf meinen Binder.“

CW: Trans*feindlichkeit; Misgendering

#transgesundheit #transhealth #transjustice #transrightsarehumanrights

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4. Nach 22 Sitzungen und drei Jahren stellte sie dann fest, dass ich ja nur das Mindeste getan hätte und sie sich nicht sicher sei und mir keine Indikation ausstellen wollte. Ich saß zu diesem Zeitpunkt in einem pinken Minirock vor ihr.  Außerdem habe sie mich ja auf Depressionen behandelt. Sie stellte fest, dass es nach dem Beginn der Hormonbehandlung „kein Zurück“ mehr gäbe. Als ob ich das nicht wüsste und wollte. Zu diesem Zeitpunkt war ich komplett geoutet und habe etwa 2 Jahre lang in der neuen Geschlechtsidentität gelebt. Soweit mir eben diese Weiblichkeit zugestanden wurde. Absichtliches Misgendering und solches aus Rücksichtslosigkeit sind ein alltägliches Erlebnis.

4. Nach 22 Sitzungen und drei Jahren stellte sie dann fest, dass ich ja nur das Mindeste getan hätte und sie sich nicht sicher sei und mir keine Indikation ausstellen wollte. Ich saß zu diesem Zeitpunkt in einem pinken Minirock vor ihr. Außerdem habe sie mich ja auf Depressionen behandelt. Sie stellte fest, dass es nach dem Beginn der Hormonbehandlung „kein Zurück“ mehr gäbe. Als ob ich das nicht wüsste und wollte. Zu diesem Zeitpunkt war ich komplett geoutet und habe etwa 2 Jahre lang in der neuen Geschlechtsidentität gelebt. Soweit mir eben diese Weiblichkeit zugestanden wurde. Absichtliches Misgendering und solches aus Rücksichtslosigkeit sind ein alltägliches Erlebnis.

5. Ich habe mir dann mithilfe einer neuen Therapeutin ein Indikationsschreiben aufsetzen lassen. Wegen der alten Therapie habe ich eine Therapiesperre von einem Jahr und müsste so oder so bezahlen. Falls dieser Weg abgelehnt wird, behandele ich mich selbst, da ich von diesem System nichts mehr erwarte.

5. Ich habe mir dann mithilfe einer neuen Therapeutin ein Indikationsschreiben aufsetzen lassen. Wegen der alten Therapie habe ich eine Therapiesperre von einem Jahr und müsste so oder so bezahlen. Falls dieser Weg abgelehnt wird, behandele ich mich selbst, da ich von diesem System nichts mehr erwarte.

6. Kurz: Ich war vier Jahre lang Misgendering und Clocking ausgesetzt. Erfahrungen, die ich als beinahe traumatisch erlebt habe. Für die abstrusen Vorstellungen meiner Therapeutin über Weiblichkeit habe ich mich in die Gefahr begeben müssen, in einem Viertel mit rechter Szene als klar erkennbare trans Frau aus dem Haus zu gehen. Ich muss täglich eine Glattrasur mit anschließender Schminke hinter mich bringen, um nicht sofort geoutet zu werden. Make-Up ist für mich keine Freude, sondern gesellschaftlicher Zwang. Ich habe wenig Hilfe und nur oberflächliches Verständnis von Unbetroffenen erfahren.

6. Kurz: Ich war vier Jahre lang Misgendering und Clocking ausgesetzt. Erfahrungen, die ich als beinahe traumatisch erlebt habe. Für die abstrusen Vorstellungen meiner Therapeutin über Weiblichkeit habe ich mich in die Gefahr begeben müssen, in einem Viertel mit rechter Szene als klar erkennbare trans Frau aus dem Haus zu gehen. Ich muss täglich eine Glattrasur mit anschließender Schminke hinter mich bringen, um nicht sofort geoutet zu werden. Make-Up ist für mich keine Freude, sondern gesellschaftlicher Zwang. Ich habe wenig Hilfe und nur oberflächliches Verständnis von Unbetroffenen erfahren.

(3/3) "Für die abstrusen Vorstellungen meiner Therapeutin habe ich mich in [...] Gefahr begeben müssen, [...]."

CW: Trans*feindlichkeit; Sexismus, Gewalt - und Todesdrohungen; Transmisogynie

#transgesundheit #transhealth #transrightsarehumanrights

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