Geld für nichts“ Zu CDU Fellbach zu „Live im Park“: Künstler-Gagen sollen runter, 23. März 2026 In Zeiten des engen Gürtels sprießen aufseiten konservativer Kommunalpolitiker kreative Ideen allzu prächtig in der jungen Frühlingssonne: Die Stadtmacher machen’s vor und verzichten auf Aufwandsentschädigungen im Gemeinderat – recht so, wer sich’s leisten will und kann! Die CDU hingegen schnallt lieber den Gürtel der anderen enger, in diesem Fall sollen Musiker das Stadtsäckel entlasten, auch wenn die überaus erfolgreiche „Live im Park“-Konzertserie allsommerlich seit 2019 in Regie der Stadtwerke Fellbach läuft. Diese kostet laut SWF-Chef Gerhard Ammon einen Eispreis pro Einwohner, also circa 70.000 Euro pro Jahr. Das ist natürlich auch Geld, aber gemessen an den sonstigen Posten im Veranstaltungsbereich der stadteigenen FEEL GmbH eher Peanuts. Die Stadt rechnet in ihrem Haushaltsentwurf für 2026 mit einem Defizit von knapp 2,5 Millionen Euro für Schwabenland- und Schmidener Festhalle, die Alte Kelter, das Waldschlössle und allgemeines Veranstaltungsmanagement. Vielleicht könnte man hier mal den Rotstift ansetzen? Denn wozu sich die Stadt zum Beispiel eine Hochpreisgastronomie auf dem Hausberg leisten muss, ist nicht so ganz nachvollziehbar. Das Waldschlössle allein produziert ein mehr als viermal so hohes Defizit als „Live im Park“. Vielleicht hatten die Dire Straits ja recht, als sie in ihrem Hit „Money for nothing“ das angeblich so süße Luxusleben des Rock’n’Roll durch den Kakao zogen. Dr. Michael Vonau, Fellbach
Stadt #Fellbach gibt das Vierfache für privates "Fine-Dining" auf dem Kappelberg aus wie für die beliebte offene #Kulturfüralle "Live-im-Park"-Konzertserie. Aber den Musiker*innen will die örtliche CDU jetzt das Honorar kürzen. #wessenGeld? Leserbrief von Michael Vonau, StZ, 27.3.26