Wer soll die Ergebnisse der #Qualitätsindikatoren erfassen? Dr. #Wingenfeld empfiehlt, die Erfassung nicht zu zentralisierten, sondern von den nach am Bewohner arbeitenden Fachkräften durchführen zu lassen.
#Wingenfeld: Es geht nicht nur um Transparenz in der #Pflege. Es geht auch um die Stärkung der Arbeitszufriedenheit der professionellen Pflege. "Meine Bitte, machen wir etwas Gutes daraus."
Dr. #Wingenfeld empfiehlt, dass die erfassende Fachkraft nicht mehr als 1,5 bis 2 Stunden pro Tag #Qualitätsindikatoren erfasst. Danach würden die Ergebnisse oberflächlich werden. Das bedeutet, ca. 4-5 Bewohner pro Tag, anfangs möglicherweise weniger. #Pflege
#Wingenfeld: Warum unterstützen Sie den Menschen, der noch selbständig essen kann, so umfassend beim Essen? Hat die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme noch eine zusätzliche, für den Kontakt zum Bewohner im #Pflegeprozess wichtige Funktion?
Dr. #Wingenfeld stellt in Aussicht, dass perspektivisch der Umfang der Qualitätsprüfungen reduziert werden könnte, nachdem #Pflege bewiesen hat, dass das interne QM Pflegequalität hinbekommt. Dazu sei der reduzierte Rhythmus bei guten Häusern ein Einstieg.
Das Fazit von Dr. Klaus #Wingenfeld zum neuen indikatorengestützten Qualitätsprüfungsverfahren in der #Pflege im Bild.
#Wingenfeld: Auffälligkeiten wie Dokumentationslücken ohne Risiken/Gefahren und ohne negative Folgen für den Bewohner sind Auslöser für Beratung, aber kein Defitzit im Sinne der künftigen Qualitätsprüfung.
#Wingenfeld: Der Indikatorenansatz soll die Fachlichkeit der #Pflege und der professionell Pflegenden stärken.
#Wingenfeld: Entscheidend ist, was beim Bewohner rauskommt. Wie #Pflege dahin gekommen ist, ist den #Qualitätsindikatoren ziemlich egal.
#Wingenfeld: Einzelfälle dürfen nicht für eine schlechte Qualität in der #Pflege gehalten werden. #Fehlerkultur