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#Zugkollision
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Zugunfall in Bayreuth - so ist der Stand der Ermittlungen Mitte März stoßen zwei Züge im Bayreuther Hauptbahnhof zusammen. Es gibt mehrere Verletzte. Wie konnte es dazu kommen? Die Ermittlungen laufen. Rund v

Zugunfall in Bayreuth - so ist der Stand der Ermittlungen

#Agilis #Bahnunfall #Bayreuth #Bundespolizei #Hauptbahnhof #Regionalverkehr #Zugkollision
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Prozess um Zugunglück mit 57 Toten in Griechenland gestartet Im Prozess um das schwerste Zugunglück in der Geschichte Griechenlands werfen Angehörige von Opfern der Regierung Vertuschung vor. Mehr als 350 Zeugen sollen

Prozess um Zugunglück mit 57 Toten in Griechenland gestartet

#Demonstration #Griechenland #Güterzug #Personenzug #Protest #Streik #Unfall #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/251093/prozess-um-zugung...

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Gutachter suchen Ursache nach Zugunfall in Bayreuth Nach einer Zugkollision in Bayreuth läuft der Bahnverkehr wieder. Nun geht es daran, die Ursache für den Zusammenstoß zu ermitteln. Nach dem Zusammens

Gutachter suchen Ursache nach Zugunfall in Bayreuth

#Agilis #Bahnunfall #Bayreuth #Bundespolizei #Hauptbahnhof #Regionalverkehr #Zugkollision
bahnblogstelle.com/250392/gutac...

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Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth - mehrere Verletzte In Bayreuth steht der Zugverkehr nach einer Kollision zweier Regionalzüge still. Der Unfall als solcher geht nach ersten Informationen der Bundespolizei glimpf

Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth - mehrere Verletzte

#Agilis #Bahnunfall #Bayreuth #Bundespolizei #Hauptbahnhof #Zugkollision
bahnblogstelle.com/250358/zugko...

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Zahl der Toten des Zugunglücks in Spanien steigt auf 46 Nach dem Zugunglück in Südspanien ist die Zahl der Todesopfer auf 46 gestiegen. Auch eine Frau aus Deutschland war ums Leben gekommen. Zwölf Tage nach

Zahl der Toten des Zugunglücks in Spanien steigt auf 46

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Lokführer #Schienenbruch #Spanien #Streik #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/247389/zahl-...

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Spanien: Bruch einer Schiene möglicher Grund für Zugunglück Kerben an Rädern des entgleisten Zuges deuteten auf diese Hypothese hin, heißt es in einem Bericht. Ähnliche Kerben seien auch bei anderen Zügen gefunden wo

Spanien: Bruch einer Schiene möglicher Grund für Zugunglück

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Lokführer #Schienenbruch #Spanien #Streik #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/246917/spani...

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Spanische Lokführer wollen nach Zugunglück landesweit streiken Bei dem Zugunglück im Süden Spaniens ist auch eine Deutsche ums Leben gekommen. Vier Tage nach der Katastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Die Such

Spanische Lokführer wollen nach Zugunglück landesweit streiken

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Lokführer #Spanien #Streik #Zugkollision #Zugunglück
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Zugunglück in Spanien: Offenbar ein deutscher Staatsbürger unter den Todesopfern Bei dem Zugunglück in Südspanien ist wohl auch ein Deutscher ums Leben gekommen. Die Identifizierung der Opfer gestaltete sich schwierig. Bei dem schwe

Zugunglück in Spanien: Offenbar ein deutscher Staatsbürger unter den Todesopfern

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Spanien #Zugkollision #Zugunglück
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Nach Zugunglück: Geschwindigkeit zwischen Madrid und Barcelona gedrosselt Wegen Unebenheiten in den Schienen fahren Züge zwischen Madrid und Barcelona langsamer. Lokführer hatten zuvor auf Probleme hingewiesen – nun wird die Strec

Nach Zugunglück: Geschwindigkeit zwischen Madrid und Barcelona gedrosselt

#Andalusien #Barcelona #Córdoba #Entgleisung #Geschwindigkeit #Infrastruktur #Madrid #Spanien #Zugkollision #Zugunglück
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Bahnchefin Palla drückt Opfern nach Zugunglück in Spanien Mitgefühl aus Beim Zugunglück im Süden Spaniens starben mehr als 40 Menschen, mehr als 170 wurden verletzt. Deutsche-Bahn-Chefin Palla zeigt sich betroffen von der Katastro

Bahnchefin Palla drückt Opfern nach Zugunglück in Spanien Mitgefühl aus

#Andalusien #Bahnchefin #Córdoba #Entgleisung #EvelynPalla #Mitgefühl #Spanien #Zugkollision #Zugunglück
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Zugunglück in Spanien: Behörden befürchten bis zu 43 Tote Nach dem schweren Zugunglück in Andalusien sind bis zu 43 Menschen vermisst. Die Behörden haben 41 Tote bestätigt. Auch deutsche Staatsangehörige könnten b

Zugunglück in Spanien: Behörden befürchten bis zu 43 Tote

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Spanien #Zugkollision #Zugunglück
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Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln über Ursache Mindestens 39 Tote, mehr als 170 Verletzte: Nach der Katastrophe bei Córdoba steht Spanien unter Schock. Was bisher über den Unfall mit zwei modernen Hochgesc

Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln über Ursache

#Andalusien #Córdoba #Entgleisung #Spanien #Zugkollision #Zugunglück
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Zugunglück nahe Machu Picchu - ein Toter und mehrere Verletzte Die meisten Touristen erreichen die berühmte Ruinenstätte in den peruanischen Anden per Bahn. Nun sind zwei Züge nahe der alten Inka-Stadt frontal zusammenge

Zugunglück nahe Machu Picchu - ein Toter und mehrere Verletzte

#Bahnunfall #MachuPicchu #Peru #Zugkollision #Zugunglück
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Untersuchungsbericht
Aktenzeichen:

BEU-uu2024-03/002-3323

Stand:

01.12.2025

Erstveröffentlichung:

04.12.2025

Version 1.0

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

07.03.2024

Zeit:

09:21 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Mannheim Rbf

Gleis:

Ablaufberg A

Kilometer:

4,171

Untersuchungsbericht Aktenzeichen: BEU-uu2024-03/002-3323 Stand: 01.12.2025 Erstveröffentlichung: 04.12.2025 Version 1.0 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 07.03.2024 Zeit: 09:21 Uhr Betriebsstelle: Bf Mannheim Rbf Gleis: Ablaufberg A Kilometer: 4,171

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf

1 Zusammenfassung
Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den
Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen.

1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 07.03.2024 gegen 09:21 Uhr fuhr DGS 43373 bei der Einfahrt in den Bahnhof (Bf) Mannheim Rbf ohne Zus mmung am Halt zeigenden Lichtsperrsignal (Ls) 602II in der Einfahrgruppe
K vorbei. Anschließend kollidierte die Zugfahrt auf dem Ablau erg A mit der dort stehenden
Rangierlok A .

1.2 Folgen
Die beiden Triebfahrzeugführer (Tf) wurden bei dem Ereignis jeweils leicht verletzt. An den
Eisenbahnfahrzeugen und der Infrastruktur entstanden Sachschäden.

1.3 Ursachen
Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese
werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und systemische Faktoren unterschieden.
Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf 1 Zusammenfassung Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen. 1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 07.03.2024 gegen 09:21 Uhr fuhr DGS 43373 bei der Einfahrt in den Bahnhof (Bf) Mannheim Rbf ohne Zus mmung am Halt zeigenden Lichtsperrsignal (Ls) 602II in der Einfahrgruppe K vorbei. Anschließend kollidierte die Zugfahrt auf dem Ablau erg A mit der dort stehenden Rangierlok A . 1.2 Folgen Die beiden Triebfahrzeugführer (Tf) wurden bei dem Ereignis jeweils leicht verletzt. An den Eisenbahnfahrzeugen und der Infrastruktur entstanden Sachschäden. 1.3 Ursachen Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und systemische Faktoren unterschieden. Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben. Seite 2 von 32

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf

Geschehen:
Datum/Uhrzeit, sowie
Handlung / Unterlassen /
Umstand / Vorkommnis
07.03.2024, 09:21 Uhr
Handlung:
Tf DGS 43373 fuhr am Halt
zeigenden Ls 602II vorbei
07.03.2024, 09:21 Uhr
Umstand:
Keine infrastruktursei ge
Ausrüstung des Fahrwegs
mit Zugbeeinflussungssystemen

Ursächlicher
Faktor

Beitragender
Faktor

Systemischer
Faktor

Fehlende
Handlungssicherheit [F1]

Keine Ausrüstung mit
2.000 Hz-Gleismagnet am
Zielsignal [F2]

Keine Planungsvorgabe für Ausrüstung
von Zielsignalen in
Rbf mit PZB [S2]

Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren

1.4 Sicherheitsempfehlungen
Gemäß § 6 Eisenbahn-Unfalluntersuchungsverordnung (EUV) und Art. 26 Abs. 2 der Richtlinie (EU) 2016/798 ergeht nachfolgende Sicherheitsempfehlung Nr. 16/2025:
Es wird empfohlen, Sperrsignale, welche regelmäßig für Zugfahrten als Zielsignale genutzt
werden können, hinsichtlich der Ausrüstung mit 2.000 Hz Gleismagneten einer Risikobetrachtung nach Verordnung (EU) 2018/762 Anh. II Punkt 3.1.1.1. zu unterziehen.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf Geschehen: Datum/Uhrzeit, sowie Handlung / Unterlassen / Umstand / Vorkommnis 07.03.2024, 09:21 Uhr Handlung: Tf DGS 43373 fuhr am Halt zeigenden Ls 602II vorbei 07.03.2024, 09:21 Uhr Umstand: Keine infrastruktursei ge Ausrüstung des Fahrwegs mit Zugbeeinflussungssystemen Ursächlicher Faktor Beitragender Faktor Systemischer Faktor Fehlende Handlungssicherheit [F1] Keine Ausrüstung mit 2.000 Hz-Gleismagnet am Zielsignal [F2] Keine Planungsvorgabe für Ausrüstung von Zielsignalen in Rbf mit PZB [S2] Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren 1.4 Sicherheitsempfehlungen Gemäß § 6 Eisenbahn-Unfalluntersuchungsverordnung (EUV) und Art. 26 Abs. 2 der Richtlinie (EU) 2016/798 ergeht nachfolgende Sicherheitsempfehlung Nr. 16/2025: Es wird empfohlen, Sperrsignale, welche regelmäßig für Zugfahrten als Zielsignale genutzt werden können, hinsichtlich der Ausrüstung mit 2.000 Hz Gleismagneten einer Risikobetrachtung nach Verordnung (EU) 2018/762 Anh. II Punkt 3.1.1.1. zu unterziehen. Seite 3 von 32

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf

2 Die Untersuchung und ihr Kontext
Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb im Sinne des Kapitels V der Richtlinie (EU) 2016/798
auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig.
Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der Ha ung
oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder gerichtlichen Untersuchung durchgeführt.
Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es die Art
der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an andere
Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen auch an
die unmi elbar bzw. mi elbar betroffenen sowie alle einschlägigen Eisenbahnunternehmen
gerichtet.
Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder
Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten
oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das
Sicherheitsmanagementsystem (SMS) zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der
Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen.
Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 2 c) Richtlinie (EU)
2016/798 eingeleitet.
Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen
durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf 2 Die Untersuchung und ihr Kontext Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb im Sinne des Kapitels V der Richtlinie (EU) 2016/798 auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig. Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder gerichtlichen Untersuchung durchgeführt. Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen auch an die unmi elbar bzw. mi elbar betroffenen sowie alle einschlägigen Eisenbahnunternehmen gerichtet. Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das Sicherheitsmanagementsystem (SMS) zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen. Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 2 c) Richtlinie (EU) 2016/798 eingeleitet. Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit Seite 4 von 32

Untersuchungsbericht über Zugkollision am 07.03.2024 in Mannheim Rbf
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:Tre7m6UkBN]

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Güterzug kollidiert mit Bauzug - Unfallermittler nennen Ursache für Unfall Im Bahnhof Dorsfeld kommt es vor einem Jahr zu einem folgenschweren Zusammenstoß: Ein Güterzug fährt in einen abgestellten Bauzug. Jetzt haben die Unfallermi

Güterzug kollidiert mit Bauzug - Unfallermittler nennen Ursache für Unfall

#Bahnunfall #Bauzug #Entgleisung #Güterzug #Kerpen #Lokomotive #NRW #Unfall #Waggon #Zugkollision #entgleist
bahnblogstelle.com/243006/guete...

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Untersuchungsbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2022‐02/003‐3323

Stand:

24.11.2025

Erstveröffentlichung:

27.11.2025

Version 1.0

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

14.02.2022

Zeit:

16:35 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Ebenhausen‐Schäftlarn

Gleis:

1

Kilometer:

17,76

Untersuchungsbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2022‐02/003‐3323 Stand: 24.11.2025 Erstveröffentlichung: 27.11.2025 Version 1.0 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 14.02.2022 Zeit: 16:35 Uhr Betriebsstelle: Bf Ebenhausen‐Schäftlarn Gleis: 1 Kilometer: 17,76

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn

1 Zusammenfassung
Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den
Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen.

1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 14.02.2022 gegen 16:35 Uhr kollidierte der Personenzug S 6785 auf der Fahrt von Wolf‐
ratshausen nach Aying bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof (Bf) Ebenhausen‐Schä larn mit dem
in km 17,76 stehenden Personenzug S 6776.

1.2 Folgen
Es wurde eine Person getötet. Zehn Personen wurden schwer verletzt und 47 Personen erlit‐
ten leichtere Verletzungen. An den Fahrzeugen und an der Infrastruktur entstand erheblicher
Sachschaden in Höhe von etwa 3,3 Millionen Euro.

1.3 Ursachen
Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlas‐
sungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese
werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und sys‐
temische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des No allmanage‐
ments behandelt.
Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine
Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet.
Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Fakto‐
ren wird in den folgenden Kapiteln gegeben.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn 1 Zusammenfassung Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen. 1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 14.02.2022 gegen 16:35 Uhr kollidierte der Personenzug S 6785 auf der Fahrt von Wolf‐ ratshausen nach Aying bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof (Bf) Ebenhausen‐Schä larn mit dem in km 17,76 stehenden Personenzug S 6776. 1.2 Folgen Es wurde eine Person getötet. Zehn Personen wurden schwer verletzt und 47 Personen erlit‐ ten leichtere Verletzungen. An den Fahrzeugen und an der Infrastruktur entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 3,3 Millionen Euro. 1.3 Ursachen Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlas‐ sungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und sys‐ temische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des No allmanage‐ ments behandelt. Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet. Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Fakto‐ ren wird in den folgenden Kapiteln gegeben. Seite 2 von 50

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn

Geschehen:
Datum/Uhrzeit, sowie
Handlung / Unterlassen /
Umstand / Vorkommnis

Ursächlicher
Faktor

Beitragender
Faktor

Systemischer
Faktor

14.02.2022 ca. 16:34

Missachtung der
Der Triebfahrzeugführer Signalstellung [F1]
(Tf) des Personenzuges
S 6785 fuhr unzulässig ge‐
gen das Halt zeigende Aus‐
fahrsignal (Asig) 1P1 im Bf
Ebenhausen‐Schä larn an
und in weiter Folge daran
vorbei.
14.02.2022 ca. 16:34 Uhr
Der Tf des Personenzuges
S 6785 unterlässt nach der
unberech gten
Vorbei‐
fahrt die zwingend vorge‐
schriebene Kommunika‐
on mit dem zuständigen
Fahrdienstleiter (Fdl).
14.02.2022 ca. 16:35 Uhr

Weiterfahrt nach
unzulässiger Vor‐
Der Tf des Personenzuges
beifahrt am
S 6785 löst die Zwangs‐
bremsung der punk örmi‐ Hauptsignal [F3]
gen
Zugbeeinflussung
(PZB) auf und setzt seine
Fahrt in den bereits durch
den entgegenkommenden
Personenzug
belegten
Gleisabschni fort.

Unterlassene Kom‐ Sicherheitsbe‐
munika on mit
wusstsein der
dem Fdl [F2]
Mitarbeiter [S2]

Technische Aus‐
führung der PZB
Fahrzeugeinrich‐
tung [S3]

Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn Geschehen: Datum/Uhrzeit, sowie Handlung / Unterlassen / Umstand / Vorkommnis Ursächlicher Faktor Beitragender Faktor Systemischer Faktor 14.02.2022 ca. 16:34 Missachtung der Der Triebfahrzeugführer Signalstellung [F1] (Tf) des Personenzuges S 6785 fuhr unzulässig ge‐ gen das Halt zeigende Aus‐ fahrsignal (Asig) 1P1 im Bf Ebenhausen‐Schä larn an und in weiter Folge daran vorbei. 14.02.2022 ca. 16:34 Uhr Der Tf des Personenzuges S 6785 unterlässt nach der unberech gten Vorbei‐ fahrt die zwingend vorge‐ schriebene Kommunika‐ on mit dem zuständigen Fahrdienstleiter (Fdl). 14.02.2022 ca. 16:35 Uhr Weiterfahrt nach unzulässiger Vor‐ Der Tf des Personenzuges beifahrt am S 6785 löst die Zwangs‐ bremsung der punk örmi‐ Hauptsignal [F3] gen Zugbeeinflussung (PZB) auf und setzt seine Fahrt in den bereits durch den entgegenkommenden Personenzug belegten Gleisabschni fort. Unterlassene Kom‐ Sicherheitsbe‐ munika on mit wusstsein der dem Fdl [F2] Mitarbeiter [S2] Technische Aus‐ führung der PZB Fahrzeugeinrich‐ tung [S3] Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren Seite 3 von 50

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn

1.4 Sicherheitsempfehlungen
Am 22.06.2022 wurde durch die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ein ers‐
ter Zwischenbericht veröffentlicht. In diesem wurden gemäß § 6 Eisenbahn‐Unfalluntersu‐
chungsverordnung (EUV) und Ar kel 26 der Richtlinie (EU) 2016/798 nachfolgende Sicher‐
heitsempfehlungen ausgesprochen. Diese werden aufrechterhalten.
Es wurde empfohlen,


im Sicherheitsmanagementsystem der Eisenbahnen Prozesse zu entwickeln bzw. zu
verbessern, mit denen sich die Wirksamkeit der Einhaltung der Regeln nach Eintreten
einer PZB‐Zwangsbremsung effek v überprüfen lassen. Entsprechende Maßnahmen
zur Bewusstseinsförderung der Mitarbeiter im Bahnbetrieb sind aus diesen Erkennt‐
nissen abzuleiten (BEU‐Sicherheitsempfehlung Nr. 03/2022).



die Fahrzeugtechnik dahingehend zu erweitern, dass dem Tf nach Eintri einer PZB‐
Zwangsbremsung ein angemessener Zeitraum zum Nachdenken (Situa onsbewusst‐
sein) und Handeln (Abarbeiten der Richtlinie 408.2651) zwingend eingeräumt wird
(BEU‐Sicherheitsempfehlung Nr. 04/2022).

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 14.02.2022, Bf Ebenhausen‐Schäftlarn 1.4 Sicherheitsempfehlungen Am 22.06.2022 wurde durch die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ein ers‐ ter Zwischenbericht veröffentlicht. In diesem wurden gemäß § 6 Eisenbahn‐Unfalluntersu‐ chungsverordnung (EUV) und Ar kel 26 der Richtlinie (EU) 2016/798 nachfolgende Sicher‐ heitsempfehlungen ausgesprochen. Diese werden aufrechterhalten. Es wurde empfohlen,  im Sicherheitsmanagementsystem der Eisenbahnen Prozesse zu entwickeln bzw. zu verbessern, mit denen sich die Wirksamkeit der Einhaltung der Regeln nach Eintreten einer PZB‐Zwangsbremsung effek v überprüfen lassen. Entsprechende Maßnahmen zur Bewusstseinsförderung der Mitarbeiter im Bahnbetrieb sind aus diesen Erkennt‐ nissen abzuleiten (BEU‐Sicherheitsempfehlung Nr. 03/2022).  die Fahrzeugtechnik dahingehend zu erweitern, dass dem Tf nach Eintri einer PZB‐ Zwangsbremsung ein angemessener Zeitraum zum Nachdenken (Situa onsbewusst‐ sein) und Handeln (Abarbeiten der Richtlinie 408.2651) zwingend eingeräumt wird (BEU‐Sicherheitsempfehlung Nr. 04/2022). Seite 4 von 50

Untersuchungsbericht über Zugkollision am 14.02.2022 in Ebenhausen‐Schäftlarn
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:lOlwcIrnX1]

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Untersuchungsbericht
Aktenzeichen:

BEU-uu2024-11/005-3323

Stand:

12.11.2025

Erstveröffentlichung:

20.11.2025

Version 1.0

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

22.11.2024

Zeit:

01:06 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Dorsfeld

Gleis:

2

Kilometer:

25,8

Untersuchungsbericht Aktenzeichen: BEU-uu2024-11/005-3323 Stand: 12.11.2025 Erstveröffentlichung: 20.11.2025 Version 1.0 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 22.11.2024 Zeit: 01:06 Uhr Betriebsstelle: Bf Dorsfeld Gleis: 2 Kilometer: 25,8

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld

1 Zusammenfassung
Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den
Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen.

1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 22.11.2024 gegen 01:06 Uhr kollidierte der Güterzug DGS 42506 auf der Fahrt von
Germersheim nach Antwerpen-Zuid (Belgien) in km 25,8 in Gleis 2 des Bahnhofs (Bf) Dorsfeld
mit einem Bauzug.

1.2 Folgen
Eine Person wurde schwer und zwei Personen leicht verletzt. Es entstanden erhebliche
Sachschäden in Höhe von ca. 4.900.000 Euro an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen und an
der Infrastruktur.

1.3 Ursachen
Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen,
Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert.
Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende,
und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des
No allmanagements behandelt.
Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine
Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet.
Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche
Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld 1 Zusammenfassung Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen. 1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 22.11.2024 gegen 01:06 Uhr kollidierte der Güterzug DGS 42506 auf der Fahrt von Germersheim nach Antwerpen-Zuid (Belgien) in km 25,8 in Gleis 2 des Bahnhofs (Bf) Dorsfeld mit einem Bauzug. 1.2 Folgen Eine Person wurde schwer und zwei Personen leicht verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden in Höhe von ca. 4.900.000 Euro an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen und an der Infrastruktur. 1.3 Ursachen Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des No allmanagements behandelt. Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet. Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben. Seite 2 von 59

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld

Geschehen:
Datum/Uhrzeit, sowie
Handlung / Unterlassen
/ Umstand /
Vorkommnis

Ursächlicher
Faktor

Beitragender
Faktor

Systemischer
Faktor

21.11.24/23:10 Uhr
Gleisbelegung nach dem
Ende der Arbeiten
gemäß Betriebs- und
Bauanweisung
unbekannt

Übersicht über
Gleisbelegungen [F1]

-

Korrekte
Sicherheitsinforma on
über Gleisbelegungen
[S1]

21.11.24/00:52 Uhr
Nach dem Ende der
Arbeiten gemäß
Betriebs- und
Bauanweisung bleibt
eine Rotausleuchtung
des Gleises 2 zurück

Durchführung der
Abschni sprüfung
durch die
Fahrdienstleiterin [F2]

-

-

21.11.24/00:59 Uhr
Treffen der Feststellung
und Meldung über das
„Freisein“ des Gleises 2
im Bf Dorsfeld durch den
Bauüberwacher Bahn

Feststellung des
„Freiseins“ und
Abgabe der Meldung
durch den
Bauüberwacher Bahn
[F3]

-

-

Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren

1.4 Sicherheitsempfehlungen
Gemäß § 6 EUV und Art. 26 Abs. 2 der Richtlinie (EU) 2016/798 ergeht nachfolgende
Sicherheitsempfehlung Nr. 15/2025:
Es wird empfohlen, die Verwaltung der Informa on einer verbleibenden Besetzung von
Hauptgleisen, insbesondere nach Sperrungen aufgrund schri licher Anweisungen,
Baugleiszuständen, Gleissperrungen, Flügelungen von Zügen bzw. Übergang auf andere
Zugfahrten hinsichtlich der Anforderungen gemäß Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/762,
Anhang II, Kriterium 4.4.3a) bis g) zu verbessern. Neben der Übermi lung der Informa on,
dem Zeitpunkt, ggf. einzuhaltenden Wortlauten und Zuständigkeiten sind auch die
Speicherung und Einbeziehung in weitere Betriebsprozesse von Relevanz.

Seite 3 von 59

Untersuchungsbericht Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld Geschehen: Datum/Uhrzeit, sowie Handlung / Unterlassen / Umstand / Vorkommnis Ursächlicher Faktor Beitragender Faktor Systemischer Faktor 21.11.24/23:10 Uhr Gleisbelegung nach dem Ende der Arbeiten gemäß Betriebs- und Bauanweisung unbekannt Übersicht über Gleisbelegungen [F1] - Korrekte Sicherheitsinforma on über Gleisbelegungen [S1] 21.11.24/00:52 Uhr Nach dem Ende der Arbeiten gemäß Betriebs- und Bauanweisung bleibt eine Rotausleuchtung des Gleises 2 zurück Durchführung der Abschni sprüfung durch die Fahrdienstleiterin [F2] - - 21.11.24/00:59 Uhr Treffen der Feststellung und Meldung über das „Freisein“ des Gleises 2 im Bf Dorsfeld durch den Bauüberwacher Bahn Feststellung des „Freiseins“ und Abgabe der Meldung durch den Bauüberwacher Bahn [F3] - - Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren 1.4 Sicherheitsempfehlungen Gemäß § 6 EUV und Art. 26 Abs. 2 der Richtlinie (EU) 2016/798 ergeht nachfolgende Sicherheitsempfehlung Nr. 15/2025: Es wird empfohlen, die Verwaltung der Informa on einer verbleibenden Besetzung von Hauptgleisen, insbesondere nach Sperrungen aufgrund schri licher Anweisungen, Baugleiszuständen, Gleissperrungen, Flügelungen von Zügen bzw. Übergang auf andere Zugfahrten hinsichtlich der Anforderungen gemäß Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/762, Anhang II, Kriterium 4.4.3a) bis g) zu verbessern. Neben der Übermi lung der Informa on, dem Zeitpunkt, ggf. einzuhaltenden Wortlauten und Zuständigkeiten sind auch die Speicherung und Einbeziehung in weitere Betriebsprozesse von Relevanz. Seite 3 von 59

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld

2 Die Untersuchung und ihr Kontext
Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von
gefährlichen

Ereignissen

im

Eisenbahnbetrieb

im

Sinne

des

Kapitels V

der

Richtlinie (EU) 2016/798 auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht
bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b
Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig.
Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen
Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten.
Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der
Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder
gerichtlichen Untersuchung durchgeführt.
Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und
Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es
die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an
andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen
auch an

die

unmi elbar

bzw. mi elbar betroffenen sowie

alle

einschlägigen

Eisenbahnunternehmen gerichtet.
Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder
Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten
oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen
Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder
das Sicherheitsmanagementsystem zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen
im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der
Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere
Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen.
Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden
gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 eingeleitet.
Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen
durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 22.11.2024, Bf Dorsfeld 2 Die Untersuchung und ihr Kontext Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb im Sinne des Kapitels V der Richtlinie (EU) 2016/798 auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig. Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder gerichtlichen Untersuchung durchgeführt. Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen auch an die unmi elbar bzw. mi elbar betroffenen sowie alle einschlägigen Eisenbahnunternehmen gerichtet. Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das Sicherheitsmanagementsystem zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen. Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 eingeleitet. Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit Seite 4 von 59

Untersuchungsbericht über Zugkollision am 22.11.2024 in Dorsfeld
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:8xgX4Tf1_g]

2 1 0 0
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Dutzende Verletzte bei Zugkollision in Tschechien Beim Zusammenstoß zweier Züge in Tschechien werden mehr als 40 Menschen verletzt. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Die Rettungskräfte sind mit einem

Dutzende Verletzte bei Zugkollision in Tschechien

#Bahnunfall #CeskeBudejovice #Divcice #Tschechien #Zliv #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/242253/dutze...

2 1 0 1
Zwischenbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2024‐09/008‐3323

Stand:

19.11.2025 Version: 1.1

Erstveröffentlichung:

11.09.2025

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

24.09.2024

Zeit:

07:15 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Rheinkamp

Streckennummer:

2330

Weiche:

41

Zwischenbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2024‐09/008‐3323 Stand: 19.11.2025 Version: 1.1 Erstveröffentlichung: 11.09.2025 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 24.09.2024 Zeit: 07:15 Uhr Betriebsstelle: Bf Rheinkamp Streckennummer: 2330 Weiche: 41

Zwischenbericht
Zugkollision, 24.09.2024, Bf Rheinkamp

2 Zugkollision am 24.09.2024 im Bf Rheinkamp
Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen.
Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im
letzten Abschni benannt.

2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 24.09.2024 gegen 07:15 Uhr kollidierte der DPN‐G 75332 auf der Fahrt von Duisburg Hbf
nach Xanten im Bf Rheinkamp auf der Weiche 41 mit einem nicht grenzzeichenfrei stehenden
Triebfahrzeug.

2.2 Folgen
Es wurden vier Personen schwer und zwölf Personen leicht verletzt. Es entstanden
Sachschäden an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen und der Infrastruktur.

2.3 Untersuchungsfortgang
Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri
Informa onen

zu

den

3 ‐Sachverhaltsfeststellung‐. Weitere

Untersuchungsprozessschri en

sind

im

Internet

unter

www.beu.bund.de abru ar.

2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme
Die Untersuchungsschwerpunkte liegen derzeit bei der Bewertung der betrieblichen
Handlungen der beteiligten Betriebspersonale sowie des technischen Zustandes der
beteiligten Fahrzeuge.

Seite 2 von 2

Zwischenbericht Zugkollision, 24.09.2024, Bf Rheinkamp 2 Zugkollision am 24.09.2024 im Bf Rheinkamp Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen. Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten Abschni benannt. 2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 24.09.2024 gegen 07:15 Uhr kollidierte der DPN‐G 75332 auf der Fahrt von Duisburg Hbf nach Xanten im Bf Rheinkamp auf der Weiche 41 mit einem nicht grenzzeichenfrei stehenden Triebfahrzeug. 2.2 Folgen Es wurden vier Personen schwer und zwölf Personen leicht verletzt. Es entstanden Sachschäden an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen und der Infrastruktur. 2.3 Untersuchungsfortgang Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri Informa onen zu den 3 ‐Sachverhaltsfeststellung‐. Weitere Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abru ar. 2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme Die Untersuchungsschwerpunkte liegen derzeit bei der Bewertung der betrieblichen Handlungen der beteiligten Betriebspersonale sowie des technischen Zustandes der beteiligten Fahrzeuge. Seite 2 von 2

Zwischenbericht über Zugkollision am 24.09.2024 in Rheinkamp
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:uR0hIFbadd]

0 0 0 0
Untersuchungsbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2020‐10/009‐3323

Stand:

13.10.2025

Erstveröffentlichung:

16.10.2025

Version 1.0

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

16.10.2020

Zeit:

10:12 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Dreileben‐Drackenstedt

Gleis:

4

Kilometer:

161,93

Untersuchungsbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2020‐10/009‐3323 Stand: 13.10.2025 Erstveröffentlichung: 16.10.2025 Version 1.0 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 16.10.2020 Zeit: 10:12 Uhr Betriebsstelle: Bf Dreileben‐Drackenstedt Gleis: 4 Kilometer: 161,93

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt

1 Zusammenfassung
Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den
Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen.

1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 16.10.2020 gegen 10:12 Uhr kollidierte die Zugfahrt DbZ 79653 auf der Fahrt von
Salzgi er‐Immendorf West nach Blankenburg (Harz) im Bahnhof (Bf) Dreileben‐Drackenstedt
mit einem Gleisabschluss. Das Triebfahrzeug (Tfz) des Zuges entgleiste infolge der Kollision mit
allen vier Radsätzen. Der vordere Teil des geschleppten mehrteiligen Triebzuges (Tz) des Typs
„Coradia Stream“ in der Ausführung InterCity Nieuwe Genera e (ICNG) entgleiste mit sechs
Radsätzen.

1.2 Folgen
Eine Person wurde schwer verletzt. Das Tfz überschlug sich und verlor ca. 2000 Liter
Betriebsstoffe. Es entstanden Sachschäden in geschätzter Höhe von 4.350.000 Euro.

1.3 Ursachen
Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen,
Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert.
Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende,
und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des
No allmanagements behandelt.
Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine
Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet.
Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche
Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben.
Zur direkten Zuordnung wird den Faktoren eine Kurzbezeichnung zugewiesen. Jedem
ursächlichen oder beitragenden Faktor wird der Buchstabe F und eine fortlaufende
Nummerierung beigestellt, zum Beispiel: [F1]. Zugehörige systemische Faktoren erhalten bei
derselben Nummer den Buchstabe S; hier können ggf. weitere Unterscheidungen mi els eines
Kleinbuchstaben erforderlich werden. Beispiel: [S1a] und [S1b] zu [F1]

Seite 2 von 55

Untersuchungsbericht Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt 1 Zusammenfassung Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen. 1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 16.10.2020 gegen 10:12 Uhr kollidierte die Zugfahrt DbZ 79653 auf der Fahrt von Salzgi er‐Immendorf West nach Blankenburg (Harz) im Bahnhof (Bf) Dreileben‐Drackenstedt mit einem Gleisabschluss. Das Triebfahrzeug (Tfz) des Zuges entgleiste infolge der Kollision mit allen vier Radsätzen. Der vordere Teil des geschleppten mehrteiligen Triebzuges (Tz) des Typs „Coradia Stream“ in der Ausführung InterCity Nieuwe Genera e (ICNG) entgleiste mit sechs Radsätzen. 1.2 Folgen Eine Person wurde schwer verletzt. Das Tfz überschlug sich und verlor ca. 2000 Liter Betriebsstoffe. Es entstanden Sachschäden in geschätzter Höhe von 4.350.000 Euro. 1.3 Ursachen Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des No allmanagements behandelt. Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet. Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben. Zur direkten Zuordnung wird den Faktoren eine Kurzbezeichnung zugewiesen. Jedem ursächlichen oder beitragenden Faktor wird der Buchstabe F und eine fortlaufende Nummerierung beigestellt, zum Beispiel: [F1]. Zugehörige systemische Faktoren erhalten bei derselben Nummer den Buchstabe S; hier können ggf. weitere Unterscheidungen mi els eines Kleinbuchstaben erforderlich werden. Beispiel: [S1a] und [S1b] zu [F1] Seite 2 von 55

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt

Geschehen:
Datum/Uhrzeit, sowie
Handlung / Unterlassen /
Umstand / Vorkommnis
16.10.2020
Mit hoher
Wahrscheinlichkeit wurde
unterlassen den
Absperrhahn der
Hauptlu behälterleitung
(HBL) am Tfz zu öffnen

Ursächlicher
Faktor
Durchgängigkeit
der HBL
zwischen Tfz
und Tz bei
Zugvorbereitung
nicht vorhanden
[F1]

Beitragender
Faktor

Systemischer
Faktor
Unzureichende
Kontrollmaßnahmen in
Bezug auf die
Wirksamkeit der
Bremse [S1]

Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren

1.4 Sicherheitsempfehlungen
Eine Sicherheitsempfehlung wurde durch die BEU nicht ausgesprochen.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt Geschehen: Datum/Uhrzeit, sowie Handlung / Unterlassen / Umstand / Vorkommnis 16.10.2020 Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde unterlassen den Absperrhahn der Hauptlu behälterleitung (HBL) am Tfz zu öffnen Ursächlicher Faktor Durchgängigkeit der HBL zwischen Tfz und Tz bei Zugvorbereitung nicht vorhanden [F1] Beitragender Faktor Systemischer Faktor Unzureichende Kontrollmaßnahmen in Bezug auf die Wirksamkeit der Bremse [S1] Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren 1.4 Sicherheitsempfehlungen Eine Sicherheitsempfehlung wurde durch die BEU nicht ausgesprochen. Seite 3 von 55

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt

2 Die Untersuchung und ihr Kontext
Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von
gefährlichen

Ereignissen

Richtlinie (EU) 2016/798

im
auf

Eisenbahnbetrieb

im

Eisenbahninfrastrukturen

Sinne

des

des

Kapitels V

Bundes

und

der
auf

nichtbundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b
Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig.
Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen
Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten.
Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der
Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder
gerichtlichen Untersuchung durchgeführt.
Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und
Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es
die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an
andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen
auch an

die

unmi elbar

bzw. mi elbar betroffenen sowie

alle

einschlägigen

Eisenbahnunternehmen gerichtet.
Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder
Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten
oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen
Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder
das Sicherheitsmanagementsystem zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen
im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der
Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere
Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen.
Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden
gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 eingeleitet.
Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen
durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 16.10.2020, Bf Dreileben‐Drackenstedt 2 Die Untersuchung und ihr Kontext Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von gefährlichen Ereignissen Richtlinie (EU) 2016/798 im auf Eisenbahnbetrieb im Eisenbahninfrastrukturen Sinne des des Kapitels V Bundes und der auf nichtbundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig. Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder gerichtlichen Untersuchung durchgeführt. Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen auch an die unmi elbar bzw. mi elbar betroffenen sowie alle einschlägigen Eisenbahnunternehmen gerichtet. Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das Sicherheitsmanagementsystem zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen. Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 eingeleitet. Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit Seite 4 von 55

Untersuchungsbericht über Zugkollision am 16.10.2020 in Dreileben-Drackenstedt
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:dxzrPf8b0Y]

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Viele Verletzte bei Zugkollision in der Slowakei Zwei Personenzüge stoßen zusammen, es gibt viele Verletzte, aber keine Toten. Betroffen sind viele Studenten auf dem Weg an ihren Studienort Bratislava.

Viele Verletzte bei Zugkollision in der Slowakei

#Bahnunfall #Slowakei #Unfall #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/241495/viele...

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Viele Verletzte nach Zugkollision in der Slowakei Zwei Personenzüge stoßen zusammen, die Rettungsdienste sind im Großeinsatz. Politiker verkünden zunächst widersprüchliche Informationen. Beim Zusam

Viele Verletzte nach Zugkollision in der Slowakei

#Lokführer #Slowakei #Unfall #ZSSK #Zugkollision #Zugunglück
bahnblogstelle.com/240265/viele...

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Zwischenbericht
Aktenzeichen:

BEU-uu2024-09/003-3323

Stand:

02.09.2025 Version: 1.0

Erstveröffentlichung:

11.09.2025

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

11.09.2024

Zeit:

10:15 Uhr

Betriebsstelle:

B Lindau-Reu n

Gleis:

6802

Weiche:

68W822

Zwischenbericht Aktenzeichen: BEU-uu2024-09/003-3323 Stand: 02.09.2025 Version: 1.0 Erstveröffentlichung: 11.09.2025 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 11.09.2024 Zeit: 10:15 Uhr Betriebsstelle: B Lindau-Reu n Gleis: 6802 Weiche: 68W822

Zwischenbericht
Zugkollision, 11.09.2024, Bft Lindau‐Reutin

2 Zugkollision am 11.09.2024 im Bft Lindau‐Reutin
Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen.
Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im
letzten Abschni benannt.

2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 16.09.2024 gegen 10:15 Uhr kollidierte im Bahnhofsteil (B ) Lindau-Reu n eine mit
Reisenden besetzte Rangierfahrt (Rf) mit dem Leerreisezug Lr 79112 (Wolfurt (in Wo) –
Lindau-Reu n) auf der Weiche 68W822.

2.2 Folgen
Bei der Kollision wurden keine Personen verletzt. An den Fahrzeugen entstanden durch die
Kollision ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 4.700.000 Euro. Der betroffene B war für
mehrere Stunden gesperrt.

2.3 Untersuchungsfortgang
Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri
Informa onen

zu

den

4 -Sachverhaltsanalyse-. Weitere

Untersuchungsprozessschri en

sind

im

Internet

unter

www.beu.bund.de abru ar.

2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme
Die Untersuchungsschwerpunkte liegen derzeit auf der Bewertung des betrieblichen
Geschehens, insbesondere der Vorbeifahrt der Rangierfahrt am Halt signalisierenden
Lichtsperrsignal 68Lw822Y.

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Zwischenbericht Zugkollision, 11.09.2024, Bft Lindau‐Reutin 2 Zugkollision am 11.09.2024 im Bft Lindau‐Reutin Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen. Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten Abschni benannt. 2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 16.09.2024 gegen 10:15 Uhr kollidierte im Bahnhofsteil (B ) Lindau-Reu n eine mit Reisenden besetzte Rangierfahrt (Rf) mit dem Leerreisezug Lr 79112 (Wolfurt (in Wo) – Lindau-Reu n) auf der Weiche 68W822. 2.2 Folgen Bei der Kollision wurden keine Personen verletzt. An den Fahrzeugen entstanden durch die Kollision ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 4.700.000 Euro. Der betroffene B war für mehrere Stunden gesperrt. 2.3 Untersuchungsfortgang Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri Informa onen zu den 4 -Sachverhaltsanalyse-. Weitere Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abru ar. 2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme Die Untersuchungsschwerpunkte liegen derzeit auf der Bewertung des betrieblichen Geschehens, insbesondere der Vorbeifahrt der Rangierfahrt am Halt signalisierenden Lichtsperrsignal 68Lw822Y. Seite 2 von 2

Zwischenbericht über Zugkollision am 11.09.2024 in Lindau-Reutin
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:LnO8JJ9UNn]

0 0 0 0
Untersuchungsbericht
Aktenzeichen:

BEU-uu2022-09/004-3323

Stand:

02.09.2025

Erstveröffentlichung:

09.09.2025

Version 1.0

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

07.09.2022

Zeit:

14:34 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Seelze

Gleis:

815

Kilometer:

8,4

Untersuchungsbericht Aktenzeichen: BEU-uu2022-09/004-3323 Stand: 02.09.2025 Erstveröffentlichung: 09.09.2025 Version 1.0 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 07.09.2022 Zeit: 14:34 Uhr Betriebsstelle: Bf Seelze Gleis: 815 Kilometer: 8,4

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze

1 Zusammenfassung
Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den
Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen.

1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 07.09.2022 gegen 14:34 Uhr kollidierte der Güterzug DGV 92947 auf der Fahrt von
Hausach nach Padborg im Gleis 815 im B

Seelze Ost des Bf Seelze mit abgestellten

Güterwagen des Güterzuges EZ 51593.

1.2 Folgen
Es wurde eine Person leicht verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden von
ca. 5.000.000 Euro an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen, dem Oberbau, der Leit- und
Sicherungstechnik sowie erhebliche Erschwernisse im Eisenbahnbetrieb.

1.3 Ursachen
Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen,
Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert.
Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende,
und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des
No allmanagements behandelt.
Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine
Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet.
Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche
Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze 1 Zusammenfassung Das erste Kapitel enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses sowie Informa onen zu den Folgen, Ursachen sowie zu im Einzelfall ausgesprochenen Sicherheitsempfehlungen. 1.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 07.09.2022 gegen 14:34 Uhr kollidierte der Güterzug DGV 92947 auf der Fahrt von Hausach nach Padborg im Gleis 815 im B Seelze Ost des Bf Seelze mit abgestellten Güterwagen des Güterzuges EZ 51593. 1.2 Folgen Es wurde eine Person leicht verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden von ca. 5.000.000 Euro an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen, dem Oberbau, der Leit- und Sicherungstechnik sowie erhebliche Erschwernisse im Eisenbahnbetrieb. 1.3 Ursachen Im Rahmen der Untersuchung des Ereignisses wurden die folgenden Handlungen, Unterlassungen, Vorkommnisse oder Umstände als sicherheitskri sche Faktoren iden fiziert. Diese werden gemäß Durchführungsverordnung 2020/572 in ursächliche oder beitragende, und systemische Faktoren unterschieden. Zusätzlich werden ermi elte Defizite des No allmanagements behandelt. Zur besseren Übersichtlichkeit der Faktoren und Aspekte des No allmanagements wird eine Systema k mit Kennzeichnungen in eckigen Klammern verwendet. Eine detaillierte Auswertung des Ereignisses unter Einordnung als sicherheitskri sche Faktoren wird in den folgenden Kapiteln gegeben. Seite 2 von 48

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze

Geschehen:
Datum/Uhrzeit, sowie
Handlung / Unterlassen /
Umstand / Vorkommnis

Ursächlicher
Faktor

Beitragender
Faktor

Systemischer
Faktor

Fehlende
Durchgängigkeit
der
Hauptlu leitung
[F1]

-

-

Unterbliebenes
Prüfverfahren
zum
Unterlassen der
Offenbaren von
Durchführung einer
Arbeitsfehlern
[F2]
vereinfachten Bremsprobe

-

Sicherheitskultur
Unternehmen [S2]

07.09.2022/14:22 Uhr
Unterlassenes Öffnen der
Lu absperrhähne
07.09.2022/ab 14:22 Uhr

Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren

1.4 Sicherheitsempfehlungen
Es wurden keine Sicherheitsempfehlungen ausgesprochen.

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze Geschehen: Datum/Uhrzeit, sowie Handlung / Unterlassen / Umstand / Vorkommnis Ursächlicher Faktor Beitragender Faktor Systemischer Faktor Fehlende Durchgängigkeit der Hauptlu leitung [F1] - - Unterbliebenes Prüfverfahren zum Unterlassen der Offenbaren von Durchführung einer Arbeitsfehlern [F2] vereinfachten Bremsprobe - Sicherheitskultur Unternehmen [S2] 07.09.2022/14:22 Uhr Unterlassenes Öffnen der Lu absperrhähne 07.09.2022/ab 14:22 Uhr Tabelle 1: Zusammenfassung Einflussfaktoren 1.4 Sicherheitsempfehlungen Es wurden keine Sicherheitsempfehlungen ausgesprochen. Seite 3 von 48

Untersuchungsbericht
Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze

2 Die Untersuchung und ihr Kontext
Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von
gefährlichen

Ereignissen

im

Eisenbahnbetrieb

im

Sinne

des

Kapitels V

der

Richtlinie (EU) 2016/798 auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht
bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b
Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig.
Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen
Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten.
Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der
Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder
gerichtlichen Untersuchung durchgeführt.
Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und
Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es
die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an
andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen
auch an

die

unmi elbar

bzw. mi elbar betroffenen sowie

alle

einschlägigen

Eisenbahnunternehmen gerichtet.
Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder
Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten
oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen
Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder
das Sicherheitsmanagementsystem (SMS) zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen
Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten.
Bei der Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen
weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen.
Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden
gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie
(EU) 2016/798 eingeleitet.
Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen
durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit

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Untersuchungsbericht Zugkollision, 07.09.2022, Bf Seelze 2 Die Untersuchung und ihr Kontext Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist für die Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb im Sinne des Kapitels V der Richtlinie (EU) 2016/798 auf Eisenbahninfrastrukturen des Bundes und auf nicht bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen des übergeordneten Netzes gemäß § 2b Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuständig. Ziel und Zweck der eingeleiteten Untersuchungen ist es, die Ursachen des gefährlichen Ereignisses aufzuklären und hieraus Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit abzuleiten. Untersuchungen der BEU dienen nicht dazu, ein Verschulden festzustellen oder Fragen der Ha ung oder sons ger zivilrechtlicher Ansprüche zu klären und werden unabhängig von jeder gerichtlichen Untersuchung durchgeführt. Sicherheitsempfehlungen der BEU zur Vermeidung von gefährlichen Ereignissen und Verbesserung der Eisenbahnsicherheit werden an die na onale Sicherheitsbehörde, sofern es die Art der Empfehlung erfordert an die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und an andere Stellen oder Behörden adressiert. Im Allgemeinen sind die Sicherheitsempfehlungen auch an die unmi elbar bzw. mi elbar betroffenen sowie alle einschlägigen Eisenbahnunternehmen gerichtet. Zu schweren Unfällen leitet die BEU stets Untersuchungen gem. Ar kel 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 ein. Unter einem schweren Unfall sind insbesondere Zugkollisionen oder Zugentgleisungen mit mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf Schwerverletzten oder mit beträchtlichem Schaden (≥ 2 Mio. Euro) sowie sons ge Unfälle mit den gleichen Folgen und mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das Sicherheitsmanagementsystem (SMS) zu verstehen. Bei allen sons gen gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb liegt es im Ermessen der BEU Untersuchungen einzuleiten. Bei der Entscheidung werden neben den zum Ereigniszeitpunkt verfügbaren Ressourcen weitere Kriterien gem. Ar kel 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2016/798 herangezogen. Aufgrund des gegebenen Schadensausmaßes bzw. der Folgen bei dem vorliegenden gefährlichen Ereignis wurden Untersuchungen auf Grundlage des Ar kels 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2016/798 eingeleitet. Die Unfalluntersuchungshandlungen werden strukturiert in vier definierten Kernprozessen durchgeführt, die mit der Entscheidung zur Aufnahme einer Untersuchung beginnen und mit Seite 4 von 48

Untersuchungsbericht über Zugkollision am 07.09.2022 in Seelze Ost
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#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:5YpS7pqx0K]

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Zwischenbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2024‐04/007‐3323

Stand:

14.04.2025 Version: 1.0

Erstveröffentlichung:

15.04.2025

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

16.04.2024

Zeit:

08:54 Uhr

Betriebsstelle:

Worms Hbf

Streckennummer:

3570

Kilometer:

0,428

Zwischenbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2024‐04/007‐3323 Stand: 14.04.2025 Version: 1.0 Erstveröffentlichung: 15.04.2025 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 16.04.2024 Zeit: 08:54 Uhr Betriebsstelle: Worms Hbf Streckennummer: 3570 Kilometer: 0,428

Zwischenbericht
Zugkollision, 16.04.2024, Worms Hbf

2 Zugkollision am 16.04.2024 in Worms Hbf
Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen.
Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im
letzten Abschni benannt.

2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 16.04.2024 gegen 8:54 Uhr kollidierte die Rangierfahrt für RB 13660 im Bf Worms auf der
Weiche W 67 seitlich mit dem auf der Fahrt von München Hbf nach Hamburg‐Altona über
Worms umgeleiteten ICE 614.

2.2 Folgen
Bei dem Ereignis wurden vier Personen leicht verletzt. Durch die Kollision entgleisten sowohl
die Rangierfahrt als auch die Zugfahrt mit jeweils einem Drehgestell. An den beteiligten
Fahrzeugen und an der Infrastruktur kam es zu Sachschäden.

2.3 Untersuchungsfortgang
Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri
Informa onen

zu

den

4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere

Untersuchungsprozessschri en

sind

im

Internet

unter

www.beu.bund.de abru ar.

2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme
Ursächlich für die Zugkollision war die unzulässige Vorbeifahrt der Rangierfahrt am Halt
zeigenden Lichtsperrsignal Ls 199I bei der Bereitstellungsfahrt von Gleis 10 über Gleis 99 nach
Gleis 9. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Umstände des Arbeitsfehlers des Tf
der Rangierfahrt.

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Zwischenbericht Zugkollision, 16.04.2024, Worms Hbf 2 Zugkollision am 16.04.2024 in Worms Hbf Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen. Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten Abschni benannt. 2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 16.04.2024 gegen 8:54 Uhr kollidierte die Rangierfahrt für RB 13660 im Bf Worms auf der Weiche W 67 seitlich mit dem auf der Fahrt von München Hbf nach Hamburg‐Altona über Worms umgeleiteten ICE 614. 2.2 Folgen Bei dem Ereignis wurden vier Personen leicht verletzt. Durch die Kollision entgleisten sowohl die Rangierfahrt als auch die Zugfahrt mit jeweils einem Drehgestell. An den beteiligten Fahrzeugen und an der Infrastruktur kam es zu Sachschäden. 2.3 Untersuchungsfortgang Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri Informa onen zu den 4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abru ar. 2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme Ursächlich für die Zugkollision war die unzulässige Vorbeifahrt der Rangierfahrt am Halt zeigenden Lichtsperrsignal Ls 199I bei der Bereitstellungsfahrt von Gleis 10 über Gleis 99 nach Gleis 9. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Umstände des Arbeitsfehlers des Tf der Rangierfahrt. Seite 2 von 2

Zwischenbericht über Zugkollision am 16.04.2024 in Worms Hbf
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#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:2cLIse0JNB]

0 0 0 0
Zwischenbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2024‐03/002‐3323

Stand:

05.03.2025 Version: 1.0

Erstveröffentlichung:

07.03.2025

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

07.03.2024

Zeit:

09:21 Uhr

Betriebsstelle:

Bf Mannheim Rbf

Gleis:

Ablau erg A

Kilometer:

4,171

Zwischenbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2024‐03/002‐3323 Stand: 05.03.2025 Version: 1.0 Erstveröffentlichung: 07.03.2025 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 07.03.2024 Zeit: 09:21 Uhr Betriebsstelle: Bf Mannheim Rbf Gleis: Ablau erg A Kilometer: 4,171

Zwischenbericht
Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf

2 Zugkollision am 07.03.2024 im Bf Mannheim Rbf
Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen.
Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Ver‐
öffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten
Abschni benannt.

2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 07.03.2024 gegen 09:21 Uhr fuhr DGS 43373 bei der Einfahrt in den Bahnhof Mannheim
Rbf ohne Zus mmung am Halt zeigenden Lichtsperrsignal 602II in der Einfahrgruppe K vorbei.
Anschließend kollidierte die Zugfahrt auf dem Ablau erg A mit einer dort stehenden Rangier‐
lok.

2.2 Folgen
Die beiden Tf wurden bei dem Ereignis jeweils leicht verletzt. An den Eisenbahnfahrzeugen
und der Infrastruktur entstanden Sachschäden.

2.3 Untersuchungsfortgang
Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri 4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere Informa ‐
onen zu den Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abruf‐
bar.

2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme
Die Untersuchungsschwerpunkte in Bezug auf das Eisenbahnverkehrsunternehmen liegen
derzeit in den Bereichen der betrieblichen Handlungen des Triebfahrzeugführers des DGS
43373 sowie der Überwachung der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz‐
pausen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Der Untersuchungsschwerpunkt in Bezug auf das Eisenbahninfrastrukturunternehmen liegt
derzeit im Bereich der infrastruktursei gen Ausrüstung der Leit‐ und Sicherungstechnik des
Bahnhofs Mannheim Rbf.

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Zwischenbericht Zugkollision, 07.03.2024, Bf Mannheim Rbf 2 Zugkollision am 07.03.2024 im Bf Mannheim Rbf Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen. Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Ver‐ öffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten Abschni benannt. 2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 07.03.2024 gegen 09:21 Uhr fuhr DGS 43373 bei der Einfahrt in den Bahnhof Mannheim Rbf ohne Zus mmung am Halt zeigenden Lichtsperrsignal 602II in der Einfahrgruppe K vorbei. Anschließend kollidierte die Zugfahrt auf dem Ablau erg A mit einer dort stehenden Rangier‐ lok. 2.2 Folgen Die beiden Tf wurden bei dem Ereignis jeweils leicht verletzt. An den Eisenbahnfahrzeugen und der Infrastruktur entstanden Sachschäden. 2.3 Untersuchungsfortgang Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri 4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere Informa ‐ onen zu den Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abruf‐ bar. 2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme Die Untersuchungsschwerpunkte in Bezug auf das Eisenbahnverkehrsunternehmen liegen derzeit in den Bereichen der betrieblichen Handlungen des Triebfahrzeugführers des DGS 43373 sowie der Überwachung der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz‐ pausen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen. Der Untersuchungsschwerpunkt in Bezug auf das Eisenbahninfrastrukturunternehmen liegt derzeit im Bereich der infrastruktursei gen Ausrüstung der Leit‐ und Sicherungstechnik des Bahnhofs Mannheim Rbf. Seite 2 von 2

Zwischenbericht über Zugkollision am 07.03.2024 in Mannheim Rbf
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#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:K1TU4_d7-S]

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Preview
Zug und Lkw nach Kollision in Brand - Schwerer Unfall an Bahnübergang Am Montag ist es in Österreich zu einem schweren Unfall gekommen. An einem Bahnübergang sind ein Zug und ein Lkw zusammengestoßen. Ein Personenzug der

Zug und Lkw nach Kollision in Brand - Schwerer Unfall an Bahnübergang

bahnblogstelle.com/233307/zug-u...

#Bahnübergang #Kollision #Lkw #Unfall #Wollsdorf #Zug #Zugkollision #Zugunglück #Österreich

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Untersuchungsbericht über Zugkollision am 19.10.2021 in Flandersbach
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#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Untersuchungsbericht [id:WswWvGKlbu]

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Zwischenbericht über Zugkollision am 17.11.2023 in Reichertshausen (Ilm)
www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU...
#Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:eG01yKheqH]

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Zwischenbericht
Aktenzeichen:

BEU‐uu2022‐09/004‐3323

Stand:

14.08.2024 Version 2.0

Erstveröffentlichung:

07.09.2023

Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb

Ereignisart:

Zugkollision

Datum:

07.09.2022

Zeit:

14:34 Uhr

Betriebsstelle:

B Seelze Ost

Gleis:

815

Kilometer:

8,4

Zwischenbericht Aktenzeichen: BEU‐uu2022‐09/004‐3323 Stand: 14.08.2024 Version 2.0 Erstveröffentlichung: 07.09.2023 Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart: Zugkollision Datum: 07.09.2022 Zeit: 14:34 Uhr Betriebsstelle: B Seelze Ost Gleis: 815 Kilometer: 8,4

Zwischenbericht
Zugkollision, 07.09.2022, Bft Seelze Ost

2 Zugkollision am 07.09.2022 im Bft Seelze Ost
Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen.
Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im
letzten Abschni benannt.

2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses
Am 07.09.2022 gegen 14:34 Uhr kollidierte der Güterzug DGV 92947 auf der Fahrt von
Hausach nach Padborg bei der Einfahrt in den Bahnhofsteil Seelze Ost des Bf Seelze Rbf mit
im Gleis 815 abgestellten Wagen des Güterzuges EZ 51593.

2.2 Folgen
Es wurde eine Person leicht verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden an den beteiligten
Eisenbahnfahrzeugen, dem Oberbau, der Leit‐ und Sicherungstechnik.

2.3 Untersuchungsfortgang
Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri
Informa onen

zu

den

4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere

Untersuchungsprozessschri en

sind

im

Internet

unter

www.beu.bund.de abru ar.

2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme
Die Untersuchungen der BEU konzentrieren sich auf den im Bf Hannover‐Hainholz zuvor
durchgeführten Fahrtrichtungswechsel des Güterzuges DGV 92947 und den damit
verbundenen betrieblichen und technischen Handlungen.

Seite 2 von 2

Zwischenbericht Zugkollision, 07.09.2022, Bft Seelze Ost 2 Zugkollision am 07.09.2022 im Bft Seelze Ost Dieser Zwischenbericht enthält eine Kurzbeschreibung des Ereignisses und der Ereignisfolgen. Im Weiteren wird auf den Stand der Untersuchung eingegangen. Die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichtes iden fizierten Sicherheitsprobleme werden im letzten Abschni benannt. 2.1 Kurzbeschreibung des Ereignisses Am 07.09.2022 gegen 14:34 Uhr kollidierte der Güterzug DGV 92947 auf der Fahrt von Hausach nach Padborg bei der Einfahrt in den Bahnhofsteil Seelze Ost des Bf Seelze Rbf mit im Gleis 815 abgestellten Wagen des Güterzuges EZ 51593. 2.2 Folgen Es wurde eine Person leicht verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden an den beteiligten Eisenbahnfahrzeugen, dem Oberbau, der Leit‐ und Sicherungstechnik. 2.3 Untersuchungsfortgang Die Untersuchung befindet sich im Prozessschri Informa onen zu den 4 ‐Sachverhaltsanalyse‐. Weitere Untersuchungsprozessschri en sind im Internet unter www.beu.bund.de abru ar. 2.4 Identifizierte Sicherheitsprobleme Die Untersuchungen der BEU konzentrieren sich auf den im Bf Hannover‐Hainholz zuvor durchgeführten Fahrtrichtungswechsel des Güterzuges DGV 92947 und den damit verbundenen betrieblichen und technischen Handlungen. Seite 2 von 2

Zwischenbericht über Zugkollision am 07.09.2022 in Seelze Ost www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU... #Zugkollision #BahnBubble #ZugBubble #BEU #Unfall #Zwischenbericht [id:aOy2cxvp2X]

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