Spahn will Atomwiedereinstieg prüfen — Merz: Beschluss zu Ausstieg irreversibel Die Debatte über die Atomkraft hatte zuletzt wieder an Fahrt aufgenommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte die Abkehr von der Technologie als strategischen Fehler bezeichnet. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, er teile von der Leyens Einschätzung, fügte aber hinzu, die Bundesregierungen zuvor hätten entschieden, aus der Kernenergie auszusteigen. "Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so." Die AfD hatte dem widersprochen und einen Antrag in den Bundestag eingebracht zur Wiederinbetriebnahme von Reaktoren und dabei ähnlich argumentiert wie Spahn. Der für Atomkraft zuständige AfD-Abgeordnete Paul Schmidt, nach eigenen Angaben mehr als zwanzig Jahre Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg in Baden-Württemberg, hatte Angaben des Verbands der deutschen Kerntechnik als plausibel bezeichnet, wonach mehrere stillgelegte Kraftwerksblöcke innerhalb von drei Jahren mit jeweils ein bis drei Milliarden Euro wieder in Betrieb genommen werden könnten, weil dort bisher wenig Rückbau passiert sei. Er nannte Neckarwestheim II und Brokdorf.
19.05.2025 Dass die Atomlobby nun ausgerechnet Brokdorf als Kandidaten für eine Wiederinbetriebnahme nennt, ist durchaus als politische Provokation der Umwelt- und Anti-AKW-Bewegung zu verstehen. Das Atomkraftwerk an der Unterelbe stand wie kein zweites für den durch den Ausstieg leidlich befriedeten Großkonflikt um die Kernkraftnutzung in Deutschland. In den 70er und 80er Jahren lieferten sich Zehntausende Demonstranten mit Polizisten heftige Kämpfe rund um den Brokdorfer Bauzaun. Im Oktober 1986 ging der Meiler als weltweit erster nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl in Betrieb. Ende 2021 wurde Brokdorf endgültig stillgelegt. Mit einer Aktion am AKW feierten örtliche Anti-Atom-Initiativen und die Organisation Ausgestrahlt Mitte April dieses Jahres den zweiten Jahrestag des deutschen Atomausstieges. Vor der Reaktorkuppel des Kraftwerks stellten sie mit meterhohen gelben Buchstaben klar: »Aus bleibt aus!« Betreiber Vattenfall ist derweil am Standort Brokdorf weiterhin aktiv: Er errichtet hier einen leistungsfähigen XXL-Batteriespeicher zur Unterstützung der Energiewende. https://www.nd-aktuell.de/artikel/1191346.kernenergie-mit-dem-akw-brokdorf-gegen-die-klimakrise.html
Es ist #Spahn mit #ScheissAfD die das Thema #AKW wieder aufbringen
“In den Koalitionsvertrag von #CDU, #CSU und #SPD hat es der Ausstieg vom Atomausstieg jedenfalls nicht geschafft.”
#Brokdorf: Vattenfall errichtet hier einen leistungsfähigen XXL- #Batteriespeicher zur Unterstützung #Energiewende.