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Dem ehem. SS-Aufseher im Gestapo-Gefängnis Kleine Festung Theresienstadt wird zur Last gelegt, etwa 100 Häftlinge zu Tode geprügelt zu haben. Bei Kriegsende flüchtet M. nach Österreich. Wird in Tschechoslowakei Sept. 1948 in Abwesenheit verurteilt zum Tode verurteilt. Die österreichische Justiz ignoriert ein Auslieferungsersuchen.
Von 1949 bis 1988 lebt er unbehelligt in Meran/Südtirol. 1957 erhält er die dt. Staatsbürgerschaft. 1988 wird M. schließlich nach Deutschland ausgewiesen. Auslieferungsersuchen von Österreich und der CSSR werden abgelehnt.
1988 bis 2000 lebt Malloth in Pullach bei München. Untergebracht in einem Seniorenheim, das auf dem Grundstück des ehemaligen "Führer-Stellvertreters" Rudolf Heß erbaut ist, organisiert von einer Tochter Heinrich Himmlers. Die hoch- klassige Unterbringung wird Ende der 1990er publik. Der Umstand, dass die Kosten von der Sozialhilfeverwaltung und damit aus Steuermitteln bestritten werden, sorgt für erhebliche Kritik.
Am 15. Dezember 2000 erhebt die Staatsanwaltschaft München Anklage wegen Mordes. Am 30. Mai 2001 wird Malloth vom Landgericht München I zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund einer Krebserkrankung wird er zehn Tage vor seinem Tod am 31.10.2002 entlassen.

Dem ehem. SS-Aufseher im Gestapo-Gefängnis Kleine Festung Theresienstadt wird zur Last gelegt, etwa 100 Häftlinge zu Tode geprügelt zu haben. Bei Kriegsende flüchtet M. nach Österreich. Wird in Tschechoslowakei Sept. 1948 in Abwesenheit verurteilt zum Tode verurteilt. Die österreichische Justiz ignoriert ein Auslieferungsersuchen. Von 1949 bis 1988 lebt er unbehelligt in Meran/Südtirol. 1957 erhält er die dt. Staatsbürgerschaft. 1988 wird M. schließlich nach Deutschland ausgewiesen. Auslieferungsersuchen von Österreich und der CSSR werden abgelehnt. 1988 bis 2000 lebt Malloth in Pullach bei München. Untergebracht in einem Seniorenheim, das auf dem Grundstück des ehemaligen "Führer-Stellvertreters" Rudolf Heß erbaut ist, organisiert von einer Tochter Heinrich Himmlers. Die hoch- klassige Unterbringung wird Ende der 1990er publik. Der Umstand, dass die Kosten von der Sozialhilfeverwaltung und damit aus Steuermitteln bestritten werden, sorgt für erhebliche Kritik. Am 15. Dezember 2000 erhebt die Staatsanwaltschaft München Anklage wegen Mordes. Am 30. Mai 2001 wird Malloth vom Landgericht München I zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund einer Krebserkrankung wird er zehn Tage vor seinem Tod am 31.10.2002 entlassen.

30.5.2001: Urteil im #Pozess gegen Anton #Malloth, ehem. SS-Aufseher Gestapo-Gefängnis #Theresienstadt, wg. Vorwurfs d. Mordes in mind. 100 Fällen.

#OTD #OnThisDay #Kalenderblatt #Kriegsverbrecher #WWII

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Infos rund um den Prozess Leibstadt: Was ist eigentlich die ESPOO-Konvention? 👇
Mehr Fragen und Antworten: prozess-leibstadt.ch/entries/faq-...
#pozess #leibstadt #atomkraftneindanke

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