„Wir brauchen einen Begriff des Faschismus, der nicht vom ultimativen Schrecken ausgeht, sondern die Politikform erfasst, die diesen ermöglicht. Einen Begriff, der offenlegt, dass diese Politikform auch ohne entsprechende Folgen schlimm genug wäre.“ (12f.) In ihrem aktuellen Buch analysiert Eva von Redeckers ausgehend von der Kritischen Theorie den aktuellen Faschismus und dessen Zusammenhang mit dem #Neoliberalismus, Techo-Kapitalismus und der #Klimakatastrophe. Faschismus definiert sie dabei nicht also historisches Phänomen, sondern in seinem Kern als unbedingten Besitzanspruch über Phantasma, dessen Verteidigung in letzter Konsequenz auch über Leichen geht. Eine an einigen Stellen doch voraussetzungsvolle Lektüre, die sich dennoch zu lesen auf jeden Fall lohnt! „Den Kern des Faschismus bildet eine entfesselte Eigentumslogik. Sein Gegenüber sind keine Menschen, sondern Dinge; seine Feinde sind keine Gegner, sondern Diebe. ‚Die‘, das sind diejenigen, die ein Quasi-Eigentum angreifen und die deshalb liquidiert gehören. Das Quasi-Eigentum variiert. (…) Es kann die Nation sein oder die Familie oder das ‚völkische Blut‘.“ (17)
In ihrem aktuellen Buch analysiert Eva von Redeckers ausgehend von der Kritischen Theorie den aktuellen Faschismus und dessen Zusammenhang mit dem #Neoliberalismus, #Technokapitalismus und der #Klimakatastrophe.
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