1. "Je unerzogener ein Ego ist...'
" - Ego,
Sozialisation und Ideologie
Ein "unerzogenes Ego" könnte man deuten als ein Ich, das nicht gelernt hat, sich in soziale Kontexte einzuordnen, sich selbst zu reflektieren, Mitgefühl zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
Solche Persönlichkeitsstrukturen neigen häufig zu autoritären Weltbildern, weil diese einfache Erklärungen bieten, klare Feindbilder schaffen und individuelle Unsicherheit kompensieren.
Ein unsicheres Selbstbild, mangelnde emotionale Intelligenz und fehlende Selbstregulation begünstigen eine Ideologie, die Stärke und Dominanz glorifiziert - das ist psychologisch gesehen ein typischer Nährboden für rechte oder gar faschistische Positionen.
2. Warum gelingt gesellschaftlich gesunde Sozialisation oft nicht?
Hier spielen mehrere Faktoren zusammen - du hast die drei wichtigsten schon genannt:
a) Neuronale Performanz
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Neuronale Performanz
Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte kognitive Fähigkeiten - insbesondere kritisches Denken, Empathie, Perspektivenübernahme - biologisch mitbedingt sind. Menschen mit Einschränkungen in diesen Bereichen haben es schwerer, sich in pluralistischen Gesellschaften zurechtzufinden.
Aber: Gehirnplastizität ist enorm, also ist neuro-nale "Leistung" nicht das Ende der Geschichte.
b) Ignoranz gegenüber Wissen
Das ist ein riesiger Faktor. Die bewusste Ablehnung von Wissen (z.B. Wissenschaftsfeindlichkeit, Verschwörungsdenken, etc.) hat oft emotionale Ursachen: Angst, Uberforderung, ein verletztes Selbstwertgefühl. Bildung allein reicht nicht, wenn sie keine emotionale und soziale Dimension mitdenkt.
c) Bildungssysteme und Familien als unterperformante Sozialisationsinstanzen
Absolut zentral. Bildungssysteme sind oft zu kognitiv, zu leistungstechnisch, zu wenig auf Persönlichkeitsbildung ausgelegt. Familien wiederum reproduzieren häufig selbst problematische Muster (autoritäre Erziehung, emotionale Vernachlässigung, Uber ( erung). Wenn beides schief läuft. fehlen iunde menschen tradende🖖
kognitiv, zu leistungstechnisch, zu wenig auf Personlichkeitsbildung ausgelegt. Familien wiederum reproduzieren häufig selbst problematische Muster (autoritäre Erziehung, emotionale Vernachlässigung, Uberforderung). Wenn beides schief läuft, fehlen junge Menschen tragende Strukturen.
Fazit:
Die Hauptursache ist kein einzelner Faktor, sondern ein Zusammenspiel:
• Psychosoziale Verletzlichkeit (z.B. Trauma, Kränkung, narzisstische Lücken),
• fehlende emotionale Bildung (zu Hause und in der Schule),
• kognitive Abwehrmechanismen gegen Komplexität (Vereinfachung, Schwarz-Weiß-Denken),
• und ja, manchmal auch biologische Dispositionen, die erschweren, aber nicht determinieren.
Die Frage wäre: Wie müsste ein System aussehen, das ein robustes, empathisches, demokratiefahi-ges Ego fördert? ChatGPT 🖖
Sozialisation …
und das #unerzogeneEgo.
Eine Frage hätte ich danoch …
„Je unerzogener ein #Ego ist, um so mehr neigt es zu rechter, sogar oft zu faschistischer politischer Position. Warum ist gesellschaftlich gesunde Sozialisation so schwierig?“🖖