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Posts by Victor Klemperer Journal

Zur Unterstützung Hitlers durch die Industrieführer: 👇

23 hours ago 16 0 0 0

Hinterbliebene von enteigneten jüdischen Unternehmen oder von Zwangsarbeitenden sehen sich mit z.T. unüberwindbaren Hürden konfrontiert, wenn sie versuchen, Entschädigungen geltend zu machen. Wir empfehlen hierzu sehr das hervorragend recherchierte Buch "Braunes Erbe" von @daviddejong.bsky.social. 👈

23 hours ago 20 0 1 0

Auf der Basis dieser brutalen Ausbeutung wurden immense Reichtümer angehäuft, von denen die Erben dieser Großindustriellen bis heute profitieren. Bis heute weigern sich viele dieser Erben, sich mit der Entstehung ihrer Reichtümer auseinanderzusetzen und Konsequenzen daraus zu ziehen. 👇

23 hours ago 18 3 1 0

Etliche Firmen verfügten über eigene KZ und damit über eine direkte Quelle ausbeutbarer Arbeitskräfte, so z.B. BMW mit dem KZ-Außenlagerkomplex München-Allach, in dem über 10.000 Menschen für den BMW Flugmotorenbau schuften mussten. 👇

23 hours ago 16 1 1 0

Egal ob jüdische Gefangene, Menschen, die aus den eroberten Ländern Osteuropas verschleppt wurden oder auch Kriegsgefangene: sie alle wurden gezwungen zum Profit der Großindustriellen zu schuften, oft bis zum Tod. Vernichtung durch Arbeit war v.a. in Bezug auf jüdische Zwangsarbeitende das Prinzip.👇

23 hours ago 16 1 1 0

Es scheint deshalb logisch, dass es von Seiten der Industrie keine Hemmungen oder Skrupel gab, von Zwangsarbeit und natürlich von der sogenannten "Arisierung" vormals jüdischer Unternehmen zu profitieren. 👇

23 hours ago 16 0 1 0

und allgemein eine eher marktliberale Politik betreiben würde. Seine Pläne einer "Gewinnung von Lebensraum" und "Germanisierung" eroberter Gebiete offenbarte Hitler Vertretern der Wirtschaft schon früh und stieß damit auf Begeisterung, die sich direkt in üppigen Wahlkampfspenden ausdrückte. 👇

23 hours ago 16 0 1 0

Von Beginn an konnte sich Hitler der uneingeschränkten Unterstützung durch das Kapital und die großen Wirtschaftsunternehmen sicher sein. Den Industrieführern war klar, dass Hitler die Rechte der Arbeiterschaft einschränken, kräftig in die Rüstungsindustrie investieren 👇

23 hours ago 18 5 1 1
Zeitgeschichte: 20. April 1943
Zwangsarbeit für das Kapital

Die Essener Krupp-Werke planen die Errichtung eines Werkes nahe dem KZ Auschwitz.

Zeitgeschichte: 20. April 1943 Zwangsarbeit für das Kapital Die Essener Krupp-Werke planen die Errichtung eines Werkes nahe dem KZ Auschwitz.

Histoic event on April 20, 1943
Forced Labor for the Capital

The Essen-based Krupp Works are planning to build a factory near the Auschwitz concentration camp.

Histoic event on April 20, 1943 Forced Labor for the Capital The Essen-based Krupp Works are planning to build a factory near the Auschwitz concentration camp.

20. April 1943

#Nationalsozialismus #Konzentrationslager #KZ #Zwangsarbeit #Wirtschaft #Kapialismus #Kapital

23 hours ago 28 16 1 4
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Tagebucheintrag vom 20. April 1933

Ich bin schon nicht Deutscher und Arier, sondern Jude und muss dankbar sein, wenn man mich am Leben lässt.

Tagebucheintrag vom 20. April 1933 Ich bin schon nicht Deutscher und Arier, sondern Jude und muss dankbar sein, wenn man mich am Leben lässt.

Diary entry of April 20, 1933

I simply am not German and Aryan, but a Jew and must be grateful if I'm allowed to stay alive.

Diary entry of April 20, 1933 I simply am not German and Aryan, but a Jew and must be grateful if I'm allowed to stay alive.

20. April 1933

#VictorKlemperer #Tagebücher #NS #Nationalsozialismus #Antisemitismus #Shoah #Ausgrenzung #Entrechtung

1 day ago 23 12 0 1
Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto
Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto YouTube video by Der Alte Berliner

...und in dieser arte-Dokumentation: www.youtube.com/watch?v=676Q...

1 day ago 7 2 0 0
Preview
Was war das Ringelblum-Archiv und wie wurde es nach dem Krieg in Milchkannen versteckt gefunden? :: About Holocaust Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghetto, auch bekannt als Ringelblum-Archiv, ist eine der größten individuellen Sammlungen, die das jüdische Leben in Polen unter der Naziherrschaft während des Zwei...

Lest mehr über diese außergewöhnliche Dokumentensammlung hier: aboutholocaust.org/de/facts/was...

1 day ago 9 1 1 0

Ein weiterer, weniger bekannter Akt des Widerstandes im Warschauer Ghetto war das Anlegen eines Untergrundarchivs, des sogenannten Ringelblum-Archivs. Es ist eine der größten individuellen Sammlungen, die das jüdische Leben in Polen unter der Naziherrschaft dokumentiert. 👇

1 day ago 5 1 1 0
Der Aufstand im Warschauer Ghetto Am 22. Juli 1942, am Vorabend des Tish'a Be'av, begannen die Deutschen mit der großen Deportation aus dem Warschauer Ghetto. Zunächst wurden Flüchtlinge, Kranke und Obdachlose deportiert, ihnen folgten die Arbeitslosen. Die Deportationen dauerten bis zum 21. September. In ihrem Verlauf wurden etwa 265,000 Menschen in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und dort ermordet

Der Aufstand im Warschauer Ghetto wurde zu einem Vorbild für Juden in anderen Ghettos und Lagern. Die später ausbrechenden Aufstände waren von geringerem Umfang, was auf Isolation, Mangel an Waffen und der feindseligen Umgebung zurückzuführen war. 👈

Quelle: www.yadvashem.org/de/holocaust...

1 day ago 3 0 1 0

Nach 5 Tagen des Kampfes begannen die Deutschen, die Häuser des Ghettos systematisch niederzubrennen und verwandelten es zu einer Feuerfalle für die Bewohner. Über einen Monat lang kämpften die Juden heldenhaft. Dies war der erste städtische Volksaufstand im nationalsozialistisch besetzten Europa.👇

1 day ago 4 0 1 0

Die Stellungen der jüdischen Kampforganisation waren über das gesamte Ghettogebiet verstreut, während die Mitglieder des jüdischen Militärverbandes ihren Kampf auf den Muranowska-Platz konzentrierten und die Versuche der Deutschen, ins Ghetto-Innere vorzudringen, abwehrten. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Am 19. April 1943, am Vorabend des Pessach-Festes, fing die Aktion der endgültigen Liquidierung an, und die Untergrundorganisationen begannen mit dem Widerstand. Die Deutschen wurden vom Ausmaß des Widerstandes der Ghettobewohner, die sich in Bunkern und Verstecken verbarrikadierten, überrascht. 👇

1 day ago 4 0 1 0

dass die Beendung der Aktion eine Folge des Widerstandes war, was viele dazu bewegte, sich dem Untergrund anzuschliessen, sich in Bunkern in Häuserkellern zu verstecken und auf den Massenwiderstand vorzubereiten. 👇

1 day ago 4 0 1 0
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Die Führung des jüdischen Untergrundes nahm an, dass es sich um die endgültige Deportation aus dem Ghetto handle und reagierte mit einem bewaffnetem Widerstand, der auch als der „kleine Aufstand“ bezeichnet wird. Daraufhin stoppten die Deutschen die Aktion, und die Juden im Ghetto glaubten, 👇

1 day ago 4 0 1 0

Innerhalb kurzer Zeit schlossen sich ihr weitere Jugendbewegungen und Parteien an. Mordechai Anielewicz, 23 Jahre alt, wurde zum Kommandanten der ZOB ernannt. Am 18. Januar 1943 begannen die Deutschen mit einer weiteren Aktion. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Mit Beginn der Deportationen wurden die Versuche, eine kämpfende Untergrundorganisation zu errichten, auf Initiative der Vertreter dreier Jugendbewegungen wieder aufgenommen. Im Oktober schloss sich ihnen eine vierte Partei an, und es entstand die „Jüdische Kampforganisation" (ZOB). 👇

1 day ago 4 0 1 0

Im März und April 1942 wurde die „Antifaschistische Front“ auf Initiative der jüdischen Kommunisten gegründet. Im Mai deckte jedoch die Gestapo ihren Anführer, Andrzej Szmidt (Deckname von Pinkus Kartin) auf, verhaftete und ermordete ihn. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Sie wussten durchaus, dass ihr eigenes Schicksal ähnlich sein würde. Nun widmeten sie sich dem Aufbau eines Untergrundes. Noch vor den Deportationen hatte es im Warschauer Ghetto erste Versuche gegeben, einen bewaffneten Widerstand zu organisieren. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Die Verbliebenen, großteils junge Menschen, die ihre Familien bereits verloren hatten, verspürten ein Gefühl der Verwaisung und bitteren Ernüchterung. Viele gaben sich selbst die Schuld dafür, dass sie nicht Widerstand geleistet und die Deportation ihrer Familien ermöglicht hatten. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Die Aufgegriffenen wurden deportiert. Wer während der Selektion zu fliehen versuchte, wurde an Ort und Stelle ermordet. Am Ende der Deportationen waren im Ghetto 55.000-60.000 Juden verblieben. Sie wurden in einigen Häuserblocks konzentriert und das Ghetto wurde stark verkleinert. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Zur selben Zeit machten die Deutschen Jagd auf die Ghettobewohner. Straßen wurden abgesperrt, und die jüdische Polizei holte die Bewohner aus ihren Häusern. Während die Deutschen die Selektion vornahmen, durchkämmten polnische und ukrainische Polizisten die verlassenen Wohnungen. 👇

1 day ago 3 0 1 0

Zu Beginn versprachen die Nationalsozialisten jedem, der sich freiwillig zum „Transfer“ melde, drei Kilogramm Brot und ein Kilogramm Marmelade. Dieses Versprechen brachte ausgehungerte Menschen dazu, sich am Umschlagplatz einzufinden. Nach einigen Tagen nahm der Freiwilligenstrom ein Ende. 👇

1 day ago 4 0 1 0
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Die Deportationen erfolgten vom „Umschlagplatz“ – einem an den Bahnhof grenzenden Platz am Rande des Ghettos, der zum Sammelpunkt wurde. Die Menschen wurden in geschlossene Güterwaggons gepfercht und die Türen hinter ihnen verriegelt. Dann begann die Reise in den Tod. 👇

1 day ago 4 0 1 0

Im Juli 1942 begannen die Deutschen mit Deportationen aus dem Warschauer Ghetto. Zunächst wurden Flüchtlinge, Kranke, Obdachlose, Arbeitslose deportiert. Die Deportationen dauerten bis zum 21. September. Etwa 265,000 Menschen wurden in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und dort ermordet.👇

1 day ago 4 0 1 0

Angeführt von Mordechai Anielewicz kämpften Sie gegen die Deutschen bei der Aktion im April 1943. Der Aufstand wurde nach einem Monat niedergeschlagen und das Ghetto bis auf die Mauern abgebrannt. 👇

1 day ago 4 0 1 0