Foto der Spielkonsole.
Das Magnavox Odyssey war 1972 die erste kommerzielle Spielekonsole überhaupt.
Vielleicht weniger bekannt: Ihr Erfinder Ralph Baer stammte aus dem pfälzischen Pirmasens, aus dem der jüdische Videospielpionier 1938 vor dem NS in die USA flüchten musste.
www.swr.de/swraktuell/r...
1 week ago
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Wer mehr über die Beteiligung der deutschen Bevölkerung an den Verbrechen während der #Todesmärsche 1945 und die Nachwirkungen erfahren will, findet das u.a. in meiner Diss - und einen kleinen Einblick hier: www.stiftung-gedenkstaetten.de/reflexionen/...
1 week ago
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Die Kehrseite dieser guten Nachricht ist jedoch, dass den meisten Gedenkstätten die personellen & räumlichen Kapazitäten für diese zusätzlichen Fahrten fehlen. Es wäre deshalb wichtig, auch mehr Geld für die Ausstattung von Gedenkstätten & Initiativen zur Verfügung zu stellen. #DemokratieLeben 2/2
2 weeks ago
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Für diese Frau ist jetzt Schluss - DUMMY - Das Gesellschaftsmagazin
Ein Fitnessstudio will sie nicht als Kundin, weil sie einen bestimmten Namen hat. Einen, den Sinti und Roma tragen. Da erwacht in Kelly Laubinger ein ganz anderer Muskel. Mit dem zieht sie in den Kamp...
„Schön, dass über Rassismus viel geredet wird – aber wen interessiert schon die Diskriminierung von Sinti und Roma? (…) @kellylaubinger.bsky.social lässt sich dies nicht mehr gefallen.“
Ein Porträt über die Geschäftsführerin der Sinti Union SH im DUMMY MAGAZIN
dummy-magazin.de/artikel/fuer...
3 weeks ago
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Das (frühe) Konzentrationslager Neustadt
Startseite mPublish Neustadt und Nationalsozialismus
Siehe zum frühen Konzentrationslager Neustadt: neustadt-und-nationalsozialismus.uni-mainz.de/lexikon/konz...
3 weeks ago
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Wohnung der Fam. Wertheimer
Das Bild der "Schutzhaftgefangenen" in Kaiserslautern wurde im März oder April 1933 im Hof der Sanitätskolonne aufgenommen.
Leider konnte bisher - neben Müller - nur eine zweite Person zweifelsfrei zugeordnet werden: Karl Wertheimer.
Siehe zu Karl Wertheimer: www.vvn-bda-kl.de/spuren/srg/k...
3 weeks ago
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In Kaiserslautern hatten Polizei + Nazis gemeinsam die Listen der Verschleppten erstellt. Zu den Hintergründen habe ich einiges in meiner Dissertation geschrieben.
Auf den Listen befinden sich einige Fehler. So war Müller z.B. Partei- und nicht Gewerkschaftssekretär.
3 weeks ago
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Die Quellen zu Müller sind umfangreich. Unterlagen zu ihm befinden sich u.a. im Archiv der sozialen Demokratie Bonn, im Stadtarchiv Kaiserslautern und im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Darüber hinaus gab er in den 1980er mehreren Personen Interviews, die teilw. als Tondokumente erhalten sind.
3 weeks ago
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Cover von Miriam Breß: "Erziehung zur Volksgemeinschaft" Die Praxis der Schutzhaft in der bayerischen Pfalz 1933/34.
Man sieht mehrere Polizeibeamte und SA/SS-Hilfspolizisten, die "Schutzhaftgefangene" bewachen. Unter den Gefangenen befindet sich Fritz Müller.
In den Jahren vor seinem Tod schickte er immer wieder Unterlagen ins Archiv der sozialen Demokratie nach #Bonn. Daher findet sich dort heute auch eine Fotografie seiner Inschutzhaftnahme in Kaiserslautern. (siehe Buchcover).
Müller starb im Jahr 1989. 5/5
3 weeks ago
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Die Verschleppung nach #Dachau erfolgte im August 1944 im Rahmen der „Aktion Gewitter”.
Müller überlebte die NS-Zeit. Nach 1945 engagierte er sich wieder für die #SPD und lebte in #Mainz. 4/5
3 weeks ago
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Nachdem er 1933 mehrfach in "Schutzhaft" genommen worden war, fürchtete er stets die Verschleppung nach #Dachau und zog sich mehr und mehr ins Private zurück. Er ahnte und wusste in Ansätzen, was „Dachau“ bedeuten konnte. „Neustadt“ hingegen war für ihn unerwartet. 3/5
3 weeks ago
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Die Gefahr, die von der NSDAP ausging, hatte er vor 1933 klar erkannt und deshalb versucht, die Partei vehement zu bekämpfen. Die Schnelligkeit und die Gewalt, mit der die Weimarer Republik schließlich zerschlagen wurde, kam für ihn dennoch überraschend. 2/5
3 weeks ago
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10. Müller Fritz, Gewerkschaftssekretär, geb. 1.8.00 wohnhaft Kaiserslautern, SPD- und Reichsbannerführer. Bekannte Persönlichkeit, grosser Nationalistenhasser und fanatischer "Freiheitskämpfer".
Quellenangabe: LASp H90 58, Auszug aus einer Liste, die die Personen umfasst, die am 14.3.1933 von Kaiserslautern in das Konzentrationslager Neustadt verschleppt wurden.
Zu den ersten Personen, die im März 1933 in das frühe Konzentrationslager #Neustadt verschleppt wurden, gehörte der Kaiserslauterer Fritz Müller (#SPD). Auf der Liste der Verschleppten dieses Tages wurde er als „grosser Nationalistenhasser” und „fanatischer Freiheitskämpfer” bezeichnet. 1/5
3 weeks ago
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Impression vom Parlamentarischen Frühstück in einem Sitzungssaal des Paul-Löbe-Haus in Berlin
Der Antiziganismus-Beauftragte Michael Brand, der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh und die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/die Grünen Filiz Polat
▶️ Heute war das Gedenkstättenreferat bei einem Parlamentarischen Frühstück im Deutschen Bundestag zu Gast, das sich mit der „Ausgestaltung einer Kommission zur Aufarbeitung der Zweiten Verfolgung der Sinti und Roma nach 1945“ beschäftigte.
👇 Mehr Infos im Thread
3 weeks ago
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Falls ihr Interesse an der Ausstellung habt, kann diese nun beim Verband Deutscher Sinti & Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz ausgeliehen werden.
Im Landesarchiv #Speyer ist sie noch bis zum 25.4.2026 zu sehen.
3 weeks ago
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Audio-Feature zur Ausstellung "Ermordet. Ausgrenzt. Stigmatisiert. Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz" - regionalgeschichte.net
Gestern wurde die Ausstellung "Sinti und Roma in RLP" im Landesarchiv #Speyer eröffnet – ein würdiger Abschluss d. Studierendenprojekts. Mein herzl. Dank + Respekt gilt den Studierenden, die die Ausstellung erarbeitet + an vier Standorten begleitet haben.
www.regionalgeschichte.net/index.php?id...
3 weeks ago
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#Neuerscheinung: Miriam Breß untersucht die Organisation, Funktion und Praxis der Schutzhaft in den Jahren 1933/34 am Beispiel der bayerischen #Pfalz und zeigt, wie die #Nationalsozialisten dieses System nutzten, um ihre Macht zu festigen und die #Demokratie abzuschaffen.
4 weeks ago
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Die Bildungsstätte Anne Frank hat nun eine Stellungnahme veröffentlicht. 600.000 Euro für Projektarbeit gegen Antisemitismus soll die Einrichtung verlieren. Zusagen, die bis 2032 getroffen wurden, werden einseitig zurückgenommen. Ein präzedenzloser Vorgang.
www.bs-anne-frank.de/fileadmin/co...
4 weeks ago
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Ich habe etwas zu stark aufgerundet. ca. 80 % -> 74 %
4 weeks ago
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Ein weiterer Bericht der NSZ vom 31.08.1933 deutet stark darauf hin, dass es die HJ schwer hatte, sich in der einstigen Zentrumshochburg Fuß zu fassen.
Das ist leider alles, was ich zu Leimersheim habe.
4 weeks ago
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Laut NSZ-Rheinfront vom 29.6.1933 wurde aus Leimersweiler der "Mühlenbesitzer und frühere Bürgermeister Emmerling und noch eine Person" in "Schutzhaft" genommen. Hierzu habe ich jedoch keine weiteren Quellen, zudem verwechselte die NSZ oft Orte und Namen.
4 weeks ago
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Auch nur "oberflächlich".
Leimersheim war eine ganz klare Zentrumshochburg (ca. 80% bei der Wahl am 5.3.33). Der Gemeinderat war auch noch im Zuge der "Gleichschaltung" von Zentrum/BVP dominiert. Dennoch wurden zwei NSDAP-Bürgermeister gewählt (solche "Wahlen" gingen oft mit enormem Druck einher).
4 weeks ago
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Sophie Volley survived – but I don't know anything more than that. Her brother Richard (KPD), who was also taken into "Schutzhaft" several times 1933/34, died in the war as a German soldier.
4 weeks ago
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Quellen u.a.: Landesarchiv Speyer H37 2554-2555; H37 2015; H91 1998; R19 12360.
Bild: privat.
4 weeks ago
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Irgendwann nach der Haftverbüßung wurde Sophie Volley in das Konzentrationslager #Ravensbrück verschleppt. Wann genau dies geschah und wie lange sie dort festgehalten wurde, ist momentan nicht bekannt. Insgesamt soll sie neun Jahre lang ihrer Freiheit beraubt worden sein. 5/5
4 weeks ago
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Im Juli 1934 erfolgte die 3. Verhaftung + die Verbringung nach #Ludwigshafen. Ihr wurde u.a. vorgeworfen weiterhin für die KPD aktiv zu sein + sich als Kurierin zu betätigen. Vom OLG #München wurde sie im Dez. 1934 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 1 Jahr u. 6 Monaten Gefängnis verurteilt. 4/5
4 weeks ago
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Der Vater, ein Oberleutnant a. D., konnte die Verfolgung der Geschwister wiederholt abschwächen. Nach der 2. Inschutzhaftnahme ging Sophie zu ihrer Tante nach Bad Dürkheim. Aufgrund der Überwachung durch örtl. Nazis und Polizeibeamte erfolgte aber auch dort eine Hausdurchsuchung. 3/5
4 weeks ago
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Nach ihrer Entlassung war sie weiterhin für die #KPD aktiv. Nachdem im August 1933 in #Göllheim mehrere KPD-Flugblätter verteilt worden waren, erfolgte ihre erneute mehrwöchige Inschutzhaftnahme im AG-Gefängnis #Kirchheimbolanden. Eine Beteiligung konnte ihr jedoch nicht nachgewiesen werden. 2/5
4 weeks ago
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Junge Frau mit Mantel und Hut vor einem Gebäude. Die Frau lächelt. Vermutlich privater Ausflug.
Die 18jähr. Sophie Volley, die auf dem Heyershof (#Albisheim) lebte, betätigte sich bereits vor 1933 für die #KPD + war bei der „Arbeiterzeitung“ (#Mannheim) angestellt. Am 10.3.33 wurde sie gemeinsam mit ihrem Bruder Richard erstmals im AG-Gefängnis #Kirchheimbolanden in „Schutzhaft“ genommen. 1/5
4 weeks ago
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