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Hashtag
#AdhS
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Zu vergessen, die bestellten ADHS-Medis abzuholen ist das „Wo ist meine Brille?, wenn du sie in die Haare geschoben hast“, für ADHSler*innen.

#ADHS

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Ah, oh, guck, ein Eichhörnchen. Tschuldigung und liebe Grüße von meinem #ADHS.

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Original post on social.vivaldi.net

Thanks to the Fediverse, I was able to find a psychotherapist who evaluates ADD and accepts public health insurance.

It was frustrating to receive so many rejections, mainly in a language I'm still not fluent in. But in this small space for exchanging ideas, someone following this topic could […]

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Wird ADHS zu positiv in den Medien bewertet? - ADHS-Zentrum Ein Flüstern aus der FederWird ADHS zu positiv in den Medien bewertet?Meine liebste Leserschaft,es scheint, als hätte unsere moderne Gesellschaft eine neue Lieblingsdiagnose gefunden – und sie trägt d...

Wird ADHS zu positiv in den Medien bewertet? #adhs #medien
www.adhs-zentrum.de/blog/entry/4...

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Seit gestern bin ich also nicht nur peer reviewed, sondern offiziell mit ADHS diagnostiziert und habe heute mit der Eindosierung angefangen.

Es ist... seltsam. Sagen wir mal so.
Ich schwanke zwischen Wut,Trauer, Angst, dass es nur Placebo ist und getting shit done...

#ADHS

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Du kannst den Menschen, eiskalt ins Gesicht sagen, dass du #ADHS hast. Solange sie von der Sonnenseite der Krankheit profitieren, blenden sie die Schattenseiten aus. Sobald die Schattenseite aber einmal zum Problem wird, interessiert sich niemand mehr wirklich für die Sonnenseite. #meineErfahrung

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23 Days to Fanfairenyc!

📍 High School of Art & Design 🗓️ April 25–26, 2026

#fanfairenyc2026 #fanfairenyc #mascotcontest #comics #comiccon #comicart #comicsartist #artanddesignhs #artschool #artschoollife #artist #cosplay #cosplaycontest #artistalley #nyccc #adhs #artanddesign

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Ich habe mit dem ADHS-Journal gesprochen.
#Pflegegrad
#ADHS

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#ADHS
Heute will ich Dinge erledigen. Es fällt mir schwer, Wichtiges zu schaffen. Formalitäten, Pflichten, alles, was nach MUSs riecht. Mussallergie. Schon immer.

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WHO-ADHS-Selbsttest (ASRS v1.1) – Screening für Erwachsene - ADHS-Zentrum Der WHO-ADHS-Selbsttest (ASRS v1.1) hilft Erwachsenen, typische ADHS-Symptome frühzeitig zu erkennen und bietet eine erste Orientierung.

WHO-ADHS-Selbsttest (ASRS v1.1) – Screening für Erwachsene #adhs
www.adhs-zentrum.de/article/857-...

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Ich: Haste Tochter die Bemmbüchse gegeben?

Männchen: Hab ich vorne aufs Sideboard gelegt

Ich: Du musst ihr die in die Hand geben, sonst vergisst sie die einzupacken, sie ist genau wie du

Männchen: Was sollte ich nochmal gleich machen?

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Ich habe #ADHS. Sorry, ich weiß, keiner kann es mehr hören. Ich wollte nur sagen: ich bin kein neurodivergentes Instagram-Genie, mit dem die Mehrheit der Gesellschaft eben zurecht kommen muss. Dieser Standpunkt geht mir auf die Eier.

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... schlagen, aber den Klapps auf den Hintern hat er sich verdient. Außerdem wollte ich, dass sich das richtig in sein Hirn einbrennt.
Es ist schlimm, dass seine Hyperaktivität ihn in diese Lage gebracht hat. Wer auch immer glaubt, dass #ADHS eine quirky Modediagnose sei, dem raune ich ein fettes..

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AuDHS: Autismus und ADHS gemeinsam verstehen – ohne neue Krankheit - ADHS-Zentrum AuDHS beschreibt Menschen, die sowohl Autismus als auch ADHS haben. Es ist keine neue Krankheit, sondern die Überschneidung zweier klar getrennter Profile.

AuDHS: Autismus und ADHS gemeinsam verstehen – ohne neue Krankheit #audhs #adhs #autismus
www.adhs-zentrum.de/article/856-...

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Eine grüne und eine schwarze Magnetkugel mit unterschiedlichen Oberflächen werden zwischen Fingern gehalten.

Eine grüne und eine schwarze Magnetkugel mit unterschiedlichen Oberflächen werden zwischen Fingern gehalten.

Magnetkugeln als Fidget Toy betraten mein Leben mindestens 25 Jahre zu spät. Aber besser spät als nie. #adhs #autismus

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Wenn dein Bonuskind bei dir „nicht funktioniert“,
ist das kein Beziehungsurteil.

ADHS reagiert sensibel auf Übergänge, Rollen, Dynamiken.
Verstehen entlastet. ❤️🧩
#Patchwork #ADHS

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Es macht mich echt übelst sauer, dass Accounts auf Insta verzweifelten Eltern von Kindern mit #Legasthenie und #ADHS eine teure „Reflexintegration“ als Heilung verkaufen.

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Was viele bei #ADHS unterschätzen oder eben falsch verstehen:

Man kann durchaus wissen, was wichtig ist – und es trotzdem nicht in die Tat umsetzen. DAS ist u. a. das Tückische daran!

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Ps: Selbstmedikation is a thing! #adhs

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#ADHS bedeutet nicht, doof zu sein, sondern vulnerabler.

El #TDAH no significa ser estúpide, sino más vulnerable.

#ADHD doesn't mean being stupid, but more vulnerable.

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Heidi Klum und die ADHS-Inszenierung - ADHS-Zentrum Die Diagnose als DesignerlabelMeine lieben Leser, halten Sie Ihre Taschentücher bereit, denn unsere allseits geliebte Heidi Klum hat sich mal wieder selbst übertroffen – diesmal mit dem neuesten Genie...

Heidi Klum und die ADHS-Inszenierung #gntm #adhs
www.adhs-zentrum.de/blog/entry/4...

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Wie oft ist vermeintliches, aber diagnostiziertes #ADHS u. ADS tatsächlich durch den VATER, dessen FASD und/oder dessen Alkoholkonsum, Alkoholsucht verursachtes #FASD? thread:
bsky.app/profile/sabe...

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Auch #ADHS: Dein Gehirn ist ein Formel-Eins-Wagen und manchmal ist dir eher nach Fahrradfahren.

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Steigende Belastung: Was das für ADHS bedeutet - ADHS-Zentrum Psychische Belastungen bei Schüler:innen nehmen zu – besonders Kinder mit ADHS geraten unter Druck, weil Schule, Stress und Reizflut sie stärker treffen.

Steigende Belastung: Was das für ADHS bedeutet #adhs #schule
www.adhs-zentrum.de/article/855-...

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Übrigens habe ich mit dem ganzen „No Junk“-Wannabe-Minimalism-Thing angefangen, weil noch nie ein Ordnungssystem für mich funktioniert hat und es für mich und alle anderen immer eine Belastung war. Seit der #adhs Diagnose weiß ich auch warum und ich habe hier schon häufiger das Organisationsbuch

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Methylphenidat erhöht Psychoserisiko nicht: Neue Studie - ADHS-Zentrum Viele Eltern fürchten, Methylphenidat könne Psychosen auslösen. Neue Forschung zeigt nun deutlich: Diese Sorge ist unbegründet und die Behandlung sogar hilfreich.

Methylphenidat erhöht Psychoserisiko nicht: Neue Studie #adhs
www.adhs-zentrum.de/article/854-...

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Bettnässen bei Kindern und ADHS: Ursachen und Lösungen - ADHS-Zentrum Bettnässen bei Kindern ist häufig und oft harmlos. Dieser Artikel erklärt Ursachen, Besonderheiten bei ADHS und zeigt Wege zu entspannten Nächten.

Bettnässen bei Kindern und ADHS: Ursachen und Lösungen #adhs
www.adhs-zentrum.de/article/852-...

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Superkraft durch #ADHS?
Try walking in my shoes and stumble in my footsteps.

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Heidi Klums ADHS‑Aussagen und die gefährliche Verharmlosung - ADHS-Zentrum Heidi Klums Aussagen über ADHS sorgen für Kritik. Ihre „Superpower“-Erzählung verzerrt die Realität und gefährdet das Verständnis für die Störung.

Heidi Klums ADHS‑Aussagen und die gefährliche Verharmlosung #adhs
www.adhs-zentrum.de/article/853-...

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Wohlfühl- und Schutzräume, Identifikation und Identität Immer wieder erlebe ich in meinen virtuellen Communitys und teils auch im echten Leben Gespräche, die sich um Fragen zu Identifikation und Identität drehen. Manchmal lese ich nur mit, manchmal nehme ich Teil. Ich finde das Thema immer wieder sehr inspirierend und ich stelle auch fest, dass ich immer neue Aspekte entdecke. Ich für mich identifiziere mich mit Autismus und ADHS, denn ich betrachte beide Gehirnkonzepte als meine Betriebssysteme, die zu mir gehören. Sie sind Teil meiner Biografie – wie meine Hautfarbe oder meine Knochendichte. Bin ich neurodivergent oder habe ich Neurodivergenz?, ist für mich also nur mit doppeltem Ja zu beantworten: Ja, ich bin und ja, ich habe. Mein ganzes Denken-Fühlen-Handeln ist genauso, wie es ist, aufgrund der in meinem Hirn angelegten Grundeinstellungen entstanden. Es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Hirn und So-Sein. (Andere Faktoren, die ebenfalls mein Denken-Fühlen-Handeln mitgeprägt haben, also Sozialisierung und Umgebung, stehen meines Erachtens in einem direkten kausalen Zusammenhang zu meinen Gehirnkonzepten.) Wer, wie und was ich bin, mein ganzer Erfahrungsschatz, mein Wissen und meine Fähigkeiten, meine Werte und meine Wahrnehmung – das ist meine Identität. Innerhalb von neurodivergenten Communitys wird oft über das Leid, das Leiden an unserem So-Sein, unserem Anders-als-die-Mehrheit-Sein berichtet. Unmittelbar, frei von der Leber weg, authentisch, unzensiert, manchmal bewusst überzeichnet, manchmal – eher unbewusst – larmoyant. Manchmal jammern wir und manchmal möchten und können wir nicht mehr. Manchmal ist es zu viel und manchmal unerträglich. Manche hören das nicht so gern und finden uns deswegen anstrengend. Manche finden, wir übertreiben, doch das ist alles Ansichtssache. Letztlich aber steht es niemandem zu, anderen ihren Leidensdruck abzusprechen oder ihn sogar zu verspotten. Jede*r geht mit Leid anders um. --- So sehr ich mich auch gegen klischeehafte Zuschreibungen wie _‚XY leidet an ADHS und/oder Autimus‘_ wehre, ist das Leben doch für viele Menschen im Spektum tatsächlich oft leidvoll. Wie ich schon in einem früheren Artikel schrieb (siehe #IchLeideNicht | … oder doch? | #DisabilityPrideMonth), ist das Leben als neurodivergenter Mensch eine Gratwanderung. Leben im Spektrum ist weder so cosy und easy, wie es manche Influencys darstellen, noch ist es dauerhaft unerträglich. Anstrengend aber ist es für die meisten von uns fast immer. Ausnahmen sind ausdrücklich mitgemeint, in beide Richtungen. **Fakt ist,** dass neuronale Uunterschiede zwischen menschlichen Betriebssystemen bestehen. Alles sind wir neurodivers, denn alle Hirne sind anders. Nicht alle Hirne jedoch sind neurodivergent. **Fakt ist,** dass neurodivergente Hirne weniger häufig vorkommen als neurotypische. Es bestehen ganz und gar wertfrei Unterschiede in vielen relevanten Grundeinstellung. **Fakt ist** auch, dass die westliche, kapitalistische Welt nicht für solche Hirne eingerichtet ist. Die Anders- und Fremdmachung anderer Menschen durch verbales Framing, Othering genannt, ist in vielen zwischenmenschlichen Bereichen ein großes und ein sehr schwieriges Thema, das zu Aus- und Abgrenzungen führt. Eine Mehrheit _othert_ zum Beispiel eine Minderheit, was immer wieder zu schwerwiegenden, auch politischen Problemen führt. _‚Wir und die anderen‘_ gibt es in alle Richtungen. Auch wir Neurodivergenten reden so. Wir reden über uns als _Wir_ und wir meinen damit exklusiv (jawoll!) uns Menschen im Spektrum. Die anderen sind für uns die anderen. Es ist natürlich und absolut menschlich, sich in Gruppen Gleichgesinnter zusammenzufinden. Aud diese Weise haben Menschen schon immer überlebt. Schädlich wird dieses Prinzip dann, wenn es zu Bewertung und Abwertung führt und in Richtig-Falsch-Kategorien mündet. Für unschädlich halte ich es dort, wo es uns als Werkzeug dient, um zu definieren, was die einzelnen Gruppen brauchen. Und um miteinander zu kommunizieren oder sich innerhalb von Gruppen gegenseitig zu unterstützen, da die Gruppenmitglieder ähnliche Bedürfnisse haben. Ich finde solche Differenzierungen sehr wichtig. Ein Wir-Gefühl muss nicht ausschließen, selbst wenn es den Raum definiert. Das Wir-Gefühl trägt aber dazu bei, sicheren Raum zu definieren. So schaffen wir uns in unserer Blase einen Platz, inspirieren uns gegenseitig und gestalten miteinander Wohlfühlräume, wo immer wir uns aufeinander einlassen. Es tut gut, sichere Räume zu haben. Ich plädiere für Wohlfühlräume – egal ob in der echten Welt da draußen oder im Internet. Ich bin sehr froh darüber in neurodivergenten – öffentlichen und privaten – Blasen einen Platz gefunden zu haben. Dem Vorwurf, dass wir es uns in diesen Räumen allzu bequem machen, setze ich entgegen, dass es nie genug sichere Räume gibt. Und dass wir das Recht auf ganz viel sicheren Raum haben, um uns auszuprobieren. Ich reklamiere sogar Nachholbedarf. Viele von uns haben sich viele Jahre, manche gar mehrere Jahrzehnte, einen Raum gewünscht, in welchem sie endlich ein wohlgesinnter Teil einer Gruppe sein können, einer Gruppe, die sie versteht. Wir brauchen Räume, in welchen wir uns nicht erst groß erklären müssen und in denen wir auch mal über unsere Alltagssituationen, Struggles, Erfolgserlebnisse lachen oder weinen können. Sogar Selbstmitleid hat hier Platz. Es ist ein inklusiver, möglichst bedingungsloser Raum. In den Blasen, über die ich aus Erfahrung sprechen kann, weil ich mich in ihnen aufhalte, sind viele Mittelspät- und Spätdiagnostizierte (ab 30 bis 50) und auch teils sehr Spätdiagnostizierte (ü50) wie ich. Für uns ist vieles noch ganz und gar neu, denn eine Diagnose gleicht einer Art Wiedergeburt. Auf einmal wird für uns all das, was wir erlebt haben, im Rückblick verständlich. Wir können endlich Erfahrungen einordnen, verstehen, in Zusammenhang zueinander bringen, endlich begreifen, dass das, was uns ausmacht und schon immer ausgemacht hat, nichts Falsches ist, nur eben eine Normvariante der menschlichen Diversität. Nach und nach intergrieren wir das Neugelernte; und nach und nach wird, was wir endlich erkennen und verstehen, zu unserer persönlichen Norm. Das alles braucht Zeit. Es braucht Mitwandernde. Es braucht Kraft und Mut, sich in der alten Umgebung neu zu verhalten und neu zu definieren. Die Identität bleibt zwar die gleiche, sie wird aber neu verstanden – von uns ebenso wie von unseren Mitmenschen. Und besser zu verstehen, hilft vielen, den Alltag mit oder ohne Medikamente oder Coaching besser zu meistern. Wenn wir strugglen, hilft es uns ebenfalls, besser zu verstehen, warum wir gestruggelt sind. Besseres Verständnis kann Leid minimieren, muss es aber nicht. Die Gefahr, uns zu sehr in einem ‚Ich bin halt so!‘-Sein einzurichten und zu stagnieren, besteht durchaus. Persönlich kenne ich zwar keine*n, die oder der so tickt, wobei ich aber ja immer nur einen kleinen Ausschnitt sehe. Sich hin und wieder hinter einem ‚Ich kann nichts dafür!‘ zu verstecken, darf sein, eine Lösung ist es jedoch nicht. Manchmal brauchen wir es als Boje, an der wir uns festhalten, um nicht unterzugehen. Wieder an Land und in trockenen Kleidern sehen wir es meistens wieder anders. Viele neurodivergente Menschen, vor allem jene, die eine Diagnose haben, setzen sich intensiv mit ihrem So-Sein auseinander, beobachte ich in meinem Umfeld. Die Entscheidung zur Diagnose ist oft der erste Schritt zu einem intensiven Weg der Selbsterkenntnis und des besseren Verständnisses des eigenen Lebens. Welche meiner Eigenschaften sind eigentlich meine ursprünglichen und welche sind von ADHS oder Autismus bestimmt?, fragen sich viele. Ich denke, wie gesagt, dass meine Neurodivergenz mein So-Sein von Anfang an mitgeformt hat. Inzwischen akzpetiere ich für mich persönlich, dass es mich und alle meine Eigenschaften, die mich ausmachen, gar nicht ohne Neurodivergenz gibt. Die Arbeitsoberfläche kann ich zwar anpassen – Stichwort Masking –, aber das Betriebssystem ist gegeben. Android-Apps laufen ja auch nicht einfach so auf iPhones und umgekehrt. ## Autor: Disa ü60, weiblich, spät diagnostiertes ADHS (2023), Verdacht auf Autismus wird aktuell abgeklärt. Alle Beiträge von Disa anzeigen

Ich hab da mal wieder etwas Längliches über die Wichtigkeit neurodivergenter Communitys geschrieben; und warum ich solche Schutzräume so wichtig finde.

/ @Disa

neurospektral.blogda.ch/wohlfuehl-und-schutzraeu...

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