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#Breitengrad
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Das Diagramm zeigt in zwei nebeneinander stehenden Ansichten das Konzept der Polhöhe in Bezug auf den Breitengrad eines Beobachters auf der Erde. Oben links steht der Titel "Polhöhe" in blauer Schrift. Die linke Hälfte der Abbildung stellt einen Beobachter auf der Nordhalbkugel dar, die rechte Hälfte einen Beobachter näher am Äquator. Beide Darstellungen zeigen jeweils einen Schnitt durch die Erde mit Nordpol, Äquator und dem Standort des Beobachters. Vom Standort aus ist jeweils eine kleine Erdkugel mit dem lokalen Horizont (violett eingezeichnet), dem Zenit (senkrecht über dem Beobachter), dem Himmelsäquator (verlängerte Projektion des Erdäquators) sowie dem Himmelsnordpol eingezeichnet.

Links:
Ein Beobachter steht nördlich des Äquators (etwa auf 45° Breite). Eine Linie verbindet seinen Standort mit dem Erdmittelpunkt und markiert den Breitengrad φ. Von dort verläuft eine gedachte Linie nach oben zum Himmelsnordpol, der sich über dem Horizont befindet. Der Winkel zwischen dem Horizont und dem Himmelsnordpol entspricht dem Breitengrad φ. Der Zenit liegt senkrecht über dem Beobachter, der durch ein Fernglas blickt.

Rechts:
Ein zweiter Beobachter steht näher am Äquator (kleinerer Winkel φ, etwa 20°). Auch hier verbindet eine Linie den Standort mit dem Erdmittelpunkt, der entsprechende Breitengrad ist eingezeichnet. Der Himmelsnordpol liegt nun flacher über dem Horizont – ebenfalls um den Winkel φ. Auch hier zeigt eine gestrichelte Linie senkrecht nach oben auf den Zenit, und der Beobachter schaut durch ein Fernglas.

Beide Szenen zeigen, dass der Winkel zwischen dem Horizont und dem Himmelsnordpol genau dem geografischen Breitengrad des Beobachters entspricht. Diese Höhe des Himmelspols über dem Horizont wird als Polhöhe bezeichnet.

Am unteren Rand der Grafik steht der erklärende Satz: „Die Polhöhe des Himmelspols entspricht dem Breitengrad auf der Erde.“ Oben links befindet sich das Logo des „Haus der Astronomie“, oben rechts das Logo von „Space Awareness“.

Das Diagramm zeigt in zwei nebeneinander stehenden Ansichten das Konzept der Polhöhe in Bezug auf den Breitengrad eines Beobachters auf der Erde. Oben links steht der Titel "Polhöhe" in blauer Schrift. Die linke Hälfte der Abbildung stellt einen Beobachter auf der Nordhalbkugel dar, die rechte Hälfte einen Beobachter näher am Äquator. Beide Darstellungen zeigen jeweils einen Schnitt durch die Erde mit Nordpol, Äquator und dem Standort des Beobachters. Vom Standort aus ist jeweils eine kleine Erdkugel mit dem lokalen Horizont (violett eingezeichnet), dem Zenit (senkrecht über dem Beobachter), dem Himmelsäquator (verlängerte Projektion des Erdäquators) sowie dem Himmelsnordpol eingezeichnet. Links: Ein Beobachter steht nördlich des Äquators (etwa auf 45° Breite). Eine Linie verbindet seinen Standort mit dem Erdmittelpunkt und markiert den Breitengrad φ. Von dort verläuft eine gedachte Linie nach oben zum Himmelsnordpol, der sich über dem Horizont befindet. Der Winkel zwischen dem Horizont und dem Himmelsnordpol entspricht dem Breitengrad φ. Der Zenit liegt senkrecht über dem Beobachter, der durch ein Fernglas blickt. Rechts: Ein zweiter Beobachter steht näher am Äquator (kleinerer Winkel φ, etwa 20°). Auch hier verbindet eine Linie den Standort mit dem Erdmittelpunkt, der entsprechende Breitengrad ist eingezeichnet. Der Himmelsnordpol liegt nun flacher über dem Horizont – ebenfalls um den Winkel φ. Auch hier zeigt eine gestrichelte Linie senkrecht nach oben auf den Zenit, und der Beobachter schaut durch ein Fernglas. Beide Szenen zeigen, dass der Winkel zwischen dem Horizont und dem Himmelsnordpol genau dem geografischen Breitengrad des Beobachters entspricht. Diese Höhe des Himmelspols über dem Horizont wird als Polhöhe bezeichnet. Am unteren Rand der Grafik steht der erklärende Satz: „Die Polhöhe des Himmelspols entspricht dem Breitengrad auf der Erde.“ Oben links befindet sich das Logo des „Haus der Astronomie“, oben rechts das Logo von „Space Awareness“.

5/ Der #Polarstern befand sich zu dieser Zeit und auch noch heute zufällig fast exakt am #Himmelsnordpol, der gedachten verlängerten #Erdachse. Mit einfachen geometrischen Überlegungen kann man sich herleiten, dass das zugleich dem #Breitengrad des Orts der Messung entspricht.

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Ausstellungsstück im Technikmuseum Berlin zum historischen Bestimmen des Breitengrads mit einem Jakobsstab. Links im Bild steht ein etwa zwei Meter langer hölzerner Jakobsstab auf einem Metallständer. Das Instrument besteht aus einer langen geraden Holzlatte mit zwei beweglichen Querhölzern, die über die Latte geschoben werden können. Mit diesen Querhölzern wird der Höhenwinkel von Himmelskörpern gemessen. Rechts im Hintergrund ist eine Wand mit einer Abbildung des nächtlichen Sternenhimmels zu sehen, auf der die Sterne des Großen Wagens (Teil des Sternbilds Große Bärin) und des Kleinen Wagens (Große Bärin) leuchten. In der Bildmitte steht eine Schautafel auf einem Ständer. Auf ihr wird die Nutzung des Jakobsstabs erklärt, um den Polarstern anzuvisieren und damit den eigenen Breitengrad zu bestimmen. Die Wand daneben zeigt einen Farbverlauf von hellem Blau unten zu Schwarz oben, um den Übergang von Horizont zum Sternenhimmel darzustellen. Die Szene ist Teil einer musealen Ausstellung zur Navigation mit einfachen astronomischen Hilfsmitteln.

Ausstellungsstück im Technikmuseum Berlin zum historischen Bestimmen des Breitengrads mit einem Jakobsstab. Links im Bild steht ein etwa zwei Meter langer hölzerner Jakobsstab auf einem Metallständer. Das Instrument besteht aus einer langen geraden Holzlatte mit zwei beweglichen Querhölzern, die über die Latte geschoben werden können. Mit diesen Querhölzern wird der Höhenwinkel von Himmelskörpern gemessen. Rechts im Hintergrund ist eine Wand mit einer Abbildung des nächtlichen Sternenhimmels zu sehen, auf der die Sterne des Großen Wagens (Teil des Sternbilds Große Bärin) und des Kleinen Wagens (Große Bärin) leuchten. In der Bildmitte steht eine Schautafel auf einem Ständer. Auf ihr wird die Nutzung des Jakobsstabs erklärt, um den Polarstern anzuvisieren und damit den eigenen Breitengrad zu bestimmen. Die Wand daneben zeigt einen Farbverlauf von hellem Blau unten zu Schwarz oben, um den Übergang von Horizont zum Sternenhimmel darzustellen. Die Szene ist Teil einer musealen Ausstellung zur Navigation mit einfachen astronomischen Hilfsmitteln.

1/ Wie hat man ab dem 13. Jh. mit den Sternen navigiert? Hierzu benutzte man z. B. den #Jakobsstab. Damit konnte man den eigenen #Breitengrad auf der Erde bestimmen. Ein entsprechendes Experiment ist im Technikmuseum in #Berlin aufgebaut. Im Hintergrund sind #Sterne zum Anpeilen. #Navigation

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