Nahaufnahme eines Jakobsstabs aus Holz und Metall im Technikmuseum Berlin. Zu sehen ist der mittlere Bereich der langen Holzlatte, auf die ein verschiebbares Messinstrument aus Messing oder einem ähnlichen Metall geschoben ist. Das Messinstrument besteht aus einem rechteckigen Rahmen, an dessen rechter Seite ein senkrechtes Metallplättchen angebracht ist, das als Zielvorrichtung dient. Auf der Holzlatte selbst sind feine Skalenmarkierungen eingraviert, die in regelmäßigen Abständen Zahlen anzeigen, vermutlich zur Ablesung der Entfernung des Messschiebers entlang der Latte. Der Hintergrund zeigt eine Ausstellungswand in Blautönen, die einen bewölkten Himmel andeutet. Der Jakobsstab wurde historisch verwendet, um den Höhenwinkel von Himmelskörpern zu bestimmen, insbesondere zur Navigation und zur Bestimmung des Breitengrads.
2/ Der #Jakobsstab besitzt einen verschiebbaren Marker, der über eine Zahlenskala auf dem Stab einen #Winkel in Grad anzeigt. Vom Blickpunkt am vorderen Ende des Stabs spannt der Marker den Winkel am Himmel auf, der auf der Skala abgelesen wird.