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Hitzewelle im Mittelmeer: Wassertemperaturen derzeit auf Rekordhoch Die Temperatur des westlichen Mittelmeers liegt zum Teil mehr als fünf Grad über dem saisonalen Durchschnitt, wie Daten des Klimawandeldiensts Copernicus zeigen

#DasGrauen

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 Hätte statt „Kleine Herzen":
UkrainischeKinder zurück in den
Krieg
Warum morgen NachtDreijährige aus den Betten im Burgenland geholt werden und weder die Landesregierung noch sonst jemand Offizieller
etwas dagegen hat.
Von Anneliese Rohrer
Um 3 Uhr früh in der Nacht auf Sonntag werden 52 Kinder zwischen drei und neun Jahren aus ihren Betten geholt. Sie werden in drei Busse verfrachtet, um in die Ukraine zurückgebracht zu werden - nach drei Jahren. In Waisenhäuser womöglich, zur Adoption vielleicht, zurück in Krieg, Unsicherheit und Angst ganz sicher.Das Flüchtlingswerk der UNO warnt vor einer Rückführung ohne ausreichende Prüfung der Verhältnisse.
Die wenigen Meldungen darüber haben wieder eine Erinnerung ausgelöst oder „getriggert", wie man neuerdings schreiben muss. Eine Erinnerung an Erzählungen während einer Recherchereise vor mehr als 15 Jahren in der Ukraine. Waisenhäuser, so hieß es damals, seien beliebte Orte, um Kinder mit Versprechungen für das Geschäft der pädophilen Netzwerke zu gewinnen.Die Anwerber stünden an den Zäunen. Aus den Waisenhäusern, so hieß es damals, würden 18-Jährige ohne weitere Unterstützung in ein unbekanntes Leben entlassen.Menschenhändler warteten nicht weit weg von den Toren. Die Erinnerung ist plötzlich wieder sehr präsent.

Hätte statt „Kleine Herzen": UkrainischeKinder zurück in den Krieg Warum morgen NachtDreijährige aus den Betten im Burgenland geholt werden und weder die Landesregierung noch sonst jemand Offizieller etwas dagegen hat. Von Anneliese Rohrer Um 3 Uhr früh in der Nacht auf Sonntag werden 52 Kinder zwischen drei und neun Jahren aus ihren Betten geholt. Sie werden in drei Busse verfrachtet, um in die Ukraine zurückgebracht zu werden - nach drei Jahren. In Waisenhäuser womöglich, zur Adoption vielleicht, zurück in Krieg, Unsicherheit und Angst ganz sicher.Das Flüchtlingswerk der UNO warnt vor einer Rückführung ohne ausreichende Prüfung der Verhältnisse. Die wenigen Meldungen darüber haben wieder eine Erinnerung ausgelöst oder „getriggert", wie man neuerdings schreiben muss. Eine Erinnerung an Erzählungen während einer Recherchereise vor mehr als 15 Jahren in der Ukraine. Waisenhäuser, so hieß es damals, seien beliebte Orte, um Kinder mit Versprechungen für das Geschäft der pädophilen Netzwerke zu gewinnen.Die Anwerber stünden an den Zäunen. Aus den Waisenhäusern, so hieß es damals, würden 18-Jährige ohne weitere Unterstützung in ein unbekanntes Leben entlassen.Menschenhändler warteten nicht weit weg von den Toren. Die Erinnerung ist plötzlich wieder sehr präsent.

Jetzt, in Zeiten des Krieges, soll alles anders sein, alles reformiert, alles fürsorglicher. Das bekam Pascale Vayer von dem Verein „Kleine Herzen" von den ukrainischen und österreichischen Behörden zu hören. Vayer hat die Kinder seit drei Jahren betreut. Sie ist fassungslos. Man hört es an ihrer Stimme, die immer wieder versagt. Ja, die Kinder sollten zurückkehren können, aber doch nicht jetzt. Ein Drittel der Gruppe sei entweder geistig oder körperlich behindert. Wer wird in Kriegszeiten für Therapie sorgen?
Wer wird sie alle beruhigen, wenn die Sirenen heulen? Acht Kinder von 52 können zu ihren Familien zurück. Die übrigen werden verteilt. An wen und wie ?
Vayer hat nach eigenen Angaben „alles versucht", um die Nacht-und-Nebel-Rückführung zu verhindern. Sie sei nur auf Gleichgültigkeit gestoßen. Für die burgenländische Landesregierung erklärte Sonja Windisch laut Medien: „Ich sehe keinen Grund, die Abreise zu verhindern."
Dass 20 der 52 Kinder keinerlei Erinnerung an ihr Leben in der Ukraine haben können, scheint niemanden zu interessieren. Dass Vayer das Verhalten der Landesregierung und der Bundesstellen unmenschlich findet, auch nicht. Es ist Krieg in der Ukraine. Es geht um Kinder. In Österreich, so hat man den Eindruck, interessiert das niemanden. In Österreich, so scheint es, ist man wieder froh, einen Akt schließen zu können.Nicht unser Problem, was das Leben dieser Kinder betrifft. Nicht unser Problem, wenn sie in ein Land zurückkehren, das gerade jetzt unter stärkerem Beschuss Russlands lebt als je seit 2022. Nicht unser Problem, wenn die Drohnenangriffe immer weiter ausgedehnt werden. Nur weil es „kein Gesetz gibt, das erlauben würde, die Rückführung zu stoppen", müsste sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.

Jetzt, in Zeiten des Krieges, soll alles anders sein, alles reformiert, alles fürsorglicher. Das bekam Pascale Vayer von dem Verein „Kleine Herzen" von den ukrainischen und österreichischen Behörden zu hören. Vayer hat die Kinder seit drei Jahren betreut. Sie ist fassungslos. Man hört es an ihrer Stimme, die immer wieder versagt. Ja, die Kinder sollten zurückkehren können, aber doch nicht jetzt. Ein Drittel der Gruppe sei entweder geistig oder körperlich behindert. Wer wird in Kriegszeiten für Therapie sorgen? Wer wird sie alle beruhigen, wenn die Sirenen heulen? Acht Kinder von 52 können zu ihren Familien zurück. Die übrigen werden verteilt. An wen und wie ? Vayer hat nach eigenen Angaben „alles versucht", um die Nacht-und-Nebel-Rückführung zu verhindern. Sie sei nur auf Gleichgültigkeit gestoßen. Für die burgenländische Landesregierung erklärte Sonja Windisch laut Medien: „Ich sehe keinen Grund, die Abreise zu verhindern." Dass 20 der 52 Kinder keinerlei Erinnerung an ihr Leben in der Ukraine haben können, scheint niemanden zu interessieren. Dass Vayer das Verhalten der Landesregierung und der Bundesstellen unmenschlich findet, auch nicht. Es ist Krieg in der Ukraine. Es geht um Kinder. In Österreich, so hat man den Eindruck, interessiert das niemanden. In Österreich, so scheint es, ist man wieder froh, einen Akt schließen zu können.Nicht unser Problem, was das Leben dieser Kinder betrifft. Nicht unser Problem, wenn sie in ein Land zurückkehren, das gerade jetzt unter stärkerem Beschuss Russlands lebt als je seit 2022. Nicht unser Problem, wenn die Drohnenangriffe immer weiter ausgedehnt werden. Nur weil es „kein Gesetz gibt, das erlauben würde, die Rückführung zu stoppen", müsste sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.

Dass 20 der 52 Kinder keinerlei Erinnerung an ihr Leben in der Ukraine haben können, scheint niemanden zu interessieren. Dass Vayer das Verhalten der Landesregierung und der Bundesstellen unmenschlich findet, auch nicht. Es ist Krieg in der Ukraine. Es geht um Kinder. In Österreich, so hat man den Eindruck, interessiert das niemanden. In Österreich, so scheint es, ist man wieder froh, einen Akt schließen zu können.Nicht unser Problem, was das Leben dieser Kinder betrifft. Nicht unser Problem, wenn sie in ein Land zurückkehren, das gerade jetzt unter stärkerem Beschuss Russlands lebt als je seit 2022. Nicht unser Problem, wenn die Drohnenangriffe immer weiter ausgedehnt werden. Nur weil es kein Gesetz gibt, das erlauben würde, die Rückführung zu stoppen", müsste sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.
Pascale Vayer ist auch fassungslos, dass die österreichischen Stellen den ukrainischen so bedingungslos Glauben schenken, man hätte das System in dem Bereich der Jungendwohlfahrt zuletzt reformiert. In Zeiten des Krieges? Bestimmt! In Zeiten, in denen Russland Tausende Kinder verschleppt? Gewiss.
Die Erinnerung an die Reise in der Ukraine vor so vielen Jahren lässt sich auch deshalb nicht verdrängen, weil der Umgang mit Kindern schon damals ein Thema war, nicht nur mit jenen in den staatlichen Institutionen.
Da war - nennen wir ihn - Pavlo. Er erzählte von der Geburt seiner Tochter und davon, wie sie als gesunder Säugling aus der Geburtenstation des Krankenhauses verschwunden und plötzlich für tot erklärt worden war. Und all seine Versuche, Aufklärung zu bekommen, wären an einer Mauer der Gleichgültigkeit gescheitert.
Diese Mauer kennt Vayer jetzt hier in Österreich. Sollte morgen in der Nacht in Neudauberg im Burgenland die Polizei auftauchen, um Störaktionen zu verhindern, dann weiß man, was Österreich unter Kindeswohl versteht. Raus aus den Betten, rein in den Bus, ab in den Krieg, aus den Augen, aus dem Sinn. Nicht mehr Österreichs Problem.
Es ist Krie…

Dass 20 der 52 Kinder keinerlei Erinnerung an ihr Leben in der Ukraine haben können, scheint niemanden zu interessieren. Dass Vayer das Verhalten der Landesregierung und der Bundesstellen unmenschlich findet, auch nicht. Es ist Krieg in der Ukraine. Es geht um Kinder. In Österreich, so hat man den Eindruck, interessiert das niemanden. In Österreich, so scheint es, ist man wieder froh, einen Akt schließen zu können.Nicht unser Problem, was das Leben dieser Kinder betrifft. Nicht unser Problem, wenn sie in ein Land zurückkehren, das gerade jetzt unter stärkerem Beschuss Russlands lebt als je seit 2022. Nicht unser Problem, wenn die Drohnenangriffe immer weiter ausgedehnt werden. Nur weil es kein Gesetz gibt, das erlauben würde, die Rückführung zu stoppen", müsste sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden. Pascale Vayer ist auch fassungslos, dass die österreichischen Stellen den ukrainischen so bedingungslos Glauben schenken, man hätte das System in dem Bereich der Jungendwohlfahrt zuletzt reformiert. In Zeiten des Krieges? Bestimmt! In Zeiten, in denen Russland Tausende Kinder verschleppt? Gewiss. Die Erinnerung an die Reise in der Ukraine vor so vielen Jahren lässt sich auch deshalb nicht verdrängen, weil der Umgang mit Kindern schon damals ein Thema war, nicht nur mit jenen in den staatlichen Institutionen. Da war - nennen wir ihn - Pavlo. Er erzählte von der Geburt seiner Tochter und davon, wie sie als gesunder Säugling aus der Geburtenstation des Krankenhauses verschwunden und plötzlich für tot erklärt worden war. Und all seine Versuche, Aufklärung zu bekommen, wären an einer Mauer der Gleichgültigkeit gescheitert. Diese Mauer kennt Vayer jetzt hier in Österreich. Sollte morgen in der Nacht in Neudauberg im Burgenland die Polizei auftauchen, um Störaktionen zu verhindern, dann weiß man, was Österreich unter Kindeswohl versteht. Raus aus den Betten, rein in den Bus, ab in den Krieg, aus den Augen, aus dem Sinn. Nicht mehr Österreichs Problem. Es ist Krie…

#ARohrer #dasGrauen
„Nicht unser Problem“

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Zitat aus einer Fotoreihe der Frankfurter Rundschau, in dem berichtet wird, der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch werde als möglicher Minister gehandelt.

Zitat aus einer Fotoreihe der Frankfurter Rundschau, in dem berichtet wird, der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch werde als möglicher Minister gehandelt.

OMG! Das kann doch wohl nur ein verspäteter Aprilscherz sein, oder, @fr-zeitung.bsky.social?!

Bitte, sagt es. BITTE!

#Merz #Koch #CDU #dasGrauen

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SchwarzRot der politische Tod auf Zeit Deutschlands #schwarzrottod #dasgrauen

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