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#Eichendorff
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Das war es, was Friedrich empörte, die überhandnehmende Desorganisation gerade unter den Besseren, dass niemand mehr wusste, wo er ist, die landesübliche Abgötterei unmoralischer Exaltation, die eine allgemeine Auflösung nach sich führen musste.

#Eichendorff, Ahnung und Gegenwart

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Der Missmut aber, die träge Niedergeschlagenheit und alle diese Entzauberungen, das ist die wahre Einbildung, die wir durch Gebet und Mühe zu überwinden trachten sollen, denn diese verdirbt die ursprüngliche Schönheit der Welt.

#Eichendorff, Ahnung und Gegenwart

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anstatt dass es darauf ankäme, sich innerlichst nur recht zusammenzunehmen zu hohen Entschließungen und einem tugendhaften Wandel.

#Eichendorff, Ahnung und Gegenwart

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Nein, nach Italien, Italien! rief ich voller Vergnügen aus und rannte, ohne an die verschiedenen Wege zu denken, auf der Straße fort, die mir eben vor die Füße kam.

Joseph von #Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts

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Italien ist ein schönes Land, da sorgt der liebe Gott für alles, da kann man sich im Sonnenschein auf den Rücken legen, so wachsen einem die Rosinen ins Maul, und wenn einen die Tarantel beißt, so tanzt man mit ungemeiner Gelenkigkeit, wenn man auch sonst nicht tanzen gelernt hat. 1/

#Eichendorff

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On the way I learned that I was only five or six miles from Rome, where at I could have jumped for joy. As a child at home I had heard wonderful stories of gorgeous Rome, and as I lay on my back in the grass on Sunday afternoons near the mill, and everything around was so quiet, I used to picture Rome out of the clouds sailing above me, with wondrous mountains and abysses, around the blue sea, with golden gates and lofty gleaming towers, where angels in shining robes were singing.
The night had come again, and the moon shone brilliantly, when at last I emerged from the forest upon a hill-top, and saw the city lying before me in the distance. The sea gleamed afar off, the heavens glittered with innumerable stars, and beneath them lay the Holy City, a long strip of mist, like a slumbering lion on the quiet earth, watched and guarded by mountains around like shadowy giants.

Joseph von Eichendorff, Leaves from the life of a good-for-nothing,
translator A.L.Wister (Annis Lee), 1830-1908
Philadelphia, J.B. Lippincott Company, 1889

Source: https://archive.org/details/cu31924026173736/

On the way I learned that I was only five or six miles from Rome, where at I could have jumped for joy. As a child at home I had heard wonderful stories of gorgeous Rome, and as I lay on my back in the grass on Sunday afternoons near the mill, and everything around was so quiet, I used to picture Rome out of the clouds sailing above me, with wondrous mountains and abysses, around the blue sea, with golden gates and lofty gleaming towers, where angels in shining robes were singing. The night had come again, and the moon shone brilliantly, when at last I emerged from the forest upon a hill-top, and saw the city lying before me in the distance. The sea gleamed afar off, the heavens glittered with innumerable stars, and beneath them lay the Holy City, a long strip of mist, like a slumbering lion on the quiet earth, watched and guarded by mountains around like shadowy giants. Joseph von Eichendorff, Leaves from the life of a good-for-nothing, translator A.L.Wister (Annis Lee), 1830-1908 Philadelphia, J.B. Lippincott Company, 1889 Source: https://archive.org/details/cu31924026173736/

Early modern panorama view of Rome from  Schedel'schen Weltchronik (Nuremberg Chronicles) 1493 by Michel Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff. Colorful depiction of a the City of Rome with Tiber river bisecting it, two bridges, fortifications, various gates and churches and many houses - some places are annotate by small banners. Readily recognizable are the Circus Maximus, the rotunda of the Pantheon, Traian's column, and Castel Sant'Angelo.

Source:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nuremberg_chronicles_-_ROMA.png

Early modern panorama view of Rome from Schedel'schen Weltchronik (Nuremberg Chronicles) 1493 by Michel Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff. Colorful depiction of a the City of Rome with Tiber river bisecting it, two bridges, fortifications, various gates and churches and many houses - some places are annotate by small banners. Readily recognizable are the Circus Maximus, the rotunda of the Pantheon, Traian's column, and Castel Sant'Angelo. Source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nuremberg_chronicles_-_ROMA.png

Romantic Landscapes (11.2/n)
#Rome #Eichendorff #RomanticLandscapes

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Unterwegs erfuhr ich, daß ich nur noch ein paar Meilen von Rom wäre. Da erschrack ich ordentlich vor Freude. Denn von dem prächtigen Rom hatte ich schon zu Hause als Kind viele wunderbare Geschichten gehört, und wenn ich dann an Sonntags-Nachmittagen vor der Mühle im Grase lag und alles ringsum so stille war, da dachte ich mir Rom wie die ziehenden Wolken über mir, mit wundersamen Bergen und Abgründen am blauen Meer, und goldnen Thoren und hohen glänzenden Thürmen, von denen Engel in goldenen Gewändern sangen. – Die Nacht war schon wieder lange hereingebrochen, und der Mond schien prächtig, als ich endlich auf einem Hügel aus dem Walde heraustrat, und auf einmal die Stadt in der Ferne vor mir sah. – Das Meer leuchtete von weiten, der Himmel blitzte und funkelte unübersehbar mit unzähligen Sternen, darunter lag die heilige Stadt, von der man nur einen langen Nebelstreif erkennen konnte, wie ein eingeschlafner Löwe auf der stillen Erde, und Berge standen daneben, wie dunkle Riesen, die ihn bewachten.

Joseph von Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts
Kapitel 7

Unterwegs erfuhr ich, daß ich nur noch ein paar Meilen von Rom wäre. Da erschrack ich ordentlich vor Freude. Denn von dem prächtigen Rom hatte ich schon zu Hause als Kind viele wunderbare Geschichten gehört, und wenn ich dann an Sonntags-Nachmittagen vor der Mühle im Grase lag und alles ringsum so stille war, da dachte ich mir Rom wie die ziehenden Wolken über mir, mit wundersamen Bergen und Abgründen am blauen Meer, und goldnen Thoren und hohen glänzenden Thürmen, von denen Engel in goldenen Gewändern sangen. – Die Nacht war schon wieder lange hereingebrochen, und der Mond schien prächtig, als ich endlich auf einem Hügel aus dem Walde heraustrat, und auf einmal die Stadt in der Ferne vor mir sah. – Das Meer leuchtete von weiten, der Himmel blitzte und funkelte unübersehbar mit unzähligen Sternen, darunter lag die heilige Stadt, von der man nur einen langen Nebelstreif erkennen konnte, wie ein eingeschlafner Löwe auf der stillen Erde, und Berge standen daneben, wie dunkle Riesen, die ihn bewachten. Joseph von Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts Kapitel 7

Hadrian's mausoleum, now called Castel Sant'Angelo - a photograph by night. The illuminated circular castel shines in tinges of gold, honey, and light brown, filling the center of the picture, in front of a pitch black sky. At the lower part of the landscape picture, the top of a crennellated medieval wall runs almost horizontally from side to side, displaying muddier colours, between siena and gray-brown, the shadows emphasizing the rows of crenellations. The top of the castel is crowned by the monumental figure of an angel - possibly an oxidized bronze statue - almost white with a hint of very bright turquois, as brightest spot in the picture.

Author: Schlurcher

Source:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Engelsburg-Rome2.JPG

Hadrian's mausoleum, now called Castel Sant'Angelo - a photograph by night. The illuminated circular castel shines in tinges of gold, honey, and light brown, filling the center of the picture, in front of a pitch black sky. At the lower part of the landscape picture, the top of a crennellated medieval wall runs almost horizontally from side to side, displaying muddier colours, between siena and gray-brown, the shadows emphasizing the rows of crenellations. The top of the castel is crowned by the monumental figure of an angel - possibly an oxidized bronze statue - almost white with a hint of very bright turquois, as brightest spot in the picture. Author: Schlurcher Source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Engelsburg-Rome2.JPG

Romantic Landscapes (11.1/n)
#Rome #Eichendorff #RomanticLandscapes

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Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

#Eichendorff

Interpretation
Die amerik Schriftstellerin #SusanSontag veröffentlichte mit"Against Interpretation" (1966)
1 einflussreichen Essay.In dem Aufsatz geht es um Formen des öffentlichen,

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„Mondnacht“
Joseph von #Eichendorff.

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

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Es gibt dies Lied von #Eichendorff, Komm, Trost der Welt, an das du mich grad erinnerst.

Im zweiten Vers heißt es:

Die Jahre wie die Wolken ziehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen.

Begleitet mich seit der Schulzeit, wo wir's von Christian #Lahusen oft gesungen haben.

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#Eichendorff #School #Photography

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SCHÖNE SÄTZE GIBT’S. »[…] von ihrer Stirn blitzte ein ungeheures Regardez-moi, …« (Eichendorff spricht hier allerdings von der »öffentlichen Meinung«.) #eichendorff

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„Das Lieben bringt groß Freud.“ Wir kennen dieses Volkslied – und wissen doch wenig über den, dem wir es verdanken. Wer schuf die Melodie zu dem Eichendorff-Klassiker „In einem kühlen Grunde?“ Wer vertonte Heinrich Heines „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten"? Wem fällt bei „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“...

Wer schuf die Melodie zum #Eichendorff - Klassiker „In einem kühlen Grunde?“ Wer vertonte Heinrich #Heine s „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten"? Es ist der schwäbische Komponist und Musikpädagoge Friedrich #Silcher. Heute ist sein Todestag.
horstheller.wordpress.com/2021/06/26/d...

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Das Hamburger Vokalensemble #elbcanto verzaubert den Lichthof der Stabi mit Gedichtvertonungen von #Eichendorff und #Mörike. Heute, 24.9., um 19:30 h: http://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=25540 #acapella

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Das Hamburger Vokalensemble #elbcanto verzaubert den Lichthof der Stabi mit Gedichtvertonungen von #Eichendorff und #Mörike (Mo., 24.9., 19:30 h) https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=25540 #acapella /mt

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Kein Auge, das nicht funkelt. Keine Bewegung, die nicht die zarteste ist, keine Kapriole, die nicht artig ist. #Eichendorff

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