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Hashtag
#Krebsrisiko
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Nahaufnahme einer Hand, die eine braune Bierflasche gegen einen unscharfen Innenhintergrund hält. Das weiße Etikett der Flasche trägt in schwarzer Großschrift den warnenden Text "Alkohol macht Krebs" sowie darunter in kleinerer Schrift "Keine sichere Menge". Darunter der Text: Alkohol und Krebs. Als das US-Landwirtschaftsministerium den Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs aus den Ernährungsrichtlinien strich, ignorierte es eine umfangreiche Forschungslage.

Nahaufnahme einer Hand, die eine braune Bierflasche gegen einen unscharfen Innenhintergrund hält. Das weiße Etikett der Flasche trägt in schwarzer Großschrift den warnenden Text "Alkohol macht Krebs" sowie darunter in kleinerer Schrift "Keine sichere Menge". Darunter der Text: Alkohol und Krebs. Als das US-Landwirtschaftsministerium den Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs aus den Ernährungsrichtlinien strich, ignorierte es eine umfangreiche Forschungslage.

Das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen #Alkoholkonsum und einem erhöhten #Krebsrisiko ist in den USA seit Februar 2025 unverändert geblieben: Laut einer Umfrage geben mehr als 50% der US-Amerikaner*innen an, dass regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöht, später an Krebs zu erkranken.
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Text: "Neue Studie: Vegane und vegetarische Ernährung reduzieren das Krebsrisiko."

Auf dem Bild sieht man eine Holzkiste mit frisch geerntetem Gemüse.

Text: "Neue Studie: Vegane und vegetarische Ernährung reduzieren das Krebsrisiko." Auf dem Bild sieht man eine Holzkiste mit frisch geerntetem Gemüse.

Eine neue Meta-#Studie kommt zu dem Ergebnis, dass pflanzliche und vegetarische #Ernährung das allgemeine #Krebsrisiko um 13% (#vegetarisch) bzw. 23% (#vegan) senken könnten!👍😎🌱

➡️ vegansforfuture.tumblr.com/post/8136515...

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Studie: Vegetarier mit geringerem Risiko für fünf Krebsarten Eine Studie mit 1,8 Millionen Teilnehmenden zeigt, dass Vegetarier ein deutlich geringeres Risiko für fünf Krebsarten haben - und ein ungeklärtes Risiko.

Senkt vegetarische Ernährung das #Krebsrisiko? Eine britische Studie mit 1,6 Millionen Teilnehmenden zeigt: Vegetarierïnnen haben ein geringeres Risiko für Knochenmarkkrebs&Nierenkrebs, aber ein höheres Risiko für Speiseröhrenkrebs. Wie aussagekräftig sind die Daten? @mariannefalck.bsky.social

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Nur ein Drink? Die harte Wahrheit - So schnell wandelt Alkohol gesunde Zellen in Krebs-Zellen Rauchen und Alkohol - die größten Krebsrisiken sind uns eigentlich bekannt. Wie du frühzeitig gegensteuern kannst | Anti-Krebs-Hacks

Alkohol und Rauchen - Ab wann riskierst du #Krebs? Der Beitrag von @3sat.bluesky.com.de Nano beschäftigt sich mit dem #Krebsrisiko durch Alkohol und Rauchen und hat dazu mit Ute Mons, Leiterin der DKFZ-Abteilung "Primäre #Krebsprävention" gesprochen.
t1p.de/hv6nx

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2/7 Mit ihnen können Menschen ihr persönliches #Krebsrisiko senken. Erstmalig beinhaltet er auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen.

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Europäischer Kodex zur Krebsbekämpfung, Fünfte Auflage Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung in seiner fünften Auflage (ECAC5) besteht aus 14 Empfehlungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und sich auf persönliche Verhaltensfaktoren, U...

❗Heute ist #Weltkrebstag. Was könnt ihr tun, um euer #Krebsrisiko zu senken? Die neue Auflage des Europäischen Kodex gegen Krebs enthält 14 Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr Krebsrisiko senken können. Hier geht's direkt zu den Empfehlungen:
t1p.de/d7yjo

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Quarks: Muskeln: Schlüssel zu einem langen, gesunden Leben? - hier anschauen Wie halten uns starke Muskeln jung? Warum schützt Muskelkraft unsere Gesundheit im Alter? Quarks erklärt, weshalb gezieltes Muskeltraining das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und sogar das K...

Wie halten uns starke #Muskeln jung? Warum schützt Muskelkraft unsere #Gesundheit und geistigen Fähigkeiten im #Alter? Quarks erklärt, weshalb gezieltes #Muskeltraining das #Immunsystem stärken, den #Blutdruck senken und sogar das #Krebsrisiko mindern kann.
#MachtEureÜbungen 💪

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Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko Wer viel Konservierungsstoffe über die Nahrung aufnimmt, muss mit einem erhöhten Krebsrisiko rechnen. Ein solcher Zusammenhang lässt sich primär für nicht antioxidativ wirkende Zusatzstoffe wie Nitrit und Nitrat, aber auch Sorbat und Acetat berechnen.

Wer viel #Konservierungsstoffe über die Nahrung aufnimmt, muss mit einem erhöhten #Krebsrisiko rechnen. Ein solcher Zusammenhang lässt sich primär für nicht antioxidativ wirkende Zusatzstoffe wie #Nitrit und #Nitrat, aber auch #Sorbat und #Acetat berechnen. (nach Reg.)

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Die im Tages-Anzeiger-Artikel beklagte fehlende Gesundheitskompetenz der Schweizer*innen macht auch vor den Autoren nicht Halt: Nicht der »übermässige« (wo auch immer der beginnen mag), sondern JEDER Konsum von #Alkohol erhöht das #Krebsrisiko.
#AlcoholRightToKnow

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Video

Das #Krebsrisiko von #Alkohol schreit nach Warnhinweisen.

👉 www.alkoholpolitik.de/konkret/gesu...

#AlcoholRightToKnow

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Wenn sich jemand für den Zusammenhang zwischen Kernkraft bzw. AKW Betrieb und gesundheitlichen Risiken interessiert, sollte er/sie/* diesen englischen Fachartikel lesen […]

[Original post on federation.network]

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A meaty topic: what is the carnivore diet and why do so many influencers seem to swear by it? | Antiviral Some claim eating steak and whole sticks of butter has improved their skin, cleared brain fog and even eliminated farting. Experts say an all-animal diet carries risks

Experten warnen vor rein tierischer #Ernährung: Das Risiko eines Mangels an essentiellen #Vitamine & #Mineralien ist sehr hoch; gesättigte #Fettsäuren erhöhen die Cholesterinwerte; rotes & verarbeitetes #Fleisch ist mit einem höheren #Krebsrisiko verbunden… (1/2) www.theguardian.com/commentisfre...

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Inkretinmimetika senken das Krebsrisiko bei Adipositas Nicht nur für die Therapie des Typ-2-Diabetes, auch zur Gewichtsreduktion adipöser Patientinnen und Patienten werden Inkretinmimetika inzwischen eingesetzt. Was das für das Krebsrisiko der Betroffenen bedeutet, war Gegenstand einer Studie.

Nicht nur für die Therapie des Typ-2-Diabetes, auch zur Gewichtsreduktion adipöser Patient|innen werden #Inkretinmimetika inzwischen eingesetzt. Was das für das #Krebsrisiko der Betroffenen bedeutet, war Gegenstand einer Studie. (kostenfrei nach Reg.) #medsky #Adipositas #Typ2Diabetes

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Typ-1-Diabetes und Krebs.

Typ-1-Diabetes und Krebs.

Erhöhtes #Krebsrisiko bei #Diabetes Typ 1? Zusammenhang zwischen #Autoimmunerkrankungen und Krebsarten des #Verdauungstrakts. www.diabsite.de/aktuelles/na...
@vektorgarten.bsky.social @petitcafard.bsky.social

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Redirecting

Eine Analyse mit 80.000 Teilnehmern deutet auf ein geringeres #Krebsrisiko bei Vegetariern hin (Brust-, Dickdarm-, Prostata-, Magen- und lymphoproliferative Subtypen). Es gab keine eindeutigen Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für irgendeine Krebsart: doi.org/10.1016/j.aj... #vegetarisch #Gesundheit

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#Chemotherapie – die vermeintliche Wunderwaffe gegen #Krebs. Doch was, wenn diese Behandlung nicht nur nutzlos, sondern sogar tödlich ist? Nehmen Sie Ihre #Gesundheit selbst in die Hand, entlarven Sie die #Lügen, die Ihnen seit Jahren erzählt werden! Was wirklich hilft, Ihr #Krebsrisiko zu senken!

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Wie Sie Ihr #Krebsrisiko um bis zu 80 Prozent senken können! Der bekannte Autor Vernon Coleman legt hier offen, wie falsche Informationen und kommerzielle Gier dazu führen, dass wirksame #Behandlungsmethoden gegen #Krebs unterdrückt werden. Erfahren Sie, wie Sie selbst für Ihre #Gesundheit handeln!

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Gesundheitsrisiko enthüllt: Israel warnt vor genetischer Mutation bei Samenspendern Ein verstorbener Samenspender in Israel trug eine gefährliche Genmutation, die das Krebsrisiko erhöht. Das Gesundheitsministerium fordert Tausende auf, sich testen zu lassen.

Gesundheitsrisiko enthüllt: Israel warnt vor genetischer Mutation bei Samenspendern
Ein verstorbener Samenspender in Israel trug eine gefährliche Genmutation, die das Krebsrisiko erhöht.
#Samenspende #Lynch-Syndrom #genetischeMutation #Krebsrisiko #Israel
haolam.de/artikel/Welt...

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Sperm from cancer-risk donor used to conceive at least 67 children across Europe Case of man carrying rare genetic variant fuels calls for limit on number of children that can be fathered by one donor

„der Fall verdeutliche die Komplexität der Probleme, die entstehen können, wenn menschliche Gameten zwischen Ländern verschickt und für eine große Anzahl von Empfängern verwendet werden.“
#Samenspende
#Krebsrisiko

www.theguardian.com/science/2025...

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Walking Daily Linked to Lower Risk of 13 Cancers, Major Study Finds Physical inactivity costs the UK an estimated £7.4 billion each year – but more importantly, it costs lives.

„Ein Spaziergang von nur drei Kilometern pro Tag - das sind etwa 4.000 Schritte oder 40 Minuten leichtes Gehen - kann sich erheblich auf Ihre langfristige #Gesundheit auswirken. Sie müssen auch nicht alles auf einmal machen.“
#Prävention
#Krebsrisiko

www.sciencealert.com/walking-dail...

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#Zitat : Besonders durch #gesunde #Ernährung können
Sie Ihr #Krebsrisiko #senken - Dieser #Tenor ist vertretbar !
Es wird hier keine #Heilung versprochen ! - Unbelegt ist bislang tatsächlich eine Wirkung der #Ellagsäure von
#Himbeeren gegen die #Entartung von #Zellen
auch bei #ererbten Krebsformen

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Original post on mastodon.online

Ohne Dunstabzug beim Kochen mit Gas steigt besonders für #Kinder das #Krebsrisiko.

#Benzol, das beim #Gasverbrennen entsteht, kann sich in schlecht belüfteten Küchen ansammeln.

Kinder sind dabei fast doppelt so gefährdet wie Erwachsene. Leistungsstarke Dunstabzugshauben senken die Belastung […]

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WHO rät zu Krebs-Warnhinweisen auf Alkohol In keiner Weltregion wird so viel Alkohol getrunken wie in Europa. Das erhöht auch das Krebsrisiko. Wenn es nach der Weltgesundheitsorganisation geht, soll diese Gefahr in Zukunft stärker sichtbar sei...

,,In keiner Weltregion wird so viel #Alkohol getrunken wie in Europa. Das erhöht auch das #Krebsrisiko. Wenn es nach der WHO geht, soll diese Gefahr in Zukunft stärker sichtbar sein." 👍

www.tagesschau.de/ausland/euro...

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"Gefahr muss bekannt sein": Ärzte fordern Warnhinweise auf Wein- und Bierflaschen Die Hinweise sollten laut Ärztekammer Niedersachsen denen für Zigaretten ähneln. Denn Alkohol steigert das Krebsrisiko, mahnen Ärzte.

,,Die Hinweise sollten laut Ärztekammer denen für Zigaretten ähneln. Denn #Alkohol steigert das #Krebsrisiko, mahnen Ärzte."

www.t-online.de/region/hanno...

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Heutiges Zitat aus dem Politikfeld "Agrar & Ernährung" mit dem Titel "Foodwatch fordert Verbot des Süßstoffs Aspartam" von Shoko Bethke

Heutiges Zitat aus dem Politikfeld "Agrar & Ernährung" mit dem Titel "Foodwatch fordert Verbot des Süßstoffs Aspartam" von Shoko Bethke

@foodwatch-int.bsky.social fordert die EU-Kommission auf, dem Süßstoff #Aspartam die #Zulassung zu entziehen. Diverse Studien stufen das #Krebsrisiko als vernachlässigbar ein – doch laut foodwatch hängt das von der Finanzierung ab. Eine unabhängige Neubewertung sei nötig 👉 lmy.de/HEnKK

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Krebsrisiko senken: Angewohnheit könnte 30.000 Diagnosen jährlich in Deutschland verhindern Unser Lebensstil kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, beeinflussen. Insbesondere körperliche Aktivität beziehungsweise Sport haben hierbei eine entscheidende Bedeutung.

#Krebsrisiko senken durch #Bewegung – dazu berichtet die @fr-zeitung.bsky.social am heutigen #Weltkrebstag.

DKG-Generalsekretär Dr. Johannes Bruns & Prof. Freerk Baumann von unserer AG Supportive Maßnahmen in der #Onkologie erklären, wie sich regelmäßige Aktivität auswirken kann: 👉 t1p.de/5tlyb

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Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, Regionalausgabe Frankenthal. Der Inhalt beginnt ab hier: 

Frankenthaler Zeitung vom 30.01.2025

„Alkohol ist immer schädlich“

Interview: Lange Zeit hieß es, es sei sogar gesund, ab und an ein Gläschen zu trinken. Neue Studien zeigen jedoch: Auch moderater Alkoholgenuss ist riskant. Im Gespräch mit Angela Stoll erklärt der Heidelberger Alkoholforscher Helmut Seitz, wer besonders aufpassen muss und warum.

Herr Seitz, in den Köpfen vieler Menschen ist fest verankert, dass Alkohol – in Maßen genossen – auch positive Seiten haben kann. Wie viel ist dran?Rein gar nichts. Wenn man etwas gerne mag, dann möchte man es sich schönreden. In den 1990er-Jahren gab es große Untersuchungen, bei denen es hieß: Etwas Alkohol ist gut für die Gefäße und beugt Herzinfarkten vor. Diese Forschung wurde stark von der Alkoholindustrie gepusht. Inzwischen ist erwiesen, dass das nicht den Tatsachen entspricht. Alkohol ist immer schädlich, auch in geringen Mengen. Allenfalls bekommt man seltener Gallensteine, wenn man trinkt – aber das ist natürlich kein Argument. Das einzig Gute, was Sie über Alkohol sagen können, ist, dass er ein exzellentes soziales Schmiermittel ist. Mit einem Glas Wein oder Champagner werden Sie etwas runder, leichter, lockerer. Deswegen trinken ja auch viele, um Hemmungen zu überwinden. Dennoch hat sich gerade Rotwein einen guten Ruf bewahrt. Das ist alles Quatsch. Die Dosen an dem Antioxidans Resveratrol, die darin enthalten sind, spielen keine Rolle, weil sie viel zu gering sind. Es gibt jedoch Studien, die zeigen, dass Alkohol in kleinen Dosen das gute HDL-Cholesterin erhöht. Auch auf die Biologie des Blutes wirkt er sich positiv aus. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Gesamt-Risiko-Profil günstig ausfällt. Alkohol erhöht den Blutdruck, hat viele Kalorien und trägt zu rund 200 Krankheiten bei. Jeder Mensch hat allerdings ein unterschiedliches Risiko, und für jeden gilt eine andere Schwellendosis. Wie meinen Sie das?Wenn Sie fünf Männer jeden Tag eine Flasche Wodka trinken lassen, dann bekommt einer davon nach 20 Jahren eine Leberzirrhose. Das heißt: Sie haben individuelle genetische Aspekte, die das Risiko bestimmen. Ein paar dieser Gene kennen wir, andere nicht. Das Organ mit dem größten Risiko, selbst für kleinste Mengen Alkohol, ist die weibliche Brustdrüse. Laut WHO steigt das Brustkrebsrisiko mit jeder pro Tag konsumierten Einheit Alkohol. Wer besonders stark gefährdet ist, weiß man nicht genau. Vorsichtig sollten auf jeden Fall Frauen sein, bei denen bereits die Mutter Brustkrebs hatte, aber auch Frauen, die eine Mastopathie haben – also eine gutartige Veränderung in der Brust –, und solche, die von außen Östrogene zuführen. Alkohol erhöht den Östrogenspiegel nämlich zusätzlich, und Östrogene sind nicht ganz unproblematisch in Bezug auf das Brustkrebs-Risiko. Früher hieß es, dass Frauen zumindest ein kleines Glas pro Tag nicht schadet.Diese Grenze gibt es nicht mehr. Wenn Sie ein gesunder Mensch sind, dann können Sie von Zeit zu Zeit ein Glas Bier oder Wein trinken, ohne dass etwas passiert. Wer weiß aber schon genau, ob er komplett gesund ist? Ansonsten gilt 0,0. Jeder Tropfen Alkohol ist schädlich. Mit dieser Botschaft kommt man aber in der realen Welt nicht an. Wir müssen sehen, wie wir erreichen, dass Menschen weniger trinken. Sie sollen ja nicht alle komplett abstinent werden, ich trinke ja auch was. Man muss sagen: Passt auf mit dem Trinken! Einer meiner Patienten hat mir gerade erzählt, dass er abends eine halbe Flasche Wein getrunken hat. Nachts hat er auf einmal Vorhofflimmern bekommen. Das ist ganz klassisch: Alkohol macht bei empfindlichen Menschen Vorhofflimmern, was wiederum ein Risikofaktor für Schlaganfälle ist. Alkohol ist in jeder Form ein Zellgift. In Ihrem Buch „Die berauschte Gesellschaft“ schreiben Sie allerdings, dass ältere Männer mit einem hohen Herzinfarkt-Risiko von einem Glas Wein profitieren können.Das haben wir 2018, als das Buch entstanden ist, noch gesagt. Wahrscheinlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn ältere Menschen ab 70 ein Glas Wein trinken. Ich würde das heute aber nicht mehr so formulieren. In den letzten fünf Jahren hat es eine riesige Menge neuer Literatur gegeben, die zeigt, dass Alkoholkonsum immer schädlich ist. Man sagt oft: Die Großmutter ist 92 Jahre alt geworden und hat jeden Tag ein Glas Wein getrunken. In Wirklichkeit ist sie trotz des Weins so alt geworden, nicht deswegen. Menschen im Alter bleibt oft nicht viel, sie sind einsam, ihnen möchte ich ein Glas Alkohol nicht verbieten. Kann es vor riskantem Alkoholkonsum schützen, wenn man mit Genuss trinkt – also kleine Mengen langsam trinkt und nichts in sich hineinschüttet?Ob Sie genießen oder nicht: Sie schütten nun mal Alkohol in den Körper hinein. Es kommt rein auf die Menge an. Ob Sie die mit oder ohne Bewusstsein trinken, spielt für die Schädigung der Organe keine Rolle. Dennoch trinkt man in der Regel weniger, wenn man achtsam mit Alkohol umgeht.Natürlich. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn Sie dreimal die Woche ein kleines Glas Wein trinken, solange Sie gesund sind. Wenn Sie das langsam tun, dann erfreuen Sie sich eher daran. Trotzdem haben Sie den Alkohol intus. Wie spürt man, wie viel man verträgt? Manche Menschen können viel trinken und merken nicht viel davon. Das ist dann besonders gefährlich. Wie bringt man Menschen dazu, weniger zu trinken?Wir werden die Mehrheit nicht missionieren können. Besonders wichtig ist, dass man erreicht, dass Jugendliche nicht schon mit 13, 14, 15 Jahren Alkohol trinken. Da spielt die Werbung eine große Rolle. Sie gaukelt vor, dass mit Alkohol ein leichtes Leben möglich ist. Gefährlich ist auch das Binge-Drinking, also Trinken bis zur Bewusstlosigkeit, das unter jungen Leuten verbreitet ist. Das schädigt die Nervenzellen im Gehirn. Solche Jugendliche haben auch ein erhöhtes Risiko, abhängig zu werden und eines Tages Krebs zu bekommen. Ein Werbeverbot für Alkohol wäre also sinnvoll. Außerdem weiß man aus den Statistiken skandinavischer Länder, dass es sich günstig auswirkt, wenn Alkohol nicht rund um die Uhr erhältlich ist. Auch das Geld spielt eine Rolle. In Finnland hat schon vor 15 Jahren ein großes Bier elf Euro gekostet. Da sitzt man den ganzen Abend an diesem Glas, weil es so teuer ist – und das ist natürlich nicht schlecht. An vielen Supermarkt-Kassen werden Kunden in Versuchung geführt, indem Hochprozentiges angeboten wird. Wäre es sinnvoll, so etwas zu verbieten?Da müsste man in der Tat einiges machen. Aber das Wichtigste ist das Elternhaus. Wenn in der Familie viel getrunken wird, dann ist es für Kinder schwierig. Eltern haben eine äußerst wichtige Vorbild-Funktion. Denken Sie nicht, dass insgesamt bereits ein Umdenken eingesetzt hat? Binge-Drinking zum Beispiel ist bei Jugendlichen ja seltener geworden.Stimmt, in bestimmten Schichten gibt es heute junge Leute, die sehr gesundheitsbewusst sind, viel Sport treiben, körperorientiert sind und wenig bis gar keinen Alkohol trinken. Aber diese Schicht ist nicht unbedingt repräsentativ. Insgesamt wird der Konsum minimal weniger. 1990 lag der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland bei zwölf Litern reinem Alkohol pro Jahr, jetzt sind es nach Daten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen um die zehn. In Italien sind es ungefähr zwei Liter weniger. Wenn wir auch dahin kämen und zwei Liter weniger trinken würden, dann würden wir schon extrem viel Geld einsparen und hätten weniger Sorgen und Nöte. Diese zwei Liter würden es schon bringen.

ZUR PERSON

Dr. Helmut Karl Seitz, Jahrgang 1950, ist Honorar-Professor für Innere Medizin, Gastroenterologie und Alkoholforschung an der Universität Heidelberg. Bis 2020 war er Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Krankenhaus Salem und St. Vincentius in Heidelberg. Außerdem leitete er das Alkoholforschungszentrum der Uni Heidelberg. Er gilt als international anerkannter Alkoholforscher, insbesondere auf dem Gebiet alkoholbedingter Leber- und Krebserkrankungen.

Bild zeigt einen Artikel aus der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, Regionalausgabe Frankenthal. Der Inhalt beginnt ab hier: Frankenthaler Zeitung vom 30.01.2025 „Alkohol ist immer schädlich“ Interview: Lange Zeit hieß es, es sei sogar gesund, ab und an ein Gläschen zu trinken. Neue Studien zeigen jedoch: Auch moderater Alkoholgenuss ist riskant. Im Gespräch mit Angela Stoll erklärt der Heidelberger Alkoholforscher Helmut Seitz, wer besonders aufpassen muss und warum. Herr Seitz, in den Köpfen vieler Menschen ist fest verankert, dass Alkohol – in Maßen genossen – auch positive Seiten haben kann. Wie viel ist dran?Rein gar nichts. Wenn man etwas gerne mag, dann möchte man es sich schönreden. In den 1990er-Jahren gab es große Untersuchungen, bei denen es hieß: Etwas Alkohol ist gut für die Gefäße und beugt Herzinfarkten vor. Diese Forschung wurde stark von der Alkoholindustrie gepusht. Inzwischen ist erwiesen, dass das nicht den Tatsachen entspricht. Alkohol ist immer schädlich, auch in geringen Mengen. Allenfalls bekommt man seltener Gallensteine, wenn man trinkt – aber das ist natürlich kein Argument. Das einzig Gute, was Sie über Alkohol sagen können, ist, dass er ein exzellentes soziales Schmiermittel ist. Mit einem Glas Wein oder Champagner werden Sie etwas runder, leichter, lockerer. Deswegen trinken ja auch viele, um Hemmungen zu überwinden. Dennoch hat sich gerade Rotwein einen guten Ruf bewahrt. Das ist alles Quatsch. Die Dosen an dem Antioxidans Resveratrol, die darin enthalten sind, spielen keine Rolle, weil sie viel zu gering sind. Es gibt jedoch Studien, die zeigen, dass Alkohol in kleinen Dosen das gute HDL-Cholesterin erhöht. Auch auf die Biologie des Blutes wirkt er sich positiv aus. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Gesamt-Risiko-Profil günstig ausfällt. Alkohol erhöht den Blutdruck, hat viele Kalorien und trägt zu rund 200 Krankheiten bei. Jeder Mensch hat allerdings ein unterschiedliches Risiko, und für jeden gilt eine andere Schwellendosis. Wie meinen Sie das?Wenn Sie fünf Männer jeden Tag eine Flasche Wodka trinken lassen, dann bekommt einer davon nach 20 Jahren eine Leberzirrhose. Das heißt: Sie haben individuelle genetische Aspekte, die das Risiko bestimmen. Ein paar dieser Gene kennen wir, andere nicht. Das Organ mit dem größten Risiko, selbst für kleinste Mengen Alkohol, ist die weibliche Brustdrüse. Laut WHO steigt das Brustkrebsrisiko mit jeder pro Tag konsumierten Einheit Alkohol. Wer besonders stark gefährdet ist, weiß man nicht genau. Vorsichtig sollten auf jeden Fall Frauen sein, bei denen bereits die Mutter Brustkrebs hatte, aber auch Frauen, die eine Mastopathie haben – also eine gutartige Veränderung in der Brust –, und solche, die von außen Östrogene zuführen. Alkohol erhöht den Östrogenspiegel nämlich zusätzlich, und Östrogene sind nicht ganz unproblematisch in Bezug auf das Brustkrebs-Risiko. Früher hieß es, dass Frauen zumindest ein kleines Glas pro Tag nicht schadet.Diese Grenze gibt es nicht mehr. Wenn Sie ein gesunder Mensch sind, dann können Sie von Zeit zu Zeit ein Glas Bier oder Wein trinken, ohne dass etwas passiert. Wer weiß aber schon genau, ob er komplett gesund ist? Ansonsten gilt 0,0. Jeder Tropfen Alkohol ist schädlich. Mit dieser Botschaft kommt man aber in der realen Welt nicht an. Wir müssen sehen, wie wir erreichen, dass Menschen weniger trinken. Sie sollen ja nicht alle komplett abstinent werden, ich trinke ja auch was. Man muss sagen: Passt auf mit dem Trinken! Einer meiner Patienten hat mir gerade erzählt, dass er abends eine halbe Flasche Wein getrunken hat. Nachts hat er auf einmal Vorhofflimmern bekommen. Das ist ganz klassisch: Alkohol macht bei empfindlichen Menschen Vorhofflimmern, was wiederum ein Risikofaktor für Schlaganfälle ist. Alkohol ist in jeder Form ein Zellgift. In Ihrem Buch „Die berauschte Gesellschaft“ schreiben Sie allerdings, dass ältere Männer mit einem hohen Herzinfarkt-Risiko von einem Glas Wein profitieren können.Das haben wir 2018, als das Buch entstanden ist, noch gesagt. Wahrscheinlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn ältere Menschen ab 70 ein Glas Wein trinken. Ich würde das heute aber nicht mehr so formulieren. In den letzten fünf Jahren hat es eine riesige Menge neuer Literatur gegeben, die zeigt, dass Alkoholkonsum immer schädlich ist. Man sagt oft: Die Großmutter ist 92 Jahre alt geworden und hat jeden Tag ein Glas Wein getrunken. In Wirklichkeit ist sie trotz des Weins so alt geworden, nicht deswegen. Menschen im Alter bleibt oft nicht viel, sie sind einsam, ihnen möchte ich ein Glas Alkohol nicht verbieten. Kann es vor riskantem Alkoholkonsum schützen, wenn man mit Genuss trinkt – also kleine Mengen langsam trinkt und nichts in sich hineinschüttet?Ob Sie genießen oder nicht: Sie schütten nun mal Alkohol in den Körper hinein. Es kommt rein auf die Menge an. Ob Sie die mit oder ohne Bewusstsein trinken, spielt für die Schädigung der Organe keine Rolle. Dennoch trinkt man in der Regel weniger, wenn man achtsam mit Alkohol umgeht.Natürlich. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn Sie dreimal die Woche ein kleines Glas Wein trinken, solange Sie gesund sind. Wenn Sie das langsam tun, dann erfreuen Sie sich eher daran. Trotzdem haben Sie den Alkohol intus. Wie spürt man, wie viel man verträgt? Manche Menschen können viel trinken und merken nicht viel davon. Das ist dann besonders gefährlich. Wie bringt man Menschen dazu, weniger zu trinken?Wir werden die Mehrheit nicht missionieren können. Besonders wichtig ist, dass man erreicht, dass Jugendliche nicht schon mit 13, 14, 15 Jahren Alkohol trinken. Da spielt die Werbung eine große Rolle. Sie gaukelt vor, dass mit Alkohol ein leichtes Leben möglich ist. Gefährlich ist auch das Binge-Drinking, also Trinken bis zur Bewusstlosigkeit, das unter jungen Leuten verbreitet ist. Das schädigt die Nervenzellen im Gehirn. Solche Jugendliche haben auch ein erhöhtes Risiko, abhängig zu werden und eines Tages Krebs zu bekommen. Ein Werbeverbot für Alkohol wäre also sinnvoll. Außerdem weiß man aus den Statistiken skandinavischer Länder, dass es sich günstig auswirkt, wenn Alkohol nicht rund um die Uhr erhältlich ist. Auch das Geld spielt eine Rolle. In Finnland hat schon vor 15 Jahren ein großes Bier elf Euro gekostet. Da sitzt man den ganzen Abend an diesem Glas, weil es so teuer ist – und das ist natürlich nicht schlecht. An vielen Supermarkt-Kassen werden Kunden in Versuchung geführt, indem Hochprozentiges angeboten wird. Wäre es sinnvoll, so etwas zu verbieten?Da müsste man in der Tat einiges machen. Aber das Wichtigste ist das Elternhaus. Wenn in der Familie viel getrunken wird, dann ist es für Kinder schwierig. Eltern haben eine äußerst wichtige Vorbild-Funktion. Denken Sie nicht, dass insgesamt bereits ein Umdenken eingesetzt hat? Binge-Drinking zum Beispiel ist bei Jugendlichen ja seltener geworden.Stimmt, in bestimmten Schichten gibt es heute junge Leute, die sehr gesundheitsbewusst sind, viel Sport treiben, körperorientiert sind und wenig bis gar keinen Alkohol trinken. Aber diese Schicht ist nicht unbedingt repräsentativ. Insgesamt wird der Konsum minimal weniger. 1990 lag der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland bei zwölf Litern reinem Alkohol pro Jahr, jetzt sind es nach Daten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen um die zehn. In Italien sind es ungefähr zwei Liter weniger. Wenn wir auch dahin kämen und zwei Liter weniger trinken würden, dann würden wir schon extrem viel Geld einsparen und hätten weniger Sorgen und Nöte. Diese zwei Liter würden es schon bringen. ZUR PERSON Dr. Helmut Karl Seitz, Jahrgang 1950, ist Honorar-Professor für Innere Medizin, Gastroenterologie und Alkoholforschung an der Universität Heidelberg. Bis 2020 war er Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Krankenhaus Salem und St. Vincentius in Heidelberg. Außerdem leitete er das Alkoholforschungszentrum der Uni Heidelberg. Er gilt als international anerkannter Alkoholforscher, insbesondere auf dem Gebiet alkoholbedingter Leber- und Krebserkrankungen.

Sorry, ich weiß.

Trotzdem 🤷🏽

#Alkohol
#Gesundheit
#Krebsrisiko

B!

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Neben dem Bild eines umgedrehten Weinglases steht der Text: Krebsrisiko ist wichtigster Grund, mit dem Alkoholkonsum aufzuhören. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Krebsrisiko der wichtigste Anreiz ist, mit dem Alkohol- und Tabakkonsum aufzuhören. 40% der Alkoholkonsumenten würden den Alkoholkonsum einstellen, wenn sie über das erhöhte Krebsrisiko Bescheid wüssten. Sei laut für Veränderung.

Neben dem Bild eines umgedrehten Weinglases steht der Text: Krebsrisiko ist wichtigster Grund, mit dem Alkoholkonsum aufzuhören. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Krebsrisiko der wichtigste Anreiz ist, mit dem Alkohol- und Tabakkonsum aufzuhören. 40% der Alkoholkonsumenten würden den Alkoholkonsum einstellen, wenn sie über das erhöhte Krebsrisiko Bescheid wüssten. Sei laut für Veränderung.

Obwohl zahlreiche Studien einen Zusammenhang zwischen #Alkohol und einem erhöhten #Krebsrisiko belegen, sind sich die meisten Menschen dieser Gefahr nicht bewusst.

👉 deutsch.medscape.com/artikelansic...

#AlcoholRightToKnow #RightToKnow

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Porträt von Eckart von Hirschhausen, Mediziner und Wissenschaftsjournalist, mit seinem Zitat in der Aachener Zeitung am 20. Januar 2025: Wie viele Menschen kennen Sie, die interessanter durch Alkohol werden?

Porträt von Eckart von Hirschhausen, Mediziner und Wissenschaftsjournalist, mit seinem Zitat in der Aachener Zeitung am 20. Januar 2025: Wie viele Menschen kennen Sie, die interessanter durch Alkohol werden?

»Jeder Schluck #Alkohol schadet«, sagt Eckart von Hirschhausen über die Volksdroge Nummer eins.

Die Dokumentation »Hirschhausen und die Macht des Alkohols« ist ab 24. Januar in der ARD-Mediathek verfügbar.

👉 www.aachener-zeitung.de/lokales/regi...

#Krebsrisiko #SoberMovement

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