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#Kriegsalltag
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Aus der Dlf App | Der Tag | Alles durcheinandergewirbelt – Hurrikans und die Folgen

#Helene, #Milton, #Kirk: #Hurrikans drohen durch die #Klimakrise immer gefährlicher zu werden. Auch in Europa – ein #Klimawissenschaftler erklärt. Und: #Kriegsalltag in #Saporischschja – unsere Korrespondentin […]

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„Vom Kriege“: Ein filmischer Einblick in den Kriegsalltag des Jahres 1942 in der Ukraine - Nordstadtblogger Die Auslandsgesellschaft Dortmund und die Machbarschaft Borsig 11 zeigen zwei Stummfilme aus dem Jahr 1942, gedreht in der Ukraine zu Kriegszeiten. In demselben Land, wo momentan wieder gekämpft wird....

„Vom Kriege“: Ein filmischer Einblick in den #Kriegsalltag des Jahres 1942 in der #Ukraine - Filmvorführung mit musikalischer Untermalung in der #Auslandsgesellschaft in der #Nordstadt von #Dortmund. #Krieg #Geschichte #Erinnerungsarbeit

www.nordstadtblogger.de/vom-kriege-e...

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25. August 1944

Gestern abend auf dem Hof von halb acht bis halb zehn, d. h. bis in tiefe Dunkelheit hinein: Luftschutzübung. Eine fingierte Phosphorbombe (Konservenbüchse) und angekreidete Phosphorspritzer wurden mit fiktivem Sand und fiktivem Wasser beseitigt. Vorher und nachher endlos die nun schon bekannten Belehrungen, Mahnungen, Drohungen. Dabei stellte sich diesmal sehr deutlich heraus, was schon längst deutlich genug: Die Juden sind von sich aus wenig bei der Sache, ja ein bisschen passiv renitent, weil sie sich nicht gut ausgebildet und nicht gut beschützt wissen. Es fehlt an Gasmasken; es fehlt an Sanitäterinnen, weil Katz keine Arierinnen ausbilden darf und weil arische Ehefrauen von Juden an keinem allgemeinen Schulungskurs teilnehmen dürfen. Ein vierteldutzendmal bekamen wir gestern zu hören, dass wir zum eigenen und zum allgemeinen Schutz mitwirken müssten, einsatzbereit als eine verschworene Gemeinschaft. Hübsch zu hören, wenn man
den Stern trägt und Staatsfeind ist.

25. August 1944 Gestern abend auf dem Hof von halb acht bis halb zehn, d. h. bis in tiefe Dunkelheit hinein: Luftschutzübung. Eine fingierte Phosphorbombe (Konservenbüchse) und angekreidete Phosphorspritzer wurden mit fiktivem Sand und fiktivem Wasser beseitigt. Vorher und nachher endlos die nun schon bekannten Belehrungen, Mahnungen, Drohungen. Dabei stellte sich diesmal sehr deutlich heraus, was schon längst deutlich genug: Die Juden sind von sich aus wenig bei der Sache, ja ein bisschen passiv renitent, weil sie sich nicht gut ausgebildet und nicht gut beschützt wissen. Es fehlt an Gasmasken; es fehlt an Sanitäterinnen, weil Katz keine Arierinnen ausbilden darf und weil arische Ehefrauen von Juden an keinem allgemeinen Schulungskurs teilnehmen dürfen. Ein vierteldutzendmal bekamen wir gestern zu hören, dass wir zum eigenen und zum allgemeinen Schutz mitwirken müssten, einsatzbereit als eine verschworene Gemeinschaft. Hübsch zu hören, wenn man den Stern trägt und Staatsfeind ist.

25. August 1944

#VictorKlemperer #Tagebücher #NS #Nationalsozialismus #Antisemitismus #Shoah #Kriegsalltag #Luftschutzübung #Farce

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Ein 72 Jahre alter Blogbeitrag An einem verregneten Sonntag stöberte ich in alten Ordner...

Ein alter Brief aus der Familie, der den #Kriegsalltag in #Köln beschreibt, berührt und mahnt noch immer. schweringsblog.wordpress.com/2015/07/02/ein-72-jahre-...

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