Titel: LEG - Es reicht. Vermieter greift solidarische Stadtteilarbeit an. Bild von der Alten Post in Berg Fidel mit der Aufschrift "Berg Fidel Solidarisch". Busters-Logo.
Was ist passiert? Die LEG kündigte der Stadteilgewerkschaft Berg Fidel Solidarisch die Alte Post zum 31. März. Nachdem die Gewerkschaft im April letzten Jahres den Raum zur Miete übernahm und renovierte, wurde ihr im September der Raum gekündigt. Beim lang erwarteten Gespräch mit der LEG kam das Unternehmen ohne einen Kompromissvorschlag. Der Vermieter nimmt damit Leerstand in Kauf. Es bleibt bei der Kündigung. Das ist eine Angriff auf die solidarische Stadtteilarbeit! Die LEG nannte in der Vergangenheit als Kündigungsgrund, dass die Gewerkschaft eine „Plattform für Dissens und Kritik” und kein „Herzstück für eine gelebte konstruktive Gemeinschaft” sei.
Unsere Solidarität bricht ihre Ketten...
Mit dieser „Einschätzung” steht die LEG bis heute allein. Hunderte Menschen aus der Nachbar*innenschaft stehen dem Miethai entgegen. Berg Fidel Solidarisch hilft Menschen bei ihren Problemen. Sie wehren sich gemeinsam gegen Wuchermieten und Mieterhöhungen. Auch zeigen sie gemeinsam Missstände auf und weisen Vermieter*innen auf ihre Pflichten hin, denen sie regelmäßig nicht nachkommen. In anderen Worten: Die Bewohner*innen von Berg Fidel stehen Schulter an Schulter zusammen!
Damit sind sie nicht allein. Auch wir solidarisieren uns mit Berg Fidel Solidarisch!
...dafür braucht es auch dich!
Am 27.02.26 um 16 Uhr demonstriert die Nachbar*innenschaft von Berg Fidel gegen die Kündigung der LEG. Die Kundgebung findet vor dem Supermarkt in Berg Fidel Zentrum statt. Wir rufen dazu auf zur Kundgebung zu kommen.
Ihr könnt die LEG auch auffordern, ihre Kündigung zurückzunehmen. Schickt dafür Briefe und Mails. Dafür wurde eine Vorlage erstellt, die ihr unter bfsolidarisch.de/kuendigung findet.
Volle Solidarität mit Berg Fidel Solidarisch 🧡
#muenster