Hallo @spiegel.de, selbst in der Galerie eurer zynischsten Cover hat das hier einen Ehrenplatz verdient.
Die #RegressiveMitte tritt nach unten und will eine autoritäre Regierung. Fleißig, fleißig.
Die verrohte, #RegressiveMitte sitzt gerne auch am Schreibtisch im öffentlichen Dienst und eilt - erlöst von humanistischen Bedenken - autoritärer Regierung gehorsam voraus.
Man sieht den Screenshot eines Spiegle-TV-Beitrags. Von einer roten Linie umgrenzt sieht man im oberen Teil links und rechts Szenen von Demos von Rechtsextremen und Neonazis. Dazwischen ein Porträt von Maximilian Krah. Dem wir auf der unteren Hälfte ein Treck von Geflüchteten gegenübergestellt, den man aus einigem Abstand sieht. Sie laufen hintereinander in einer langen Schlange mit Gepäck, das Ende der Schlange ist nicht zu sehen, das Licht ist diesig und trüb. An der Spitze der Schlange fährt ein Polizeibus. Auf mich wirkt diese Teil des Bildes, als sollte er die Apokalypse darstellen.
Zwei alte Titelbilder des Magazins Der Spiegel. Das eine Zeigt die Zeichnung eines Bootes in den Farben schwarz, rot gold. Auf dem Boot und drumherum wimmelt es von schwarz-weißen „Teilen“, die aussehen wie Würmer. Sie versuchen auf das Boot zu kommen, winden sich an Stangen hoch, stürzen zum Teil wieder runter. Darüber steht: Flüchtlinge. Aussiedler. Asylanten. Der Ansturm der Armen. Ein zweites Titelbild zeigt ein geöffnetes Eisentor mit Spitzen obendrauf. Im Vordergrund sind von hinten zwei Soldaten zu sehen. Durch das Tor sieht man eine dichte Schlange von zahlreichen Männern mit schwarzen Bärten oder Schnäuzern und schwarzen Haaren. Ein Ende der langen Schlange ist nicht zu sehen. Es sieht so aus, als hätten sie durch ihre große Anzahl und durch das enge Geschiebe das Tor geöffnet bekommen und würden im nächsten Augenblick die Soldaten überrennen. Titel der Coverstory: „Asyl. Die Politiker versagen.
Ein weiterer Spiegel-Titel mit der Titelstory „Ansturm der Armen. Die neue Völkerwanderung“. Darunter sieht man Geflüchtete aus dem Meer auf die Küste zuwaten. Es wirkt wie eine Invasion.
Ein Screenshot aus dem Beitrag von Spiegel-TV. Wieder sieht man eine lange, nicht endende Schlange von Geflüchteten mit ihrem Gepäck, die auf dich zukommen. Auch hier wirkt die Perspektive, als würdest du gleich von der Menschenmenge überrannt.
30 Jahre @spiegel.de, 30 Jahre Rechtsruck. 30 Jahre Medienversagen. Mindestens.
Warum nur haben manche Journalist*innen und Redaktionen einen so schlechten Ruf?
#RegressiveMitte #VerwahrlosteMitte
#Medienversagen.
(Zum Spiegel-TV-Beitrag „10 Jahre Migration. 10 Jahre Rechtsruck.“)
Ein thread zu #Burschen, ihrem extrem rechten, enthemmten, hassigen Verhalten (z.B. Eindringen und Verwüsten eines Zimmers in einem Wohnheim wegen einer Pride-Flagge) und dem laxen, normalisierenden Umgang der #Justiz damit.
#RegressiveMitte