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#linguistik
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I am having lots of fun preparing the first group activity of my seminar introducing LLMs to B.A. students of Romance languages. It will involve developing an understanding of the principles of statistical language models using the fabulous pedagogical tool […]

[Original post on fediscience.org]

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Drei Bücher: Meller/Michel, Die Himmelsscheibe von Nebra; Heßler/Liggieri, Handbuch Technikanthropologie; Mumford, The Pentagon of Power

Drei Bücher: Meller/Michel, Die Himmelsscheibe von Nebra; Heßler/Liggieri, Handbuch Technikanthropologie; Mumford, The Pentagon of Power

Gestern vorletzte Züge Seminarvorbereitung "Sprache, Technik und Erfahrung

#linguistik #philosophie #technik #sprache #erfahrung

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Wir starten im frühlingshaften Marburg ins Sommersemester, in dem die Ringvorlesung des #grk2700 nicht fehlen darf. Programme folgen bald hier und auf unserer Website.

#marburg #linguistik #sommersemester

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Proud to present: Ein #WortgeschichteDigital Original! 🎧🎙️

Die Produktion hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Hört gerne rein und empfehlt uns weiter 😉

#WissKomm
#Sprachgeschichte #Wortgeschichte #Linguistik

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Cover der Episode "Heimkehrer" des Podcasts "Wortgeschichte - Eine Reise in die Welt der Bedeutung"

Cover der Episode "Heimkehrer" des Podcasts "Wortgeschichte - Eine Reise in die Welt der Bedeutung"

🎧🎙️ #SpreadTheWord: Unser #Podcast geht in die nächste Runde!

Ab sofort gibt es wieder alle zwei Wochen eine spannende #Wortgeschichte auf die Ohren. Los geht’s mit #Heimkehrer: www.zdl.org/wb/wgd/Podca...

#WissKomm #Linguistik #Wörterbuch

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Schriftzug mit dem Stichwort "Zivilgesellschaft" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Schriftzug mit dem Stichwort "Zivilgesellschaft" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Was ist an der #Zivilgesellschaft eigentlich „zivil“? Und was hat das erst seit ca. 1990 auftretende Wort mit den osteuropäischen Demokratiebewegungen zu tun? Erfahren Sie mehr in unserer #Wortgeschichte: www.zdl.org/wb/wortgeschichten/Zivil...

#WissKomm #Linguistik #Wörterbuch

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#de #deutschland #Sprachen #Linguistik #berlin #GermanBubble #Neuland #Bundestag
Wann hast du dieses Wort das letzte Mal benutzt?

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From global outreach to collaboration. Our Konstanz faculty have been busy supporting the multilingual communities and international research in the month of March!

#Marchnews #ABCCD #WAISfellowship #unikonstanz #linguistics #linguistik

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RE: https://fediscience.org/@tschfflr/116290316123787290

🎤 Wer mich nachhören will zu Emojis, die Vorlesung ist jetzt online ☺️ #emojis #linguistik #vorlesung https://tobira.unibe.ch/~embed/!v/K7Yd8YToe3L

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Original post on fediscience.org

Heute spreche ich in der Ringvorlesung "Wie wir sprechen" des Collegium generale in Bern - natürlich über Emojis! 😅 Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Euch das hinterher sogar hier anschauen: #emojis #linguistik […]

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Schriftzug mit dem Stichwort "Pluralismus" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Schriftzug mit dem Stichwort "Pluralismus" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Hätten Sie's gewusst? #Pluralismus, heute überwiegend auf Gesellschaft, Kultur & Politik bezogen, war zunächst ein Wort der Philosophie und bedeutete ‚Gemeinsinn‘ im Gegensatz zu #Egoismus. Mehr dazu in unserer #Wortgeschichte: https://www.zdl.org/wb/wortgeschichten/Pluralismus
#WissKomm #Linguistik

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A sharepic with the following content: GFL Grundlagen der Forensischen Linguistik. Geschichte der forensischen Linguistik, Rechtslinguistik, Autorschaft und individueller Sprachgebrauch inkl. stilistischen, stylometrischen und Profiling-Analysen. 28 + 29 September 2026, Heinrich Heine University Düsseldorf, Germany, div-ling.org/flsc, contact@div-ling.org, organised by Dominic Schmitz, Janina Esser & Jennifer Keller. In the bottom left corner, there is the div-ling logo; in the bottom right corner, there is the logo of the university.

A sharepic with the following content: GFL Grundlagen der Forensischen Linguistik. Geschichte der forensischen Linguistik, Rechtslinguistik, Autorschaft und individueller Sprachgebrauch inkl. stilistischen, stylometrischen und Profiling-Analysen. 28 + 29 September 2026, Heinrich Heine University Düsseldorf, Germany, div-ling.org/flsc, contact@div-ling.org, organised by Dominic Schmitz, Janina Esser & Jennifer Keller. In the bottom left corner, there is the div-ling logo; in the bottom right corner, there is the logo of the university.

New event! Our first German introductory course to forensic linguistics!

Werde Teil des 1. Einführungskurses Grundlagen der Forensischen #Linguistik am 28. + 29. September 2026 in Düsseldorf!

Bewirb dich bis zum 21. Mai 2026!

div-ling.org/gfl

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Anfang des Monats trafen sich die Mitglieder des #grk2700 zu einem Plenumstag. Die erste Förderperiode wurde reflektiert und es entstanden neue Impulse für die weitere Arbeit im Kolleg.

#sprachwissenschaft #linguistik

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Die Kichererbse | Karambolage | ARTE
Die Kichererbse | Karambolage | ARTE YouTube video by Irgendwas mit ARTE und Kultur

Woher die Kichererbsen ihren Namen haben und warum sie in anderen Sprechen ähnlich heißen
www.youtube.com/watch?v=j7lO...
#linguistik #etymologie

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Sprache ist Bewusstsein, bzw es zwingt das Individuum sich auf eine bestimmte Art bewusst zu sein. und das schließt immer auch andere Menschen ein. besonders die mit denen man viel Zeit verbringt. so ist das Bewusstsein immer auch das gemeinsame Bewusstsein der

#linguistik #bewusstsein

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Bedeutung von Emojis: Ihre Tochter hat Ihnen ein 🙂 geschickt? Oha, da ist jemand sauer! Von Boomer bis Gen Z: Jede Generation nutzt Emojis ein wenig anders. Die Feinheiten entscheiden. Machen Sie den Test und vergleichen Sie sich mit anderen!

🤩 Emojis und unsere Forschung dazu auf Zeit.de! Wenn Ihr Zugang habt, könnt Ihr auch selbst noch mit (über 50k anderen) abstimmen, was Emojis für euch bedeuten: @vicom #linguistik #emojis www.zeit.de/digital/2026-03/emojis-b...

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Fit in Social Media und Lust, als studentische Hilfskraft Teil des #grk2700 zu werden? Jetzt noch bis zum 02.04.2026 bewerben! Nähere Infos finden sich auf der Website (www.uni-marburg.de/de/fb09/grk-...).

#unimarburg #linguistik #öffentlichkeitsarbeit #stellenausschreibung

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Opening slide of workshop with logo of the university of Cologne and a drawing of a p-value singing in a microphone by Allison Horst

Opening slide of workshop with logo of the university of Cologne and a drawing of a p-value singing in a microphone by Allison Horst

And that's a wrap: The 23rd STaPs conference (Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende) has come to a close! I actually wasn't planning on attending today, but the second workshop leader fell ill so I stepped in at the last minute and gave a […]

[Original post on fediscience.org]

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Original post on mastodon.nl

Ich bin heute einer sprachlichen Äußerung begegnet, die merkwürdiger ist als vieles, das ich in letzter Zeit gehört habe.

Ich war beim Bäcker, habe zwei Brötchen bestellt und bekam die folgende Rückfrage: 'Sonst noch einen Bäckerwunsch?'

Ich wollte niemanden bloßstellen und habe daher nicht […]

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Fernstudium Infomaterial: Linguistik-Fernstudiengänge 2026 – Bachelor & Master, Voraussetzungen, Kosten und Berufschancen. Flexibles Studium an FernUni Hagen oder IUBH. #Linguistik #Fernstudium fernstudium-infomaterial.de/fernstudium/linguistik/

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Original post on openbiblio.social

"Epic Fury and the branding of war"
lexipedian.substack.com/p/epic-fury-and-the-bran...
"The story of how military operations are named, and why it matters" by Joshua Blackburn
#linguistics #onomastics #names #wars
#sprachwissenschaft #linguistik #namenkunde #benennungsprinzipien […]

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Sammelt neue Wörter für den #Wortstoffhof.
Irgendwelche Vorschläge?

#Sprache #Linguistik

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Original post on fediscience.org

RE: https://mstdn.social/@NaMi/116187865779117230

Linguistisch ist die Äußerung “MERZ LECK EIER” weder Verleumdung noch Beleidigung, weil es keine Tatsachenbehauptung, sondern eine Aufforderung ist. Denn das Verb steht klar im Imperativ. Es ist klar, dass das letztlich (wie einige frühere Fälle […]

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grammatischer Wechsel | Mehrwortausdruck

grammatischer Wechsel | Mehrwortausdruck

Er kam, sah und erklärte. Wie ein Däne 1877 mit einem einzigen Artikel linguistische #Geschichte schrieb, beleuchtet der Artikel des Tages www.dwds.de/wb/grammatis... #Linguistik

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Wir freuen uns, wenn ihr reinhört und mitdiskutiert. Folgt uns, um Einblicke, Hintergründe und neue Folgen zu erhalten!

#podcast #gendern #gender #wisskomm #linguistik #sprache

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Ist "halblang" dasselbe wie "ganz kurz " ?

Frage für div. Regierungsvertreter

#satire #linguistik #deutsch

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Schriftzug mit dem Stichwort "Pflichtgefühl" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Schriftzug mit dem Stichwort "Pflichtgefühl" auf blauem Hintergrund, Logo des Wörterbuchprojekts Wortgeschichte digital im ZDL

Das Kompositum #Pflichtgefühl wird im ausgehenden 18. Jh. gebildet. Das jeweilige Pflichtverständnis, das dem Wortgebrauch zugrunde liegt, ist dabei durchaus unterschiedlich. Mehr dazu in unserer #Wortgeschichte: www.zdl.org/wb/wortgeschichten/Pflic...
#WissKomm #Linguistik

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Zeitungsschnipsel

Zeitungsschnipsel

Open Claw, Grönlandkrise, Moltbook ... sind jetzt Wörter! Der Neue-Wörter-Bot durchsucht das Fediverse jeden Tag auf neue Wortformen. Wie der Bot funktioniert und welche interessanten Wörter er sonst noch gefunden hat, verrät Sascha Wolfer in unserem #Slider 👇

lingdrafts.hypothese...

#Linguistik

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Kleine Frage an die germanistische #Linguistik bzw. #Phonetik-Bubble: anekdotische Evidenz zeigt, dass -ss- (z.B. in Diskussion) manchmal stimmhaft [z] ausgesprochen wird. Ist das eine regionale, diastratische oder andere Variante? Weiß man da Näheres?

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Neue Wörter von gestern schon heute: Der „Neue-Wörter-Bot“ auf Mastodon Beitragsbild Schon von „OpenClaw“ gehört? Das ist eine Software, mit der man persönliche KI-Agenten programmieren kann, die dann auf Basis eines Large Language Models vielfältige Aufgaben völlig autonom erledigen können. So kann der KI-Helfer zum Beispiel den persönlichen Kalender managen, Dokumente (oder sogar Gespräche) zusammenfassen, Business-Ideen entwickeln, den persönlichen Mailverkehr übernehmen, eigenen Code schreiben und vieles mehr. Doch darum soll es hier gar nicht gehen – auch nicht um die enormen potentiellen Sicherheitsrisiken, die all das birgt. Hier interessiert mich vielmehr, dass zumindest in der deutschsprachigen Online-Presse-Landschaft vor dem 31. Januar 2026 noch niemand von OpenClaw gehört hat, das Wort seitdem aber in aller Munde ist. Und dabei ist es nicht allein: Immer wieder treten technische Neuerungen, gesellschaftliche Phänomene oder politische Ereignisse ins Schlaglicht, von denen wir noch nie gehört oder gelesen haben – zumindest nicht in diesen Worten. Und genau darum soll es hier gehen: neue Wörter (oder genauer: Wortformen), die „neu“ sind, so also noch nie beobachtet wurden. Diese neuen Wortformen findet der „Neue-Wörter-Bot“, den ich für das föderierte soziale Netzwerk Mastodon programmiert habe. Jeden Tag postet der Neue-Wörter-Bot 15 teils zufällig ausgewählte Wörter, die er am Tag zuvor zum ersten Mal in 13 deutschsprachigen RSS-Feeds gefunden hat (zur Datengrundlage habe ich vor einiger Zeit etwas auf Lingdrafts geschrieben). Neben den fünf am häufigsten erwähnten Wörtern werden fünf komplett zufällig ausgewählte sowie fünf weitere ohne Bindestrich (wieso?) präsentiert. Da sind dann so illustre Dinge dabei wie der _Entschleimer_, die _Spinosaurus-Kontroverse_ oder _Schneesehnsüchte_. Hier möchte ich vorstellen, wie der Bot das genau macht, aufgrund welcher Datenbasis er „entscheidet“, welche Wortformen wirklich neu sind, und warum wir besser von „Wortformen“ (oder sogar besser von „Zeichenketten“) und nicht von Wörtern sprechen sollten, wenn wir uns anschauen, was der Bot so zu Tage fördert. Doch zunächst sollten wir dieses kleine Projekt in den Kontext rücken, denn die Idee ist beileibe keine neue! Bevor wir einsteigen, kann ich aber versichern: Der Neue-Wörter-Bot hat zwar mit Sprache zu tun, ist aber definitiv kein Large Language Model und erst recht kein autonomer KI-Agent – das wird auch recht schnell klar, wenn man in den eigentlich recht einfachen und nicht sehr umfangreichen Code schaut. **Neue Wörter anderswo****** Der Platzhirsch unter den Neue-Wörter-Bots ist wohl der überaus beliebte Bot „New York Times first said“, der inzwischen auf Bluesky fleißig Wörter postet, wenn sie zum ersten Mal in der großen US-amerikanischen Zeitung erscheinen. So schöne Wörter wie _nonbingeable_ oder _bananathon_ lassen sich dort entdecken. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Marcel Schneuer mit seinem Bot „Bundestag First Said“: Auch hier wird gezielt eine Textsorte (hier eben Bundestagsdebatten) nach neuen Wörtern durchforstet. Da ist dann zum Beispiel von _Traglastüberschreitungen_ und _Kapitalmarktstandortkompetenz_ die Rede – aber auch von ganz alltäglich anmutenden Dingen wie der _Zuckerpackung_. Schon über ein Vierteljahrhundert ist die „Wortwarte“ von Lothar Lemnitzer alt, die inzwischen im Projekt „Wortwarte Reloaded“ aufgegangen ist. In die Wortwarte geht mehr manuelle Aufbereitungsarbeit ein als bei den zuvor zitierten Social-Media-Bots, so wird bspw. auch die Wortart und (bei Nomen) das Genus mit angegeben. Das _Web-Design_ ist ein wahrer blast from the past ebenso wie das Verb _verlinken_. Auch die inzwischen berühmt berüchtigten _Sprachnachrichten_ wurden wie die beiden zuvor genannten Wörter im September 2020 zuerst von der Wortwarte verzeichnet. Interessant dabei: _Sprachnachrichten_ sind damals noch mit dem Zusatz „pluraletantum?“ gekennzeichnet – fast 26 Jahre später können wir wohl mit Sicherheit sagen, dass es auch die einzelne _Sprachnachricht_ gibt. **Wörter, Wortformen und Zeichenketten** Eigentlich sucht der Bot ganz einfach nur nach neuen Zeichenketten, die zwischen zwei Leerzeichen stehen. Diese Zeichenketten werden dann komplett in Kleinschreibung überführt (aus _Bots!_ wird _bots!_), und es werden noch Satzzeichen entfernt (aus _bots!_ wird _bots_). Der Wortbegriff wurde in der Sprachwissenschaft schon erstaunlich oft hoch- und runterdiskutiert, und evtl. entsprechen einige der so gefundenen Zeichenketten nicht dem intuitiven Verständnis von „Wort“. _Bots_ ist bspw. die Mehrzahl von _Bot_ (und könnte somit auch diesem Wort zugeschlagen werden). Bei Verben gibt es noch viel mehr dieser Flexionsformen, aber auch hier schlägt der Bot die am 14. Februar 2026 gefundene Form _gemoggt_ nicht dem Infinitiv _moggen_ zu, weil keine sog. Lemmatisierung stattfindet. Wir müssen also klar konstatieren: Der Neue-Wörter-Bot findet im besten Falle neue Wort**formen** , von denen nicht jede unbedingt ein neues **Wort** ist. In diesem Post ist jedes Vorkommen von „Wort“ also als „Wortform“ gemeint, und eigentlich sucht der Bot nach Zeichenketten zwischen Leerzeichen. **Und wie funktioniert das?** Will man neue Wortformen identifizieren, braucht man immer mindestens zwei Arten von Datensätzen: Alte Wörter und jeden Tag eine bestimmte Menge an Text, die nach neuen Wörtern durchsucht wird. An einem bestimmten Tag X wird dann nachgeschaut, welche Wörter in den neuen Texten **nicht** auf der Liste der alten Wörter stehen. Diese neuen Wörter an Tag X gehen dann ab dem nächsten Tag X+1 in die Liste alter Wörter ein, zählen ab dann also als „bereits gesehen“. Die Liste der alten Wörter wächst somit von Tag zu Tag. Wenn man diese Prozedur lange genug durchhält, könnte man denken, dass irgendwann keine neuen Wörter mehr dazukommen, weil jedes mögliche Wort bereits beobachtet wurde. **Abbildung 1** : Linkes Diagramm: Anzahl aller Wortformtypes pro Tag (rot) und Anzahl der neuen Wortformtypes pro Tag (blau). Achtung: Die _y_ -Achse ist logarithmisch. Für Wochenenden ist das Punktsymbol ein Dreieck, für alle anderen Wochentage ein Punkt. Rechtes Diagramm: Anteil (%) aller neuen Wortformtypes pro Tag. Wochenenden sind hier über dunklere Punkte hervorgehoben. Doch das ist nicht der Fall, wie wir in den Abbildungen 1 und 2 sehen. Die Anzahl noch nie beobachteter Wörter (blaue Linie in der linken Abbildung) schwankt zwar ein wenig, nimmt aber (noch) nicht deutlich ab. Im bisherigen Beobachtungszeitraum vom 12. Januar bis zum 24. Februar 2026 kamen im Schnitt 188 Wörter jeden Tag hinzu. In der rechten Abbildung ist der Anteil neuer Wortformen an allen Wortformen pro Tag abgetragen. Durchschnittlich wurden jeden Tag ca. 1,1 Prozent aller beobachteten Wortformen noch nie vorher beobachtet. Die gestrichelte blaue Anpassungslinie zeigt zwar leicht nach unten, der zugrundeliegende Regressionstest zeigt aber (noch) keinen signifikanten zeitlichen Effekt an (_t_ = -0,22; _p_ = 0,83). Rechnet man den Wochenend-Effekt (also die Varianz in den Daten, die einzig dadurch entsteht, dass ein gemessener Datenpunkt am Wochenende entstand oder nicht) heraus, kehrt sich der numerische Zusammenhang sogar um, ist aber weit davon entfernt, statistisch signifikant zu sein (_t_ = 0,24; _p_ = 0,81). Doch zurück zur Funktionsweise: Die Ausgangsliste alter Wortformen enthielt zu Beginn der Datensammlung durch den Bot ca. 39 Millionen Wortformen (ebenfalls alle in Kleinschreibung). Diese habe ich aus DeReKoGram extrahiert, einer sehr großen Frequenzliste, die auf dem Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) basiert. Zudem enthält diese Liste alle Wortformen, die in den RSS-Feeds vom 1. Januar 2020 bis zum 10. Januar 2026 gesammelt wurden. Seit dem 12. Januar 2026 (dem Beginn der Datensammlung, der Bot fing etwas später an zu posten) sind dann noch 8.806 neue Wortformen von der täglichen Sammlung hinzugekommen (Stand: 24. Februar 2026). Nun sammelt der Bot jeden Tag fleißig die neuesten RSS-Feeds, gleicht alle Wörter mit den bekannten Wörtern ab, woraus die tägliche Liste der neuen Formen entsteht. Aus dieser wählt der Bot dann die oben angesprochenen 15 zum Posten aus. Man könnte meinen, dieser Prozess ist komputational sehr aufwendig, aber tatsächlich ist das eine Sache von ein paar Minuten auf einem relativ neuen Raspberry Pi 5. Das liegt auch daran, dass die Liste der alten Wörter „nur“ ca. 640 Megabyte groß ist. **Und was sind jetzt „interessante“ Wörter?** Bei weitem nicht jedes Wort, das der Bot findet, ist interessant. Eine Regel, die ich ihm ganz frisch „beigebracht“ habe, besagt, dass nur Zeichenketten beachtet werden sollen, in denen mehr Buchstaben als Zahlen vorkommen. Dadurch werden zum Beispiel Typenbezeichnungen aus Produkttests aussortiert (z.B. _6351b_). Doch das reicht natürlich nicht aus, um Wörter zu finden, die über einen längeren Zeitraum hinweg vielleicht ihren Eingang in die deutsche Sprache finden. Um das herauszufinden, läuft die Datensammlung auch noch nicht lange genug. Trotzdem können wir zumindest testweise ein paar Kriterien der „Interessantheit“ aufstellen. Dabei geht es bisher insbesondere darum, an wie vielen Tagen eine als neu identifizierte Zeichenkette aufgetaucht ist. **Abbildung 2** : Die 25 Wortformen, die im bisherigen Datensatz an den meisten Tagen belegt sind. Das Datum ist auf der _x_ -Achse abgetragen. Graue Kästchen bedeuten, dass die Wortform an diesem Tag nicht belegt ist. Je dunkelgrüner ein Kästchen eingefärbt ist, desto häufiger war die entsprechende Wortform an diesem Tag belegt. Abbildung 2 zeigt die aktuellen Top-25 dieser Statistik, und dort begegnet uns auf Platz 1 wieder _openclaw_ , das seit dem 31. Januar 2026 fast durchgängig belegt ist. Nicht unter den Top-25 sind hingegen Komposita, in denen _openclaw_ enthalten ist, nämlich _openclaw-bot_ , _-entwickler_ , _-erfinder_ , _-erfinders_ , _-instanzen_ und _-ki_. Ebenfalls interessant:_moltbook_ und _reddit-klon_ bezeichnen dasselbe „Ding“. Moltbook wird in Erklärungen oft als Reddit-Klon für KI-Agenten beschrieben. Diese beiden Formen tauchen also oft gemeinsam in einem Text auf. In Abbildung 2 sieht man das nur daran, dass die Tage, an denen die Wortformen beobachtet wurden, sich stark überschneiden. Dass zu den letzten Nennungen von _moltbook_ **nicht** mehr _reddit-klon_ auftaucht, könnte darauf hindeuten, dass Moltbook von den Journalist*innen inzwischen als so bekannt vorausgesetzt wird, dass es nicht weiter erklärt zu werden braucht. Solcherlei Überschneidungen deuten aber auf methodischer Ebene darauf hin, dass eine gezielte Analyse des gemeinsamen Auftretens von Wörtern in **Texten** durchaus interessant sein könnte, um mehr solcher Muster zu finden. Dass nämlich ein bloßes gemeinsames Auftreten an den gleichen **Tagen** nicht ausreicht, macht das Wortpaar _deranque_und _(groß)glockner-prozess_ deutlich: Die zeitliche Überschneidung ist hier rein zufällig. In der Zukunft wird es interessant sein zu sehen, welche Kriterien sich noch finden lassen, um den „Interessantheitsgrad“ von Wörtern unter linguistischer Perspektive besser einschätzen zu können. Ein Kandidat für so ein Maß wäre bspw. auch die Verbreitung über möglichst viele Quellen hinweg. Auch eine Zergliederung der gefundenen Zeichenketten (wir sehen ja in Abbildung 2 schon recht gut, dass es fast ausschließlich um Komposita handelt) könnte interessant sein, denn an den Beispielen _grönlandkrise_ und _grönland-konflikt_ oder _bw-wahl_ und _bw-landtagswahl_ sieht man schon recht gut, dass häufig unterschiedliche Kompositabildungen für die Bezeichnung gleicher Phänomene genutzt werden. Tatsächlich sind im Datensatz 108 Wortformen enthalten, die mit _grönland_ beginnen. Natürlich bezeichnen nicht alle davon direkt den Konflikt, aber es sind auch _grönland_ – _schock_ , – _szenario_ , – _streit_ , – _sache_ , – _showdown_ , – _handelskonflikt_ , – _turbulenzen_ sowie einige andere (mal mit, mal ohne koppelnden Bindestrich) in dieser Liste enthalten, die mehr oder weniger direkt den Konflikt als solches bezeichnen. Jetzt wünsche ich erstmal viel Spaß mit dem Neue-Wörter-Bot. Ich bin selbst gespannt, welche neuen Wörter er noch so findet. * * * Nur der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International nutzbar. Alle anderen Elemente (Abbildungen, importierte Anhänge) sind „Alle Rechte vorbehalten“, sofern nicht anders angegeben. * * * OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren: Sascha Wolfer (25. Februar 2026). Neue Wörter von gestern schon heute: Der „Neue-Wörter-Bot“ auf Mastodon. _Linguistische Werkstattberichte_. Abgerufen am 26. Februar 2026 von https://doi.org/10.58079/15rk4 * * * * * * * *

"Neue Wörter von gestern schon heute: Der „Neue-Wörter-Bot“ auf Mastodon": @neuewoerter_bot
zum Hintergrund: https://lingdrafts.hypotheses.org/2972
#KI #Linguistik #Sprachwissenschaft #Mastodon

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