Die Mikroalge macht den Sportschuh: Forschende am Fraunhofer IGB züchten eine Mikroalge, die CO2 mithilfe von Licht in Fettsäuren verstoffwechseln kann. Diese lassen sich chemisch in Polymere umwandeln, welche zu Nylon-Gewebe verstrickt werden können.
Die Mikroalgen wachsen in einem vom Fraunhofer IGB entwickelten stapelbaren und indoor betreibbaren Photobioreaktor. Der Vorteil: Es wird keine frucht-bare Agrarfläche besetzt und ist unabhängig von Standorten mit guter Sonnenverfügbarkeit. Der Nachteil: Die Mikroalgen müssen mit künstlichem Licht versorgt werden, was bis zu 100 Kilowattstunden pro Kilogramm Algenmasse benötigt.
Das Problem an der Technologie durch #Mikroalgen #CO2 in Textilien zu speichern: die Algen benötigen viel Licht und damit viel Strom. Je mehr davon künftig aus #erneuerbarenEnergien verfügbar ist, desto umweltfreundlicher und günstiger wird das Verfahren. Mehr dazu auf S. 18: s.fhg.de/KTuW