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#wko
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Was machen die #WKO Funktionäre eigentlich beruflich?

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Foto zeigt Lilith Matthews, sie betreibt ein Geschäft für Keramik- und Porzellan-Erzeugnisse.
 Jetzt hat sie sich mit der WKO-Innung und dem Gewerbeamt angelegt.
 21.3.26

Foto zeigt Lilith Matthews, sie betreibt ein Geschäft für Keramik- und Porzellan-Erzeugnisse. Jetzt hat sie sich mit der WKO-Innung und dem Gewerbeamt angelegt. 21.3.26

LILITH MATTHEWS hat Keramik studiert, leiteteine Uni-Werkstatt und arbeitete jahrelang in einer Porzellanmanufaktur. Wirtschaftskammer und Gewerbebehörde verbieten ihr jetzt aber, zu töpfern und Teller zu verkaufen. Ein Scherbenhaufen.

 Nicht alle Tassen im Schrank
 Text und Fotos: Marina Delcheva

Faksimile zeigt Auszug aus WKO Nachricht:  21.3.26

 Die individuelle Befähigung zur Ausübung dieses Gewerbes liegt nicht vor.
 Rechtsgrundlagen: § 19 Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994)
 BEGRÜNDUNG
 Begründung in einfacher Sprache:
 Sie haben nicht bewiesen, dass Sie die nötigen Kenntnisse für das Gewerbe Keramiker (Handwerk) besitzen.

Töpfern verboten - die Gewerbebehörde verwehrt der Keramik-Künstlerin den Gewerbeschein für das Keramik-Handwerkk
 

Am 28. Oktober 2025 bekam
 Lilith
 Matthews
 einen
 höchst unerfreulichen Brief
 Ivon der Wirtschaftskam-
 mer Wien. Darin stand nichts weni-
 ger, als dass sie unverzüglich damit
 aufhören solle, ihre Porzellan- und
 Keramikerzeugnisse herzustellen und
 zu verkaufen. Für jemanden, der sein
 ganzes Berufsleben der Keramik- und
 Porzellanverarbeitung gewidmet hat,
 sind das sehr schlechte Nachrichten.
 „Ich bin aus allen Wolken gefallen!
 Vor allem war ich davon überzeugt,
 dass ich nichts Falsches mache",
 erzählt Matthews. Aber genau das
 stand in dem Brief - und zwar ganz
 oben im Betreff: „Verdacht auf un-
 befugte Ausübung
 des
 Keramik-
 handwerks". Und weiter: „Bis zum
 Vorliegen eines entsprechenden Be-
 fähigungsnachweises und der An-
 meldung des Gewerbes der Keramik
 sind Sie nachdrücklich dazu angehal-
 ten, weder Keramik herzustellen, zu
 brennen oder zu glasieren sowie jegli-
 che damit verbundene Werbung so-
 fort einzustellen."
 Matthews hat sich 2022 als freie
 Künstlerin selbstständig gemacht und
 betreibt in der Wiener Goldschlaggasse
 ein Geschäft für Keramik- und Porzel-
 lanerzeugnisse. Kleine Tonskulpturen
 sind in einem Setzkasten drapiert. Zwei
 schwarze Raben zieren kunstvoll einen
 Teller. In der Ecke steht ein Futon - erst
 wenn man sich darautsetzt, spürt man,
 dass er aus Keramik ist. Dass sie all die-
 se Dinge nur mit entsprechender Ge-
 werbeberechtigung herstellen und ver-
 kaufen darf, wusste sie nicht. Auch ihr
Steuerberater bei der Gründungsbera-
 tung kurz vor ihrer Selbstständigkeit
 hätte sie darauf nicht hingewiesen und
 ihr dazu geraten, sich als Künstlerin
 selbststandig zu machen, erzahlt sie.
 Es ist nämlich so: Das Keramik-
 handwerk ist in Österreich ein regle-
 mentiertes Gewerbe. Für das Ver-
 arbeiten, Glasieren, Brennen und
 Verkaufen braucht man eine Gewer-
 beberechtigung. Das gilt insbesonde-
 re, wenn man Geschirr herstellt. Al-
 lerdings darf man auch als freie
 Künstlerin oder im Gewerbe des
 freien
 Kunsthandwerks
 Porzellan
 oder Keramik verarbeiten und etwa
 Skulpturen oder kleine Tonfiguren
 verkaufen. Das ist auch mit Kosten
 verbunden: Die Grundumlage in der
 Innung der Hafner, Platten- und Flie-
 senleger und Keramiker liegt je nach
 Bundesland zwischen mindestens
 150 Euro (Oberösterreich) und 755
 Euro (Vorarlberg) jährlich. Die Grund-
 umlage für das Kunsthandwerk be-
 trägt rund ein Drittel davon.
 Die Grenze dessen, was man aus
 Ton noch als Kunst herstellen und
 verkaufen darf - und was nur mit Ge-
 werbeschein für das Handwerk er-
 laubt ist -, ist fließend und in der Sze-
 ne höchst umstritten. In den vergan-
 genen Jahren hat das bundesweit zu
 einer Reihe von Eingaben und Ab-
 mahnungen durch die Kammer ge-
 führt.
 Ganz hinten in der Werkstatt in der
 Wiener Goldschlaggasse steht
 ein
 großer Brennofen, der derzeit öfter
 kalt als heiß ist. Theoretisch wäre
 Matthews' Problem schnell und ein-
 fach gelöst: Sie könnte bei der zustän-
 digen Gewerbebehörde, der Wiener
 MA 63, die Feststellung der individu-
 ellen Befähigung zur Ausübung des
 Keramikhandwerks beantragen, da-
 nach mit dem Gewerbeschein der In-
 nung beitreten - und wieder kommer-
 ziell töpfern, brennen, glasieren und
 vor allem verkaufen.
 Für jemanden, der sein halbes Le-
 ben lang täglich Keramik und Ton mit
 den Händen formt, sollte das eine rei-
 ne Formsache sein. Matthews hat die
 damalige Keramikklasse der Univer-
 sität für angewandte Kunst absol-
 viert. „Meine Diplomarbeit war der
 Bau eines Ofens aus Keramik", er-
 47

LILITH MATTHEWS hat Keramik studiert, leiteteine Uni-Werkstatt und arbeitete jahrelang in einer Porzellanmanufaktur. Wirtschaftskammer und Gewerbebehörde verbieten ihr jetzt aber, zu töpfern und Teller zu verkaufen. Ein Scherbenhaufen. Nicht alle Tassen im Schrank Text und Fotos: Marina Delcheva Faksimile zeigt Auszug aus WKO Nachricht: 21.3.26 Die individuelle Befähigung zur Ausübung dieses Gewerbes liegt nicht vor. Rechtsgrundlagen: § 19 Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994) BEGRÜNDUNG Begründung in einfacher Sprache: Sie haben nicht bewiesen, dass Sie die nötigen Kenntnisse für das Gewerbe Keramiker (Handwerk) besitzen. Töpfern verboten - die Gewerbebehörde verwehrt der Keramik-Künstlerin den Gewerbeschein für das Keramik-Handwerkk Am 28. Oktober 2025 bekam Lilith Matthews einen höchst unerfreulichen Brief Ivon der Wirtschaftskam- mer Wien. Darin stand nichts weni- ger, als dass sie unverzüglich damit aufhören solle, ihre Porzellan- und Keramikerzeugnisse herzustellen und zu verkaufen. Für jemanden, der sein ganzes Berufsleben der Keramik- und Porzellanverarbeitung gewidmet hat, sind das sehr schlechte Nachrichten. „Ich bin aus allen Wolken gefallen! Vor allem war ich davon überzeugt, dass ich nichts Falsches mache", erzählt Matthews. Aber genau das stand in dem Brief - und zwar ganz oben im Betreff: „Verdacht auf un- befugte Ausübung des Keramik- handwerks". Und weiter: „Bis zum Vorliegen eines entsprechenden Be- fähigungsnachweises und der An- meldung des Gewerbes der Keramik sind Sie nachdrücklich dazu angehal- ten, weder Keramik herzustellen, zu brennen oder zu glasieren sowie jegli- che damit verbundene Werbung so- fort einzustellen." Matthews hat sich 2022 als freie Künstlerin selbstständig gemacht und betreibt in der Wiener Goldschlaggasse ein Geschäft für Keramik- und Porzel- lanerzeugnisse. Kleine Tonskulpturen sind in einem Setzkasten drapiert. Zwei schwarze Raben zieren kunstvoll einen Teller. In der Ecke steht ein Futon - erst wenn man sich darautsetzt, spürt man, dass er aus Keramik ist. Dass sie all die- se Dinge nur mit entsprechender Ge- werbeberechtigung herstellen und ver- kaufen darf, wusste sie nicht. Auch ihr Steuerberater bei der Gründungsbera- tung kurz vor ihrer Selbstständigkeit hätte sie darauf nicht hingewiesen und ihr dazu geraten, sich als Künstlerin selbststandig zu machen, erzahlt sie. Es ist nämlich so: Das Keramik- handwerk ist in Österreich ein regle- mentiertes Gewerbe. Für das Ver- arbeiten, Glasieren, Brennen und Verkaufen braucht man eine Gewer- beberechtigung. Das gilt insbesonde- re, wenn man Geschirr herstellt. Al- lerdings darf man auch als freie Künstlerin oder im Gewerbe des freien Kunsthandwerks Porzellan oder Keramik verarbeiten und etwa Skulpturen oder kleine Tonfiguren verkaufen. Das ist auch mit Kosten verbunden: Die Grundumlage in der Innung der Hafner, Platten- und Flie- senleger und Keramiker liegt je nach Bundesland zwischen mindestens 150 Euro (Oberösterreich) und 755 Euro (Vorarlberg) jährlich. Die Grund- umlage für das Kunsthandwerk be- trägt rund ein Drittel davon. Die Grenze dessen, was man aus Ton noch als Kunst herstellen und verkaufen darf - und was nur mit Ge- werbeschein für das Handwerk er- laubt ist -, ist fließend und in der Sze- ne höchst umstritten. In den vergan- genen Jahren hat das bundesweit zu einer Reihe von Eingaben und Ab- mahnungen durch die Kammer ge- führt. Ganz hinten in der Werkstatt in der Wiener Goldschlaggasse steht ein großer Brennofen, der derzeit öfter kalt als heiß ist. Theoretisch wäre Matthews' Problem schnell und ein- fach gelöst: Sie könnte bei der zustän- digen Gewerbebehörde, der Wiener MA 63, die Feststellung der individu- ellen Befähigung zur Ausübung des Keramikhandwerks beantragen, da- nach mit dem Gewerbeschein der In- nung beitreten - und wieder kommer- ziell töpfern, brennen, glasieren und vor allem verkaufen. Für jemanden, der sein halbes Le- ben lang täglich Keramik und Ton mit den Händen formt, sollte das eine rei- ne Formsache sein. Matthews hat die damalige Keramikklasse der Univer- sität für angewandte Kunst absol- viert. „Meine Diplomarbeit war der Bau eines Ofens aus Keramik", er- 47

zählt sie. Heute leitet sie an der Aka-
 demie der bildenden Künste in Wien
 die Keramikwerkstatt,
 unterrichtet
 Fächer wie Fertigungstechnik und
 Formbau und betreut
 die offene
 Werkstatt. Außerdem hat sie neun
 Jahre lang in einer Porzellanmanu-
 faktur gearbeitet und zuletzt sogar die
 Produktion geleitet. Wer also sollte
 ihr die Fähigkeit absprechen, zu töp-
 fern und zu brennen?
 Die Gewerbebehörde tat genau das
 - am 9. Jännerper Bescheid. „Die indi-
 viduelle Befähigung zur Ausübung die-
 ses Gewerbes liegt nicht vor." Und
 noch einmal in einfacher Sprache: „Sie
 haben nicht bewiesen, dass Sie die nö-
 tigen Kenntnisse für das Gewerbe Ke-
 ramik (Handwerk) besitzen." (siehe
 Faksimile). Zwar erkennt die Behörde
 für die Befähigung die Ausbildung von
 Matthews an, nicht jedoch die not-
 wendige mehrjährige Praxis.
 Das Problem
 ist
 der Gewerbe-
 schein ihrer ehemaligen Chefin in der
 Porzellanmanufaktur.
 Diese
 hatte
 das freie Gewerbe der Porzellanwa-
 renherstellung angemeldet - ein Ge-
 werbe, das es heute so nicht mehr
 gibt -, jedoch nicht das mittlerweile
 erforderliche Gewerbe für die Aus-
 übung des Keramikhandwerks. Ohne
 passende Gewerbeberechtigung der
 damaligen Arbeitgeberin wird daher
 auch die mehrjährige Tätigkeit in der
 Manufaktur nicht anerkannt.
 Darf Matthews ohne
 Gewerbeschein gar nichts
 mehr brennen und glasie-
 ren? Oder gilt das nur für
 Geschirr? Das weiß niemand
 so genau.
 „Ich habe mich erniedrigt und be-
 droht gefühlt, auch finanziell", sagt
 Matthews.
 Die Gewerbebehörde
 schreibt auf Nachfrage: „Es
 gibt
 mehrere Möglichkeiten, die formelle
 Befähigung zu erbringen. Neben der
 Meisterprüfung besteht auch die
 Möglichkeit des Nachweises anderer
 Ausbildungen in Verbindung mit ein-
 schlägigen Tätigkeiten. Die geforderte
 einschlägige Tätigkeit muss im ge-
 samten Gewerbe erbracht worden
 sein, nicht nur in Teilbereichen."
 Die Verordnung des Bundesminis-
 ters für Wirtschaft und Arbeit über ,Ich habe mich
 die Zugangsvoraussetzungen für das
 verbundene Handwerk der Kerami-
 erniedrigt und
 ker sowie der Platten- und Fliesen-
 leger regelt den Zugang zum Keramik-
 bedroht gefühlt,
 handwerk. Wer etwa keinen Lehrab-
 auch finanziell."
 schluss oder keine Meisterprüfung als
 Platten- und Fliesenleger hat, kann
 Lilith Matthews, Künstlerin
 48
 stattdessen ein anderes entsprechen-
 des Zeugnis einer staatlichen Einrich-
 tung vorlegen oder eine mehrjährige
 Tätigkeit in dem Beruf nachweisen.
 Genau das tat Matthews: Sie reichte
 Zeugnisse, Diplome und Dienstnach-
 weise ein. Für den Gewerbeschein
 reichte das der Behörde dennoch nicht.
 Sie hat gegen den Bescheid Beru-
 fung eingelegt. Nun liegt der Fall beim
 Landesverwaltungsgericht. Die Be-
 hörde schreibt dazu auf profil-Anfra-
 ge: „Nachdem das Verfahren noch
 nicht abgeschlossen ist, darf um Ver-
 ständnis ersucht werden, dass dies-
 bezüglich keine konkrete Auskunft ge-
 geben wird, zumal Lilith Matthews
 anwaltlich vertreten ist."
 Auf Verdacht
 Der Fall der Keramikkünstlerin aus
 Wien ist zwar besonders drastisch,
 aber kein Einzelfall. In den vergange-
 nen Jahren hat eine Reihe von Selbst-
 wirtschaft
 21.3.26

zählt sie. Heute leitet sie an der Aka- demie der bildenden Künste in Wien die Keramikwerkstatt, unterrichtet Fächer wie Fertigungstechnik und Formbau und betreut die offene Werkstatt. Außerdem hat sie neun Jahre lang in einer Porzellanmanu- faktur gearbeitet und zuletzt sogar die Produktion geleitet. Wer also sollte ihr die Fähigkeit absprechen, zu töp- fern und zu brennen? Die Gewerbebehörde tat genau das - am 9. Jännerper Bescheid. „Die indi- viduelle Befähigung zur Ausübung die- ses Gewerbes liegt nicht vor." Und noch einmal in einfacher Sprache: „Sie haben nicht bewiesen, dass Sie die nö- tigen Kenntnisse für das Gewerbe Ke- ramik (Handwerk) besitzen." (siehe Faksimile). Zwar erkennt die Behörde für die Befähigung die Ausbildung von Matthews an, nicht jedoch die not- wendige mehrjährige Praxis. Das Problem ist der Gewerbe- schein ihrer ehemaligen Chefin in der Porzellanmanufaktur. Diese hatte das freie Gewerbe der Porzellanwa- renherstellung angemeldet - ein Ge- werbe, das es heute so nicht mehr gibt -, jedoch nicht das mittlerweile erforderliche Gewerbe für die Aus- übung des Keramikhandwerks. Ohne passende Gewerbeberechtigung der damaligen Arbeitgeberin wird daher auch die mehrjährige Tätigkeit in der Manufaktur nicht anerkannt. Darf Matthews ohne Gewerbeschein gar nichts mehr brennen und glasie- ren? Oder gilt das nur für Geschirr? Das weiß niemand so genau. „Ich habe mich erniedrigt und be- droht gefühlt, auch finanziell", sagt Matthews. Die Gewerbebehörde schreibt auf Nachfrage: „Es gibt mehrere Möglichkeiten, die formelle Befähigung zu erbringen. Neben der Meisterprüfung besteht auch die Möglichkeit des Nachweises anderer Ausbildungen in Verbindung mit ein- schlägigen Tätigkeiten. Die geforderte einschlägige Tätigkeit muss im ge- samten Gewerbe erbracht worden sein, nicht nur in Teilbereichen." Die Verordnung des Bundesminis- ters für Wirtschaft und Arbeit über ,Ich habe mich die Zugangsvoraussetzungen für das verbundene Handwerk der Kerami- erniedrigt und ker sowie der Platten- und Fliesen- leger regelt den Zugang zum Keramik- bedroht gefühlt, handwerk. Wer etwa keinen Lehrab- auch finanziell." schluss oder keine Meisterprüfung als Platten- und Fliesenleger hat, kann Lilith Matthews, Künstlerin 48 stattdessen ein anderes entsprechen- des Zeugnis einer staatlichen Einrich- tung vorlegen oder eine mehrjährige Tätigkeit in dem Beruf nachweisen. Genau das tat Matthews: Sie reichte Zeugnisse, Diplome und Dienstnach- weise ein. Für den Gewerbeschein reichte das der Behörde dennoch nicht. Sie hat gegen den Bescheid Beru- fung eingelegt. Nun liegt der Fall beim Landesverwaltungsgericht. Die Be- hörde schreibt dazu auf profil-Anfra- ge: „Nachdem das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, darf um Ver- ständnis ersucht werden, dass dies- bezüglich keine konkrete Auskunft ge- geben wird, zumal Lilith Matthews anwaltlich vertreten ist." Auf Verdacht Der Fall der Keramikkünstlerin aus Wien ist zwar besonders drastisch, aber kein Einzelfall. In den vergange- nen Jahren hat eine Reihe von Selbst- wirtschaft 21.3.26

ständigen oder Künstlern ähnliche
 Briefe von der Innung der Hafner,
 Platten- und Fliesenleger und Kera-
 miker erhalten. Rund 30 solcher Fälle
 hat Elisabeth Pschaid aus Eggersdorf
 bei Graz dokumentiert - allein aus
 Kärnten und der Steiermark. Sie ver-
 tritt die Grüne Wirtschaft, die Wirt-
 schaftsfraktion der Grünen in der
 Wirtschaftskammer, in der steiri-
 schen Landesinnung.
 Die Bundesinnung zahlt österreich-
 weit 2473 aktive Mitglieder, davon
 316 im Bereich Keramik. Sie alle besit-
 zen einen Gewerbeschein und zahlen
 die entsprechende Grundumlage. Sie
 sind aber nicht die einzigen, die Kera-
 mik verarbeiten und verkaufen. Töp-
 fern liegt im Trend - und nicht wenige
 verkaufen ihre Schälchen und Vasen
 nebenbei.
 „In den meisten Fällen ist die Ge-
 schirrherstellung das Problem", sagt
 Pschaid. Viele Betroffene sind als frei-
 schaffende Künstler selbstständig
 und zahlen keine Kammerumlage. Sie
 verkaufen ihre Keramikhäferl und
 Porzellantassen nur nebenbei auf
 Kunst- oder Weihnachtsmärkten. Die
 CHANEL
 Innung argumentiert jedoch, dass
 Künstler nicht im Handwerk arbeiten
 dürfen, das ein geschütztes Gewerbe
 ist, und geht offenbar mit Briefen und
 gegen „unlautere"
 Konkurrenz vor.
 Die Wirtschaftskammer Öster-
 reich widerspricht: „Entscheidend ist
 die geltende Rechtslage. Die Wortlau-
 te der freien Gewerbe sind genau so
 auszulegen, wie sie in der Liste der
 freien Gewerbe formuliert sind." Die-
 se Liste wird vom Wirtschaftsminis-
 terium geführt. Und weiter zu den
 „Künstlerinnen
 waren von dieser Thematik kaum be-
 troffen. Es handelt sich um Personen,
 die mit dem freien Gewerbe Keramik
 hergestellt, glasiert und gebrannt ha-
 Gewerbescheinflüchtlinge
 Pschaid spricht von „einer Hexenjagd
 auf Keramikkünstler" und fordert des-
 halb ein freies Handwerk Keramik.
 Denn die Keramikverarbeitung ist EU-
 weit nur in Österreich reglementiert. In
 den meisten anderen EU-Staaten ist
 sie ein freies Gewerbe. Das bedeutet
 auch, dass EU-Bürgerinnen
 und -Bürger Porzellantassen,
 Keramikschüsseln oder Teller
 ohne Gewerbeschein verkau-
 fen dürfen - solange ihr Fir-
 mensitz nicht in Österreich ist.
 Das führt dazu, dass Kera-
 miker vereinzelt ihren Fir-
 mensitz wenige
 Kilometer
 außerhalb der österreichi-
 schen Grenze nach Ungarn
 oder in die Slowakei verla-
 gern und von dort aus auf hei-
 mischen Märkten ihre Ware
 anbieten. Öffentlich darüber
 sprechen möchte mit profil
 allerdings kaum jemand. Ge-
 Die Wiener Künstlerin macht
 Skulpturen aus Keramik,
 aber auch Geschirr und
 Vasen.
 werbeordnungsflucht ist
 ebenso
 problematisch wie Steuerflucht - und
 niemand möchte Ärger mit der Kam-
 mer riskieren.
 Von einer generellen Öffnung des
 Gewerbes will die Innung nichts wis-
 sen. Georg Keri, Wiener Innungsge-
 schäftsführer, verteidigt die Gewer-
 beordnung: „Die Herstellung von Ge-
 brauchskeramikprodukten erfordert
 fachgerechte Verarbeitung, damit
 Sicherheit, Haltbarkeit und gesund-
 heitliche Unbedenklichkeit gewähr-
 leistet sind." Der reglementierte Zu-
 gang sichere die fachliche Qualität
 und sei ein Schutz für Konsumentin-
 nen und Konsumenten.
 Das ist vor allem bei der Geschirr-
 herstellung heikel, weil Teller und
 Tassen mit Lebensmitteln in Berüh-
 rung kommen. Hier muss sicherge-
 stellt werden, dass Glasuren nicht mit
 Schadstoffen wie Blei belastet sind.
 Allerdings regelt das - unabhängig
 von der Gewerbeordnung - bereits
 eine EU-weite Rahmenverordnung.
 Die sogenannte Konformitätserklä-
 rung schreibt Grenzwerte für Blei und
 Cadmium genau vor und muss allen
 Keramikprodukten beigelegt werden,
 die in der EU verkauft werden.
 Zurück nach Wien: Wie man gla-
 siert und brennt, welche chemischen
 Prozesse dabei entstehen und was ge-
 sundheitsschädlich ist und was nicht,
 bringt Matthews ihren Studierenden
 bei. Als profil sie in ihrer Werkstatt
 trifft, ist sie gerade von einem mehr-
 wöchigen Aufenthalt in Thailand zu-
 rückgekehrt. Dort hat sie an einer
 Kunstuniversität als Gastdozentin
 eine Keramikklasse geleitet.
 Sollte Matthews auch nach dem Be-
 rufungsverfahren keinen Gewerbe-
 schein für das Keramikhandwerk be-
 kommen, könnte sie zur Meisterprü-
 fung antreten. Auch das sei ihr
 inzwischen geraten worden. Doch die
 Wartefrist ist lang. Und: „Das sehe ich
 nicht ein. Ich habe Keramik studiert, ich
 unterrichte das, und ich bin fachlich oh-
 ne Weiteres imstande, eine Meister-
 prüfung selbst abzunehmen!", sagt sie.
 Immerhin: Unterrichten darf sie
 weiterhin. Keramik-, Porzellan- und
 Töpferkurse sind von der Gewerbe-
 ordnung ausgenommen. Verkaufen
 allerdings geht nur mit Schein.
 49

ständigen oder Künstlern ähnliche Briefe von der Innung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Kera- miker erhalten. Rund 30 solcher Fälle hat Elisabeth Pschaid aus Eggersdorf bei Graz dokumentiert - allein aus Kärnten und der Steiermark. Sie ver- tritt die Grüne Wirtschaft, die Wirt- schaftsfraktion der Grünen in der Wirtschaftskammer, in der steiri- schen Landesinnung. Die Bundesinnung zahlt österreich- weit 2473 aktive Mitglieder, davon 316 im Bereich Keramik. Sie alle besit- zen einen Gewerbeschein und zahlen die entsprechende Grundumlage. Sie sind aber nicht die einzigen, die Kera- mik verarbeiten und verkaufen. Töp- fern liegt im Trend - und nicht wenige verkaufen ihre Schälchen und Vasen nebenbei. „In den meisten Fällen ist die Ge- schirrherstellung das Problem", sagt Pschaid. Viele Betroffene sind als frei- schaffende Künstler selbstständig und zahlen keine Kammerumlage. Sie verkaufen ihre Keramikhäferl und Porzellantassen nur nebenbei auf Kunst- oder Weihnachtsmärkten. Die CHANEL Innung argumentiert jedoch, dass Künstler nicht im Handwerk arbeiten dürfen, das ein geschütztes Gewerbe ist, und geht offenbar mit Briefen und gegen „unlautere" Konkurrenz vor. Die Wirtschaftskammer Öster- reich widerspricht: „Entscheidend ist die geltende Rechtslage. Die Wortlau- te der freien Gewerbe sind genau so auszulegen, wie sie in der Liste der freien Gewerbe formuliert sind." Die- se Liste wird vom Wirtschaftsminis- terium geführt. Und weiter zu den „Künstlerinnen waren von dieser Thematik kaum be- troffen. Es handelt sich um Personen, die mit dem freien Gewerbe Keramik hergestellt, glasiert und gebrannt ha- Gewerbescheinflüchtlinge Pschaid spricht von „einer Hexenjagd auf Keramikkünstler" und fordert des- halb ein freies Handwerk Keramik. Denn die Keramikverarbeitung ist EU- weit nur in Österreich reglementiert. In den meisten anderen EU-Staaten ist sie ein freies Gewerbe. Das bedeutet auch, dass EU-Bürgerinnen und -Bürger Porzellantassen, Keramikschüsseln oder Teller ohne Gewerbeschein verkau- fen dürfen - solange ihr Fir- mensitz nicht in Österreich ist. Das führt dazu, dass Kera- miker vereinzelt ihren Fir- mensitz wenige Kilometer außerhalb der österreichi- schen Grenze nach Ungarn oder in die Slowakei verla- gern und von dort aus auf hei- mischen Märkten ihre Ware anbieten. Öffentlich darüber sprechen möchte mit profil allerdings kaum jemand. Ge- Die Wiener Künstlerin macht Skulpturen aus Keramik, aber auch Geschirr und Vasen. werbeordnungsflucht ist ebenso problematisch wie Steuerflucht - und niemand möchte Ärger mit der Kam- mer riskieren. Von einer generellen Öffnung des Gewerbes will die Innung nichts wis- sen. Georg Keri, Wiener Innungsge- schäftsführer, verteidigt die Gewer- beordnung: „Die Herstellung von Ge- brauchskeramikprodukten erfordert fachgerechte Verarbeitung, damit Sicherheit, Haltbarkeit und gesund- heitliche Unbedenklichkeit gewähr- leistet sind." Der reglementierte Zu- gang sichere die fachliche Qualität und sei ein Schutz für Konsumentin- nen und Konsumenten. Das ist vor allem bei der Geschirr- herstellung heikel, weil Teller und Tassen mit Lebensmitteln in Berüh- rung kommen. Hier muss sicherge- stellt werden, dass Glasuren nicht mit Schadstoffen wie Blei belastet sind. Allerdings regelt das - unabhängig von der Gewerbeordnung - bereits eine EU-weite Rahmenverordnung. Die sogenannte Konformitätserklä- rung schreibt Grenzwerte für Blei und Cadmium genau vor und muss allen Keramikprodukten beigelegt werden, die in der EU verkauft werden. Zurück nach Wien: Wie man gla- siert und brennt, welche chemischen Prozesse dabei entstehen und was ge- sundheitsschädlich ist und was nicht, bringt Matthews ihren Studierenden bei. Als profil sie in ihrer Werkstatt trifft, ist sie gerade von einem mehr- wöchigen Aufenthalt in Thailand zu- rückgekehrt. Dort hat sie an einer Kunstuniversität als Gastdozentin eine Keramikklasse geleitet. Sollte Matthews auch nach dem Be- rufungsverfahren keinen Gewerbe- schein für das Keramikhandwerk be- kommen, könnte sie zur Meisterprü- fung antreten. Auch das sei ihr inzwischen geraten worden. Doch die Wartefrist ist lang. Und: „Das sehe ich nicht ein. Ich habe Keramik studiert, ich unterrichte das, und ich bin fachlich oh- ne Weiteres imstande, eine Meister- prüfung selbst abzunehmen!", sagt sie. Immerhin: Unterrichten darf sie weiterhin. Keramik-, Porzellan- und Töpferkurse sind von der Gewerbe- ordnung ausgenommen. Verkaufen allerdings geht nur mit Schein. 49

Und wieder wiehert der #WKO Schimmel

Quelle: profil 21.03.26

LILITH MATTHEWS hat Keramik studiert, leiteteine Uni-Werkstatt und arbeitete jahrelang in einer Porzellanmanufaktur. Wirtschaftskammer und Gewerbebehörde verbieten ihr jetzt aber, zu töpfern und Teller zu verkaufen. Ein Scherbenhaufen.

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Der WKÖ-Immobilienpreisspiegel: Zuverlässiges Instrument in aktueller Auflage präsentiert Erhebung des Fachverbandes Immobilienwirtschaft bisher bereits zum 37. Mal durchgeführt - 91.000 Immobilien-Transaktionen innerhalb eines Jahres in Österreich

NEU + heute vorgestellt: Der 𝗜𝗺𝗺𝗼𝗯𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝘀𝗽𝗶𝗲𝗴𝗲𝗹 2026 des WKÖ-Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder | Valide Zahlen, interessante Einblicke! #Wirtschaftskammer #WKO #Österreich #Immobilien #Bauen #Wohnen #Immobilienwirtschaft

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Neues Caféhaus nutzt Geschäftsfläche in Hietzing Patisserie mit Stil und Vielfalt

Neues Caféhaus nutzt Geschäftsfläche in Hietzing
www.wko.at/wien/neues-c...
#wien #hietzing #gastronomie #kashtan #wirtschaft #wko

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Die #WKO heilt nur sich selbst.
Dazu braucht sie unbedingt die EPUs in diesem Land. Den diese stellen zusammen mit den KMUs die Mehrheit in Ihrem System.

Stösschen

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WKO fürchtet um Sommergäste Drohende strengere Regeln für Motorboote am Wörthersee und eine höhere Motorbootabgabe würden den Sommertourismus als Ganzes gefährden. Das sagte die Wirtschaftskammer bei einem Pressetermin. Die Bran...

Die #WKO hat wirklich den Schuss nicht gehört...

Drohende strengere Regeln für Motorboote am Wörthersee … Die Branchen-Vertreter pochen darauf, bei berechtigten Umweltschutz-Interessen nicht auf die der Wirtschaft zu vergessen.
kaernten.orf.at/stories/3345...
#pol #polAT #klima

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WKÖ zu Industrial Accelerator Act: Stärkung und Schutz der europäischen Industrie ist Gebot der Stunde Generalsekretär Danninger/Industriesprecher Menz: Wettbewerbsnachteile ausgleichen – Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, öffentliche Vergabe und Direktinvestitionen sind wichtige Hebel

𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴 + 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝘂𝗿𝗼𝗽ä𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 '𝗚𝗲𝗯𝗼𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲' - WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger + Bundesspartenobmann Sigi Menz zum Industrial Accelerator Act der EU #WKÖ #WKO @wko.at #Wirtschaftskammer #Österreich #Europa #Industrie #Produktion

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Die Wiener Wirtschaftskammer #WKO ( @wkowien.bsky.social ) am Puls der Zeit:

18.03.2026: "Das Metaverse und seine Bedeutung für die Wiener Wirtschaft"
www.wko.at/veranstaltun...

20.02.2026: Zuckerbergs Traum ist geplatzt: Metaverse verabschiedet sich von VR
futurezone.at/digital-life...

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Infopoint Nahost Seit dem 28. Februar ist es nach Militärschlägen der USA und Israels gegen Ziele im Iran und durch darauffolgende Angriffe des Irans auf Territorien anderer Länder in der Region zu einer Eskalation im...

NEU 𝗗𝗲𝗿 𝗪𝗞Ö-𝗜𝗻𝗳𝗼𝗽𝗼𝗶𝗻𝘁 𝗡𝗮𝗵𝗲𝗿 𝗢𝘀𝘁𝗲𝗻: Er bündelt alle für Unternehmen relevante Informationen + gibt Updates wko.at/nahost #Wirtschaftskammer @wko.at #AussenwirtschaftAustria #WKÖ #WKO #Iran #StrasseVonHormus #Erdöl #Gas #Energie #Nahost #NaherOsten

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#WKO und #Reform. Ein klassisches Oxymoron.

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a man in a suit and tie is laughing while sitting on a couch in front of a piano ALT: a man in a suit and tie is laughing while sitting on a couch in front of a piano

Einsparungen?
Sinken dann auch endlich die Pflichtbeiträge der EPUs?
Ich mein, einer geht. Da ist das Einsparungspotenzial enorm.
/s
#WKO #lächerlich

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Es kann ja eigentlich nur Satire sein, wenn die WKÖ unter den tausenden von Unternehmensberatern, die in ihrem eigenen UBIT-Verband sind, keinen finden (wollen) , der günstiger ist als 675.000-Euro an Beraterkosten und vielleicht auch operativ effizienter 😉 #wko #kpmg #beratung

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2)
dafür brauchte man nat. Spezialisten, die 10 Jahre lang studiert haben und 5000€/h verlangen.

Nur weiter so; nun: Dort hat man auch gar nicht vor, etwas zu ändern; auch nicht unter einer neuen "Führung".

#WKO #wkoe

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WK-Wien-Chef Ruck schließt Rücktritt aus Der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, denkt trotz anhaltender Kritik an seiner Amtsführung nicht an einen Rücktritt. „Ich bin für die Periode bis 2030 gewählt“ und werde diese „genaus...

Dann kannst jetzt nimmer lange dauern, bis er zurücktritt! #WKO #Ruck wien.orf.at/stories/3341...

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Warmte-Koude-Opslag onder Hofvijver voor duurzaam Binnenhof Onder de Hofvijver komt een WKO die het Binnenhof bijna energieneutraal maakt. De aanleg start eind 2026 en is onderdeel van de Binnenhofrenovatie.

Warmte-Koude-Opslag onder Hofvijver voor duurzaam Binnenhof 070online.nl/2026/02/05/w... #Binnenhof #Hofvijver #WKO #DuurzaamDenHaag #EnergierijkDenHaag #Binnenhofrenovatie #GroeneEnergie #Rijksvastgoed #DenHaag #Duurzaamheid

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Wöginger-Prozess: Anwalt will VfGH anrufen ÖVP-Klubchef August Wöginger soll am 11. Februar erneut wegen Postenschacher-Vorwürfen vor Gericht stehen. Sein Anwalt Michael Rohregger hat nun verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet, weil der Bes...

ooe.orf.at/stories/3340...

Natürlich die #ÖVP riskiert doch nicht das der #FPÖVP Lobbyist verurteilt wird.

Rechtsstaat ist nicht so Sache der #ÖVP

Wo bleibt das Klimaschutzgesetz, oder blockiert die #ÖVP nicht nur den Rechtsstaat sondern auch unsere Zukunft für die #Fpö, #IV, #WKO, #Bauernbund

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Stephen Fried 
creator of the butterfly house pictured in the 
Palmenhaus Burggarten

Stephen Fried creator of the butterfly house pictured in the Palmenhaus Burggarten

Tourism is one of the main drivers of economic activity in Vienna and our fabulous city has a great story to tell. We are situated in the 🌳Burggarten.

🌳Burggarten the green💚heart of the Habsburg Empire.

Im❤️‍🩹Wiens

www.wko.at/wien/handel/...

#wien #travel #photography #Austria #news #gruppen #WKO

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IT-KV 2026: Fair Play - FAIR PAY! Wir demonstrieren am 22. Jänner für eine faire Gehaltserhöhung!

In die 5. Runde nach 1 Monat Verhandlungspause ohne Vorschläge zu gehen und zu sagen 'wir müssen uns jetzt mal intern absprechen' - da sind ja ordentliche Kapuzunder am Werk! #itkv #wko meine.gpa.at/it

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Da gehen sie hin, die Pflichtbeiträge der EPUs zur #WKO

Prösterchen.

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Was? Und das in der honorigsten aller österreichischen Institutionen und Parteien, kann ich kaum glauben. Gehts der WKO gut, gehts der WKO gut.
#ÖVP #WKO

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Nach Recherchen über Ruck: Löschaktion bei der Wirtschaftskammer Die Frau des Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Ruck erhielt einen WKO-Sonderpreis – weil sie davor zwei andere WKO-Preise gewonnen hatte. Die Einträge wurden kürzlich von allen Kanälen gelös...

Österreichischer kann diese Story nur mehr werden, wenn jetzt noch irgendwer aus einem Keller befreit wird.

#WKO #Ruck #Wirtschaftskammer #AllForTheFamily

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Extremwetter durch Klimawandel verstärkt Weltweit gab es im vergangen Jahr mehr als 150 Extremwetterereignisse. Viele davon wurden laut einem Bericht der World Weather Attribution (WWA) durch den Klimawandel nicht nur wahrscheinlicher, son...

science.orf.at/stories/3233...

Zum Glück fährt die #ÖVP unter dem sogenannten Klima- und Umweltschutz Minister #Totschnig die Klimaschutz Maßnahmen zurück. Ganz im Sinne der Putin Marionetten der #FPÖ und der #WKO, #IV, #Bauernbund und #RAIKA

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Gusenbauer & Co.: Noch 462 Politiker beziehen alte Pension Auch fast 30 Jahre nach der Abschaffung geben Bund und Länder insgesamt noch immer mehr als 40 Millionen Euro für die „alte Politikerpension“ aus. Erstmals liegt dem ORF nun eine vollständige Liste al...

orf.at/stories/3414...

Für einmal bin ich der Meinung von #WKO und #IV : wir haben ein Ausgabenproblem ! #Budgetsanierung

Im Übrigen bleibe ich der Meinung: ohne #Vermögenssteuern wird es nicht gehen.

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Das muss diese Zurückhaltung bei den Lohnverhandlungen sein von der die @gewerkschaftgpa.bsky.social und #wko bei den Lohnverhandlungen immer faselt...

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Was glaubst kost das ganze Material, die Arbeitszeit, der Laden, die Floristin, die SVS, das Auto zum Ausliefern, die Beiträge zur #WKO ?

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Nicht vergessen, die sind so.
Alle.
Ausnahmslos.
#WKO

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## **ÖVP-Wirtschaftsbund hat den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen und versucht weiter die Milliardenrücklagen zu vertuschen** In der am 21. November erschienen Ausgabe des Profils wird einmal mehr deutlich, dass der ÖVP-Wirtschaftsbund trotz des massiven Unmuts, der in den letzten Tagen deutlich wurde, weiter macht mit den Täuschungsmanövern über die Vermögenssituation der WKÖ. Auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wurde in einem Faktencheck zwar erstmalig öffentlich eingeräumt, dass die Rücklagen – wie in der Vergangenheit von der Grünen Wirtschaft mehrfach thematisiert – tatsächlich über 2 Milliarden Euro betragen. Gleichzeitig präsentiert die WKÖ erneut Berechnungen, die die tatsächliche finanzielle Lage vertuschen und den frei verfügbaren Teil kleiner erscheinen lassen. **Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft: **„Dass die tatsächliche Höhe der Rücklagen nun bestätigt wird, ist ein längst überfälliger Schritt. Doch gleichzeitig wird erneut versucht, ein verzerrtes Bild darzustellen. Die Kammer ist deutlich flüssiger, als sie zugibt – und sie rechnet ihre Milliardenreserven systematisch klein.“ Im aktuellen Faktencheck wird zwischen gebundenen und ungebundenen Rücklagen unterschieden und betont, zwei Drittel seien „nicht verfügbar“. Dabei wird jedoch nur ein Teil der Organisation abgebildet: Die Darstellung umfasst ausschließlich die Kammern, während die Fachorganisationen – die ebenfalls über beachtliche Mittel verfügen – nicht berücksichtigt werden. Gleichzeitig bleibt unerwähnt, dass auch gebundene Mittel Rücklagen sind: Immobilien können verkauft oder zur Sicherung von Darlehen genutzt werden. Selbst wenn sämtliche gebundenen Mittel abgezogen werden, verfügt die gesamte WKÖ weiterhin über mehr als 1,3 Milliarden Euro an tatsächlich ungebundenen, frei verfügbaren Rücklagen. **Milliardenrücklagen wachsen – Wirtschaft stagniert** Besonders deutlich wird die Schieflage im langfristigen Vergleich: Seit 2019 sind die Rücklagen der WKÖ um 18,9 Prozent gestiegen – im selben Zeitraum ist das österreichische BIP lediglich um 1,95 Prozent gewachsen. „Wenn die Rücklagen der Kammer fast zehnmal so stark wachsen wie die Wirtschaftsleistung, zeigt das, wie unsinnig die Systematik der Kammereinnahmen ist. Der ÖVP-Wirtschaftsbund hat sich hier eine stetig anwachsende Einnahmequelle zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung geschaffen“, so Jungwirth. **Verändern statt Beschönigen **Angesichts dieser Schieflage braucht es dringend konkrete Maßnahmen statt weiterer kosmetischer Manöver. Die Grüne Wirtschaft fordert daher: * Eine Senkung der Beiträge zur Entlastung der Pflichtmitglieder * Einen Abbau der Rücklagen * Vollständige Transparenz bei den Kammerfinanzen * Eine Freigabe der Mittel, damit sie dort wirken, wo sie gebraucht werden **Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft: **„Es gibt keinen Grund, Milliarden zu bunkern, während viele Unternehmen kämpfen. Die Rücklagen gehören den Mitgliedern – und sie müssen endlich für die Entlastung der Mitglieder verwendet werden.“ Eine ausführliche Aufbereitung der Zahlen inklusive Grafiken finden Interessierte hier im Rahmen des Formats „Wirtschaftskammer Glasklar“ der Grünen Wirtschaft.

Milliardenrücklagen der WKO: www.gruenewirtschaft.at/2025/11/21/milliardenrue...
#gruenewirtschaft #wko #wirtschaftskammer #österreich

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#WKO has way too much money.

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Denkst dran.
So ist die #WKO ☝️

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#wko Sind jetzt eigentlich alle zufrieden damit, dass die MitarbeiterInnen der Wko und Landeskammern weniger Gehaltsplus bekommen als alle KVs die bis jetzt für 2026 abgeschlossen haben? Geht's damit jetzt allen besser? Außer den Betroffenen für die die Teuerung genauso zugeschlagen hat?

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