Bundesministerin Claudia Bauer (ÖVP) streicht die Förderung von @zara.zivilcourage – eine der wenigen Anlaufstellen für Betroffene von Rassismus und Hass im Netz in Österreich. Das ist kein bürokratischer Fehler, kein Kollateralschaden eines angespannten Budgets, sondern eine eindeutige politische Entscheidung.
Und sie ist skandalös.
„Sparmaßnahmen” – so lautet die offizielle Begründung. Doch wer genau hinschaut, erkennt: Hier wird nicht gespart, hier wird gezielt und durchdacht abgebaut. Denn es trifft nicht irgendeine NGO. Es trifft eine Organisation, die Betroffene von rassistischer Diskriminierung juristisch und psychosozial begleitet. Eine Organisation, die seit Jahren konsequent benennt, was viele lieber nicht hören wollen – auch und gerade wenn es um antimuslimischen Rassismus geht. Eine Tatsache, die nicht in das Weltbild und die Arbeitsweise der amtierenden „Integrationsministerin“ passt.
Das alles ist also kein Zufall, sondern Methode.
Wir erleben gerade, wie in Österreich systematisch jene Strukturen geschwächt werden, die unbequeme Wahrheiten dokumentieren und Menschen Zugang zu Recht verschaffen, die sonst keine Stimme hätten. Erst werden NGOs als “zu politisch” diffamiert, dann werden ihre Förderungen gestrichen. Das Ergebnis: Betroffene stehen allein da. Die Diskriminierung hört damit nicht auf – nur die Beratung.
Eine Demokratie, die ihre Antirassismus-Infrastruktur demontiert, sollte sich fragen, wen sie damit eigentlich schützt.
Bundesministerin Claudia Bauer (ÖVP) streicht die Förderung von @zara.zivilcourage – eine der wenigen Anlaufstellen für Betroffene von Rassismus und Hass im Netz in Österreich. Das ist kein bürokratischer Fehler, kein Kollateralschaden eines angespannten Budgets, sondern eine eindeutige politische Entscheidung.
Und sie ist skandalös.
„Sparmaßnahmen” – so lautet die offizielle Begründung. Doch wer genau hinschaut, erkennt: Hier wird nicht gespart, hier wird gezielt und durchdacht abgebaut. Denn es trifft nicht irgendeine NGO. Es trifft eine Organisation, die Betroffene von rassistischer Diskriminierung juristisch und psychosozial begleitet. Eine Organisation, die seit Jahren konsequent benennt, was viele lieber nicht hören wollen – auch und gerade wenn es um antimuslimischen Rassismus geht. Eine Tatsache, die nicht in das Weltbild und die Arbeitsweise der amtierenden „Integrationsministerin“ passt.
Das alles ist also kein Zufall, sondern Methode.
Wir erleben gerade, wie in Österreich systematisch jene Strukturen geschwächt werden, die unbequeme Wahrheiten dokumentieren und Menschen Zugang zu Recht verschaffen, die sonst keine Stimme hätten. Erst werden NGOs als “zu politisch” diffamiert, dann werden ihre Förderungen gestrichen. Das Ergebnis: Betroffene stehen allein da. Die Diskriminierung hört damit nicht auf – nur die Beratung.
Eine Demokratie, die ihre Antirassismus-Infrastruktur demontiert, sollte sich fragen, wen sie damit eigentlich schützt.
Die Streichung der Förderung für ZARA ist weder ein Zufall noch ein budgetärer Kollateralschaden. ZARA ist nicht nur eine Stelle für Betroffene von Hass im Netz, sondern leistet sehr viel Anti-Rassismus-Arbeit und benennt als eine der wenigen Orgas in Österreich auch antimuslimischen Rassismus.