Der Gender Working Time Gap beträgt aktuell 7,5 Stunden pro Woche. Er ist seit 2007 leicht rückläufig. Zwar sinken die Wochenarbeitszeiten
der Frauen leicht, die der Männer aber – auf höherem Niveau – ebenfalls und sogar noch etwas stärker.
Frauen sind fast viermal so häufig teilzeitbe-schäftigt wie Männer (< 32 Wochenstunden). Fast jede zweite abhängig beschäftigte
Frau (46 Prozent), aber nur jeder achte Mann
(13 Prozent) arbeitet in Teilzeit.
Ab dem 30. Lebensjahr nehmen Frauen verstärkt eine Tätigkeit in Teilzeit auf, Männer sind dann fast ausschließlich nur noch in Vollzeit erwerbstätig.
Die Gründe für Teilzeitarbeit unterscheiden sich für Frauen und Männer deutlich – insbesondere mit Kindern im Haushalt. Betreuungsaufgaben sind dabei für Frauen deutlich relevanter. Für Männer sind dagegen fehlende Vollzeitstellen sowie das Absolvieren von Aus- oder Fortbildungen häufiger entscheidend.
Sowohl Frauen als auch Männer – vor allem Eltern – wünschen sich insgesamt eine Verkürzung ihrer wöchentlichen Erwerbsarbeitszeiten. Frauen möchten im Durchschnitt 3,8 Stunden und Männer sogar 4,4 Stunden pro Woche weniger arbeiten.
Teilzeitbeschäftigte Frauen mit Kindern und Männer mit Kindern würden im Durchschnitt gerne etwas länger arbeiten.
Frauen arbeiten deutlich häufiger in #Teilzeit als Männer – fast jede Zweite mit weniger als 32 Wochenstunden. Der Gender Working Time Gap liegt bei 7,5 Stunden. Besonders Mütter reduzieren ihre #Arbeitszeit. Zugleich wünschen sich viele Eltern insgesamt kürzere Wochenarbeitszeiten. (🧵3/7)