Seit nun mehr als 2 Wochen greift die syrische Übergangsregierung, deren Kopf Al-Scharaa ist, mit Hilfe ihrer islamistischen Milizen und mit Unterstützung durch den türkischen Staat die kurdische Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien Rojava an. Al-Scharaa hieß vorher Al-Joolani und war Teil sowohl von Al-Qaida als auch vom sogenannten Islamischen Staat (IS). Auf seinen Kopf waren durch die USA 10 Millionen US-Dollar ausgesetzt. Man kann also mit Recht behaupten das hier ein islamistischer Terrorist im Gewand eines Staatschefs sein mörderisches Treiben fortsetzt.
Im Zuge der Angriffe kommt es zu grausamen Massakern an der Zivilbevölkerung. Es gibt Berichte über Hinrichtungen, Folter und Vertreibung. Sämtliche Hoffnungen, welche der Sturz Assads auslöste, wandeln sich jetzt in Angst. Denn alle Befürchtungen, Al-Joolani und seine HTS würden genau da weitermachen, wo der IS besiegt wurde, bestätigen sich jetzt. Ihr Handeln gleicht dem des sogenannten Islamischen Staates, dessen Anhänger*innen sie aus den Gefängnissen, in denen sie saßen, befreit haben.
Es gibt Berichte über Massaker an Zivilist*innen, Folter, Vertreibung und gezielte Gewalt gegen Frauen. Städte wie Kobanê werden erneut belagert, während Panzer und Artillerie an den Grenzen zusammengezogen werden. (2/5)
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