Zwei Einweg-Kaffeebecher mit schwarzen Deckeln stehen auf einem Tisch in einem Café, dazu Text: "Faktencheck „Bio-Plastik“: Ist es wirklich so umweltfreundlich?" sowie das Logo der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Bild mit Text: "Darum geht's: Trinkbecher, Gemüse- und Müllbeutel oder Take-Away-Verpackungen wirken verlockend umweltfreundlich, wenn sie als „kompostierbar“ oder „Bio-Plastik“ gekennzeichnet sind. Die Kunststoffe werden nicht aus Erdöl hergestellt, sondern zum Beispiel aus Polymilchsäuren (PLA) oder Zuckerrohr. Gerne wird damit geworben, dass diese Produkte im Biomüll entsorgt werden können."
Bild mit Text: "Das sagen wir dazu: In der Praxis bereiten auch „kompostierbare“ Kunststoffe Probleme in der Entsorgung, weil die meisten Kompostwerke nicht genügend Zeit haben, die die Behälter zum Verrotten brauchen. Im heimischen Kompost oder in der Landschaft zerfallen die Produkte kaum, weil die Temperaturen viel geringer sind als im Industriekompost. Wie bei herkömmlichem Plastik erfordert auch die Produktion von „Bio-Plastik“ viel Energie und den Einsatz von Chemikalien."
Bild mit Text: "Am liebsten Mehrweg. Auch aus „Bio-Plastik“ sind Einwegbehälter deshalb eine schlechte Sache für die Umwelt. Wer konsequent Wert auf Umweltschutz legt, sollte Mehrweg-Behälter verwenden. Plastikbeutel zum Entsorgen von Biomüll sind in vielen Orten verboten – auch wenn Hersteller schreiben, dass die Beutel kompostierbar seien. Am besten geht der Kompost lose oder in Papiertüten in die Tonne."
"Kompostierbar" – so ein Wort auf Behältern und Besteck löst doch ein gutes Gefühl aus, oder? Dabei ist auch "Bio Plastik" nicht unbedingt besser für die Umwelt als herkömmliches. Hier lest ihr, warum.
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