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#FreischützAmSee
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Natürlich hatte ich die Oper „Der Freischütz“ von Weber aus Bregenz schon in einer Live-Übertragung gesehen. Puristen der Oper mögen jetzt die Nase rümpfen, über die relativ freie Bearbeitung der Oper auf der Seebühne, wenn man sich aber auf eine Art Remix der Oper einlässt, kann man dort doch eine sehr gelungene Umsetzung sehen. Für die Opern-Casual-Gänger ist die Einführung eine Figur des Samiels, der eigentlich nur im Mittelteil der Oper auftritt, eine Art Türöffner für diese romantische Oper. Man hat die Ausrichtung einiger Figuren neu behandelt, so hat Ännchen eine innige Beziehung zur weiblichen Hauptperson Agathe. Agathe ist zudem schwanger, was auch in Bregenz etwas gegen das Textbuch geht. Agathe soll ihren Max ja erst nach dem Freischuss haben, laut Libretto. Auch, dass sich sein Kumpel Kaspar und Max die Kugeln teilen und um die letzte dann der Streit entbricht, ist geändert. Beim Jungfernkranz entfällt die fälschlich eingepackte Totenkrone der Floristin. Wenn man bereit ist, all diese Modifikationen anzunehmen, kann man ganz das verfluchte Dorf und die Szenerie am See genießen. Man muss sich aber auch mit den Gegebenheiten des Wetters abfinden, das am Tag der Aufführung so seine eigene Vorstellung hatte.

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