Ein Mann mit Brille und nachdenklichem Gesichtsausdruck blickt in die Kamera und fasst sich ans Kinn. Im Bild steht der Titel: „RKI-Panel ‚Gesundheit in Deutschland‘ – Wie steht es um die Gesundheitskompetenz Erwachsener?“
Die Kachel erklärt den Begriff Gesundheitskompetenz. Gemeint ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden, um gute Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen. Außerdem wird erklärt, dass Gesundheitskompetenz im Alltag, im Austausch mit anderen und durch Erfahrungen entsteht. Auch Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Im unteren Bildteil ist eine Lupe über mehreren Fragezeichen zu sehen.
Die Kachel erklärt, warum Gesundheitskompetenz wichtig ist. Niedrige Gesundheitskompetenz hängt häufig mit schlechterer Gesundheit, ungünstigerem Gesundheitsverhalten, mehr Krankenhausaufenthalten, häufigerer Nutzung der Notfallversorgung und seltenerer Teilnahme an Früherkennung zusammen. Im unteren Bildteil ist ein verschwommener Krankenhausflur zu sehen.
Die Kachel fasst zentrale Ergebnisse der Auswertung zusammen. Mehr als 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland verfügen über eine geringe Gesundheitskompetenz. Bei Frauen nahm der Anteil mit geringer Gesundheitskompetenz im Altersverlauf tendenziell ab, mit Ausnahme der Gruppe ab 80 Jahren. Bei Männern zeigte sich keine vergleichbare Abnahme. In den drei mittleren Altersgruppen zeigten sich bei Frauen und Männern Unterschiede nach Bildung: Personen mit hoher Bildung hatten den niedrigsten Anteil an geringer Gesundheitskompetenz.
Gesundheitsinformationen gibt es überall. Aber wie gut gelingt es, sie zu finden, zu verstehen, zu bewerten und im Alltag anzuwenden?
Aktuelle Ergebnisse im #JHealthMonit zeigen, dass 4 von 5 Erwachsenen in Deutschland eine geringe Gesundheitskompetenz haben.
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🔗 www.rki.de/jhealthmonit