Am Fritz Bauer Institut, einem mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main kooperierenden Institut, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Promotionsstipendien für jeweils 36 Monate ausgeschrieben. Hans und Berthold Finkelstein-Promotionsstipendien Die Vergabe der Stipendien wird durch die Förderung der 2023 von der Bayer AG gegründeten Hans und Berthold Finkelstein Stiftung ermöglicht. Mit dieser Forschungsförderung soll die zeithistorische Auseinandersetzung mit der Geschichte des I.G. Farben-Konzerns, insbesondere mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus und ihre Nachwirkungen, unter aktuellen Fragestellungen fortgeführt werden. Die Dissertationsschriften sollen zu folgenden Themenkomplexen erarbeitet werden: • I.G. Farben: Arbeitskultur und Betriebsgemeinschaft in der NS-Zeit • Der Umgang mit der Geschichte der I.G. Farben in Deutschland (West und/oder Ost) nach dem Zweiten Weltkrieg Erwartet wird ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte (Master, Magister oder Staatsexamen) mit einem Schwerpunkt in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Erfahrung im Umgang mit zeithistorischen Quellen. Die Promotionsvorhaben werden am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust der Goethe-Universität Frankfurt am Main angesiedelt sein, der mit dem Fritz Bauer Institut verbunden ist. Die Promotionsordnung des Historischen Seminars der Goethe-Universität ist verpflichtend. Das Fritz Bauer Institut tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Wir begrüßen Bewerbungen unabhängig von der kulturellen und sozialen Herkunft, dem Alter, der Religion, der Weltanschauung oder der sexuellen Identität. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksicht
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, ggf. Publikationsverzeichnis, einem Motivationsschreiben von maximal zwei Seiten und einer Ideenskizze von maximal fünf Seiten für ein Promotionsprojekt, das sich auf einen der beiden genannten Themenkomplexe bezieht, richten Sie bitte per E-Mail in einer Gesamtdatei bis zum 30. März 2026 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, sekretariat.steinbacher@fritz-bauer-institut.de. Bitte geben Sie im Betreff „Finkelstein-Promotionsstipendium“ an. Auskunft erteilt: Frau Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, E-Mail: m.ritzheim@fritz-bauer-institut.de. Mit der Einreichung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO) gespeichert und verarbeitet werden. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Unterlagen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.
Hans und Berthold Finkelstein-Promotionsstipendien
Zwei Promotionsstipendien (36 Monate) zur #Geschichte der I.G. Farben im #Nationalsozialismus und ihren Nachwirkungen.
📅 Bewerbungsfrist: 30.03.2026
📌 Fritz Bauer Institut, #Frankfurt am Main
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