Ein Bild, in einer Ausstellung über best practice Beispiele der Architektur in Bezug auf die Energienutzung. Man sieht ein Modell eines Hauses, dessen Dach mit Solarzellen zugepflastert ist. Ausnahme ein großes "Loch", das Licht in das Innere des Gebäudes bringt.
Der Text in der Ausstellung von einer neben dem Modell angebrachten Tafel. Ohne die Sonderzeichen wiedergegeben.
Powerhouse Brattorkaia
Das Powerhouse Brattorkaia von Snohetta am Hafen von Trondheim, Norwegen, ist das nördlichste energiepositive Gebäude der Welt. Das Bürogebäude erzeugt mehr Energie, als es während seiner Lebensdauer verbraucht, eingerechnet Bau, Abriss und die in den verwendeten Materialien enthaltene Energie. Das Dach und ein Teil der Fassade sind mit 2.870 Quadratmetern Solarzellen bedeckt. Diese erzeugen im Laufe eines Jahres insgesamt etwa 480.000 Kilowattstunden Energie, im Tagesdurchschnitt mehr als doppelt so viel, wie das Gebäude täglich verbraucht. Über ein lokales Mikronetz kann das Powerhouse daher seine Nachbargebäude und städtische Elektrobusse mitversorgen. Die energetische Planung von Snohetta berücksichtigte die maximale Nutzung von Tageslicht, die Wärmerückgewinnung im Belüftungssystem und aus dem Grauwasser sowie die Nutzung des Meerwassers im Hafenbecken zum Heizen und Kühlen. Zudem wurden in Vorstudien Baumaterialien ermittelt, die eine möglichst gute Energiebilanz aufweisen.
'Aus der Zukunft' #FotoVorschlag
"Transform! Design und die Zukunft der Energie" hieß die Ausstellung, in der auch dieses Haus zu sehen war.
Aus der Zukunft? Zum Glück Gegenwart.
#sugophoto 📷 #vitradesignmuseum 🇩🇪 #trondheim 🇳🇴
bit.ly/4kLpZZP (Powerhouse Trondheim)
bit.ly/41QPHn0 (Ausstellung Vitra)