💥Ankündigung! Mittwoch 18.09.2024💥
🔥SPORE HOSTS: STAATSRÄSON? ZEIT ZU REDEN!🔥
Mittwoch, 18.09.2024 | 19:00 Uhr | Hermannstraße 86, 12051 Berlin
Anreise: U8, Leinestraße
📣 Aufruf: https://spore-initiative.org/de/programm-in-berlin/besuchen-und-mitmachen/spore-hosts-palastinenserinnen-judinnen-und-die-deutsche-staatsrason
#b1809 #Staatsräson
Eine Diskussion über die Auswirkungen der deutschen Staatsräson auf die Gesellschaft, den Staat und seine Politik.
Deutschlands Umgang mit Israel, Palästina und dem Krieg in Gaza wird oft mit der nicht genauer definierten „deutschen Staatsräson“ erklärt und begründet. Dabei nutzen Politiker*innen, Journalist*innen und Expert*innen den Begriff, um eigene Vorstellungen und Interessen damit zu untermauern - die Staatsräson ist dadurch zur Projektionsfläche geworden.
Für in Deutschland lebende Palästinenser*innen und Israelis sowie muslimische und jüdische Menschen hat die Staatsräson-Debatte allerdings schwerwiegende Auswirkungen. Wir wollen verstehen, wie ihr Leben, ihre Beziehungen untereinander und ihr Verhältnis zum Staat davon betroffen sind. Und wir wollen darüber sprechen, welche Rolle die Staatsräson in der deutschen Debatte über Antisemitismus, Rassismus und Migrationsfeindlichkeit spielt.
Was können Minderheiten und kritische Teile der Gesellschaft tun, um offene und sichere Diskursräume zu schaffen und inhaltlich zu füllen? Wie können sie sich gegen ungewollte Vereinnahmung wehren und verhindern, als vermeintlich homogene Gruppen gegeneinander ausgespielt zu werden? Wie können sie dazu beitragen, das Problem des zunehmenden Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland zu erkennen und gemeinsam zu bekämpfen?
Wir wollen an dem Abend einen ersten Schritt gehen - raus aus der Sackgasse, in der die Nahost-Debatte in Deutschland seit Monaten feststeckt, hinein in eine respektvolle und wertschätzende Diskussion, die verschiedene Meinungen und Wahrnehmungen aushält, während sie zugleich die Rechte aller in den Mittelpunkt stellt.
Deborah Feldman ist eine deutsch-amerikanische Autorin, sie wurde 1986 in New York geboren und wuchs bei ihren Großeltern, Holocaust-Überlebenden aus Ungarn, in der chassidischen, streng religiösen Satmarer-Gemeinde in Williamsburg auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch. Sie studierte heimlich Literatur und brach schließlich aus der Gemeinde aus; später zog sie mit ihrem Sohn nach Berlin. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« wurde schlagartig zum New-York-Times-Bestseller, erreichte eine Millionenauflage und wurde in 30 Sprachen übersetzt, sowie in der internationalen Verfilmung mit einem Emmy ausgezeichnet.
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Mittwoch, 18.09.2024 | 19:00 Uhr | Hermannstraße 86, 12051 Berlin
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