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Buchvorstellung und Gespräch: Das soll Gerechtigkeit sein? 10.04.26, 19 Uhr, Kölibri. Mit den Solikreisen 
Justice for Mouhamed Dramé, Justice for Ibrahima Barry und Court Watch Köln. Veranstalter*innen: GWA St. Pauli und Copwatch Hamburg

Buchvorstellung und Gespräch: Das soll Gerechtigkeit sein? 10.04.26, 19 Uhr, Kölibri. Mit den Solikreisen Justice for Mouhamed Dramé, Justice for Ibrahima Barry und Court Watch Köln. Veranstalter*innen: GWA St. Pauli und Copwatch Hamburg

Vor etwas mehr als einem Jahr endete der Gerichtsprozess gegen die Polizist*innen, die Mouhamed Dramés Tod zu verantworten haben, mit einem Freispruch für alle Angeklagten. Court Watch Köln und der Solidaritätskreis Justice for Mouhamed haben ein Buch über den Prozess zusammengestellt, das solidarische Gegendarstellungen zu den Narrativen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung versammelt.

Vor etwas mehr als einem Jahr endete der Gerichtsprozess gegen die Polizist*innen, die Mouhamed Dramés Tod zu verantworten haben, mit einem Freispruch für alle Angeklagten. Court Watch Köln und der Solidaritätskreis Justice for Mouhamed haben ein Buch über den Prozess zusammengestellt, das solidarische Gegendarstellungen zu den Narrativen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung versammelt.

Die GWA St. Pauli lädt in Kooperation mit Copwatch Hamburg zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit Court Watch Köln und den Solidaritätskreisen Justice for Mouhamed und Justice for Ibrahima Barry ein. 
 
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Zum Stadtteilzentrum Kölibri steht ein rollstuhlgerechter Seiteneingang zur Verfügung. 

Der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit der eingeladenen Initiativen.

Die GWA St. Pauli lädt in Kooperation mit Copwatch Hamburg zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit Court Watch Köln und den Solidaritätskreisen Justice for Mouhamed und Justice for Ibrahima Barry ein. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Zum Stadtteilzentrum Kölibri steht ein rollstuhlgerechter Seiteneingang zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit der eingeladenen Initiativen.

📢 Buchvorstellung & Gespräch: „Das soll Gerechtigkeit sein?“
📅 10.04.26, 19 Uhr
📍 Kölibri (St. Pauli)

Mit den Solikreisen Justice for Mouhamed Dramé, Justice for Ibrahima Barry & Court Watch Köln.
Eintritt frei – Spenden willkommen.

#CopwatchHH #JusticeForMouhamed #JusticeForIbrahimaBarry

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Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Zu sehen sind Gedenkplakate, die rund um den Yaya Jabbi Circle aufgestellt worden.  Eine schwarz bekleidete Person ist von hinten zu sehen, wie sie die Plakate betrachtet/liest.

Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Zu sehen sind Gedenkplakate, die rund um den Yaya Jabbi Circle aufgestellt worden. Eine schwarz bekleidete Person ist von hinten zu sehen, wie sie die Plakate betrachtet/liest.

Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Bild 1: Zu sehen sind Gedenkplakate, die rund um den Yaya Jabbi Circle aufgestellt worden. Bild 2: Zu sehen ist eine Hälfte des Plakats zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Aufschriften in diversen Sprachen: Rassistische Polizeigewalt stoppen.

Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Bild 1: Zu sehen sind Gedenkplakate, die rund um den Yaya Jabbi Circle aufgestellt worden. Bild 2: Zu sehen ist eine Hälfte des Plakats zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Aufschriften in diversen Sprachen: Rassistische Polizeigewalt stoppen.

Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Bild 1: Zu sehen ist die andere Hälfte des Plakats zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Aufschriften in diversen Sprachen: Rassistische Polizeigewalt stoppen. Bild 2: Das Foto zeigt zwei Plakate der Kampagne Death in Custody auf denen in großen Lettern steht: Vorsicht Polizei! Auf den beiden Plakaten liegen Blumen ab. Grablichter rahmen die Plakate.

Das Bild zeigt zwei Fotos von der Gedenkaktion am 15. März in Hamburg. Bild 1: Zu sehen ist die andere Hälfte des Plakats zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Aufschriften in diversen Sprachen: Rassistische Polizeigewalt stoppen. Bild 2: Das Foto zeigt zwei Plakate der Kampagne Death in Custody auf denen in großen Lettern steht: Vorsicht Polizei! Auf den beiden Plakaten liegen Blumen ab. Grablichter rahmen die Plakate.

Danke an alle, die gestern am Internationalen Tag gegen #Polizeigewalt mit uns der Menschen gedacht haben, die seit 1993 in Hamburg in Gewahrsamssituationen und/oder durch die Polizei gewaltsam ihr Leben verloren haben. 🕯️ Kein Vergeben, kein Vergessen. Am #15MRZ & an jedem anderen Tag. #CopwatchHH

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15.03 Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

15.03 Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Kein Vergessen. Wir erinnern heute am 15. März an all jene Menschen, die im letzten Jahr durch die Polizei gewaltsam zu Tode gekommen sind. Viele von ihnen waren von Rassismus, Ableismus sowie anderen Ungleichheitsverhältnissen betroffen. Für sie sowie ihre Abgehören und Freund*innen fordern wir Gerechtigkeit und eine lückenlose Aufklärung der Todesumstände.

Kein Vergessen. Wir erinnern heute am 15. März an all jene Menschen, die im letzten Jahr durch die Polizei gewaltsam zu Tode gekommen sind. Viele von ihnen waren von Rassismus, Ableismus sowie anderen Ungleichheitsverhältnissen betroffen. Für sie sowie ihre Abgehören und Freund*innen fordern wir Gerechtigkeit und eine lückenlose Aufklärung der Todesumstände.

🗓️ Heute ist der 15. März, der Internationale Tag gegen #Polizeigewalt. 🕯️Wir gedenken all jenen, die durch die Polizei getötet wurden. No justice, no peace - heute und an jedem anderen Tag!
#15mrz #copwatchhh #polizeiproblem

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Rassismus und Ableismus töten. Tod in Gewahrsam ist kein Einzelfall. Gedenkveranstaltung: 15.03.2026, 15:30 - 19:00 Uhr, Yaya-Jabbi-Circle (Park Fiction)

Rassismus und Ableismus töten. Tod in Gewahrsam ist kein Einzelfall. Gedenkveranstaltung: 15.03.2026, 15:30 - 19:00 Uhr, Yaya-Jabbi-Circle (Park Fiction)

Seit 1993 gab es laut der Kampagne ‘Death in Custody’ allein in Hamburg mindestens 20 Todesfälle im Gewahrsam. Betroffen waren Menschen, die rassistische Diskriminierung erfahren haben. Häufig befanden sie sich in psychischen Ausnahmesituationen und/oder waren von Abschiebung bedroht.

Seit 1993 gab es laut der Kampagne ‘Death in Custody’ allein in Hamburg mindestens 20 Todesfälle im Gewahrsam. Betroffen waren Menschen, die rassistische Diskriminierung erfahren haben. Häufig befanden sie sich in psychischen Ausnahmesituationen und/oder waren von Abschiebung bedroht.

Am 15.03, dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt, wollen wir dieser Menschen gemeinsam mit euch gedenken. Wir wollen ihre Namen nennen und ihre Geschichten sichtbar machen.

Dazu richten wir auch in diesem Jahr einen stillen Gedenkort am Yaya-Jabbi-Circle ein. Kommt zwischen 15:30 - 19:00 Uhr vorbei. 

Bringt gerne Kerzen und/oder Blumen mit.

Am 15.03, dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt, wollen wir dieser Menschen gemeinsam mit euch gedenken. Wir wollen ihre Namen nennen und ihre Geschichten sichtbar machen. Dazu richten wir auch in diesem Jahr einen stillen Gedenkort am Yaya-Jabbi-Circle ein. Kommt zwischen 15:30 - 19:00 Uhr vorbei. Bringt gerne Kerzen und/oder Blumen mit.

15.03. Internationaler Tag gegen #Polizeigewalt: Wir erinnern an die mindestens 20 von Rassismus &/oder Ableismus betroffenen Menschen, die seit 1993 in Hamburg im Gewahrsam zu Tode kamen.🕯Yaya-Jabbi-Circle (Park Fiction) | 15:30–19:00 | Kein Vergessen. Erinnern heißt verändern. #CopwatchHH #15MRZ

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Sharepic mit Text in hellgrünen und weißen Buchstaben: "Wir gedenken Yaya Jabbi." Im Hintergrund sind zwei ausgedruckte & laminierte Fotos von Yaya Jabbi zu sehen. Sie liegen auf einem Stein. Daneben steht eine entzündete Kerze.

Sharepic mit Text in hellgrünen und weißen Buchstaben: "Wir gedenken Yaya Jabbi." Im Hintergrund sind zwei ausgedruckte & laminierte Fotos von Yaya Jabbi zu sehen. Sie liegen auf einem Stein. Daneben steht eine entzündete Kerze.

Infolge einer rassistischen Polizeikontrolle wurde Yaya Jabbi im Januar 2016 festgenommen. Wegen des angeblichen Besitzes von 1,65 Gramm Cannabis wurde er in Untersuchungshaft in die JVA Hahnöfersand gebracht.

Nach vier Wochen, in der Nacht vom 18.-19. Februar 2016, starb Yaya Jabbi. Laut Justizbehörde soll er Suizid begangen haben.

Infolge einer rassistischen Polizeikontrolle wurde Yaya Jabbi im Januar 2016 festgenommen. Wegen des angeblichen Besitzes von 1,65 Gramm Cannabis wurde er in Untersuchungshaft in die JVA Hahnöfersand gebracht. Nach vier Wochen, in der Nacht vom 18.-19. Februar 2016, starb Yaya Jabbi. Laut Justizbehörde soll er Suizid begangen haben.

Tod in Gewahrsam ist die tödliche Spitze des strukturellen Rassismus, dem Schwarze Menschen und Mensch-en of Color Tag für Tag in Hamburg-St. Pauli ausgesetzt sind. 

Dieser Rassismus zeigt sich in Praxen wie Polizeikontrollen anhand rassifizierter Merkmale oder der Konstruktion sogenannter ‘gefährlicher Orte’, in permanenter Überwachung sowie der systematischen Kriminalisierung Schwarzer Körper.

Tod in Gewahrsam ist die tödliche Spitze des strukturellen Rassismus, dem Schwarze Menschen und Mensch-en of Color Tag für Tag in Hamburg-St. Pauli ausgesetzt sind. Dieser Rassismus zeigt sich in Praxen wie Polizeikontrollen anhand rassifizierter Merkmale oder der Konstruktion sogenannter ‘gefährlicher Orte’, in permanenter Überwachung sowie der systematischen Kriminalisierung Schwarzer Körper.

Zehn Jahre sind seit dem Tod Yaya Jabbis vergangen. Zehn Jahre, in denen unzählige Nachbar*innen und Besucher*innen des Stadtteils von der sogenannten 'Task Force Drogen' kontrolliert, schikaniert, gedemütigt und kriminalisiert wurden. 

Zehn Jahre später lebt auch die Erinnerung an Yaya Jabbi und es bleibt die Forderung nach Aufklärung, Gerechtigkeit und einem Ende der rassistischen Polizeipraxis in unserer Nachbar*innenschaft.

Zehn Jahre sind seit dem Tod Yaya Jabbis vergangen. Zehn Jahre, in denen unzählige Nachbar*innen und Besucher*innen des Stadtteils von der sogenannten 'Task Force Drogen' kontrolliert, schikaniert, gedemütigt und kriminalisiert wurden. Zehn Jahre später lebt auch die Erinnerung an Yaya Jabbi und es bleibt die Forderung nach Aufklärung, Gerechtigkeit und einem Ende der rassistischen Polizeipraxis in unserer Nachbar*innenschaft.

🕯️2016 wurde #YayaJabbi nach einer rassistischen Polizeikontrolle mit 1,65g #Cannabis festgenommen. Vier Wochen später starb er in der JVA Hahnöfersand. 10 Jahre später bleibt sein Name, die Forderung nach Gerechtigkeit & die Erinnerung daran, was auf St. Pauli immer noch Alltag ist. #CopwatchHH

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Did you know? Um möglichst viele Menschen zu erreichen, liegt unser Flyer 'Gemeinsam gegen rassistische Polizeigewalt - Handlungsvorschläge & Informationen für Betroffene & Zeug*innen' inzwischen in acht Sprachen vor: Arabisch | Deutsch | Englisch | Farsi | Französisch | Mandinka | Spanisch | Türkisch

Did you know? Um möglichst viele Menschen zu erreichen, liegt unser Flyer 'Gemeinsam gegen rassistische Polizeigewalt - Handlungsvorschläge & Informationen für Betroffene & Zeug*innen' inzwischen in acht Sprachen vor: Arabisch | Deutsch | Englisch | Farsi | Französisch | Mandinka | Spanisch | Türkisch

Der Flyer gibt euch wichtige Tipps und Unterstützung an die Hand, wenn ihr selbst von einer Polizeikontrolle betroffen seid oder eine solche beobachtet und die betroffene Person supporten möchtet. 

Ihr findet unseren Flyer online auf unserer Wenseite sowie in unseren Story-Highlights. Für gedruckte Exemplare z.B. zum Auslegen bei Veranstaltungen oder in Läden meldet euch per DM oder E-Mail gern bei uns.

Der Flyer gibt euch wichtige Tipps und Unterstützung an die Hand, wenn ihr selbst von einer Polizeikontrolle betroffen seid oder eine solche beobachtet und die betroffene Person supporten möchtet. Ihr findet unseren Flyer online auf unserer Wenseite sowie in unseren Story-Highlights. Für gedruckte Exemplare z.B. zum Auslegen bei Veranstaltungen oder in Läden meldet euch per DM oder E-Mail gern bei uns.

Good to know: Viele der Infos gelten allgemein, der Flyer bezieht sich aber vor allem auf Hamburg, da sich Regeln und Praktiken z.B. zu sogenannten 'gefährlichen Orten' je nach Bundesland unterscheiden. 

Für Infos aus anderen Regionen schaut daher unbedingt bei einer KOP-, Copwatch-Gruppe oder vergleichbaren Initiative in eurer Stadt oder eurem Bundesland vorbei. Dort bekommt ihr ebenfalls nützliche Infos und Unterstützung.

Good to know: Viele der Infos gelten allgemein, der Flyer bezieht sich aber vor allem auf Hamburg, da sich Regeln und Praktiken z.B. zu sogenannten 'gefährlichen Orten' je nach Bundesland unterscheiden. Für Infos aus anderen Regionen schaut daher unbedingt bei einer KOP-, Copwatch-Gruppe oder vergleichbaren Initiative in eurer Stadt oder eurem Bundesland vorbei. Dort bekommt ihr ebenfalls nützliche Infos und Unterstützung.

ℹ️ Unser Flyer mit hilfreichen Tipps und Handlungsempfehlungen für Betroffene und Zeug*innen von rassistischen Polizeikontrollen ist jetzt in 8 Sprachen verfügbar: Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Mandinka, Spanisch & Türkisch #CopwatchHH #Polizeiproblem

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Zwei Veranstaltungsflyer. Links: 'Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Donnerstag 11.09.2025, 18 Uhr. Demo zum Tag der Wohnungslose. Wohnraum statt Verdrängung. Heidi-Kabel-Platz.' Rechts: '10 YEARS SUMMER OF MIGRATION FESTIVAL. 13.09.25, 15 Uhr. Park Fiction/Antonistraße.'

Zwei Veranstaltungsflyer. Links: 'Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Donnerstag 11.09.2025, 18 Uhr. Demo zum Tag der Wohnungslose. Wohnraum statt Verdrängung. Heidi-Kabel-Platz.' Rechts: '10 YEARS SUMMER OF MIGRATION FESTIVAL. 13.09.25, 15 Uhr. Park Fiction/Antonistraße.'

Text auf lila Hintergrund: 'Als Copwatch Hamburg rufen wir dazu auf, euch am 11. September der Demo vom Bündnis „Solidarität statt Ausgrenzung“ anzuschließen sowie am 13.09 das Festival „10 years summer of migration“ zu besuchen. 

Was hat denn das mit der Polizei zu tun? Die Polizei ist eine zentrale Akteurin in der Kriminalisierung und Marginalisierung von Wohnungslosen und (Flucht-)Migrant*innen. Sie wirkt aktiv an Verdrängungs- & Ausgrenzungsmechanismen mit - etwa durch klassische und rassistische Kontrollen, durch die gewaltsame Räumung von Orten, an denen Menschen Platte machen oder durch Abschiebungen.'

Text auf lila Hintergrund: 'Als Copwatch Hamburg rufen wir dazu auf, euch am 11. September der Demo vom Bündnis „Solidarität statt Ausgrenzung“ anzuschließen sowie am 13.09 das Festival „10 years summer of migration“ zu besuchen. Was hat denn das mit der Polizei zu tun? Die Polizei ist eine zentrale Akteurin in der Kriminalisierung und Marginalisierung von Wohnungslosen und (Flucht-)Migrant*innen. Sie wirkt aktiv an Verdrängungs- & Ausgrenzungsmechanismen mit - etwa durch klassische und rassistische Kontrollen, durch die gewaltsame Räumung von Orten, an denen Menschen Platte machen oder durch Abschiebungen.'

Text auf lila Hintergrund: 'ABOLISH THE POLICE' und darunter 'Dabei handelt es sich weder um bedauerliche Einzelfälle noch um bloße Ausnahmen, sondern um Ausdruck eines Systems, das auf sozialer Ungleichheit basiert und diese aktiv aufrechterhält. Deshalb kommt gemeinsam mit uns auf die Straße – für ein gutes Leben für alle, für eine Welt ohne Polizei! Für Wohnraum statt Verdrängung! Für das Recht zu kommen und zu bleiben. Refugees welcome!'

Text auf lila Hintergrund: 'ABOLISH THE POLICE' und darunter 'Dabei handelt es sich weder um bedauerliche Einzelfälle noch um bloße Ausnahmen, sondern um Ausdruck eines Systems, das auf sozialer Ungleichheit basiert und diese aktiv aufrechterhält. Deshalb kommt gemeinsam mit uns auf die Straße – für ein gutes Leben für alle, für eine Welt ohne Polizei! Für Wohnraum statt Verdrängung! Für das Recht zu kommen und zu bleiben. Refugees welcome!'

📣 Zwei Veranstaltungshinweise für kommende Woche: Kommt mit uns auf die Straße!

💬 Warum wir mobilisieren und was die Veranstaltungen mit Kritik an der Polizei zu tun haben? 👉 Das erfahrt ihr in den Slides.

✨ Für ein gutes Leben für alle, für eine Welt ohne Grenzen und Polizei! 🌍

#CopwatchHH

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Sharepics mit Text: 
6. September 2025
CW-Stand beim Schanzenfest + Polizeikongress "Whoop! Whoop! Let's talk about police" 
- Infomaterial + Solishirts
- Podium + Diskussion 
@copwatch_hh

Sharepics mit Text: 6. September 2025 CW-Stand beim Schanzenfest + Polizeikongress "Whoop! Whoop! Let's talk about police" - Infomaterial + Solishirts - Podium + Diskussion @copwatch_hh

✨ Morgen (06.09) sind wir gleich zweifach am Start:

🔸 Infostand auf dem Schanzenfest – Solishirts, Sticker & mehr! / Ab 13:12h, Schanzenstr. & drumherum.
🔸 Podium auf linkem Kongress zu Polizei & gesellschaftl. Sicherheit. /10-18:30h, Rathaus.

Kommt vorbei! 💥
#CopwatchHH

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15.03 Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

15.03 Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Seit 1993 gab es laut der Kampagne 'Death in Custody' allein in Hamburg mindestens 20 Todesfälle in Gewahrsam von Personen, die von rassistischer Diskriminierung betroffen waren. Häufig handelt es sich dabei um Menschen in psychischen Ausnahmesituationen und/oder ihnen droht die Abschiebung. 

Dieser Personen wollen wir am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam mit Euch gedenken, ihre Namen nennen und ihre Geschichten sichtbar machen. Dazu richten wir am Yaya-Jabbi-Circle einen stillen Gedenkort ein. Kommt vorbei und bringt gerne Kerzen und/oder Blumen mit. 

Im Buttclub gibt es anschließend die Möglichkeit für ein stärkendes Beisammensein – mit Heiß- & Kaltgetränken, Infomaterial & Stickern, Raum sich zu vernetzen oder auch einfach nur da zu sein.

Seit 1993 gab es laut der Kampagne 'Death in Custody' allein in Hamburg mindestens 20 Todesfälle in Gewahrsam von Personen, die von rassistischer Diskriminierung betroffen waren. Häufig handelt es sich dabei um Menschen in psychischen Ausnahmesituationen und/oder ihnen droht die Abschiebung. Dieser Personen wollen wir am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam mit Euch gedenken, ihre Namen nennen und ihre Geschichten sichtbar machen. Dazu richten wir am Yaya-Jabbi-Circle einen stillen Gedenkort ein. Kommt vorbei und bringt gerne Kerzen und/oder Blumen mit. Im Buttclub gibt es anschließend die Möglichkeit für ein stärkendes Beisammensein – mit Heiß- & Kaltgetränken, Infomaterial & Stickern, Raum sich zu vernetzen oder auch einfach nur da zu sein.

Rassismus und Ableismus töten. 
Tod in Gewahrsam ist kein Einzelfall.

GEDENKEN & GET-TOGETHER:
15.03.2025, 15:30 - 19:00 Uhr
Yaya-Jabbi-Circle (Park Fiction) 
& Buttclub (St. Pauli Hafenstr. 126)

Rassismus und Ableismus töten. Tod in Gewahrsam ist kein Einzelfall. GEDENKEN & GET-TOGETHER: 15.03.2025, 15:30 - 19:00 Uhr Yaya-Jabbi-Circle (Park Fiction) & Buttclub (St. Pauli Hafenstr. 126)

Save the date! 🕯️🥀 Am #15MRZ ist wieder Internationaler Tag gegen #Polizeigewalt. In diesem Jahr laden wir zum Gedenken am Yaya-Jabbi-Circle mit anschließenden Zusammenkommen im Buttclub ein. Für mehr Infos, schaut in die Slides. #CopwatchHH

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Kein Vergessen. No Justice no peace. Remember Yaya Jabbi.

Kein Vergessen. No Justice no peace. Remember Yaya Jabbi.

🕯️ Wir erinnern an Yaya Jabbi. Im Januar 2016 wurde Yaya Jabbi auf Basis rassistischer Kriterien von der Polizei kontrolliert und festgenommen. Ihm wurde vorgeworfen 1,65 Gramm Cannabis zu besitzen. Yaya Jabbi wurde in die Jugendhaftanstalt Hahnöfersand gebracht, wo er in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar zu Tode kam.

▪️Rassismus tötet!

🕯️ Wir erinnern an Yaya Jabbi. Im Januar 2016 wurde Yaya Jabbi auf Basis rassistischer Kriterien von der Polizei kontrolliert und festgenommen. Ihm wurde vorgeworfen 1,65 Gramm Cannabis zu besitzen. Yaya Jabbi wurde in die Jugendhaftanstalt Hahnöfersand gebracht, wo er in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar zu Tode kam. ▪️Rassismus tötet!

💬 "Mit großen Hoffnungen und völlig gesund war er, wie so viele andere, wenige Monate vorher nach St. Pauli gekommen, dorthin, wo etwas los war, wo es Freund*innen und eventuell ein Auskommen gab - am Ende war Yaya tot." - Initiative in Gedenken an Yaya Jabbi

💬 "Mit großen Hoffnungen und völlig gesund war er, wie so viele andere, wenige Monate vorher nach St. Pauli gekommen, dorthin, wo etwas los war, wo es Freund*innen und eventuell ein Auskommen gab - am Ende war Yaya tot." - Initiative in Gedenken an Yaya Jabbi

🕯️ Wir erinnern an Yaya Jabbi. #YayaJabbi kam in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar in der Jugenhaftanstalt Hahnöfersand zu Tode. Rassismus tötet. Kein Vergessen! #CopwatchHH

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💔 Rassismus tötet 
- In Gedenken an Achidi John.

🕯️ Unsere Gedanken sind heute auch mit den mindestens 530 Überlebenden der Brechmittelfolter in Hamburg, welche von 2001-2006 dieser gewaltvollen Prozedur unterzogen wurden. Bis heute warten sie auf eine Entschuldigung und Entschädigung.

💔 Rassismus tötet - In Gedenken an Achidi John. 🕯️ Unsere Gedanken sind heute auch mit den mindestens 530 Überlebenden der Brechmittelfolter in Hamburg, welche von 2001-2006 dieser gewaltvollen Prozedur unterzogen wurden. Bis heute warten sie auf eine Entschuldigung und Entschädigung.

❌ Rassismus tötet

Michael Paul Nwabuisi, der sich Achidi John nannte, wurde am 08.12.2001 durch Zivilfahnder*innen in St. Georg festgenommen und in die Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht, wo ihm unter Zwang ein Brechmittel verabreicht wurde. Nach vier Tagen im Koma verstarb Achidi John an den Folgen dieser Zwangsmaßnahme.

❌ Rassismus tötet Michael Paul Nwabuisi, der sich Achidi John nannte, wurde am 08.12.2001 durch Zivilfahnder*innen in St. Georg festgenommen und in die Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht, wo ihm unter Zwang ein Brechmittel verabreicht wurde. Nach vier Tagen im Koma verstarb Achidi John an den Folgen dieser Zwangsmaßnahme.

Eingeführt wurde die brutale Praxis durch den damaligen Innensenator und heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Trotz des gewaltsamen Todes Achidi Johns hielt die Hamburger Regierung an der menschenverachtenden Praxis fest. Erst 2006, nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), das die Praxis als unzulässig einschätzte, wurden die sogenannten Brechmitteleinsätze beendet.

Eingeführt wurde die brutale Praxis durch den damaligen Innensenator und heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Trotz des gewaltsamen Todes Achidi Johns hielt die Hamburger Regierung an der menschenverachtenden Praxis fest. Erst 2006, nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), das die Praxis als unzulässig einschätzte, wurden die sogenannten Brechmitteleinsätze beendet.

🥀 (K)ein Vergessen

Eine offizielle Aufarbeitung und Verantwortungsübernahme seitens der für den gewaltsamen Tod Verantwortlichen blieben aus. Stattdessen wurde Achidi John noch nach seinem Tod kriminalisiert und für den eigenen Tod verantwortlich gemacht. 

Bis heute zeichnet sich die Hamburger Drogenpolitik durch ein menschenverachtendes und brutales Vorgehen gegen all jene aus, die aufgrund rassistischer Kriminalisierungspraktiken ins Visier polizeilicher Maßnahmen geraten.

🥀 (K)ein Vergessen Eine offizielle Aufarbeitung und Verantwortungsübernahme seitens der für den gewaltsamen Tod Verantwortlichen blieben aus. Stattdessen wurde Achidi John noch nach seinem Tod kriminalisiert und für den eigenen Tod verantwortlich gemacht. Bis heute zeichnet sich die Hamburger Drogenpolitik durch ein menschenverachtendes und brutales Vorgehen gegen all jene aus, die aufgrund rassistischer Kriminalisierungspraktiken ins Visier polizeilicher Maßnahmen geraten.

🕯️Remember #AchidiJohn

Wir gedenken heute Achidi John, der an den Folgen von Brechmittelfolter am 12.12.2001 gewaltsam zu Tode kam.

Kein Vergessen!

#CopwatchHH

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Hamburg, den 26.09.2024

Pressemitteilung zur erfolgreichen Beschwerde – Hamburger Amtsgericht bestätigt: Polizeilicher Einsatz im Buttclub während des Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) war illegal

Hamburg, den 26.09.2024 Pressemitteilung zur erfolgreichen Beschwerde – Hamburger Amtsgericht bestätigt: Polizeilicher Einsatz im Buttclub während des Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) war illegal

Erneut ist eine Polizeiaktion in Hamburg nachträglich als rechtswidrig eingestuft worden. Diesmal handelt es sich um eine polizeiliche Razzia am 10.04.24 in den Räumen des Buttclubs in der St. Pauli Hafenstraße 126. Der Verein, zu welchem die Räumlichkeiten gehören, hatte Beschwerde gegen den skandalösen Polizeieinsatz eingereicht – und nun seitens des Hamburger Amtsgerichts Recht bekommen.

Erneut ist eine Polizeiaktion in Hamburg nachträglich als rechtswidrig eingestuft worden. Diesmal handelt es sich um eine polizeiliche Razzia am 10.04.24 in den Räumen des Buttclubs in der St. Pauli Hafenstraße 126. Der Verein, zu welchem die Räumlichkeiten gehören, hatte Beschwerde gegen den skandalösen Polizeieinsatz eingereicht – und nun seitens des Hamburger Amtsgerichts Recht bekommen.

Um gemeinsam bei einem Grillfest das Eid al-Fitr zu feiern, hatten sich im April Nachbar*innen und Freund*innen im und vor dem Buttclub versammelt. Nach kurzer Zeit wurde das friedliche Zusammenkommen unter dem Deckmantel der ‚Drogenbekämpfung‘ gewaltsam von der Polizei angegriffen und gipfelte in einem Einbruch und der Durchsuchung der Räumlichkeiten des Buttclubs. Anwesende Feiernde wurden mit Pfefferspray bedroht und geschubst, eine Person wurde gewaltsam festgenommen, eine weitere brutal zu Boden gebracht und über Stunden hinweg mit Handschellen gefesselt. Gefunden wurde bei der Durchsuchung nichts, lediglich etwas Plastikmüll sowie die Geldbörse eines Gastes wurden durch die Polizei beschlagnahmt.

Um gemeinsam bei einem Grillfest das Eid al-Fitr zu feiern, hatten sich im April Nachbar*innen und Freund*innen im und vor dem Buttclub versammelt. Nach kurzer Zeit wurde das friedliche Zusammenkommen unter dem Deckmantel der ‚Drogenbekämpfung‘ gewaltsam von der Polizei angegriffen und gipfelte in einem Einbruch und der Durchsuchung der Räumlichkeiten des Buttclubs. Anwesende Feiernde wurden mit Pfefferspray bedroht und geschubst, eine Person wurde gewaltsam festgenommen, eine weitere brutal zu Boden gebracht und über Stunden hinweg mit Handschellen gefesselt. Gefunden wurde bei der Durchsuchung nichts, lediglich etwas Plastikmüll sowie die Geldbörse eines Gastes wurden durch die Polizei beschlagnahmt.

„Als Copwatch Hamburg beobachten wir die Einsätze der sogenannten Task Force Drogen seit Jahren. Dies ist notwendig, weil die andauernde Präsenz der polizeilichen Sondereinheit für viele Menschen im Kiez keine Sicherheit, sondern eine Bedrohung darstellt. Der nun von einem Gericht als rechtswidrig eingestufte Einsatz fügt sich ein, in die – seit der Gründung der Task Force 2016 – nahezu tagtäglich stattfindenden rassistischen Polizeikontrollen und eine Vielzahl von diskriminierenden Polizeiaktionen. Wieder einmal bestätigt ein Gericht mit der Feststellung der Rechtswidrigkeit eines weiteren Einsatzes unseren Eindruck, dass die sogenannte Task Force Drogen dringend abgeschafft gehört.“, so Josefine Schulte von der 2018 gegründeten Nachbar*innenschaftsinitiative Copwatch Hamburg.

„Als Copwatch Hamburg beobachten wir die Einsätze der sogenannten Task Force Drogen seit Jahren. Dies ist notwendig, weil die andauernde Präsenz der polizeilichen Sondereinheit für viele Menschen im Kiez keine Sicherheit, sondern eine Bedrohung darstellt. Der nun von einem Gericht als rechtswidrig eingestufte Einsatz fügt sich ein, in die – seit der Gründung der Task Force 2016 – nahezu tagtäglich stattfindenden rassistischen Polizeikontrollen und eine Vielzahl von diskriminierenden Polizeiaktionen. Wieder einmal bestätigt ein Gericht mit der Feststellung der Rechtswidrigkeit eines weiteren Einsatzes unseren Eindruck, dass die sogenannte Task Force Drogen dringend abgeschafft gehört.“, so Josefine Schulte von der 2018 gegründeten Nachbar*innenschaftsinitiative Copwatch Hamburg.

📃 Pressemitteilung zur erfolgreichen Beschwerde – Hamburger Amtsgericht bestätigt: Polizeilicher Einsatz im Buttclub während des Eid al-Fitr war illegal #Polizeiproblem #CopwatchHH

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Sharepic mit Text & Bild. Text: 'Gefährliche Orte' eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt. Wann & Wo? 21. September 2024, 14-18 Uhr, Park Fiction. Bild: Das Foto zeigt prominent das Introbanner der Ausstellung, das an Bauzäunen im öffentlichen Raum angebracht ist. Im Hintergrund der Installation sind die Kräne des Hamburger Hafens zu sehen.

Sharepic mit Text & Bild. Text: 'Gefährliche Orte' eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt. Wann & Wo? 21. September 2024, 14-18 Uhr, Park Fiction. Bild: Das Foto zeigt prominent das Introbanner der Ausstellung, das an Bauzäunen im öffentlichen Raum angebracht ist. Im Hintergrund der Installation sind die Kräne des Hamburger Hafens zu sehen.

🗓️ Am Samstag, den 21.9, zeigen wir noch einmal 'Gefährliche Orte - Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt'.🗣️ Sagt euren Freund*innen und Nachbar*innen Bescheid. Wir freuen uns auf euch. 'Gefährliche Orte' abschaffen! #CopwatchHH

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Sharepic mit Text: Dokumentation | 21.8 / Erneute Eskalation rassistischer Polizeigewalt / @copwatch_hh

Sharepic mit Text: Dokumentation | 21.8 / Erneute Eskalation rassistischer Polizeigewalt / @copwatch_hh

Sharepic mit Text: Am Mittwochnachmittag (21.08.24) kam es erneut zu einer massiven Eskalation durch Polizist*innen in Zivil und Uniform in einem Garten der Bernhard-Nocht-Straße auf St. Pauli. 

Zunächst wurde eine Schwarze Person gewaltsam von Zivilbeamt*innen zu Boden gebracht und fixiert. Als Anwohner*innen wegen der Schreie hinzukamen, richtete ein Beamter in Zivil seine Dienstwaffe auf sie, ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt als Polizist zu erkennen zu geben.

Sharepic mit Text: Am Mittwochnachmittag (21.08.24) kam es erneut zu einer massiven Eskalation durch Polizist*innen in Zivil und Uniform in einem Garten der Bernhard-Nocht-Straße auf St. Pauli. Zunächst wurde eine Schwarze Person gewaltsam von Zivilbeamt*innen zu Boden gebracht und fixiert. Als Anwohner*innen wegen der Schreie hinzukamen, richtete ein Beamter in Zivil seine Dienstwaffe auf sie, ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt als Polizist zu erkennen zu geben.

Sharepic mit Text: Die auf dem Boden fixierte Person wurde daraufhin in Richtung Gehweg gebracht und erneut gewaltsam durch Schmerzgriffe an Kopf und Hals auf den Boden gedrückt. Mehrere Minuten lang kniete mindestens ein Beamter auf ihr.

Schon Anfang Juni kam es zu einem massiven Polizeieinsatz mit gezogenen Waffen, der nur durch das Eingreifen von Nachbar*innen deeskaliert werden konnte. Wir sind alarmiert über die exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei und insbesondere die Normalisierung des Einsatzes von Dienstwaffen in unserer Nachbar*innenschaft.

Sharepic mit Text: Die auf dem Boden fixierte Person wurde daraufhin in Richtung Gehweg gebracht und erneut gewaltsam durch Schmerzgriffe an Kopf und Hals auf den Boden gedrückt. Mehrere Minuten lang kniete mindestens ein Beamter auf ihr. Schon Anfang Juni kam es zu einem massiven Polizeieinsatz mit gezogenen Waffen, der nur durch das Eingreifen von Nachbar*innen deeskaliert werden konnte. Wir sind alarmiert über die exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei und insbesondere die Normalisierung des Einsatzes von Dienstwaffen in unserer Nachbar*innenschaft.

Sharepic mit Text: We look out for each other – Solidarische Nachbar*innenschaft statt Polizei!

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📝 Am Mittwochnachmittag (21.08.24) kam es erneut zu einer Eskalation von #Polizeigewalt. Wir haben den Fall dokumentiert & fordern weiterhin eine sofortige Auflösung der sog. ‚Task Force Drogen‘ und ein Ende der polizeilichen Belagerung St. Paulis. 📢 #CopwatchHH

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Sharepic mit Text: 'Gefährliche Orte' goes Millerntor. Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt. 27. Juli 2024, ab 13 Uhr. Gegengerade.

Sharepic mit Text: 'Gefährliche Orte' goes Millerntor. Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt. 27. Juli 2024, ab 13 Uhr. Gegengerade.

☀️⛱️ Am Samstag, 27. Juli, laden @fanladen.bsky.social, Fanräume und Fanclub-Sprecher*innenrat zum Sommerfest der Fanszene des FC St. Pauli auf der Gegengeraden. Wir freuen uns mit unserer Ausstellung 'gefährliche Orte' dabei zu sein. #CopwatchHH

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Dokumentation | 06.-07.06.24 | @copwatch_hh

Rassistische Polizeikontrollen in St. Pauli-Süd erreichen neues Eskalationslevel

Dokumentation | 06.-07.06.24 | @copwatch_hh Rassistische Polizeikontrollen in St. Pauli-Süd erreichen neues Eskalationslevel

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (06.-07.06.24) kam es in einem Garten St. Pauli-Süds zu einer Zuspitzung von Polizeigewalt. Kurz vor 23 Uhr drangen drei Zivilbeamt*innen auf das Grundstück ein. Dort befand sich eine Schwarze Person, die sich gerade etwas zu Essen zubereitete. Die Polizist*innen in Zivil gaben ohne Angabe von Gründen an, die Person kontrollieren zu wollen und forderten die betroffene Person auf das Küchenmesser, welches die Person zum Knoblauch schneiden genutzt hatte und daher noch in der Hand hielt, fallen zu lassen. Die betroffene Person kam der Aufforderung nicht sofort nach, da die Zivilpolizist*innen sich nicht als Polizist*innen auswiesen. Daraufhin eskalierten die Beamt*innen die Situation.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (06.-07.06.24) kam es in einem Garten St. Pauli-Süds zu einer Zuspitzung von Polizeigewalt. Kurz vor 23 Uhr drangen drei Zivilbeamt*innen auf das Grundstück ein. Dort befand sich eine Schwarze Person, die sich gerade etwas zu Essen zubereitete. Die Polizist*innen in Zivil gaben ohne Angabe von Gründen an, die Person kontrollieren zu wollen und forderten die betroffene Person auf das Küchenmesser, welches die Person zum Knoblauch schneiden genutzt hatte und daher noch in der Hand hielt, fallen zu lassen. Die betroffene Person kam der Aufforderung nicht sofort nach, da die Zivilpolizist*innen sich nicht als Polizist*innen auswiesen. Daraufhin eskalierten die Beamt*innen die Situation.

Sie setzten Pfefferspray ein und richteten ihre entsicherten Dienstwaffen auf die betroffene Person. Ausgelöst durch die Bedrohung durch die Polizei befand sich die Person ab diesem Zeitpunkt in einem erkennbaren psychischen Ausnahmezustand.

Mehrere Anwohner*innen bekamen von der Situation mit und begaben sich in den Hinterhof. Viele Vorfälle der letzten Jahre haben gezeigt, dass Schwarze Personen und Menschen in mentalen Krisen massiv in Gefahr sind, Opfer von (tödlicher) Polizeigewalt zu werden; immer wieder haben Polizist*innen in solchen Situationen Menschen erschossen. Anwohner*innen versuchten deshalb, die betroffene Person vor der Polizei abzuschirmen. Erst nachdem eine*r Anwohner*in auf die Polizist*innen zuging um zu vermitteln und sie aufforderte die Schusswaffen runter zu nehmen, senkten sie diese.

Sie setzten Pfefferspray ein und richteten ihre entsicherten Dienstwaffen auf die betroffene Person. Ausgelöst durch die Bedrohung durch die Polizei befand sich die Person ab diesem Zeitpunkt in einem erkennbaren psychischen Ausnahmezustand. Mehrere Anwohner*innen bekamen von der Situation mit und begaben sich in den Hinterhof. Viele Vorfälle der letzten Jahre haben gezeigt, dass Schwarze Personen und Menschen in mentalen Krisen massiv in Gefahr sind, Opfer von (tödlicher) Polizeigewalt zu werden; immer wieder haben Polizist*innen in solchen Situationen Menschen erschossen. Anwohner*innen versuchten deshalb, die betroffene Person vor der Polizei abzuschirmen. Erst nachdem eine*r Anwohner*in auf die Polizist*innen zuging um zu vermitteln und sie aufforderte die Schusswaffen runter zu nehmen, senkten sie diese.

Die Einsatzleitung bestand darauf, die Person zu fixieren, um sie zu durchsuchen und zu kontrollieren. Alle Bitten der Anwohner*innen, einen psychologischen Notdienst oder andere medizinische Unterstützung herbeizuholen, wurden von den Polizeibeamt*innen abgelehnt. Stattdessen forderten sie eine Verstärkung der Einsatzkräfte sowie Polizeihunde an.

Die Einsatzleitung bestand darauf, die Person zu fixieren, um sie zu durchsuchen und zu kontrollieren. Alle Bitten der Anwohner*innen, einen psychologischen Notdienst oder andere medizinische Unterstützung herbeizuholen, wurden von den Polizeibeamt*innen abgelehnt. Stattdessen forderten sie eine Verstärkung der Einsatzkräfte sowie Polizeihunde an.

📝 In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (06.-07.06.24) kam es in einem Garten St. Pauli-Süds zu einer Zuspitzung von Polizeigewalt.👁️Wir haben den Fall dokumentiert. 📢 We look out for each other – Solidarische Nachbar*innenschaft statt Polizei! #CopwatchHH #Polizeiproblem

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Das Foto zeigt zwei Polizist*innen von hinten, die vor der Ausstellung "gefährliche Orte" von Copwatch Hamburg stehen und diese betrachten. Eine*r hält sich die linke Hand ins Gesicht.

Das Foto zeigt zwei Polizist*innen von hinten, die vor der Ausstellung "gefährliche Orte" von Copwatch Hamburg stehen und diese betrachten. Eine*r hält sich die linke Hand ins Gesicht.

2023 haben wir die Ausstellung “Gefährliche Orte - Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt” konzipiert. Die Open-Air-Ausstellung kombiniert Fotografien und Begleittexte mit Ausschnitten aus Gesprächen mit Menschen, die an den abgebildeten Orten in Hamburg Gewalt erleben mussten. Mehr Infos und Impressionen von der Ausstellung findet ihr in unseren Story-Highlights oder auf unserer Website. 

Ihr habt Lust die Ausstellung auf einem Straßenfest, Festival oder auf einer Veranstaltung zu zeigen? Meldet euch bei uns!

2023 haben wir die Ausstellung “Gefährliche Orte - Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt” konzipiert. Die Open-Air-Ausstellung kombiniert Fotografien und Begleittexte mit Ausschnitten aus Gesprächen mit Menschen, die an den abgebildeten Orten in Hamburg Gewalt erleben mussten. Mehr Infos und Impressionen von der Ausstellung findet ihr in unseren Story-Highlights oder auf unserer Website. Ihr habt Lust die Ausstellung auf einem Straßenfest, Festival oder auf einer Veranstaltung zu zeigen? Meldet euch bei uns!

✨Ihr habt Lust unsere Ausstellung “Gefährliche Orte - Eine Ausstellung zu räumlichen Manifestationen struktureller Gewalt” auf einem Straßenfest, Festival oder auf einer Veranstaltung zu zeigen? Meldet euch bei uns! #CopwatchHH

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13.12
Glühen gegen Cops
Ab 21 Uhr, Buttclub
St. Pauli Hafenstrasse 126

13.12 Glühen gegen Cops Ab 21 Uhr, Buttclub St. Pauli Hafenstrasse 126

❤️‍🔥 Wir laden ein zum 1312-Solipunsch - mit und ohne Alkohol. Für eine solidarische Nachbar*innenschaft statt polizeilicher Dauerbelagerung! #CopwatchHH

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The Justice Project -
Film & Gespräch mit Copwatch Hamburg
und einen Mitglied des Hamburger Medienkollektivs
New Media Socialism
07.12., 19 Uhr
Centro Sociale

The Justice Project - Film & Gespräch mit Copwatch Hamburg und einen Mitglied des Hamburger Medienkollektivs New Media Socialism 07.12., 19 Uhr Centro Sociale

🎥 Im Dezember zeigen wir noch einmal die dreiteilige Videoserie des Hamburger Medienkollektivs New Media Socialism "The Justice Project" & freuen uns besonders, dass einer der Protagonisten für ein Filmgespräch dabei sein wird. Kommt vorbei! #CopwatchHH

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