Zeitungsausschnitt aus Die FURCHE: "Aha-Effekt für die E-Revolution
Getrieben vom Wunsch, Teil einer fortschrittlichen
und umweltbewussten Gemeinschaft
zu sein, führe die Vorbildwirkung
von Nachbarn, Freunden und lokalen
Prominenten zu einem sozialen Nachahmungseffekt
– der von der norwegischen
Popgruppe A-ha angestoßen wurde. 1989,
auf dem Höhepunkt ihrer weltweiten Karriere,
starteten die Bandmitglieder eine Kampagne
für Elektroautos, fuhren mit einem
auf Batteriebetrieb umgerüsteten Fiat
Panda auf Busspuren durch Oslo, parkten illegal,
ignorierten Mautschranken und Kfz-Steuer.
Die Presse berichtete groß über ihren zivilen
Ungehorsam und ihre Unterstützung
für Elektrofahrzeuge. Der damit ausgelöste
Aha-Effekt für die Elektrofahrzeug-Revolution
steht für A-ha-Bandmitglied Magne Furuholmen
außer Zweifel. In einem BBC-Interview
2022 sagte er: „Unsere Hände sind
schwarz vom Öl, an dem wir reich geworden
sind. Ich denke, wir tragen eine gewisse
Verantwortung, weil wir an der Spitze stehen
und den Weg weisen.“ Und er ist überzeugt,
das kleine batteriebetriebene Auto
1989 „hat den Weg für kostenloses Parken
in der Stadt für Elektroautos mit Ladestationen
und für die Mautfreiheit geebnet“.
Mit "Take on me" wurde A-ha international bekannt. Weniger bekannt ist, dass A-ha eine Rolle dabei spielte, dass Norwegen #ePkw Vorreiter ist. Der Reihe nach: Im 1.Halbjahr waren in Norwegen 94% der Neuzulassungen Elektroautos, im Juni bereits 97%. 1/2