Unbequeme 8. März Frage Warum wird Queerfeminismus so oft gelikt, aber so selten aktiv strukturell unterstützt? Denn Sicherheit bedeutet nicht nur Polizeipräsenz oder Ordnungspolitik. Sicherheit bedeutet auch, sich im eigenen Kiez frei bewegen zu können - also auch ohne Angst wegen seiner Geschlechtsidentität, Herkunft oder feministischen Outfits -, abends nicht allein gelassen zu sein, Versorgung & Community zu erreichen & nicht aus Schutzräumen verdrängt zu werden. Die Zeiten sind vorbei, in denen Politik nur nach Innenbezirks-Logik denken kann. Wenn progressives Leben, Schutz und Infrastruktur im Zentrum konzentriert bleiben, während Betroffene an den Rand gedrängt werden, ist das keine Stadtgerechtigkeit – sondern queerfeministische Ausgrenzung. Slide 2 von 3.
Unbequeme 8. März Frage Warum wird Queerfeminismus so oft gelikt, aber so selten aktiv strukturell unterstützt? Likes stoppen diese Verdrängung nicht. Teilen allein auch nicht. Theorie ohne Praxis auch nicht. 2025 haben wir mit Queermany gezeigt: Verdrängung trifft nicht nur Wohnraum, sondern das ganze Leben. Allein wird dieser Kampf für viele zur Überlastung am eigenen Körper. Gerade deshalb braucht es eine queerfeministische Bewegung, die Frauen-, trans bzw tin* und queere Kämpfe in Kampagnen und Protesten gemeinsam anpackt. Ihre Trennung war nie neutral, sondern immer auch ein Herrschaftsmodell. Mit der Faschisierung wird Antifeminismus wieder salonfähig. Nun politischen Druck mit Petition, Kampagnen- sowie Protestarbeit supporten. Link in Bio.
#Berlin verdrängt #FLINTA* und queere Menschen nicht nur aus Wohnungen, sondern oft aus progressiveren Innenbezirken in Außenbezirke:
längere Wege, weniger Schutzräume, weniger Infrastruktur, weniger Sicherheit. Das ist keine Stadtgerechtigkeit, sondern Ausgrenzung. #8März #Queerstellen 2/3